Freitagsbrief – Ein weiteres Coronajahr? – KW 01/2021

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
2021 – ein weiteres Coronajahr?

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

2021 ist da! Ich wünsche allen ein friedvolles, möglichst pandemiefreies neues Jahr! Es wird sich zeigen, ob 2021 ein weiteres Coronajahr wird.

Die letzten Tage des Jahres habe ich ein wenig ruhiger angehen lassen.

CORONA | COVID-19

Bericht zur Coronalage vom 30.12.2020

(…) „Nun liegt ganz aktuell die Analyse bezüglich der Abrechnungsdaten bis November 2020 (KW 48) vor, die diesmal 284 Kliniken aller Versorgungsgrößen geliefert haben. Eingebettet in die fast verzweifelt wirkende Warnung, man möge diese Analyse nicht dazu nutzen, „falsche Behauptungen zur COVID-19-Pandemie zu untermauern und die Relevanz sowie die Auswirkungen von COVID-19 zu verharmlosen“. Niemand verharmlost eine schwere Atemwegsinfektion. Aber das Problem ist, diese Analyse beweist, dass es sich bei der COVID-19-Pandemie nicht um eine epidemische Lage nationaler Tragweite handelt, zumindest in meinen Augen. Es wäre meiner Meinung nach eine Falschbehauptung, dies anders zu sehen. Warum?“ (…)

(…) „Jede vernünftige Schlussfolgerung muss deshalb lauten: Im Jahr 2020 fand in Deutschland mit oder ohne Lockdown kein außergewöhnliches Sterbegeschehen statt. Niemals drohte ein allgemeiner Zusammenbruch der stationären Versorgung, im Gegenteil herrscht Unterbelegung. Ungeachtet dessen gab und gibt es sicher in manchen Krankenhäusern Belegungsstress, was jedoch in erster Linie an dem hausgemachten, jährlich wiederkehrenden Pflegeproblem liegt, erschwert durch Quarantänebedingungen und zu schnelle Verlegungen aus Pflegeheimen.

Auch an dieser Stelle wie immer der Hinweis: COVID-19 kann insbesondere in den Risikogruppen zu einer sehr schweren Erkrankung mit Todesfolge führen. Es deutet einiges darauf hin, dass sie für Betroffene gefährlicher sein kann als eine Grippe. Doch für die Gesellschaft selbst bildet sich diese Gefährlichkeit allgemein eben nicht ab. COVID-19 ist deshalb eine Krankheit, für deren Prävention und Therapie die Medizin zuständig ist und nicht die Politik. Eine epidemische Lage nationaler Tragweite lag zu keinem Zeitpunkt vor.“ (…)

Dokument der Regierung von Wales zeigt: PCR-Tests sind vollkommen unzuverlässig

Fallzahlen. Die ganze Idee einer Pandemie basiert auf Fallzahlen. Denn betrachtet man z.B. die Belegung von Betten auf den Intensivstationen im Vereinigten Königreich, dann ergibt sich eine derzeitige Unterbelegung, die zum 20. Dezember so aussieht: Wie man sieht, ist in keinem Teil Englands der Anteil belegter Betten auf Intensivstationen höher als im Durchschnitt der Jahre (…)

Da packt einen die Wut

Das Corona-Virus ist politisch und wirtschaftlich weit gefährlicher als für die menschliche Gesundheit – Die Fakten des Schweizer SPR

  • Sterberate nur 0,1 bis 0,5 Prozent der tatsächlich Erkrankten
  • Die meisten Verstorbenen über 80 Jahre alt
  •  Rund 95 Prozent von ihnen hatten ernsthafte Vorerkrankungen
  • Zusätzliche Todesfälle durch Lockdowns, Panik und Angst
  • Die Wirksamkeit von Masken in der Allgemein­bevölkerung ist kaum evident
  •  Maskenpflicht konnte die Epidemie in kaum einem Land eindämmen oder verlangsamen
  • Erkrankungs- und Über­tragungsrisiko bei Kindern gering
  • Für das Schließen von Grundschulen gibt es keinen medizinischen Grund
  • Der tiefe Eingriff in die Freiheitsrechte ist grob unverhältnismäßig und daher rechtswidrig

