Freitagsbrief – Samuel Paty – Opfer des Islams – KW 43/2020

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Samuel Paty – Opfer des Islams

Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche geht es vor allem um den französischen Lehrer Samuel Paty, der Opfer eines islamischen Terroristen wurde. Die Links der Woche.

CORONA | Covid-19

Diverse Links zu Covid-19/Corona
Maßnahmen sozialer Kontrolle zur Reduzierung von SARS-Cov-2 Infektionen: Was reduziert wieviel?

WHO-Dokument: Der Panik-Killer

„Jetzt ist sie raus, die Erkenntnis nämlich, dass Corona weniger gefährlich ist als die Grippe und immerhin laut WHO zumindest vertretbar, ohne sich damit als Verschwörungstheoretiker oder Virus-Leugner zu outen. “ (…)

Aufstand der Experten gegen den viralen Irrsinn

Eine Expertengruppe von renommierten Medizinern und Gesundheits-Fachleuten warnt Bund und Länder davor, die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen – darunter einen Lockdown – zur Disziplin zwingen zu wollen. Sie fordern einen Kurswechsel. Es überwiege der Eindruck, „dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“. Das führe zur „Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Maßnahmen“. Hier die Stellungnahme im Wortlaut: (…)

(Diverse Links)

Bitte korrigiert die Testverzerrung in SARS-CoV-2 Infektionszahlen

Alle schauen auf die Anzahl der bestätigten Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 innerhalb der letzten 24 Stunden. Diese Zahl ist jedoch wenig informativ und sollte durch andere Kenngrößen ersetzt werden – insbesondere der jeweilige Grund für CoV-2-Testungen bedarf dabei größerer Aufmerksamkeit.

(…) Offensichtlich liegt das Problem in dem Vorliegen verschiedener Anlässe für Testungen (vergleiche RKI 2020, zur nationalen Teststrategie). Da der tatsächliche Infektionsverlauf gut gemessen werden könnte, wenn es nur einen Anlass für einen Test geben würde, würde es ausreichen, wenn bekannt wäre, warum ein Test durchgeführt wird. Würden Arztpraxen, Krankenhäuser oder sonstige Teststationen an die testenden Labore die Information schicken ”Symptom”, ”ReiserückkehrerIn”, ”repräsentative Stichprobe”, ”Kontakt zu infizierter Person” (als vier naheliegende Beispiele), dann könnten die Anzahl der positiven Testergebnisse nach diesen Gruppen getrennt werden. Damit läge eine perfekte Datengrundlage für das Erstellen eines unverzerrten Epidemieindex vor. (…)

Kommentar GB:

Dieser konkrete Verbesserungsvorschlag sollte sofort aufgegriffen und umgesetzt werden.

Die Great Barrington-Erklärung: Für eine angemessene Corona-Strategie

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Politik auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir Focused Protection nennen.

Wir kommen sowohl von links und rechts als auch aus der ganzen Welt und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Abriegelungspolitik hat verheerende Auswirkungen auf die kurz- und langfristige öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen (um nur einige zu nennen) gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Ergebnisse bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit – was in den kommenden Jahren zu einer höheren Übersterblichkeit führt, wobei die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft die schwerste Last tragen. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit. (…)

Kommentar GB:

Man vergleiche dies mit einer aktuellen Meldung: (weiterer Link)

Covid-19-Daten – Wie viele Infektionen gab es im Frühjahr?

Die täglich verkündeten Corona-Neuinfektionen seien – so hört man es immer wieder – Rekordwerte, größer als zum Höhepunkt der „ersten Welle“ im Frühjahr. Schon wird laut über einen zweiten Lockdown nachgedacht. Die Frühjahrsdaten werden dabei als Bezug genommen. Die aktuellen Zahlen der schweren Verläufe und Todesfälle sind jedoch deutlich geringer, als man es auf Basis dieser Daten erwarten müsste – und dies europaweit. Das ist nicht einmal erstaunlich, sind die Frühjahrswerte doch mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Wenn man sich die Daten genauer anschaut und daraus die richtigen Schlüsse zieht, relativiert sich das Bild und die Frage nach einem zweiten Lockdown wirkt auf einmal deplatziert.

