Freitagsbrief – #B2908 in BERLIN – KW 35/2020

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
#B2908 in BERLIN
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Der heutige Freitagsbrief kommt erst am Tag nach der Demo in Berlin. Die #b2908 hat gestern stattgefunden. Das endgültige Echo in den Medien bleibt morgen abzuwarten.

#b2908 DEMO IN BERLIN

Der Berliner Senat hat Demokratie offenbar nicht begriffen

Die linke Stadtregierung der Hauptstadt hat mehrere Grossdemonstrationen verboten, die sich gegen die deutsche Corona-Politik wenden. In der Begründung vermischt sie virologische und weltanschauliche Bedenken. Das ist skandalös.

(…) “ Viel zu leicht und oft wird Skandal gerufen. Geisels Worte aber sind skandalös. Sie wecken Zweifel an der Verfassungstreue des rot-rot-grünen Berliner Senats. Und sie nähren den Verdacht, der Kampf gegen die Pandemie werde missbraucht, um missliebige Meinungen zum Schweigen zu bringen.

Berlin ist tatsächlich eine Bühne, und sie dient verschiedenen Zwecken. Der Innensenator aber ist nicht der Zirkusdirektor, der nach Gutdünken entscheiden darf, welche Stücke aufgeführt werden und welche nicht. Oder warum durften die «Black Lives Matter»-Demonstrationen im Juni und Juli stattfinden, bei denen die Teilnehmer ebenfalls dicht an dicht standen und viele von ihnen keine Masken trugen: Waren die Botschaften auf den Plakaten damals politisch opportun?“

(Diverse Links)

(Link zum Video)

Anmerkung JK: Die Entscheidung die Querdenker-Demonstration zu verbieten, ist eindeutig eine politische Entscheidung und zeugt von einem katastrophalen Demokratieverständnis des Berliner Senats, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Gegendemonstrationen erlaubt bleiben. Auf die gerichtsfeste Begründung, weshalb gerade auf den Gegendemonstrationen die Infektionsschutzvorschriften eingehalten werden sollen und auf der Querdenker-Demonstration aber nicht, darf man gespannt sein. Der rot-rot-grüne Senat dachte vermutlich, er könne auf der durch die „Qualitätsmedien“ aufgeheizten Stimmung segeln und so politische Lorbeeren einheimsen. Da kommt es auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit nicht so genau an. Im Grunde müsste der Berliner Innensenator zurücktreten.

Corona-Protest: Erst verleumdet, dann verboten

Das Verbot der Corona-Demo am Samstag ist skandalös, die Begründung ist fadenscheinig und mutmaßlich rechtswidrig. Der ganze Umgang von Medien und Politik mit den Protesten fördert die Radikalisierung.

(Diverse Links)

#b2908 in Berlin am 29. August 2020: Ein Rückblick

Am 29.08.2020 war ich auf der Demo #b2908 organisiert von Querdenken. Es war nicht verwunderlich, dass ich den Medien/der Presse gegensätzliche Erfahrungen gemacht habe:

keine Coronaleugner, keine Reichsbürger, keine Rechtsextremen.

Der erste Beitrag aus der Videoplay-Liste fasst es gut zusammen:

(Link zur Playliste)

(…)

Kommentar GB:

Vorab: ich kann über die aktuellen Berliner Ereignisse nur aus der Ferne etwas wahrnehmen und darüber berichten (s.o.). Mit Blick auf die ersten acht Monate dieses Jahres sehe ich einen Übergang vom Corona-Notstand zum Corona-Notstand:

nachdem es im Frühjahr noch um Corona ging, geht es nun um die Folgen, also: um das Corona-Notstandsregime.

Präziser: es geht m. E. im Kern nicht um noch als sinnvoll oder nötig erscheinende Infektionsschutzmaßnahmen, sondern es geht um den Verdacht, daß ein mit Corona legitimiertes Notstandsregime auf Dauer gestellt werden soll, um bei dieser Gelegenheit noch ganz andere politische Ziele zu verwirklichen.

Innenpolitische Eskalation: Wieder “Arschlöcher” in Berlin!?

