Freitagsbrief – Osterbrief – KW 13/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Der Osterbrief

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Ostern ist dieses Jahr allein wegen Corona nicht erfeulich. Ich wünsche dennoch allen ein möglichst frohes Osterfest! Die Links der Wocke im Osterbrief.

OSTERN

Ostern im Jahre 2019 – eine Erinnerung

siehe hierzu

Merkels sowjetische Notbremse

ls einen Akt eindrucksvoller Einmaligkeit werteten die deutschen Leitmedien die Bekundung von Bundeskanzlerin Merkel, sie habe für die Fehlentscheidung zur „Osterruhe“ die Verantwortung übernommen und entschuldige hierfür sich bei allen Bürgern. Das, was als eine Geste demokratischer Demut verkauft wurde, ist indessen nichts anderes als das Resultat eiskalten Kalküls.

Es geht Frau Merkel nicht darum, einzugestehen, dass sie und die Ministerpräsidenten eine Fehlentscheidung getroffen hatten, als sie den Deutschen – mit nicht mehr nachvollziehbaren technischen Begründungen – eine „Osterruhe“ verordnen wollten. Denn hierzu brauchte es keines Eingeständnisses. Selbst ein Kind sah, dass hier die Bundesregierung, getrieben von ihrer eigenen Unzulänglichkeit, eine groteske Fehlentscheidung getroffen hatte. Vielmehr ging es Frau Merkel darum, aufkeimende Flämmchen des Widerstandes in den eigenen Reihen schnell mit dem Fuß auszutreten, noch bevor sie das Zentrum ihre Machtstruktur erfassen würden. (…)

Nicht Schutz, sondern Schikane: Wie uns das Reisen abgewöhnt werden soll

Nach der Panne mit der „Osterruhe“, für die sich Kanzlerin Merkel entschuldigen musste, um den Proteststurm zu stoppen, kam kurz darauf die Ankündigung von Merkel, dass sie „Himmel und Hölle in Bewegung setzen wolle“ um Urlaubsreisen ins Ausland zu verhindern. Das Grundgesetz hat jedoch noch einen gewissen Bestand, so dass die Hölle nicht in Form, eines Totalverbots entfesselt werden konnte. (…)

CORONA – COVID-19

Der Kult der Grundrechts-Leugner

Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, dass man nicht zu viel testen sollte, damit man nicht so viele falsch-positive Ergebnisse hat … und ein halbes Jahr später hat man die Testzahlen verzigfacht, Schnelltests auf den Markt gebracht und Schüler sollen sich täglich selbst testen?

Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, dass es ein Fehler war, den Einzelhandel zu schließen und dass es nicht wieder passieren wird … und ein paar Monate später wird der Einzelhandel erneut geschlossen?

Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, das Virus mache an geschlossenen Grenzen nicht halt … und ein Jahr später sind fast alle Grenzen geschlossen?

Wir leben in einem Land, in dem der Staatsvirologe sagt, dass man die Pandemie mit Masken nicht aufhält … und ein halbes Jahr später tragen selbst die Kinder in den Grundschulen Masken? (…)

„Jeder, der stirbt, ist einer zu viel!“
Dass wir keine Übersterblichkeit haben, ist aufgrund des Lockdowns, aber dass zum Beispiel Bayern so hohe Fallzahlen hat, ist trotz des Lockdowns?

Wenn du bei der Impfung Begleiterscheinungen hast, ist das ein Zeichen dafür, dass sie wirkt.

Wenn du keine Begleiterscheinungen hast, ist das ein Zeichen dafür, wie verträglich sie ist? (…)

Man hat ein Jahr lang Politik mit dem Narrativ „Jeder, der stirbt, ist einer zu viel!“ gemacht … und nun heißt es bei den Impftoten: „Es sterben halt ein paar, Leben bedeutet nun einmal Risiko …“? (…)

Kommentar GB:

Sehr dringende Leseempfehlung!