Zur Kritik der Corona–Notstandspolitik

„Die großen Medien bilden eine Brandmauer zum Schutz der autoritär verfügten Maßnahmen“

Die kritischen Stimmen zu den Einschränkungen der Grundrechte im Zuge der Corona-Krise mehren sich. Aus Österreich kommt jetzt ein Buch, in dem zahlreiche Autoren den „Lockdown 2020“ grundlegend hinterfragen. Mit deutlichen Worten äußert sich Hannes Hofbauer, Mitherausgeber des Buches, im NachDenkSeiten-Interview zum Agieren von Politik und Medien. Angst werde geschürt, notwendige Differenzierungen wie etwa, dass neben den 9500 „Corona-Toten“ in Deutschland im selben Zeitraum 580.000 Menschen an anderen Ursachen verstorben seien, fehlten in der Berichterstattung. Ein Interview über Panikmache, das Milliardengeschäft Impfstoff und die Tabuisierung des Todes.

DEUTSCHLAND

Indubio Folge 69 – Die Ängste der Berufspolitiker

Interview mit Rupert Scholz

In unserem Mittagsprogramm für Kopf-Hörer spricht heute der Staatsrechtler, ehemalige Bundesverteidigungsminister und frühere Vizefraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag Rupert Scholz mit Burkhard Müller-Ullrich über die Verfassungsbrüche der Kanzlerin, die Irrwege der Union und die Auswüchse der Parteienherrschaft. Außerdem geht es um Grundgesetzänderungen, Wahlrechtsreform und die Medien, die durch Verschweigen und Hochspielen von Informationen eine unheilvolle Rolle spielen – Beispiel: das stereotype Ungarn-Bashing und die Schmähung der neuen ungarischen Verfassung, die Scholz mit ausgearbeitet hat.

Angriff auf den freiheitlichen Staat

Eine Rezension zu Lothar Fritze – Angriff auf den freiheitlichen Staat von Michael Mansion

Im Vorwort spricht der Autor vom Empfinden eines verunsichernden Systemumbruchs als Folge des Versagens der „politischen Eliten“ in einer nationalen Gefährdungslage der vor allem seit Jahren andauernden Migrationskrise. (…)

Spahn will zeitlich unbegrenzte Machtbefugnisse – Corona-Sonderrechte sollen „verstetigt“ werden

Die Opposition beklagt den mangelnden Einfluss des Bundestages bei den Corona-Verordnungen, die das Bundesgesundheitsministerium im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes beschließt. Das Gesetz gilt bis Ende März 2021 – doch Gesundheitsminister Spahn will es nun „verstetigen“.

Als der Bundestag im Mai die bestehenden gesetzlichen Sonderrechte „zum Schutz der Bevölkerung in einer epidemischen Lage“ verlängerte, gab es aus den Reihen der Opposition schwere Bedenken. Die FDP-Abgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus begründete die Weigerung ihrer Partei, der Verlängerung der Sondermaßnahmen zuzustimmen, folgendermaßen:

Als Bundestagsfraktion fragen wir uns schon, ob die auch in diesem Gesetz vorgesehenen Blanko-Ermächtigungen für das Bundesministerium für Gesundheit noch verhältnismäßig sind, und es ist auch sehr wichtig, ob die Regelungen datenschutzrechtlich mit unserem Grundgesetz vereinbar sind.

(…) Auch Verfassungsrechtler schlugen Alarm. So warnte der Professor für Öffentliches Recht an der Berliner Humboldt-Universität Christoph Möllers vor einer „Verschiebung der rechtlichen Maßstäbe“. Zwar entscheide der Bundestag selbst, wann „eine epidemische Lage von nationaler Tragweite“ vorliege, sei diese aber gegeben, bekomme der Bundesgesundheitsminister weitreichende Sonderbefugnisse. „Auf einmal vollzieht der Bund Gesetze, genauer gesagt sogar nur ein einziger Bundesminister, und die Länder spielen keine Rolle mehr“, so Möllers in der Welt am Sonntag.