(…)

„Nachtrag: Wenn Sie darüber ins Grübeln kommen, warum dies geschieht trotz entgegenstehender Tatsachenlage und trotz aller Rechtswidrigkeit, dann lesen Sie dies (…)

und hören sich dies an (ist auch schriftlich verfügbar und bei mir abrufbar):

(Link zum Clip)

und denken selbst darüber nach, ob das „Verschwörungstheorie“ ist oder nicht doch Verschwörungspraxis. Und ob Ihnen das aus den vergangenen Monaten, Wochen, Tagen und bis heute nicht irgendwie bekannt vorkommt. (…)

Dringende Leseempfehlung! Lassen Sie sich beruhigen!
Sonderauswertung der Sterbefallzahlen 2020 – oder doch eher „Sondermeldung“?

Das RKI und andere staatlichen Insitutionen geben sich gerne wissenschaftlich.

Ob sie es sind, ist eine ganz andere Frage.

Ferner

(Viele Links)

PCR-Testhersteller räumt ein: Hälfte der positiv Getesteten ist möglicherweise nicht infektiös

Olfert Landt, Geschäftsführer eines Herstellers für PCR-Tests, räumte in einem Interview ein, dass die Tests keine Aussage über die Infektiosität der getesteten Person liefern. Möglicherweise könnte die Hälfte der positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten nicht infektiös sein.

“Durchimpfen” in Heimen – Die Probleme gehen erst los

(…) „Worum geht es? Und warum ist ausgerechnet das Impfen ein so heiß diskutiertes Thema? Ein Arzt, der seinem Patienten eine Spritze in den Arm rammt, begeht nach gefestigter juristischer Auffassung eine Körperverletzung. Die Parallele zum Raufhändel vor der Gaststätte hat manchen Doktor empört. Dennoch: So ist es. Da führt also kein Weg daran vorbei. Um nicht zum Straftäter zu werden, muss der Arzt also einen Rechtfertigungsgrund für sein Tun haben. Traditionell ist dies die Einwilligung: Der Patient muss die Tat auch wollen. Denn nur dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht (für Bildungsbürger: volenti non fit iniuria). Rechtlich wirksam Wollen kann ein Patient aber nur etwas, das er auch verstanden hat. Eine im Kleingedruckten hellgrau auf Dunkelgrau gedruckte Einwilligungsschablone genügt nicht. Der Arzt muss dem Patienten erst erklären, worum es geht. Sonst geht dessen Einwilligung ins Leere. Es herrscht, sagt man, eine Informationsasymmetrie zwischen klugem Arzt und dummem Patienten. (…)

Werden Sie sich impfen lassen?

Wenige Fragen sind heute so schwierig zu beantworten wie die, ob man sich und seine Kinder impfen lässt. Werden Sie es tun? Mit was für einem Bauchgefühl?

Im Superwahljahr 2021 kehren die von der Corona-Krise überlagerten Probleme zurück

Der andere Blick

Obwohl niemand die Zukunft kennt, lohnt ein Blick auf die Konturen des neuen Jahres. So viel steht fest: Die letzten Monate der Ära Merkel werden turbulent, die Migrationsfrage ist wieder da, SPD und FDP stehen vor existenziellen Entscheidungen.

von Alexander Kissler

Obdachlose – die im Merkel-Lockdown vergessenen Menschen

Keine Unterkunft, keine Hilfen, keine Fürsprecher

Neben den Profiteuren des Corona-Virus und den großen Gewinnern gibt es jede Menge Verlierer. In Deutschland sind es vor allem die Obdachlosen, die vom Merkel-Lockdown extrem betroffen sind und von den Regierenden der Altparteien komplett vergessen werden.

UNTERSCHIEDLICHES

Der Tod des Individuums in der verwalteten Welt

Haben Arbeiter ein Vaterland?