Unter den Bedingungen des Corona-Ausnahmezustandes ist der gewöhnliche politische Prozeß der Parteienkonkurrenz vor Wahlen schwerwiegend deformiert oder faktisch gänzlich lahmgelegt. Es wachsen die Zweifel, ob wir im Herbst dieses Jahres doch noch einmal eine normale Bundestagswahl erleben werden, oder eben nicht mehr. Wenn man zusätzlich bedenkt, wie seit vielen Jahren mit dem Grundgesetz umgegangen wird, dann verstärken sich Zweifel erheblich; die diesbezüglichen Besorgnisse nehmen zu, während das Vertrauen sich im freien Fall befindet.

Eine optimistische Perspektive ergibt sich daraus nicht.

Keine Diskriminierung von Ungeimpften

Einhaltung der Resolution 2361 (2021) der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PVER)

„3. Auch die mögliche Diskriminierung von nicht-geimpften bzw. impfunwilligen Menschen wird thematisiert:

„7.3. im Hinblick auf die Gewährleistung einer hohen Akzeptanz der Impfstoffe

7.3.1. dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber aufgeklärt sind, dass die Impfung NICHT verpflichtend ist und niemand politisch, sozial oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zulassen, wenn er oder sie dies nicht möchte;“ (ebd.)

„7.3.2. dafür zu sorgen, dass Personen, die nicht geimpft sind, weil dies aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken nicht möglich ist oder die betreffende Person dies nicht möchte, nicht diskriminiert werden;“ (ebd.)“ (…)

(Viele Links)

Viele offene Fragen: WHO-Bericht über Covid-Ursprung

Eine der wichtigsten Fragen bleibt unbeantwortet: Wo liegt der Ursprung des Coronavirus, das seit seinem ersten Auftreten vor mehr als einem Jahr weltweit rund 2,8 Millionen Menschen das Leben gekostet hat?

In einem 124 Seiten starken Bericht arbeitete die Weltgesundheitsorganisation in Zusammenarbeit mit chinesischen Behörden den bisherigen Stand der Dinge auf. Dazu waren unter anderem Ermittlungen in Wuhan durchgeführt worden, also in der chinesischen Stadt, in der der Erreger zuerst festgestellt worden war. (…)

(Artikel und Videos)

Bundestags-Gutachten zu Corona-Kompetenzen

Am liebsten alles ohne die Länder?

Dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags zufolge kann der Bund den Ländern vollumfänglich Maßnahmen zur Bekämpfung von Pandemien vorschreiben – sogar für den Schulbereich. Aber alles ohne ein Wort der Länder?

Impfen: Der Berliner Arzt Dr. Josef Thoma erklärt

(Link zum Video)

(Anmerkung Redaktion: Das Video ist bei Youtbe ein potentieller Löschkandidat)

Verwaltungsgericht Wien erklärt Corona-Maßnahmen und Demo-Verbote für rechtwidrig, PCR -Test für Diagnostik ungeeignet

Die Regierungen in Bund und Land Wien verbreiten falsche Darstellungen und Informationen zu Krankheitsdefinitionen, Fallzahlen, der Anwendung von PCR- und Antigentests sowie der „Seuchenlage“. Das wird von vielen Wissenschaftlern, Juristen, Ärzten und unabhängigen Medien schon seit längerer Zeit kritisiert, von Politikern, ihren virologischen Beratern und den Mainstream-Medien geflissentlich ignoriert, um Lockdown, Sperrung von Geschäften, Gastronomie (…)

Professor Winfried Stöcker: Antigen gegen Corona

„Der Mediziner, Erfinder und Unternehmer Professor Winfried Stöcker macht Schlagzeilen, seit der Spiegel Anfang März über sein Antigen gegen Corona berichtete. In den Medien des Mainstreams hat sich der Wind gegen den hoch geachteten und erfolgreichen Wissenschaftler seitdem gedreht, für die BILD ist Stöcker ein „Hauruck-Professor“, für die WELT ein „umstrittener Mediziner“. Doch es gibt viele, die anderer Meinung sind.(…)

(Video)