Der von gleich zwei Gerichten düpierte Berliner Innensenator, Andreas Geisel, dessen Versuch, Demonstrationen nur nach Gesinnung zu genehmigen, wie von uns schon vor Tagen vorhergesagt, gescheitert ist, ist nicht zum ersten Mal damit aufgefallen, die Demonstrationsfreiheit in Frage zu stellen. (…)

Merkel offenbart ihre Vorstellungen vom neuen Deutschland

Merkel in der Bundespressekonferenz: Eiskalte Ablehnung gegenüber den Berliner Demonstranten, Unterwürfigkeit gegenüber Putin bezüglich Weißrussland und ein fehlendes Bekenntnis zur westlichen Führungsmacht USA in deren Konflikt mit China.

(Links)

Corona allgemein

Corona-Pandemie: „Es ist keine zweite Welle erkennbar“

Bundeskanzlerin Angela Merkel schürt gefolgt von den meisten Ministerpräsidenten in den Ländern weiter die Corona-Angst, doch die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten ist auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des Intensivregisters

Haben wir angemessen auf Covid-19 reagiert?

STREITGESPRÄCH MIT SUCHARIT BHAKDI UND ULRICH MANSMANN am 28. August 2020

Über kaum etwas wird so gestritten wie über Corona und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Im wissenschaftlichen Streitgespräch treffen der „Corona-Skeptiker“ Sucharit Bhakdi und der Münchener Epidemiologe Ulrich Mansmann aufeinander.

Informativ und lesenswert
Covid-19: Blutverdünner halbieren die Todesfälle

Infosperber hatte bereits Ende April über erste Studienresultate berichtet. Jetzt wurde der Nutzen von Blutverdünnern nachgewiesen.

Prof Streeck: ganze Rede im Dom zu Münster 19.08.2020

Der allseits bekannte Mediziner Prof. Dr. Streeck hält im Zuge einer Gedenkmesse im Münster Dom eine Rede mit dem Titel, „Mit dem Virus leben“. Es betont dabei vor allem , sich nicht länger verängstigt beeinflußt der Situation aus zu liefern,. Er ruft auf, der gegenwärtigen Problematik mit Besonnenheit und sachlichem Blick auf die Fakten zu begegnen. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

(Link zum Video)

Warum sterben weniger Menschen an Covid-19?

In Deutschland zeichnet sich es erst ab, in den USA, Spanien oder Großbritannien ist der Effekt deutlich erkennbar. Trotz steigender Corona-Fallzahlen sterben derzeit nicht so viele Menschen an Covid-19, wie man angesichts der Todeszahlen im Frühjahr erwarten sollte. In den USA wurden Ende Juli mehr als doppelt so viele tägliche Fälle gezählt wie im April, es sterben aber nur etwa halb so viele Menschen. In Großbritannien sank die Sterblichkeit je nach verwendeten Daten um bis zu 80 Prozent. (…)

DEUTSCHLAND

Appell für freie Debattenräume

Wir fordern sämtliche Veranstalter, Multiplikatoren oder Plattformbetreiber auf, dem Druck auf sie standzuhalten und nicht die Lautstarken darüber entscheiden zu lassen, ob eine Veranstaltung stattfindet oder nicht.

Wir solidarisieren uns mit den Ausgeladenen, Zensierten, Stummgeschalteten oder unsichtbar Gewordenen. Nicht, weil wir ihre Meinung teilen. Vielleicht lehnen wir diese sogar strikt ab. Sondern weil wir sie hören wollen, um uns selbst eine Meinung bilden zu können.

Wir möchten das unselige Phänomen der Kontaktschuld beenden. Ohne sie wäre die Absageunkultur nicht möglich. Kontakt ist nicht geistige Komplizenschaft. Die Nutzung einer gemeinsamen Plattform oder Bühne ändert nichts daran, dass jeder für sich spricht und auch nur dafür verantwortlich ist, was er oder sie sagt.

Auch die Unterzeichner dieses Appells sprechen jeweils nur für sich selbst. Uns eint vielleicht nichts, außer die Sehnsucht nach einer aufregenden, für beide Seiten erhellenden Konversation und nach einem vielfältigen Kulturangebot, was auch immer jede und jeder darunter verstehen mag. (…)

Wie sich die Bürger wehren werden

Viele Achseleser und -autoren reiben sich die Augen darüber, wie das Karussell des Wahns sich immer schneller dreht. Man merkt Artikeln und Kommentaren an, dass die Autoren und ihre Leser mit sich ringen, die Vorgänge einzuordnen und seelisch zu verarbeiten. Kein Wunder, sind wir doch Zeugen des Versuchs, unsere bewährte Staats- und Rechtsordnung, die mit hoher Legitimität ausgestattete, im Nationalstaat gegündete rechtsstaatlich-repräsentative Demokratie, durch ein usurpatorisches Staatsgebilde abzulösen. Der neue Staat soll supranational sein, multikulturell und dabei äußerst funktional – ein Widerspruch in sich, wie wir gerade erleben.