Bereits aus Mai:

(Link zum Video)

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans-Jürgen Papier warnt
„Auch wer die Gesundheit der Bevölkerung schützen will, darf nicht beliebig in die Grundrechte eingreifen“

Die Politik muss die Massstäbe ihres Handelns offenlegen, einen naturwissenschaftlichen Automatismus gibt es nicht, das Parlament sollte aus dem Dämmerschlaf erwachen: Papier kritisiert die Schieflagen in der politischen Debatte um das Coronavirus.

EU-Politik / EUROPA

Hannes Hofbauer über das Scheitern der EU

„Die EU ist abgemeldet!“ sagt Wirtschafts- und Sozialhistoriker Hannes Hofbauer.
Für ihn ist die Europäische Union eine herrschaftliche Einrichtung von oben ohne demokratische Legitimation von unten. Getrieben von ökonomischen Interessen und zersetzt von Zerfallsprozessen.

(Link zum Video)

Experte warnt: Blindheit gegenüber Linksextremismus

„Der linke Aufstand ist schon längst da“

Die Gefahr von Links wird nicht nur unterschätzt – wer sie erforscht, macht sich unbeliebt und tut sich schwer, seine Forschungsergebnisse zu veröffentlichen: Karsten Hoffmann ist einer der besten Kenner der militanten linken Szene in Deutschland. Im August 2020 hat er nach einigen Mühen sein neues Buch veröffentlicht, mit einem markanten Titel: „Gegenmacht. Die Militante Linke und der kommende Aufstand“. Gastautor Josef Kraus sprach mit Hoffmann über seine Thesen – und die Schwierigkeiten bei deren Verbreitung.

INTERNATIONAL

Wahlkampf in den USA: Trump nutzt Terrorakt bei Paris für Botschaft an Wähler

Bei der Präsidentschaftswahl am 3. November fordert der Demokrat Joe Biden den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump heraus. Ein Überblick über den Stand in den Umfragen, das Wahlsystem und die wichtigsten «Swing States».

„Präsident Trump hat die offenbar terroristisch motivierte Ermordung eines Lehrers bei Paris verurteilt und sie für eine Botschaft an seine Wähler genutzt. «Einwanderungssicherheit ist nationale Sicherheit», sagte Trump am Samstagabend (17. 10.) in Janesville im Gliedstaat Wisconsin. «Wir brauchen Grenzen. Eine Nation ohne Grenzen ist keine Nation», sagte er und drückte unmittelbar im Anschluss sein Beileid an seinen «Freund» Präsident Emmanuel Macron aus. In Frankreich habe es «eine bösartige, bösartige islamische Terror-Attacke» gegeben, sagte Trump vor seinen Anhängern. Amerika sei hart gegen «islamischen Terror» vorgegangen und habe zum Beispiel einen Einreisestopp verhängt, sagte Trump. Eine Woche nach Amtsantritt hatte Trump einen Einreisestopp für Personen aus mehreren muslimischen Ländern verhängt. Er begründete das damit, islamistische Terroristen fernhalten zu wollen.“ (…)

Kommentar GB:

Donald Trump, der in Europa ständig verleumdet wird, ist in dieser Frage weitaus klarsichtiger als all die närrischen islamophilen Europäer, die sich damit beschäftigen, sich selbst – und uns allen – in die Tasche zu lügen und weiterhin nichts zu tun.

Türkei: Erdogan schürt Feindschaft gegen den Westen

Am 13. September protestierte eine Gruppe von Islamisten auf dem Beyazit-Platz in Istanbul gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Sie hielten Plakate mit der Warnung, dass Macron und die Satirezeitschrift Charlie Hebdo „einen hohen Preis zahlen werden“.

Die Demonstranten verurteilten Macron für seine Haltung, mit der er Charlie Hebdos Entscheidung unterstützte, Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed erneut zu veröffentlichen und Frankreichs Bekenntnis zur Meinungsfreiheit. Ausserdem verurteilten sie Macrons Unterstützung für Griechenland im Hinblick auf die eskalierende türkische Aggression im östlichen Mittelmeerraumwährend der anhaltenden Krise zwischen Griechenland, der Türkei und Zypern. (…)

Kommentar GB:

Was hier geopolitisch und strategisch im Verhältnis des Nicht-Islams zum Islam wichtig ist, das steht in diesem letzten Absatz:

(…) „Das aktuelle Problem ist grösser als die Verstösse der türkischen Regierung gegen die Hoheitsgewässer und den Luftraum Griechenlands oder die fortgesetzte Besetzung Nordzyperns oder die Androhung der massenhaften muslimischen Einwanderung oder islamistischer Terroristen nach Europa, neben anderen feindlichen Aktionen. Das Problem besteht unter anderem darin, dass Erdogan in der Gesellschaft Hass und Feindseligkeit gegen Europa und den Rest des Westens schürt. Diese Haltung ist weder für die Kandidatur der Türkei für die Europäische Union noch für ihre NATO-Mitgliedschaft geeignet.“

Der letzte Satz verdient besondere Beachtung.