Ein hilfreicher Vergleich: Corona-Todeszahlen Schweden/ Deutschland

Von Anfang an galt der schwedische Sonderweg als Irrweg, geradezu katastrophal. Nochmal zur Erinnerung: Als Schweden den Sonderweg einschlug, wurden Millionen Tote prophezeit. (…)

us diesen Daten könnte man ein paar interessante Informationen ziehen. Zum Beispiel könnte man sehr genau feststellen, wie gut die Tests eine Infektion anzeigen, inwieweit Vorerkrankungen einen Einfluss haben, wie stark die Bevölkerungsdichte eine Rolle spielt. Eventuell könnte man sogar die Wirksamkeit verschiedener Maßnahmen sehr gut gegeneinander abgrenzen. Man weiß das meiste jetzt auch schon, aber man könnte es viel (!) präziser quantifizieren.“ (…)

Zahl der COVID-19-Todesfälle geht weiter zurück

Zahl der COVID-19-Todesfälle geht weiter zurück; England: deutlich höheres Corona-Todesrisiko unter schwarzen Afrikanern und Bangladeshern im Vergleich zu Weißen; Zwischenbilanz Impftote und Verletzte

DEUTSCHLAND

Chronik des Irrsinns: der März

„Der Monat fängt vielversprechend an! Zwar sollen bis 2025 bei Audi 9.500 Stellen gestrichen werden, aber dafür hat die Projektgruppe „Gendersensible Sprache“ ein Jahr lang (!) intensiv an Richtlinien gearbeitet, die Audi seinen Beschäftigten ab sofort für die interne und externe Kommunikation an die Hand gibt. Jetzt spricht der Ingolstädter Automobilherstellende von „Audianer_innen“ – statt für Gendersternchen oder Doppelpunkt hat man sich für den „Gender Gap“ (Unterstrich) entschieden. Denn: „Der Gender Gap schafft Raum für alle nicht-binären Geschlechtsidentitäten“, wie Antonia Wadé aus der Projektgruppe der nicht wirklich interessierten Öffentlichkeit mitteilt.“ (…)

„Ich kann langsam nicht mehr. Wieviel Schwachsinn hält ein Mensch aus? Aber es hilft ja nichts, der Chronist muss da durch, solche Menschen wollen unser Leben auf den Kopf stellen, da gilt es, wachsam zu bleiben. Also weiter im Text.“ (…)

„Deutschland stimmt im UN-Menschenrechtsrat für ein Waffenembargo gegen Israel. So viel zu Merkels Diktum, die Sicherheit Israels sei „Teil der deutschen Staatsräson“.“ (…)

Außerordentlich wichtig: bitte aufmerksam lesen!
Gesetze gegen Hass und zur Passwortherausgabe treten in Kraft

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die zurückgehaltenen Gesetze gegen Rechtsextremismus und zur Bestandsdatenauskunft jetzt unterzeichnet.

(…) „Mit dem Anti-Hass-Gesetz wird das Strafgesetzbuch erweitert und verschärft. Schon das „Billigen“ oder Androhen von Straftaten etwa in sozialen Netzwerken gilt wieder als Verbrechen, wenn entsprechende Äußerungen geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. Drohungen mit Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, die körperliche Unversehrtheit, die persönliche Freiheit oder gegen Sachen von bedeutendem Wert, die sich gegen die Betroffenen oder ihnen nahestehende Personen richten, werden ebenfalls strafbar.

Wer öffentlich im Netz andere beleidigt, dem drohen bis zu zwei Jahre Haft. Den Katalog der rechtswidrigen Inhalte im Netzwerkdurchsetzungsgesetz hat der Gesetzgeber um das „Delikt der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“ ergänzt.“ (…)

Ausgestoßene der Woche: Nena, Ralf, Stefan, Dante…

(…) „Aber konkrete Proteste oder Drohungen sind noch nicht einmal erforderlich, um westliche Entscheidungsträger zum Einknicken gegenüber den vermeintlichen oder tatsächlichen Befindlichkeiten von Muslimen zu bewegen. In den Niederlanden hat das Verlagshaus Blossom Books, das sich auf Textbearbeitungen für junge Leser spezialisiert, eine Passage über den Propheten Mohammed aus einer Neuübersetzung von Dante Alighieris „Göttlicher Komödie“ entfernt, um diese „freundlicher und zugänglicher“ zu gestalten. In der esoterisch inspirierten mittelalterlichen Dichtung, die im Jahr 1321 vollendet wurde, wird Mohammed mit Höllenqualen bestraft, weil er mit seiner Religion Zwietracht auf Erden gesät habe. Laut der Übersetzerin Lies Lavrijsen wurde die Entscheidung, die betreffende Passage wegzulassen, vergangenes Jahr im Kontext der Ermordung des französischen Lehrers Samuel Paty durch einen Islamisten getroffen. (Quellen: rmx.news, Tagespost)“ (…)