Vordergründig stellt er sich als hochmoralisch dar, doch dient diese emotionale, ideologische Pseudomoral, die Alexander Grau politischen Kitsch nennt, nur der öffentlichkeitswirksamen Kompensation der tiefen Illegitimität des neuen Staates. Denn er ist kein Staat mehr für alle, sondern dient in erster Linie einer Finanzoligarchie, die aus weniger als 1 Prozent der Menschen besteht, aber mehr als 80 Prozent des Privateigentums besitzt. Mit ihrer Trägerschicht bestimmt diese Oligarchie die Rechtssetzung, Rechtsprechung sowie das staatliche Handeln weitgehend unabhängig von den Restbeständen des Parlamentarismus und unter vollständiger Beendigung der Gewaltenteilung. (…)

Sehr, sehr dringende Leseempfehlung:
Was nottut: Historische Bildung
Egon Flaig: „Wir erleben eine Kulturrevolution“

Der Althistoriker Egon Flaig erklärt im Interview, warum eine Entschädigung für die Sklaverei durch den Westen an afrikanische Staaten absurd wäre, weshalb er die Linke für reaktionär hält – und was das bedrohte Erbe der Aufklärung noch retten könnte. (…)

Tichys Einblick: Ist Ihre Unterscheidung nicht zu scharf? Lässt sich die Sklaverei von den anderen Formen der Unfreiheit wirklich so säuberlich trennen?

Egon Flaig: Die Abschaffung der Sklaverei vollzog sich auf dem Globus innerhalb von etwa 150 Jahren. Diese Abolition hat sich immens ausgewirkt auf den Zusammenhang der verschiedenen Kulturen auf unserem Planeten. Denn weil die Sklaverei illegalisiert wurde, gerieten sämtliche andere Formen von Unfreiheit unter sehr großen Druck. Erst wenn man die diversen Formen von Unfreiheit in der Geschichte der vergangenen 3000 Jahre berücksichtigt, wird überhaupt erkennbar, was für ein ungeheurer Einschnitt im 19. Jahrhundert global erfolgte. Die Abolition war ein „Kulturbruch“, ich würde sagen: der Kulturbruch schlechthin.“ (…)

„Die Kolonisierung des arabischen Nordafrikas ist eine direkte Antwort auf die mehr als 300 Jahre währenden Kriegszüge der Barbaresken gegen die Küsten Spaniens, Südfrankreichs, Italiens. Es wird nicht mehr thematisiert, weil die islamischen Versklavungsrazzien ab 1840 zu einer folkloristischen Veranstaltung verharmlost wurden, etwa in Opern.“ (…)

Deutschlandfahne: Ab in den Müll

ARD „Hotel Heidelberg“: Deutschland ist widerlich und kann entsorgt werden, und ein Schweinebraten ist Nazi: ARD mit der Produktionsgesellschaft Degeto ist ganz vorne mit dabei im Kampf gegen alles, was die Regierung als „rechts“ ansieht.

Leserkommentar:

Die Chefin der Degeto ist Christine Strobl, Tochter von Wolfgang Schäuble, und Ehefrau des Ba-Wü-Innenministers Thomas Strobl. Degeto operiert international und prominent als Produzent, Co-Produzent und Vermarkter von TV-Produktionen.

Kommentar GB:

Ich weiß ja nicht, ob Angela Merkel und diese antideutschen Propagandisten überhaupt wissen, daß die Schwarz-rot-goldene Fahne historisch gesehen eine Revolutionsfahne ist, denn das war die Fahne der antiständischen bürgerlichen Revolution von 1848. Wer also diese Fahne – wie Merkel – „wegtut“ oder sie – wie in diesem Drehbuch – in den Papierkorb werfen läßt – wobei alle antideutschen Masochisten aufjauchzen – der stellt sich auf die Seite der ständischen Konterrevolution von 1848 ff. (…)

MDR-Interview mit Björn Höcke

Der MDR wird wegen eines „Sommerinterviews“ mit dem AfD-Politiker Björn Höcke kritisiert. Aber nicht das Gespräch ist ein Skandal. Fragwürdig ist das Denken derer, die ihre politische Haltung mit Journalismus verwechseln.