Entsage der Angst!

Der russisch-jüdische Historiker Alexander Nekrich war ein mutiger Mann. 1965 veröffentlichte er in Moskau das Buch 22. Juni 1941, in dem er Stalin für die katastrophalen Niederlagen der sowjetischen Armee zu Kriegsbeginn verantwortlich machte. Die Veröffentlichung markierte Höhepunkt und Ende der sogenannten „Tauwetter-Periode“, einer versuchsweisen Aufarbeitung der Verbrechen und Massenmorde der Stalinzeit. Die Öffnung wurde schnell zurückgenommen, schon 1966 musste sich Nekrich in einem Tribunal im Moskauer Institut für Marxismus-Leninismus für die Thesen seines Buches verantworten, 1967 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und gesellschaftlich demontiert. Wenige Jahre später konnte er in die Vereinigten Staaten emigrieren, wo er bis zu seinem Tod in Harvard forschte und lehrte.

Dort veröffentlichte er neben anderen Büchern seine Autobiographie unter dem Titel Entsage der Angst (Forsake Fear). (…)

ISLAM/MIGRATION

Nach Lehrer-Mord muss der Kampf gegen den Islamismus endlich beginnen

Den Islamismus bekämpfen, bevor es zu spät ist: Der Mord an dem Geschichtslehrer Samuel Paty betrifft auch uns.

in Verbindung mit:

(…) „Kennt eigentlich irgendjemand in Deutschland die Namen des Todesopfers oder des Schwerverletzten des islamistischen Mordanschlages durch einen Syrischen Terroristen in Dresden vor zwei Wochen?

(diverse Links)

dazu: Der geköpfte Lehrer: Wo bleibt Steinmeier?

Der Mörder hat sein Ziel erreicht: In Zukunft wird es zwar weiterhin Karikaturen von Moses, Jesus oder Buddha geben, aber die verängstigten Europäer werden keine Mohammed-Karikaturen mehr veröffentlichen. (…)

Kommentar GB:

Ein knapper Text, der die Probleme punktgenau benennt. Ich kann das nur dick unterstreichen. Dringende Leseempfehlung!

Islamische Enthauptung ist Anzeichen zunehmender Barbarei in Frankreich

Die fotschreitende islamische Gehirnwäsche hat einen aus Tschetschenien stammenden 18-Jährigen zu einer abscheulichen Bluttat getrieben. Mit einem Metzgermesser erstach er in einem Pariser Vorort einen Lehrer und enthauptete ihn. Eine Tat von abscheulicher Barbarei, wie Marine Le Pen, Vorsitzende der Nationalen Versammlung, twitterte.

(…) „Während der französische Präsident Macron in seiner Ansprache nach dem Mord relativ allgemein und unverbindlich blieb und sich gerade einmal dazu durchringen konnte oder wollte, von einem islamistischen Terroranschlag zu reden, wird Marine LePen, Vorsitzende der Nationalen Versammlung, wesentlich deutlicher. Sie twitterte: »Ein Lehrer wird geköpft, weil er eine Karikatur Mohammeds aus Charlie Hebdo zeigte. Das ist das Niveau der Barbarei in unserem Frankreich. Der Islamismus führt Krieg gegen uns. Wir müssen ihn mit Gewalt aus unserem Land vertreiben.« “

Attentat auf Samuel P.: Spuren führen zur Muslimbruderschaft

Das Attentat auf Samuel P. wurde mutmaßlich von einem bekannten Islamisten angestiftet, welcher der islamistischen Muslimbruderschaft und der Terrororganisation Hamas nahesteht.