„Die Latte der Zensur liegt so niedrig wie nie“

Presse- und Meinungsfreiheit sind natürlich weiterhin gegeben, doch wer gehört werden darf und wer nicht, entscheidet kein ordentliches Gericht, sondern eine unsichtbare Instanz von Tech-Oligarchen, die über den Gesetzen steht“, sagt der Journalist und Autor Mathias Bröckers im Interview mit den NachDenkSeiten. Ein Interview über die Berichterstattung in der Pandemie, den Kampf um die Deutungshoheit und die „Desinfektion des Meinungsspektrums.

Auftritt? Gecancelt!

Das neue Buch „Cancel Culture. Demokratie in Gefahr“ von Kolja Zydatiss zeigt auf, wie man Andersdenkenden den Mund verbieten will. (…)

Joachim Gauck: Gegen die neue Rassenideologie

Der evangelische Theologe und ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck warnt in einem heute erschienenen Aufsatz, dass linksidentitärer Aktivismus eine neue Form von Rassenideologie geschaffen habe, die mit antiweißem Rassismus verbunden sei. Diese Ideologie leugne die historischen Leistungen von Weißen, etwa die Bekämpfung und Abschaffung der Sklaverei, aber auch die historischen Verbrechen von Nichtweißen, um ideologisierte Geschichtsbilder zu schaffen. Dies fördere Rassenkonflikte und führe dazu, dass reale Verfolgung und Unterdrückung, die in vielen Regionen der Welt fortbestünden, ausgeblendet würden. […]

Wichtig! Sehr dringende Leseempfehlung!
Mit Quoten und Verboten in ein neues Deutschland: Warum die Grünen alles Mögliche sind, aber nicht liberal

Die Partei Robert Habecks und Annalena Baerbocks profitiert bis jetzt am meisten von der Schwäche der Union. Sie gilt als bürgerlich, doch das ist ein Trugschluss. Der Blick ins Programm zeigt: In einer grünen Republik nähme der Staat seine Bürger unablässig bei der Hand.

Wolfgang Schäuble will, dass Deutschland in einer »Europäischen Föderation« aufgeht

Schäuble: Deutschland soll auf Bundeswehr zugunsten von EU-Armee verzichten

Bundestagspräsident Schäuble hat in einem Interview mit der Zeitung »Die Welt« die Überführung der EU in eine »Europäischen Föderation« gefordert. Dazu gehöre auch der Verzicht auf die nationale Armee, sprich: die Bundeswehr. (…)

(Links)

Erweiterung des Kanzleramts: Ab in die Präsidialrepublik

Der geplante Erweiterungsbau des Kanzleramts in Berlin steht für ein neues deutsches Regierungssystem.

(Links)

Hans-Georg Maaßen will für die CDU in den Bundestag

Den Ex-Präsidenten des Verfassungsschutzes zieht es in die Bundespolitik. Hans-Georg Maaßen will im September im Wahlkreis 196 in Südthüringen kandidieren.

EU-Politik | EUROPA

Wissenschaftlicher Dienst der EU hält Atomenergie für nachhaltig

AfD fordert Abkehr vom Atomausstieg

Der Wissenschaftliche Dienst der EU, ein Beratergremium der EU-Kommission, hat in einem Gutachten die Atomenergie als nachhaltig eingestuft. Die AfD teilt diese Einschätzung schon lange.