EU-Politik / EUROPA

EU-Kommission bereitet neuen Migrations- und Asylpakt vor

Vom Ex-Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, und seinem Umfeld, wurden seinerzeit diese undemokratischen Überzeugungen und Verhaltensweisen überliefert: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ […] „Nichts sollte in der Öffentlichkeit geschehen. Wir sollten in der Euro-Gruppe im Geheimen diskutieren.“ Zum Wohle des Euros macht einer seiner obersten Hüter gern mal das Licht aus. „Die Dinge müssen geheim und im Dunkeln getan werden“, verriet der Chef der Euro-Gruppe über die Euro-Krise einem verblüfften Brüsseler Publikum bei einer Preisverleihung. Und scheute auch nicht vor dem Bekenntnis zurück: „Wenn es ernst wird, müssen wir lügen.“ (Quelle FOCUS 19/2011 vom 9.5.2011) (…)

(Link zum Video)

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise: Worum es wirklich geht

(…) wird die europäische Finanzverfassung grundlegend überarbeitet: Die EU soll künftig Schulden aufnehmen und Steuern erheben können. Aber wer hat hier eigentlich das Sagen und was bedeutet das alles rechtlich? Eine knochentrockene juristische Analyse.

INTERNATIONAL

Stehen die Türkei und Griechenland vor einem Krieg?

  • „Seit mindestens 2018 droht die Türkei mit der Invasion der griechischen Inseln in der Ägäis. Ein kürzlich abgeschlossenes ägyptisch-griechisches Seefahrtsabkommen scheint die regionale Aggression der Türkei in die Höhe getrieben zu haben.
  • „Die Politik der Türkei ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Ausweitung des türkischen Einflusses im Nahen Osten, am Golf und in Afrika. Ziel ist es, eine geopolitische Vorherrschaft durchzusetzen: ein unumstrittenes regionales Hegemonialregime, durch das die Türkei in der Lage ist, große und wichtige Entwicklungen zu bestimmen … Sie scheint bereit zu sein, militärische Gewalt anzuwenden, um ihre revisionistischen Pläne durchzusetzen.“ — Dr. Giorgos Kentas, außerordentlicher Professor für Internationale Politik und Regierungsführung an der Universität Nikosia, in einem Interview mit Gatestone.
  • „Die Türkei versucht derzeit eine ähnliche Politik des Revisionismus gegen Griechenland. Das Ziel besteht darin, ein hegemoniales Regime über Griechenlands Meereszonen und/oder die von Griechenland beanspruchten Meereszonen im östlichen Mittelmeer durchzusetzen. — Dr. Giorgos Kentas.“ (…)

Dringende Leseempfehlung:
Transnationaler Elitenfaschismus

Seit März 2020 tritt jene Herrschaftsform voll in Erscheinung, die sich seit der Wende 1989/1990 systematisch entfaltete: Eine transnational operierende Oligarchenkaste hat die Herrschaft in den westlichen „Demokratien“ übernommen.

Dringende Leseempfehlung:
„Herr der Welt“ – George Soros ist 90

George Soros wurde am 12. August 1930 in Budapest geboren. Vor wenigen Tagen feierte er seinen 90. Geburtstag. Niemand weiß, wieviel er in welche Organisationen, Initiativen, Medien und Journalisten einschließlich in die Wahlkämpfe von Politikern und Parteien, in den USA auch in die Wahlkämpfe von Staatsanwälten investiert, um die linke Agenda in den USA und in Europa zu fördern. Und wieviel er wann und wo einsetzt, um Abtreibung, „Homo-Ehe“, Menschheitsreduzierung, Klimawandel und den rassistischen Antirassismus zu unterstützen. Soros hat auch klare Vorstellungen, wen er bekämpft: An erster Stelle steht US-Präsident Donald Trump, gefolgt von Viktor Orban, Jaroslaw Kaczynski, Matteo Salvini, von AfD, FPÖ et al.