Kommentar GB:

In dem Artikel geht die Autorin detailreich auf die Hintergründe dieses djihadistischen Mordes ein. Ein Artikel dieser Konkretionsstufe ist in deutschen Presse- oder TV-Medien sonst schwer vorstellbar. Aus deutscher Sicht wären bezüglich der Hintergründe ergänzend die muslimbruderschaftlichen Verbindungen und Verbundenheiten von Erdogan von Bedeutung und von hohem, durchaus praktischem Interesse. Denn Erdogans religionspolitischen Verbände sind in Deutschland aktiv. Wenn die Muslimbruderschaft ein ernsthaftes Sicherheitsheitsrisiko darstellt, dann wären daraus politisch-praktisch und „nachhaltig“, also dauerhaft wirksam, die nötigen Konsequenzen zu ziehen, und damit ist nicht Rhetorik gemeint.

Islamische Gewaltagenda in Frankreich und muslimische Einstellungen

Die islamische Gewaltagenda in Frankreich erwächst „organisch“ aus folgendem Einstellungsgefüge:

Auf die Frage: „Stellen Sie Ihre religiösen Überzeugungen über die Werte der Republik?“ sagten 74% der französischen Muslime unter 25 Jahren, sie stellten den Islam über die Werte der Republik, während das nur 25% der über 35-Jährigen bekundeten.

Eine weitere Tatsache: Während 61% der französischen Muslime die Aussage „Der Islam ist die einzig wahre Religion“ teilen (ein Ergebnis, das gegenüber einer Umfrage von 2016 um 6% gestiegen ist), unterstützen 65% der Muslime unter 25 Jahren diese Ansicht; 73% der 25- bis 34-Jährigen und 53% der über 35-Jährigen. Darüber hinaus glauben 45 % der französischen Muslime unter 25 Jahren, dass „der Islam mit den Werten der französischen Gesellschaft unvereinbar ist“, während 24 % der über 35-Jährigen diese Meinung teilen. (…)

(Diverse Links)

Frankreich: Tod der Redefreiheit

Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde enthauptet …

[Ein anderer] Angriff zeigt, dass es ausreichen kann, sich in Frankreich als „unbegleiteter Minderjähriger“ zu deklarieren, um überhaupt nicht beobachtet zu werden und trotzdem volle Unterstützung von der Regierung zu erhalten. Der Angriff deutet auch auf eine enttäuschende Note für Dankbarkeit hin.

Jede Kritik am Islam kann in Frankreich zu rechtlichen Schritten führen. Die französischen Mainstream-Medien, die von ihrer eigenen Regierung mit Strafverfolgung bedroht werden, haben offensichtlich beschlossen, niemanden mehr in eine Sendung einzuladen, der Kommentare abgeben könnte, die zu Verurteilungen oder Beschwerden führen könnten. (…)

Mord in Dresden: Ermittler prüfen islamistisches Motiv

Nach der Verhaftung im Fall des Anfang Oktober in Dresden gewaltsam getöteten Touristen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wegen eines möglichen islamistischen Motivs. Bei dem Verhafteten handelt sich dabei laut Staatsanwaltschaft um einen 20 Jahre alten Syrer.

Der Verdächtige sei bei der Spurenauswertung in den Fokus der Ermittlungen geraten, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. (…)

(Diverse Links)

Radikalislamischer Mordanschlag in Dresden

Der tatverdächtige Djihadist war erst Ende September aus der Haft entlassen worden

Die Tat des dringend verdächtigen 20-jährigen syrischen Messermörders von Dresden reiht sich ein in die Vielzahl der Verbrechen, die von sogenannten Geflüchteten bzw. „Schutzsuchenden“ in Deutschland begangen werden. (…)

Kommentar GB:

Besonders auffällig ist, daß die Mordopfer nicht einmal namentlich benannt werden, sondern daß sie – politisch erwünscht – in der Öffentlichkeit bewußt anonym bleiben, damit sie vergessen werden.

Das ist der Gipfel der Schändlichkeit.

Weitere Beiträge zu diesem Thema: (viele Links)

Merkel-Regierung erweitert massiv den Familiennachzug

Einreise für alle

Die Merkel-Regierung hat vor wenigen Tagen den fast unbegrenzten Familiennachzug von Nicht-EU-Bürgern beschlossen. Zukünftig darf so gut wie jeder angebliche Familienangehörige zu seinen Verwandten nach Deutschland kommen.