Abschließende Gedanken zur These, sozial gehe nur national (Teil 5 und Schluss)

Teil 1: Dichtung und Wahrheit über ein Septembermärchen
Teil 2: Wie Befürworter der „Willkommenskultur“ gegen Fremdenfeindlichkeit argumentieren
Teil 3: Wie sich Meinungsbildner Fremdenfeindlichkeit erklären
Teil 4: Was rechten Willkommensgegnern zu sagen wäre

Kommentar GB:

Weiteres vom Autor:

https://www.magazin-auswege.de/tag/schuster/

Der deutsche Sozialstaat ist der Sozialstaat der Deutschen: sie finanzieren ihn, und von ihm werden sie ggf. finanziert, nämlich dann, wenn der Versicherungsfall eintritt. Es herrscht das Reziprozitätsprinzip; ich zahle willig ein, weil ich ggf. irgendwann Auszahlungen benötigen werde; das eben ist die Logik einer Versicherung. Was nicht geht, das ist: nichts einzahlen, aber Auszahlungen in Empfang nehmen. Das ist weiter nichts als eine Enteignung der Einzahler.

Kommentar Hartmut Krauss:

Um es in Anbetracht dieses doch sehr oberflächlichen, verschwurbelten und am Wesentlichen vorbei schreibenden Telepolis-Artikels nochmal zu wiederholen: (…)

Orientierungsgrundlagen einer kritisch-emanzipatorischen Ethik. Ein ausgewählter Überblick (1)

Orientierungsgrundlagen einer kritisch-emanzipatorischen Ethik.
Ein ausgewählter Überblick

und: Was ist kritisch-emanzipatorischer Humanismus? (1)

Seit dem Ende des Kalten Krieges und der dadurch bedingten Auflösung des bipolaren Blockdenkens ist ein vielgestaltiges und mehrdimensionales Wiederaufleben religiöser Bewegungen zu konstatieren. (…)

Alain Finkielkraut: Antirassismus als antieuropäische Ideologie

Der Philosoph Alain Finkielkraut ist Mitglied der Académie française. Vor dem Hintergrund der laufenden Unruhen in Frankreich und anderen Staaten hat er in einem kürzlich veröffentlichten Gespräch die neomarxistische Ideologie des Antirassismus als den „Kommunismus des 21. Jahrhunderts“ kritisiert. Diese Ideologie strebe unter dem Deckmantel der Gleichheit nach der Zerstörung der europäischen Zivilisation. Westliche Gesellschaften würden nicht durch einen angeblichen systematischen Rassismus oder durch Institutionen wie die Polizei bedroht, sondern durch ihr Unvermögen, dem Wirken radikaler Aktivisten Einhalt zu gebieten. (…)

„Wettkampf um die Klugen“

(…) „Über Weihnachten las ich nichts Erbauliches, sondern Gunnar Heinsohns so niederschmetterndes wie augenöffnendes Buch „Wettkampf um die Klugen“. Das 200-Seiten-Bändchen ist mein Buch des Jahres; es scheint mir die wichtigste deutschsprachige Analyse dessen, was uns bevorsteht, seit Rolf Peter Sieferles „Epochenwechsel“ zu sein. Sein Gegenstand ist die Verteilung der kognitiven Fähigkeiten unter den konstruierten Völkern und nicht existierenden Rassen. Es handelt sich also aus einer gewissen Perspektive um ein rassistisches Buch. Diese gewisse Perspektive nennt sich die antirassistische, und ihre Kombattanten haben bereits mit der Vorneverteidigung gegen jene Befunde begonnen, die Heinsohn lakonisch analysiert, denn (…)

DEUTSCHLAND | ÖSTERREICH

Merkels Neujahrsansprache – dechiffriert

Versteckte Botschaft für „Verlängerung“ im Kanzleramt?