90 Jahre alt ist er, der „Herr der Welt“, wie ihn manche nennen. Zumindest ist er einer der „Herren der Welt“, gemessen am unvergleichlichen Einfluß einer einzelnen Person auf das Weltgeschehen. (…)

(Links)

dazu: Neue Untersuchung: Gates-Stiftung kauft Medien Wohlgefallen

Das US-Medien-Magazin „Columbia Journalism Review (CJR)“, das halbjährlich in Printversion erscheint und zwischenzeitlich online aufdatiert wird, ist ein Produkt der Journalistenschule „Columbia School of Journalism“, die Teil der renommierten Columbia University in New York ist. In der Vergangenheit hat sich das CJR-Journalismus Magazin nur selten vom Einheitsbrei abgehoben, der dem amerikanischen Volk Tag für Tag von den selbst ernannten, neo-liberalen “Qualitätsmedien” in den Rachen gestopft wird.

Aber das CJR-Magazin findet – ebenso wir die anderen blinden Hühner New York Times, Washington Post und der CCN-Fake News Sender – hin und wieder auch ein Korn Wahrheit. Das war jüngst der Fall, als am 21. August Tim Schwab im CJR-Magazin einen Artikel über seine Recherche über die finanzielle Einflussnahme der „Bill und Melinda Gates Stiftung“ auf die Medienberichterstattung über die Stiftung in den USA, Europa und darüber hinaus vorgelegt hat. (…)

Israel beschiesst nach Ballon-Angriffen Militärposten im Gazastreifen

Nach erneuten Angriffen mit Brand-Ballons aus dem Gazastreifen haben israelische Panzer Militärposten der islamistischen Hamas in dem palästinensischen Küstenstreifen beschossen. (…)

Tod in der Türkei – Nach 238 Tagen im Hungerstreik Inhaf­tierte tür­ki­sche Anwältin Timtik ges­torben

Die türkische Anwältin Ebru Timtik wurde 2019 wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Am Donnerstag ist sie nach 238 Tagen im Hungerstreik in Istanbul gestorben.

ISLAM/MIGRATION

Deutschland zahlt für Merkels Satz „Wir schaffen das“ einen hohen Preis

2015 verlor die deutsche Regierung die Kontrolle über die Grenzen. Der Versuch, Migration ausschliesslich moralisch zu begründen, ohne Rücksicht auf nationale Interessen, führte ins Chaos. Das wirkt bis heute nach – eine Bilanz

Warum unsere Politik eine anschwellende Massenflucht aus Afrika herbeiführt

Asfa-Wossen Asserate, ein hochgebildeter, integrer Mann äthiopischer Herkunft und einer der renommiertesten Afrikakenner, fordert mit Nachdruck, die herkömmliche Entwicklungspolitik radikal zu ändern. Nur so könne eine anschwellende Massenflucht von Afrika nach Europa noch gestoppt werden (siehe hier) (…)

Die geographische Verbreitung des Islam und Islamismus

Die geographische Verbreitung des Islam und Islamismus | Mit offenen Karten | ARTE

Wie sind die muslimischen Gemeinden im Jahr 2020 über den Globus verteilt? Wie ist der Islam entstanden, und wie hat er sich ausgebreitet? Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, wo die einzelnen islamischen Glaubensrichtungen zu finden sind. „Mit offenen Karten“ erläutert Grundlagen und nimmt sich Begriffe vor, die immer wieder für hitzige Debatten sorgen. Wie sind die muslimischen Gemeinden im Jahr 2020 über den Globus verteilt? Wie ist der Islam entstanden, und wie hat er sich ausgebreitet? Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, wo die einzelnen islamischen Glaubensrichtungen zu finden sind. „Mit offenen Karten“ erläutert Grundlagen und nimmt sich Begriffe vor, die immer wieder für hitzige Debatten sorgen: Islam, Islamismus, Schiismus, Sunnismus, Wahhabismus, Salafismus, Jihadismus… Was steckt hinter den Begrifflichkeiten? In welchen historischen und geographischen Kontext gehören sie?