Kommentar GB:

Man beachte die Leserkommentare zu diesem Artikel.

Kosten der Zuwanderung

„12 Steuerzahler nötig, um einen „Flüchtling“ zu finanzieren!

Acht Monate lang hat sich die Bundesregierung gewunden, um eine Große Anfrage der AfDFraktion zu beantworten, die nach den Gesamtkosten der Zuwanderung für Deutschland fragte (Drucksache 19/18352). Doch auch nach diesen acht Monaten lieferte die GroKo in ihrer Antwort – so gut wie nichts. Legt man jedoch die Zahlen von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zugrunde, der mit Kosten von monatlich 2.500 Euro pro „Schutzsuchendem“ und Monat kalkuliert, dann zahlen zwölf Durchschnittsverdiener für einen einzigen „Flüchtling“. Die gesamte Steuerlast von zwölf deutschen Durchschnittsverdienern wird also an Menschen verteilt, die zu großen Teilen gar kein Asylrecht haben und sich gar nicht mehr in Deutschland aufhalten dürften. Bei einem unbegleiteten jugendlichen „Flüchtling“ sind es bei 5.000 Euro pro Monat schon 24 Durchschnittsverdiener.

Kein Wunder also, dass die Bundesregierung sich so schwer damit tat, die Anfrage der AfD mit akzeptabler Qualität zu bearbeiten. „Große Teile unserer Großen Anfrage sind überhaupt nicht beantwortet worden“, sagt der AfD-Bundestagsabgeordnete Stefan Keuter im AfD-Wochenend-Podcast „7 Tage Deutschland“. (…)

(Diverse Links)

Konrad-Adenauer-Stiftung präsentiert weichgezeichnetes Papier zum Islam

Ausgerechnet jetzt präsentiert die CDU-nahe Stiftung ein „Analyse- und Argumente“-Papier über das Verhältnis von Christen und Muslimen, das beschwichtigt und weichzeichnet.

Analyse: Islambezogene Herausforderungen an Schulen

Die Ermordung des Lehrers Samuel Paty durch einen islamistischen Täter in Frankreich und die mit der Tat verbundenen Umstände unterstreichen die Zunahme islambezogener Herausforderungen an Schulen in Westeuropa. Diese Entwicklung betrifft auch Deutschland und umfasst neben islamistischen Tendenzen auch Bildungsferne und Zivilitätsdefizite unter muslimischen Schülern. Die damit verbundenen Herausforderungen werden voraussichtlich weiter zunehmen, was langfristig wahrscheinlich signifikant negative Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in vielen Staaten Westeuropas haben wird. (…)

(Links)

Kommentar GB:

Sicherlich spielen die hier besonders hervorgehobenen soziographischen Merkmale eine bedeutende Rolle, allerdings darf nicht der Fehler gemacht werden, dabei die koranisch-doktrinäre Prägung zu unterschätzen. In der langen Frist ist es gerade diese Prägung, die maßgeblich ist und immer wieder durchschlägt. Es geht also keineswegs „nur“ um prinzipiell – wenn auch sehr schwer – behebbare Mängel der Sozialisation, sondern es geht sehr wohl um den Islam selbst. Die Verleugnung dieses Sachverhaltes ist der schwerwiegendste intellektuelle Fehler, der in diesem Zusammenhang überhaupt gemacht werden kann. Wenn das orientalische 7. Jh. n. Chr. im Kern unverändert, direkt und nahezu unvermittelt auf das okzidentale 21. Jh. nach Chr. trifft, dann braucht man sich über die Folgen eigentlich nicht zu wundern.

dazu: Lehrerverband beklagt Druck von muslimischen Eltern und Schülern

Ein „Klima der Einschüchterung“ sowie der aggressiven Abwehr von Lerninhalten ist mancherorts längst entstanden.