Die große Heuchelei in der Abtreibungsfrage – Vor einer neuen Abstimmung im Parlament

Brief aus Brüssel, 2021 / April, 30.03.2021

In Brüssel unternimmt der Frauenausschuss des EU-Parlaments erneut den Versuch, mittels einer Parlamentsentschließung ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ einzuführen. Schon in der Legislaturperiode zwischen 2009 und 2014 gab es einen Versuch unter der Federführung der portugiesischen Abgeordneten Edite Estrela. Gleichzeitig lief die Europäische Bürgerinitiative „1-von-uns“ zum Schutz des menschlichen Embryos in der EU-Politik. Anlass dieser Auseinandersetzungen um das natürliche Recht auf Leben ab der Befruchtung und das politisch herbeigeredete „Menschenrecht auf Abtreibung“ war ein Grundsatzurteil des EuGHs zur jetzt unionsweit geltenden Definition des Ausdrucks „menschlicher Embryo“: „Der Mensch ist ab der Befruchtung ein Mensch“ (…)

Kommentar der Redaktion:

Aha. Ein Menschenrecht auf Tötung menschlichen Lebens. Dekadent.

Coronakrise: Belgien ignoriert das Recht – und seine Kinder

(Un)Rechtsstaat Belgien: Am Mittwoch hat ein belgisches Gericht die Corona-Regeln für unrechtmäßig erklärt. Am Donnerstag hat die Polizei – unter Berufung auf eben jene Corona-Regeln – mehrere tausend Jugendliche aus dem Bois de la Cambre in Brüssel verjagt – mit Wasserwerfern und Tränengas.

Haben mitteleuropäische Dürren in jüngster Zeit zugenommen?

Noch druckfrisch werden wir von zwei Fachpublikationen überrascht – beide im renommierten Fachverlag Nature erschienen. Die erste mit dem Leitautor Ulf Büntgen beantwortet die hier gestellte Frage mit ja, die zweite mit der Leitautorin Monika Ionita verneint sie. Wer liegt richtig?

INTERNATIONAL

Fernseh-Sonderprogramm zu 60 Jahre Eichmann-Prozess

Am 11. April vor 60 Jahren begann in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann, einen der größten NS-Kriegsverbrecher. Ab 6. April gibt es dazu ein Sonderprogramm in den Sendern ARD, BR und ARD-alpha, wie am Mittwoch in München mitgeteilt wurde. Gezeigt werden mehrere Magazinbeiträge, teils mehrteilige Dokumentationen, aber auch Spielfilme und eine Podiumsdiskussion. Die Sendungen sind nach der Ausstrahlung in der BR-Mediathek abrufbar.

NATO: vom Verteidigungsbündnis zum Angriffspakt

Die NATO wurde 1949 als Verteidigungsbündnis gegen die Sowjetunion gegründet. Jetzt will sie auch präventiv angreifen dürfen.

Kommentar GB:

Wichtig und sehr lesenswert! Es fragt sich in diesem Zusammenhang, welches eigentlich die wirtschaftlichen, außenpolitischen und sicherheitspolitischen Interessen der EU sind. Daß die USA sich mit ihren Rivalen China und Rußland im Konflikt befinden, das ist ebenso verständlich wie bekannt, aber wie positionieren sich die West- und Mitteleuropäer hierzu? Sind sie etwas anderes als ein untergeordneter Verbündeter der USA in ihrer militärpolitischen Gestalt, also als NATO? Wenn ja, worin (…)

(Links und Kommentare)

Globale Kleidung

Kommentar GB:

Der ökonomische Prozeß der Globalisierung (bzw. der „mondialisation“) wird hier anschaulich aber sehr knapp dargestellt, und zwar am Beispiel der Textilwirtschaft.


Bekleidungsstoffe waren schon immer ein Herzstück der Globalisierung und gehörten zu den ersten weltweit gehandelten bearbeiteten Erzeugnissen, insbesondere entlang der berühmten Seidenstraßen. Auch heute ist Kleidung ein zentrales Element des wirtschaftlichen Austauschs – zur großen Freude des Welthandels, aber häufig zulasten der Umwelt.