(Link zum Video)

Kommentar:

Gleich bei der Übersetzung des Wortes Islam fängt es an: „Die Ergebung in den Willen des einen Gottes Allah.“ Welch umständliche Umschreibung für „Unterwerfung“. Der Islam hat sich ausgebreitet, und zwar äußerst rasch. Wie? Tja, das bleibt ihr Geheimnis. Diese rasche Ausbreitung ging einher mit starken internen Meinungsverschiedenheiten. Aha. Die religiösen Einzelheiten kann ich nicht beurteilen, die interessieren mich aber auch nicht sonderlich. Eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Im Islamismus gibt es das Streben der Unterwerfung der Gesellschaft und des Staates unter die Scharia, diese kann aber unterschiedlich ausgelegt werden. etc. Alles in allem hört sich das für mich nach einem Stück Desinformation unter dem Deckmantel der Differenzierung an.

Ich glaube, des Thema Islam und seine Beurteilung könnte der große Streitpunkt werden innerhalb des sich formierenden Widerstandes.

(Diverse Links)

Christenverfolgung im Mai 2020 – „32.000 Christen abgeschlachtet“

Die Gräueltaten an Christen werden unvermindert fortgesetzt und sind, während die Sicherheitskräfte und die betroffenen politischen Akteuren wegschauen oder mit den Dschihadisten kooperieren, an einem alarmierenden Höhepunkt angelangt.“ – The Nigerian Voice, 14. Mai 2020

Anfang dieses Jahres hat Solidarity International „vor einem Völkermord in Nigeria gewarnt.“

„Das [die Benutzung einer Kirche als Privattoilette] ist nur das jüngste Vorkommnis … Auf Lesbos geschieht es extrem oft, daß griechisch orthodoxe Kirchen von illegalen Einwanderern geschändet und angegriffen werden … Als tief religiöse Gesellschaft ist das griechische Volk über diese Angriffe schockiert und stellt sich die Frage, ob diese illegalen Einwanderer, die ein neues Leben in Europa suchen, bereit sind, sich zu integrieren und sich an die Normen und Werte ihrer neuen Länder anzupassen. – Greek City Times, 16 Mai 2020  (…)

Wie antijüdisch ist der Koran?

(…) „Wie das Ausmaß antijüdischer Polemik im Koran einen unvoreingenommenen Zeitgenossen nachdenklich machen kann, zeigte sich bei dem bekannten deutschen Publizisten Ralph Giordano (1923–2014). Nach seinen traumatischen Erfahrungen mit der nationalsozialistischen Judenverfolgung war er zu einer prominenten Figur linker Publizistik im Westdeutschland der Nachkriegszeit geworden. Auf Anregung seines Freundes Chaim Noll, eines scharfsichtigen deutsch-israelischen Schriftstellers (und Achgut.com-Autors, Anm. d. Red.), hat Giordano es unternommen, einmal den Koran als ganzen zu lesen.

Noll zitierte einmal aus einem Brief, in dem Giordano beschreibt, wie ihn, Giordano, diese Lektüre verändert hat: „Ich habe es mir angetan und habe den Koran gelesen. Von der ersten bis zur letzten, bis zur 114. Sure. Es ist eine Lektüre des Schreckens und des Wahnsinns. Es wird fortwährend dazu aufgerufen, die Ungläubigen zu töten, vor allem aber die Juden, die Juden, die Juden […]. Ich sage euch, nachdem ich den Koran gelesen habe: der Koran ist das judenfeindlichste Buch, das mir in meinem langen Leben jemals vor die Augen gekommen ist.‚“ (30)“ (…)

Dies ist der letzte Teil einer vierteiligen Serie. (…)

Tödliche Attacke auf Jungen – „Sie können nichts für das, was passiert ist“

Am dritten Verhandlungstag sagt am Frankfurter Landgericht der Lokführer des ICEs aus, der das Kind erfasste. Die Richter verlesen die Vernehmung der Mutter, die Stunden nach dem Tod ihres Kindes ihre Erlebnisse schilderte.

Kommentar GB:

Das Leid dieser Mutter ist unermesslich. Und es gibt keinen Trost.

Aber es gibt Verantwortliche dafür, daß das so geschehen konnte, wie es geschehen ist.

Und das trifft überhaupt auf die gesamte Migrations-Folgekriminalität zu.

Die Verantwortlichen sind bekannt; nein, nicht die Deutsche Bahn, auch nicht als Organisation. Der Lokführer, der den Jungen überfuhr, ist selbst eines der Opfer.