In den „Forderungen der Initiative an der Basis“ wurde bereits festgestellt, „dass eine große Zahl von muslimischen Schülerinnen und Schülern, die vermehrt in das gesamte Bildungssystem einströmen, Lerninhalte abwehrt (z. B. Evolutionstheorie, kritisches Hinterfragen von religiösen Dogmen etc.), Lernprozesse blockiert, eine angemessene Unterrichtsführung behindert, „ungläubige“ MitschülerInnen und Muslima ohne Kopftuch mobbt und drangsaliert. (…)

(Diverse Links)

GAM-Newsletter 19. 10. 2020

Trotz eines großen Fundus an kritischer Aufklärungsliteratur zum Themenkomplex „Islam, Islamisierung, islamischer Terrorismus, Radikalislam, muslimische Masseneinwanderung“ etc. (siehe hier: http://www.gam-online.de/Literatur.html) hat sich in Deutschland und Europa keine wirkmächtige fortschrittlich-demokratische Bewegung gegen die Festsetzung und Ausbreitung islamischer Herrschaftskultur herausgebildet. (Ein echtes Armutszeugnis für die anscheinend heillos atomisierte Zivilgesellschaft.)

Stattdessen findet unter dem Schutzdach des „postsäkularen Erfüllungsstaates“ seit Jahren unter wechselnden Regierungen eine systematische und institutionell weitverzweigte Politik der gezielten Islamförderung bei gleichzeitiger Pauschaldiskriminierung kritischer Kräfte statt, wobei die – wie auch immer gelenkten – Umtriebe des einheimischen Rechtextremismus als willkommenes Alibi und legitimatorisches Sprungbrett instrumentalisiert werden, um jede Kritik ins Zwielicht des „Rassismus“ zu rücken. (…)

(Diverse Links)

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Ver­fas­sungs­ge­richt kippt Pari­täts­ge­setz in Bran­den­burg

Nach Thüringen haben auch die Verfassungsrichter in Brandenburg das Paritätsgesetz für die gleichmäßige Besetzung von Listen für Landtagswahlen mit Frauen und Männern gekippt. Das Urteil war auch auf Bundesebene mit Spannung erwartet worden.

Kommentar GB:

Das ist ein Rückschlag für die „Verfassungsbrecher*innen“.

Maninthemiddle schreibt dazu:

Schlag ins Gesicht der Verfassungsfeinde

(…)

Das Brandenburger Verfassungsgericht hat heute das Paritätsgesetz zu den Kandidatenlisten der Parteien für Landtagswahlen gekippt, s. die Pressemitteilung des Gerichts und die Urteile zu Az. VfGBbg 9/19 und VfGBbg 55/19.

Es bestätigt darin in entscheidenden Leitsätzen die Standpunkte, die schon die Gemeinsamen Verfassungskommission bei der Neuformulierung von Artikel 3 GG festgehalten hatte und die Unvereinbarkeit einer feministischen Vorformatierung der Wahlergebnisse mit elementarsten Grundwerten.

Nun sind die Argumente von beiden Seiten nicht neu, sondern die Debatte zieht sich in den immer gleichen Zyklen seit mittlerweile Jahrzehnten hin. Linguistisch betrachtet geht es um Begriffsverschiebungen, die prominenteste darunter die Verschiebung von Gleichberechtigung zu Gleichstellung, die einen fundamentalen Wertewandel kaschiert. Oder man erfindet Phantasiebegriffe wie „echte Gleichberechtigung“, deren Sinn man nur selber definieren darf. Diese Begriffskriege waren früher vielleicht einmal trickreiche Propaganda, können aber seit langem kaum noch jemanden übertölpeln. Wieso lernen SPD, Grüne und andere feministische Parteien nichts hinzu, und wie lange wird es so weitergehen?

Im Kern geht es den Feministen um die Transformation eines relativ offenen, liberalen Staats in eine tribalistische Gesellschaft, in der identitäre Gruppen – das zentrale Konzept des intersektionalen Feminismus – eigene institutionalisierte Machtzentren bilden. Man ist auf diesem Weg schon weit vorangekommen. Das Netzwerk der feministischen Aktivisten hat jetzt schon genügend Machtpositionen inne – Frau Chebli ist ein Beispiel -, um immer wieder Angriffe auf unsere Verfassung, durch die es seine Macht ausbauen will, logistisch vorzubereiten und durchzuführen. Im Kern geht es um den persönlichen Machtgewinn dieser Gruppe. (…)

dazu: Nach Thüringen: Auch brandenburgisches Verfassungsgericht kippt Paritätsgesetz

Das Anfang 2019 vom Landtag beschlossene Gesetz mit Frauenquoten für die Kandidatenlisten der Parteien sei verfassungswidrig, urteilten die Richter.

(Diverse Links)

Warum korrekte Grammatik keine Gendersternchen braucht

Wer ist gemeint, wer ist mitgemeint? Mit dem neuen Gesetzestext zum Insolvenzrecht stellt sich diese Frage wieder einmal. Anmerkungen zum Unterschied zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht von unserem Gastautor.

Kommentar GB:

Feministisch-genderistische Sprachpolitik in Gestalt der „Puschisierung der deutschen Sprache“ ist ein Selbstausdruck lesbischer Logik, der eben deshalb mit Vernunft nicht beizukommen ist.

(Anmerkung der Redaktion: „Puschisierung“ – siehe „feministische Linguistin“ Luise F. Pusch)

Justizministerin zieht feministisches Gesetz zurück

Widerstand gegen den Gender-Sprech
Bundesjustizministerin Lambrecht betrachtet sich als Feministin und Verfechterin der geschlechtergerechten Sprache. Mit ihrer Mission für den Genderfeminismus ist sie jetzt allerdings gründlich auf die Nase gefallen.

Kommentar GB:

Man beachte insbesondere die Leserkommentare zu diesem Artikel!

Gabriele Kuby im FS-Interview
Familie ist die Urzelle des Widerstands gegen staatliche Übermacht

Gabriele Kuby ist Soziologin, Buchautorin und internationale Vortragsrednerin. Ihr Buch „Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“ wurde in vierzehn Sprachen übersetzt. Mit ihrem aktuellen Buch „Die verlassene Generation“ zeigt die Autorin eindringlich, wie destruktiv sich die gesellschaftspolitische Ignoranz gegenüber den natürlichen Bedürfnissen der nachwachsenden Generation auswirkt. Papst em. Benedikt XVI. nennt Gabriele Kuby „Eine tapfere Kämpferin gegen die Ideologien, die letztlich auf eine Zerstörung des Menschen hinauslaufen“. Gabriele Kuby ist Mutter von drei Kindern.

Initiative Familien-Schutz (FS): Frau Kuby, Sie haben Ihr aktuelles Buch „Die verlassene Generation“ genannt. Wen meinen Sie damit?

Gabriele Kuby: Die Generation der Kinder und Jugendlichen. Diese junge Generation wird bald erwachsen sein. Schon jetzt werden sie von Menschen erzogen, von denen viele zu den Opfern der sexuellen Revolution gehören und dadurch tiefe seelische Wunden haben. Nun soll die nachwachsende Generation nicht nur die Renten des demographischen Wasserkopfes bezahlen, sie soll auch die Demokratie tragen. Um es mit dem Wort des Verfassungsrichters Böckenförde zu sagen: Die Demokratie lebt von Voraussetzungen, die sie selbst nicht schaffen kann. Wenn wir die junge Generation krank machen, dann zerstören wir diese Voraussetzungen. Ich beschreibe in zwölf Kapiteln, was wir tun, das Kinder krank macht.

FS: Was genau tun wir unseren Kindern an? (…)

VERSCHIEDENES

Vulkanausbruch auf Kamtschatka
Kilometerhohe Aschesäule auf Video festgehalten

Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten des Landes ist am Donnerstag der Vulkan Besymjanny ausgebrochen. Dieser stieß dabei eine schätzungsweise zehn Kilometer hohe Säule aus Asche und Rauch aus. Eine Überwachungskamera hielt den Moment auf Video fest.
Das lokale seismische Überwachungssystem verzeichnete am 22. Oktober um 8.22 Uhr Ortszeit einen Vulkanausbruch.

(Link zum Video)

Nasa-Sonde „Osiris Rex“ sammelt Bodenprobe auf Asteroid

Ein jahrelanger Raumflug gipfelt in diesem Moment: Für wenige Sekunden landet eine Sonde auf dem Asteroiden Bennu und entnimmt Geröllproben. Bis die kostbare Fracht von mindestens 60 Gramm die Erde erreicht, wird es noch lange dauern.

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    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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