16 Jahre Russland gehen nicht spurlos an einem vorbei. Neben dem russischen Hang zur Ironie und vor allem zu Sarkasmus (wohlgemerkt nicht Zynismus, was ja in Deutschland immer verwechselt wird, siehe P.S.) hat mich die Zeit dort vor allem gelehrt, zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist bitter nötig bei Politikern, die ihr politisches Handwerkszeug in sozialistischen Kaderorganisationen gelernt haben. Wie Wladimir Putin. Und eben auch Angela Merkel, die aus einem stramm kommunistischen Elternhaus stammt und bei der FDJ Sekretärin war (Hinweis für Westdeutsche: Das bezog sich nicht auf einfache Schreibtätigkeiten, sondern auf eine aktive Tätigkeit als Kader, vor allem bei Zuständigkeit für „Agitation und Propaganda“ – ganz im Gegensatz zu den Millionen FDJ-Karteileichen). (…)

(Link zum Video)

NZZ-Interview mit AfD-Chef Tino Chrupalla

AfD-Chef Tino Chrupalla: „Der Staat bezahlt Spitzel, die die Opposition ausspähen, das erinnert mich an die DDR“

Der Malermeister Tino Chrupalla ist seit einem Jahr Co-Vorsitzender der AfD. Im Interview spricht er über die Flügelkämpfe seiner Partei, die drohende Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst und sein Treffen mit dem russischen Aussenminister in Moskau.

Österreich probt den Polizeistaat

Die neueste Idee im Zickzack des österreichischen Corona-Managements soll Händler und Wirte zur polizeilichen Vorarbeit zwingen. Die rechts-grüne Koalitionsregierung macht aus der Alpen- und Donaurepublik ab Mitte Januar 2021 ein Land der Denunzianten.

Keine Ahnung von Historie, Geschichte und der neueren deutschen Geschichte

„Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, hat dem DLF ein Interview gegeben, das der Sender in einer Vorabmeldung folgendermaßen zusammenfasste:“ (…)

Kommentar GB:

In Deutschland gibt es noch zwei weitere „Zentralräte“, nämlich der Muslime sowie der Katholiken, die ebenso zur Kritik und zum Spott herausfordern. Aber vielleicht habe ich ja eine Zentralratsphobie? Wer weiß?

Jedenfalls beißt – normalerweise zumindest – niemand in die Hand, die ihn füttert.

EU-Politik | EUROPA

Sehr, sehr dringende Leseempfehlung!
Das kommende Machtmodell
(Teil 1 und Teil 2)

Zahlreiche Autoren haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir derzeit in den westlichen OECD-Staaten (also in Europa und seinen ehemaligen Siedlerkolonien) eine Erosion des gesellschaftlichen Legitimitätsmodells der Nachkriegsära und die Herausbildung eines neuen, usurpatorischen (nicht legitimen) Herrschaftsmodells beobachten. Ich betrachte im Folgenden die Eigenschaften des alten Modells, die Ursachen für den Übergang, sowie die Herrschaftstechniken und -probleme des neuen Machtmodells. (…)

Schon in den 1970er Jahren begannen Profiteure der globalen Finanz- und Realwirtschaft sich Gedanken zu machen, wie sie ihre Position weiter ausbauen könnten. Klaus Schwab gründete beispielsweise die European Management Conference (seit 1987: World Economic Forum, i.F. WEF), an der neben Wirtschaftsführern schon ab 1974 auch Politiker teilnahmen. Etwas später (1979) startete George Soros die Open Society Foundations, unter der er noch heute seine Aktivitäten zur Vertiefung der Globalisierung bündelt. Diese und viele andere private und staatliche Institutionen arbeiten seit Jahrzehnten an einem neuen Herrschaftsmodell, das die im Nationalstaat gegründete, rechtstaatlich-repräsentative Demokratie ablösen soll. Was ist die Agenda dieser Vordenker, die das reichste Promille der Eigentumspyramide vertreten?

Polnische Regierung erlässt Anti-Zensur-Gesetz

Löschung legaler Inhalte wird sozialen Netzwerken untersagt

Zensurorgien bei Facebook, Youtube und anderen sozialen Netzwerken sollen in Polen der Vergangenheit angehören. Das Löschen von gegen kein Gesetz verstoßenden Inhalten wird seinerseits als Gesetzesbruch definiert. So will Polen die bei den Betreibern von sozialen Medien um sich greifende ideologische Zensur verhindern.

INTERNATIONAL

Durchmarsch für Donald Trump am 6. Januar im US-Abgeordentenhaus?

Unbemerkt von den deutschen Mainstream-Medien hat US-Präsident Donald Trump am Mittwoch einen weiteren wichtigen Schritt zu einer zweiten Amtszeit genommen. Der republikanische Senator aus Missouri, Josh Hawley, kündigte auf Twitter an, am 6. Januar die Wahlergebnisse anzweifeln zu wollen.

Sieben republikanisch kontrollierte Parlamente haben „konkurrierende Delegationen“ von Wahlmännern entsandt, um die zertifizierten Ergebnisse für Joe Biden anzufechten. Zehn republikanische Abgeordnete haben bereits ihre Absicht erklärt, die Wahlergebnisse anzuzweifeln. Hawley ist der erste Senator, der öffentlich die Anfechtung unterstützt. (…)

(Links zu zwei unterschiedlichen Betrachtungsweisen)

Afrikanische Freihandelszone: 54 Staaten tun sich zusammen

„Das Jahr 2021 beginnt mit einer grundlegenden Neuordnung des Handelsverkehrs auf dem afrikanischen Kontinent. 54 Staaten bilden ab sofort die Freihandelszone AfCFTA, allerdings ist das Abkommen noch nicht von allen Ländern ratifiziert worden.“ (…)

NZZ-Interview mit Joschka Fischer

„Mit dem Brexit und Trump haben sich die Briten und die Amerikaner vom Westen verabschiedet“

Der frühere Außenminister fordert mehr militärisches Engagement von Deutschland und Europa. Berlin müsse nun auf Joe Biden zugehen und mit ihm das transatlantische Verhältnis neu definieren. Seine Partei, die Grünen, lobt er für ihren Realismus. Vor einer grün-rot-roten Koalition warnt er.

Kommentar GB:

Joschka Fischer und die Grünen sind integraler antinationaler und supranationalistischer Teil der von den US-Democrats geführten Global Governance (GG). Diese bezeichnet er als „der Westen“.

In diesem Sinne ist das Interview geopolitisch durchaus erhellend, weil es die Interessen der GG – Führung zum Ausdruck bringt oder sie zumindest andeutet. Falls es – wie vielfach erwartet – zu einer Präsidentschaft Biden/Harris kommen sollte, werden diese GG-Interessen erneut zur Geltung gebracht werden.

Mit neuen militärischen Konflikten ist daher zu rechnen (Iran-Krise, noch mehr Druck auf Rußland von Westen her, mehr Druck auf China im südchinesischen Meer, z. B. durch angedrohte oder realisierte Blockade der Seewege und damit der chinesischen Häfen.) (…)

Konflikt mit dem Iran: Aufmarsch am Golf

„Es wird ernst. Trump spielt wieder Golf. Gemeint ist der arabische Golf. Dort hat sich über die Weihnachtstage so viel Feuerkraft versammelt wie nirgendwo in den letzten 20 Jahren auf so engem Raum. Drei Flugzeugträger (Nimitz, Theodore Roosevelt, Dwight D. Eisenhower) und das atomar betriebene und bestückte U-Boot Georgia haben mit ihren Flottenverbänden demonstrativ die Meerenge von Hormus passiert. Fast 400 Raketenrohre für Marschflugkörper und ballistische Geschosse sind in Alarmbereitschaft.“ (…)

Kommentar GB:

Geopolitisch ist ziemlich klar, daß Iran – also das schiitisch-islamische Mullah-Regime – in naher Zukunft über Atomwaffen verfügen könnte, und es ist m. E. keineswegs unwahrscheinlich, daß das Regime bereit ist, diese auch einzusetzen, allererst gegen das islamische Haßobjekt Israel. Und da weitreichende Trägerwaffen vorhanden sind, wäre auch Europa insgesamt bedroht. Das sollte außen- und sicherheitspolitisch bedacht werden, und zwar jetzt.

Da die Global Governance unter Führung der US-Democrats in Verbindung mit dem Machtzentrum Pentagon (…)

Der Staat sind wir alle

Wieso sind Liberale in den USA oder in Deutschland häufig radikaler staatskritisch als in der Schweiz?

Ein Staat, in dem die Bürger auch bei komplexen Sachfragen direkt mitbestimmen, ist eben eine weniger grosse Freiheitsgefährdung als eine rein repräsentative Demokratie.

Kommentar GB:

Es gibt mehrere wesentliche politische Weichenstellungen der letzten Jahrzehnte, die bei einer direktdemokratischen Entscheidung des Souveräns sicherlich nicht so ausgefallen wären, wie sie repräsentivdemokratisch ausgefallen sind. Ich erinnere an die Zurückweisung einer europäischen Verfassung in Frankreich und in den Niederlanden, worauf sie im United Kingdom abgesagt wurde, weil man wohlbegründet ahnte, wie der britische Souverän entschieden hätte, nämlich so wie jetzt beim Brexit. (…)

ISLAM | MIGRATION

Es geht um Milliarden: Das kostet uns die Migration

Die Ausländerzahl in Deutschland ist von Ende 2014 bis Mitte 2019 um fast drei Millionen auf 11,1 Millionen gestiegen. Allein der Bund hat im Jahr 2019 für Flüchtlings- und Integrationskosten 23,1 Milliarden Euro ausgegeben. Die hierbei angegebenen Kosten sind allerdings nur ein Teil der tatsächlichen Ausgaben für die massenhafte Zuwanderung. Stefan Keuter hat gerechnet.

Fast sechs Jahre Haft: Bekannte Frauenrechtlerin in Saudi-Arabien verurteilt

Fast sechs Jahre Haft: Bekannte Frauenrechtlerin in Saudi-Arabien verurteilt

Während hierzulande trotz vorliegenden besseren Wissens öffentlich immer noch über den Islam als bloße „Religion“ dilettiert wird und man diese grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung zum beschützenswerten Opfer stilisiert, zeigt sich in den islamischen Kernländern

Saudi Arabien und Iran stets aus Neue und unabhängig von zweitrangigen konfessionellen Unterschieden das wahre Wesen des Islam: (…)

Der schlecht getarnte Ruf nach einer Muslimquote

Hartmut Krauss:
Eine selten so offenherzig ausgesprochene Islamisierungsstrategie via Geburtendjihad als Grundlage für die daraus folgende Forderung nach einer (muslimischen) Migrantenquote für „Spitzenpositionen“ liefert Ferda Ataman im Tagesspiegel. (…)

FEMINISMUS | GENDERISMUS | “QUEER“

Wie Gendern unsere Sprache verhunzt

Ursula von der Leyen und ihre Projekte

Kaum als Bundesfamilienministerin 2005 für die CDU im Amt, richtete sie in ihrem Ministerium ein eigenes Referat „Gender Mainstreaming und Antidiskriminierung“ ein. Ihre Begründung: „Mit Gender Mainstreaming hinken wir der internationalen Entwicklung hinterher.“ Ein Leser rief uns das in Erinnerung.

VERSCHIEDENES

Mit Blick auf einen zukünftigen Kernfusionsreaktor

„Künstliche Sonne“ in Südkorea erzielt neuen Weltrekord:

20 Sekunden lang 100 Millionen Grad

Schon seit über 60 Jahren forschen Wissenschaftler zur kontrollierten Kernfusion in der Hoffnung, eine saubere, sichere und langfristige Energiequelle zu entwickeln. Doch noch immer sind technische Probleme ungelöst. Ein Team in Südkorea konnte nun einen Meilenstein erreichen.

 Mr. Bean Live Performance at the London 2012 Olympic Games

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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