Es ist sehr auffällig und merkwürdig, daß (…)

und: Urteil zum Mord an Gleis 7 : Der Schmerz und die Trauer bleiben

Das Landgericht verurteilt Habte A. wegen Mordes an dem acht Jahre alten Leo auf Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs. Die Richter ordnen die Unterbringung in der Psychiatrie an. Dem Vater zollt das Gericht großen Respekt.

Kommentar GB:

Aus Sicht der sehr einflußreichen präkonvertitischen „Antideutschen“ gibt es

Opfer 1. Klasse, und es gibt Opfer 2. Klasse und sogar der 3. Klasse.

Die noch vorhandenen Angehörigen der „Köter-Rasse“, zu denen ich mich zähle, gehören grundsätzlich in die 2. oder in die 3. Klasse, in der nicht einmal ihr Name öffentlich erwähnt wird, damit er zügig in Vergessenheit gerät; ein Aspekt auf den dankenswerter Weise Chaim Noll auf der „Achse“ aufmerksam gemacht hat.

Man vergleiche zur Illustration einfach den Fall des dank seiner schriftlichen Hinterlassenschaften erwiesen geistesgestörten Täters von Hanau und dessen öffentlicher politisch-medialer Verarbeitung (ebd.) mit diesem Fall in Frankfurt/Main, am Gleis 7 des Hauptbahnhofs.

Der Unterschied ist, daß es sich im ersten Fall – (…)

(Diverse Links)

Schweden: Zwei vergewaltigte und misshandelte Jungen von Migranten lebendig begraben

Schweden – Das Grauen ist kaum zu beschreiben: Zwei „junge Männer“ – ein Iraner und ein Araber – vergewaltigten und misshandelten zwei minderjährige Jugendliche auf einem Friedhof in der schwedischen Stadt Solna über mehrere Stunden hinweg. Anschließend begruben sie die beiden Jugendlichen lebendig und überließen sie ihrem Schicksal. Überlebt haben die beiden das Martyrium nur deshalb, weil ein Spaziergänger auf die Opfer einer immer gefährlicher werdenden Migrationskatastrophe aufmerksam wurde. (links)

Anschließend: Malmö: Unruhen in schwedischer Stadt nach Koranschändung

Nach der Verbrennung eines Korans im schwedischen Malmö ist es zu Ausschreitungen gekommen. Protestler hätten am Freitagabend Feuer gelegt und Gegenstände auf Polizisten und Rettungskräfte geworfen. (…)

Ein weitere Nachricht aus Schweden: (…)

Kommentar GB:

Wie würde Hadmut Danisch kommentieren? Geliefert wie bestellt!

Nach dem Kopftuch-Urteil des BAG
Jus­tiz­mi­nister will neu regeln, Bil­dungs­se­na­torin Ver­fas­sungs­be­schwerde prüfen

Nach dem BAG-Urteil zum pauschalen Kopftuchverbot für Lehrerinnen werden Rufe nach einer Reform des Berliner Neutralitätsgesetzes laut. Justizminister Behrendt fordert eine Änderung noch in dieser Legislaturperiode.

„Die Reaktionen auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zum pauschalen Kopftuchverbot für Lehrerinnen im Berliner Neutralitätsgesetz fallen unterschiedlich aus. Die Berliner Bildungssenatorin zeigte sich enttäuscht. Auch von Seiten der CDU kam Kritik. Verständnis gab es dagegen von der evangelischen Kirche.

Das BAG wies am Donnerstag die Revision des Landes Berlin gegen ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Berlin zurück. Dieses hatte einer muslimischen Lehrerin (…)

(Viele Links)

Kommentar GB:

Abgesehen von einer überzogen formalistischen Denkweise besteht das Problem im Fehlen einer Zusammenhang stiftenden inhaltlich-historischen Bildung von Juristen, hier bezüglich der Frage: “Was ist der Islam?“ (Tilman Nagel). Das ist aber nur der besondere Fall eines allgemeineren Problems der juristischen Ausbildung: sie qualifiziert nur zur Anwendung rechtlicher Normen, aber sie kann zugleich aus sich heraus durch nichts gewährleisten, das sie in der Lage ist, jenseits ihres Abitur- und Alltagswissens etwas über das gesellschaftliche Sein auszusagen, ohne dabei zu dilettieren, oder sich dilettierend politischer Opportunität zu fügen; wie anscheinend in diesem Fall.