Arte: Mit offenen KartenGlobale Kleidung (Video)

Fritz Glunks „Schattenmächte“ – ein Buch passend zur aktuellen Diskussion um den „Great Reset“

Unter Corona-Maßnahmenkritikern wird seit einiger Zeit die These diskutiert, inwieweit mit der aktuellen Corona-Politik auch der „Great Reset“ umgesetzt werden soll, eine Art großer gesellschaftlicher Neustart, hinter dem der Gründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, steckt. Wesentliche Bestandteile dieses „Great Reset“ sind die Verlagerung von politischer Macht hin zu überstaatlichen Institutionen (Global Governance), eine starke Einflussnahme von privaten Großkonzernen auf die Gesetzgebung (Korporatismus) sowie die Digitalisierung aller Lebensbereiche (Künstliche Intelligenz, Tracking, Digitale Identitäten, usw)

Amazon: Fritz Glunk – Schattenmächte

Sklaven von Natur – über die Entstehung des Hautfarbenrassismus

In der akademischen Welt zumal der USA ist das Wort «Rassismus» in aller Munde. Angesichts seines uferlosen und oft empiriefreien Gebrauchs ist es wichtig, die historischen Tatsachen zu kennen: Der Rassismus nach Hautfarbe entstammt dem arabischen Kulturkreis.

Frankreichs Rolle im rwandischen Genozid durchleuchtet

Im Auftrag von Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich eine Historikerkommission mit der Rolle der französischen Staatsführung beim Genozid in Rwanda von 1994 befasst. Der 1200-seitige Bericht bestätigt, dass Frankreich eine schwere Verantwortung trägt.

ISLAM | MIGRATION

Kann sich Berlin gegen die kriminellen Clans noch verteidigen?

Das Ausmaß der Verbrechen ist gewaltig, die Mittel der Polizei sind begrenzt. Die regierenden Politiker meiden das Thema, das wie mit einem Tabu belegt ist, meint Gunnar Schupelius.

(Diverse Links)

Nach dem Brexit will London die Asylpolitik verschärfen

Die Regierung von Boris Johnson will die Migration über den Ärmelkanal unterbinden: Asylsuchende, die über einen sicheren Drittstaat ins Land kommen, sollen in Grossbritannien keinen langfristigen Schutz mehr erhalten. Doch nach dem Brexit verspüren die Europäer wenig Lust, den Briten dabei zu helfen.

Die dschihadistischen Hilfstruppen der Türkei

Die Türkei, ein Mitglied der NATO, verfügt nun de facto über eine dschihadistische Hilfstruppe, die sie sowohl in ihrem syrischen Stammland als auch auf fernen Kriegsschauplätzen wie Libyen und Berg-Karabach einsetzt. von Burak Bekdil Es sieht aus wie eine Ehe, die im Himmel geschlossen wurde. Die Türkei und die Dschihadisten teilen eine ideologische und konfessionelle (…)

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Uni Kassel: Student benutzt keine genderneutrale Sprache – Punktabzug

Die Uni Kassel sagt, geschlechtergerechte Sprache sei kein Streitthema in ihrem Haus. Ein Professor dagegen meint, das Thema sei ein „Wespennest“. Weil Studenten, die das generische Maskulin verwenden, Punkte abgezogen werden können, droht nun Ärger.

An der Universität Kassel ist Streit um geschlechtergerechte Sprache ausgebrochen – ein Student berichtet, er sei schlechter benotet worden, weil er in einer Arbeit ausschließlich das generische Maskulin verwendet habe. (…)

dazu: Uni Kassel: Weil sie nicht gendern – Studierende erhalten schlechtere Noten

Neuer Streit um die geschlechtergerechte Sprache: Wer an der Universität Kassel nicht gendert, kann offenbar schlechtere Noten bekommen. Sprachschützer sind nun erbost.

Kassel – Obwohl eine Mehrheit der Deutschen die geschlechtergerechte Sprache kritisch sieht, wird in immer mehr Behörden und Firmen gegendert. An der Universität Kassel können Studenten sogar eine schlechtere Note bekommen, wenn sie Gendersternchen und andere neue Formen nicht verwenden. Daran gibt es nun Kritik. (…)

weiter: Uni Kassel zur „Geschlechtergerechten Sprache“

Der Führerin entgegen! Das Deutschbuch für für Dichter und Denker

Deutsch für Dichter und Denker ist eine unterhaltsame, aber tiefschürfende Sprach- und Stillehre für Schriftsteller, Autoren und alle, die nicht blind­lings Stilregeln folgen wollen, ohne ihren Sinn zu verstehen.

Es ergründet dabei sowohl gänzlich unbekannte Zusammenhänge als auch populäre Themen wie das grammatische Geschlecht, die starken Verben, den Genitiv, Angli­zis­men und die Zukunft des Deutschen.

Machen Sie sich auf handfeste Überraschungen gefasst, denn nichts ist in unserer Muttersprache, wie es scheint!

Darauf aufbauend zeigt dieses Buch, wie man seinen persönlichen und authentischen Stil entwickelt, indem man bil­dungs­bürger­liche Irr­tümer, schnöse­lige oder über­powerte Atti­tüden und die Gewöhn­lich­keit des All­tags abstreift.

›Deutsch für Dichter und Denker‹ enthält eine komplette Anleitung für den Gebrauch des Konjunktivs und des Anfüh­rungs­zei­chens und zeigt, wie man korrekt und drama­tur­gisch sinnvoll zitiert, ohne die Wirk­lich­keit zu verfälschen.“ (…)

Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung

Die Quote der Quote – Eine Umfrage zur Parität

n: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31. März 2021, Nr. 76, Seite N 3:

Hieraus ein kurzes Zitat:

(…) „Die erstaunliche Resultate der Befragung: Paritätsgesetze unterstützen nur knapp acht Prozent, gesetzliche Migrationshintergrund-Quoten sogar nur ein Prozent; die freiwilligen Frauenquoten von Bundestagsparteien seit den achtziger JAhren befürworten nur 15,2 Prozent. Zwar sind Anhänger der Grünen öfter für Quotierung, aber auch hier unterstützt nur eine Minderheit Quoten für Frauen (28 Prozent) oder MHG-Quoten (9 Prozent). Die größte Ablehnung fanden die Forscherinnen im liberalen Milieu. “ (…)

(Links)

Der Putativ-Vater
(Redaktion: putativ – auf einem Rechtsirrtum beruhend; vermeintlich)

„Das Leben in einer profeministischen Republik, in der Beziehungen mit Kindern immer noch den Charakter von Edelprostitution mit dem Staat als Zuhälter haben, erzeugt Seltsamkeiten der besonderen Art, die in der Gesamtschau ein System demaskieren, das im Grund obszön ist.“ (…)

(Link zum Video)

(Link zum Video)

Gender–Politik

Die massive Förderung von Transsexualität ist gegenwärtig eines der wichtigsten Ziele vieler Medien und Gender-Politiker. In manchen Ländern werden schon sehr junge Kinder ermutigt, sich hormonellen und chirurgischen Verfahren zu unterwerfen, um ihr Geschlecht zu ändern.

Kinder, die noch gar nicht ermessen können, was da passiert!

Die Vereinigten Staaten sind in dieser Entwicklung ganz vorne. Doch auch Deutschland zieht mit hoher Geschwindigkeit nach! Etliche Gesetzesprojekte zu diesem Thema werden gegenwärtig diskutiert.

In fast jeder TV-Sendung kommen Trans-Menschen vor (GNTM, DSDS, viele Koch- und Modesendungen). Bei allen ist die Etablierung der Gender-Ideologie als absolute Norm das oberste Ziel. (…)

Stiftung für Gleichstellung kommt

Auch die Union erliegt dem Irrglauben, Gerechtigkeit durch Gleichheit herstellen zu können

Noch vor dem Ende der Legislaturperiode will die Koalition eine Gleichstellungsstiftung gründen. Damit lässt die Union das Leistungsprinzip einmal mehr links liegen und beweist, wie sehr sie sich der SPD inzwischen angenähert hat.

(Diverse Links)

Klatsche für „Gender“-Avantgarde

Rat für deutsche Rechtschreibung:

Genderstern wird nicht ins amtliche Regelwerk übernommen

Städte wie Hannover und Köln, Firmen wie Audi oder Boehinger und Co., die Claus Klebers, Petra Gersters und Anne Wills aus ZDF und ARD wird der „Rat“ vermutlich nicht beeindrucken. Denn was ein politisch korrektes, gegendertes Herz nicht will, lässt der Kopf nicht rein.

VERSCHIEDENES

Unter dem Rhein liegt Europas größtes Lithium-Vorkommen

Ein Start-up aus Karlsruhe will den kostbaren Rohstoff aus dem Wasser unter der Erde fördern und Europa mit Lithium beliefern. Die Hürden sind hoch.

Fréro Delavega – Le chant des sirènes

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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