Rechtswissenschaft und Rechtsprechung sind (…)

dazu: Berliner Neutralitätsgesetz: CDU verlangt nach Entscheidung im Kopftuchstreit Konsequenzen

Einer muslimische Lehrerin in Berlin wurde verboten, im Schulunterricht ein Kopftuch zu tragen. Dagegen legte sie Klage ein – und bekam vor dem Bundesarbeitsgericht Recht. Die CDU will es dabei nicht belassen.

„Das Land Berlin darf einer muslimischen Bewerberin für eine Lehrerinnenstelle nicht pauschal das Tragen eines Kopftuches verbieten. Das im Berliner Neutralitätsgesetz enthaltene pauschale Verbot des Tragens religiöser oder anderer weltanschaulicher Symbole im Schulunterricht stelle eine nicht hinzunehmende Diskriminierung wegen der Religion dar, urteilte am Donnerstag das Bundesarbeitsgericht. (AZ: 8 A_ZR 62/19) Die Erfurter Richter bestätigten damit im Ergebnis das Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Berlin-Brandenburg, welches einer muslimischen Stellenbewerberin eine Diskriminierungsentschädigung zugesprochen hatte.“ (…)

Islamische Theologin mit Transidentität: Juniorprofessorin Mira Sievers

Mit 15 Jahren zum Islam konvertiert, mit 28 Professorin: Mira Sievers lehrt Islamische Theologie an der Berliner Humboldt-Universität. Es sind nicht die einzigen Schritte, die ihre Biografie so außergewöhnlich machen.

Kommentar G. E. :

Das heutige Deutschland in einer Nußschale bzw. in einer einzigen Person!

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

„Gender-Studies“: Staatsfeminismus statt Wissenschaft?

Wissenschaftler aller Fachrichtungen haben guten Grund, sich mit dem Thema Gender Studies auseinanderzusetzen, denn diese haben sich inzwischen einerseits als selbständiges Fach etabliert, andererseits durchdringen sie praktisch alle anderen akademischen Fächer – abgesehen vielleicht von Chemie, Physik, Astronomie und den Ingenieurswissenschaften. Durch die thematische Ausweitung auf die Bereiche Sexualität, Inklusion und Migration sind Gender Studies außerdem Träger bzw. fester Bestandteil von Diversitätsforschung, Queer Studies, Postbzw.Decolonial Studies und Disability Studies. (…)

Buch: Gender Studies – Wissenschaft oder Ideologie?

Medien machen auch Sprachpolitik

Ein berühmtes Nachrichtenmagazin hatte einst unter ihrem Gründer die Leitlinie „Sagen, was ist“ vertreten. Nicht etwa, was gewünscht ist oder was sein sollte. Dieser Tage hat sich die „Gesellschaft für deutsche Sprache“ (GfdS) laut Presseinfo endlich dazu durchgerungen, vom Gebrauch des Gender-Sternchens abzuraten, ebenso von Varianten wie Unterstrich oder „Binnen-I“.

UMWELT

Lesenswert:
Was passiert gerade wirklich – erwärmt oder kühlt sich die Erde ab?

In der Geschichte der Erde folgten wärmere Epochen auf Eiszeiten. Auch jetzt handelt es sich um eine Periode zwischen Eiszeiten, doch die Erdoberfläche erwärmt sich schneller als erwartet. Wer oder was dafür verantwortlich ist und was dagegen getan werden könnte – das erfahren Sie in diesem Artikel.

VERSCHIEDENES

Glenn Gould – J.S. Bach, Variazioni Goldberg – 1981

(Link zum Video)

[paperio_heading tz_heading_tag=“h2″ tz_heading_text=“Die Frankfurter Erklärung auf Twitter“ tz_extra_class=““ tz_extra_id=““][/paperio_heading]

[paperio_heading tz_heading_tag=“h3″ tz_heading_text=“Beiträge des“ tz_extra_class=““ tz_extra_id=““][/paperio_heading]

Freitagsbriefes in 2019

Freitagsbriefes in 2018

Freitagsbriefes von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

 

    Professor Dr. Günter Buchholz

    Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

    %d Bloggern gefällt das: