Freitagsbrief – Rassismusvorwürfe – KW 31/2020

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Rassismusvorwürfe
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Seit des Todes von George Floyd mehren sich die Rassismusvorwürfe gegen weiße Menschen. Die Links der Woche zu Politik, Gender, Migration, Islam etc.

Rassismusvorwürfe

Wuchernde Sklaverei in Afrika und dem Nahen Osten

„Für die intersektionellen Aktivisten sind die USA der größte Unterdrücker der Welt – nicht China, Nordkorea, Saudi-Arabien oder der Iran.

„Was die Medien Ihnen nicht sagen, ist, dass Amerika der beste Ort auf der Welt ist, um schwarz, weiblich, schwul, transsexuell oder was auch immer zu sein. Wir haben unsere Probleme, und wir müssen sie angehen. Aber unsere Gesellschaft und unsere Systeme sind alles andere als rassistisch.“ — Ayaan Hirsi Ali, Twitter, 9. Juni 2020. (…)

Die Vereinigten Staaten haben die Sklaverei vor 150 Jahren abgeschafft und sich für Minderheiten eingesetzt. Es ist das Land, das einen schwarzen Präsidenten, Barack Obama, gewählt hat – zweimal! Doch eine neue Bewegung stürzt ein historisches Monument nach dem anderen, als ob die USA immer noch Afroamerikaner versklaven würden. Aktivisten in Washington DC haben sogar ein Emanzipationsdenkmal ins Visier genommen, auf dem Präsident Abraham Lincoln abgebildet ist, der für die Befreiung der Sklaven mit seinem Leben bezahlt hat.

Heute gibt es in vielen Teilen Afrikas und des Nahen Ostens immer noch Sklaverei, doch die sich selbst geißelnde westliche Öffentlichkeit fokussiert sich zwanghaft nur auf die westliche Vergangenheit der afrikanischen Sklaverei und nicht auf die echte, anhaltende Sklaverei, der es blendend geht – und die ignoriert wird. Für die Sklaven von heute gibt es keine Demonstrationen auf den Straßen, keinen internationalen politischen Druck und praktisch keine Artikel in den Medien. (…)

Der Sklavenhandel

Der Sklavenhandel – Teil 1

Diskussionen über Sklaverei werden heute, wie so vieles, auf weitgehend faktenfreiem Grund geführt. Deshalb haben wir aus der hervorragend sortierten Bibliothek von Dr. habil. Heike Diefenbach ein Altwerk entnommen, dem man wiederum eine kompakte und dennoch informierte Darstellung des Sklavenhandels entnehmen kann. (…)

Der Sklavenhandel – Teil 2 – Pflichtlektüre für BLM-Aktivisten

Das Ende des Sklavenhandels ist eine zivilisatorische Errungenschaft, hervorgebracht von WEISSEN, also von Vertretern der Hautfarbe, die heute von denen, die sich für eine Inkarnation von moralischer Rein- und Überlegenheit halten, verdammt wird. Der zweite und letzte Teil unserer kurzen Serie zum Sklavenhandel widmet sich dieser zivilisatorischen Leistung und den hohen Kosten, mit der sie verbunden war, hohe Kosten vor allem für die schwarzen Staaten der Ashanti und Yoruba und das Königreich Dahome, die im 18. und frühen 19. Jahrhundert ihre wirtschaftliche Blüte dem Sklavenhandel zu verdanken hatten (…)

Kritik an Rassismusvorwürfen gegen die westliche Zivilisation

„Der Soziologe Levent Tezcan lehrt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In einem heute erschienenen Aufsatz kritisiert er die Maßlosigkeit und Irrationalität antirassistischer Diskurse. Die westliche Zivilisation habe als erste in der Geschichte der Menschheit den Schwachen eine Stimme gegeben. Nichtwestliche Kulturen hätten nichts Vergleichbares hervorgebracht und würden fragwürdige Aspekte ihrer Geschichte meist ausblenden.“ (…) „Der Philosoph Alain Finkielkraut erläuterte kürzlich, warum antirassistische Ideologie sich in Wahrheit nicht gegen Rassismus, sondern gegen die europäische Zivilisation richte. Der Publizist Kacem El Ghazzali hatte dieser Ideologie vorgeworfen, zu einer postchristlichen Ersatzreligion der radikalen Linken geworden zu sein. Laut dem Politikwissenschaftler Francis Fukuyama zerstöre diese Ideologie zunehmend den gesellschaftlichen Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften. Die anhaltenden Unruhen in den USA stellen ein praktisches Beispiel für das destruktive Wirken dieser Ideologie dar. (…)”

Anti-Rassist U. Kutschera als Rassentheoretiker

Am 20. Juli 2020 verbreitete die Kasseler Studentenverbindung „AStA“ über Facebook eine öffentliche Hetzschrift gegen meine Person. Unter der Überschrift „Rechte Hetze Wegglitzern!: Gegen queerfeindliche, antifeministische und rassistische Ideologie an der Uni und überall“ konnte man Statements auf Sonderschul-Niveau lesen, die nachfolgend kommentiert sind.

DEUTSCHLAND

Freiheit der Wissenschaft durch Hintertür abgeschafft

(Link zum Video)

„Panorama“-Vorwürfe gegen Bundeswehr-Offizier

Das ARD-Magazin „Panorama“ wirft einem Offizier der Bundeswehr vor, er sympathisiere mit Rechtsradikalen. Die Beweislage ist äußerst dünn und fußt auf Unterstellungen. Tatsächlich haben die Autorinnen des Fernsehbeitrags Verbindungen ins linksextreme Milieu.

Corona und Medien

Gibt es einen rasanten „Anstieg” bei den „Neuinfektionen“?

Die aktuelle Berichterstattung zu Corona ist einmal mehr irreführend und sie missachtet wichtige Regeln bezüglich der Zahlenbasis für die alarmistischen Artikel. (…)

(Redaktion: Corona: Höhere Fallzahlen dank mehr Testungen bei nahezu konstanter Positivenrate)

Der preussische Patient. Sind die Deutschen eine Kulturnation?

Mit dem Preussischen Kulturbesitz würde mehr als eine Stiftung aufgelöst.

Es wäre damit eine Tradition der Preussenfeindlichkeit fortgeschrieben, die jene historische Epoche auf die deutsche Schuld verkürzt.

Kommentar GB:

Ein wichtiger, informativer und ausführlicher Artikel im Hinblick auf ein unübersichtliches Themenfeld.

(…) „Es ist unübersehbar, dass sich der Wissenschaftsrat am Namen des preussischen Kulturbesitzes furchtbar stört, dem er als «Markenidentität» flugs die Eignung abspricht. Klartext: Preussen soll als kulturhistorischer Bezugspunkt abgeschafft werden.“ (…)

Und wer – seitens des Wissenschaftsrates – vertritt und wer verantwortet das?

Das wüßte man doch gern.

Bedeutende Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts: W. B.

„Der ehemalige Direktor des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, hat gestern dem DLF ein Interview gegeben, in dem er erklärt, warum es falsch sei, „die Diskussion über Antisemitismus und Judenfeindschaft auf politische Momente einzugrenzen“; falsch sei es auch, „wenn der Bundestag die Boykott-Bewegung BDS als schlimmsten Auswuchs des Antisemitismus“ definiere. Deswegen habe er, Benz, „gemeinsam mit anderen Intellektuellen“ einen Offenen Brief an die Kanzlerin geschrieben. Erstens um „vor den jüngsten Annexionsplänen Israels“ zu warnen und zweitens, „weil der Begriff Antisemitismus inflationär und oft unberechtigt gebraucht“ werde.“ (…)

Zu sagen, die BDS-Bewegung ist an sich nicht judenfeindlich, ist eine pathologische Entgleisung, kein Zufall, sondern einer Form der Judenfeindschaft geschuldet, die sich selbst attestiert, dass sie keine ist. Einfache Leute sagen: „Ich bin kein Antisemit, aber…“, die Gebildeten: „An sich ist BDS nicht judenfeindlich…“

„Wer Jude ist, bestimme ich“, soll Hermann Göring gesagt haben. Was Antisemitismus und wer ein Antisemit ist, entscheidet heute Prof. Benz. Der muss es wissen. Er hat es von der Pike auf gelernt.“

(Links)

Linke Bausenatorin behält über drei Jahre zurückzuführende Bezüge ein

Katrin Lompscher ist Bausenatorin in Berlin und gehört der mehrfach umbenannten SED an. Zusätzlich sitzt sie in den Aufsichtsgremien verschiedener Unternehmen und kassiert dafür eine ordentliche Summe Geld. Einen Teil davon hätte sie zurückführen müssen, aber das hat sie von 2017 bis 2019 »vergessen«.

Nach Parteiausschluss:
Thilo Sarrazin wirft der SPD «ein abgekartetes Spiel nach dem Muster der Justiz in Erdogans Türkei» vor

Seit mehr als zehn Jahren versucht die SPD, den Bestsellerautor und früheren Berliner Finanzsenator loswerden. Nun hat die Bundesschiedskommission im Sinne der Parteispitze entschieden. Der Verstossene ist empört – und er will sich wehren.

Kommentar GB:

Daß Thilo Sarrazin Bücher schreiben kann, das wissen wir.

Aber ob die SPD-Führung Bücher lesen kann, das wissen wir nicht.

Feindliche übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 30. August 2018
von Thilo Sarrazin (Autor) :

„Das Zurückbleiben der islamischen Welt, die Integrationsdefizite der Muslime in Deutschland und Europa sowie die Unterdrückung der muslimischen Frauen sind eine Folge der kulturellen Prägung durch den Islam. Das zeigt Thilo Sarrazin in seinem neuen Bestseller.

Auch Deutschland muss sich diesen Tatsachen stellen, (…)

Günter Gaus im Gespräch mit Angela Merkel (1991)

(Link zum Video)

Verfassungsschutzbericht 2019t: Nüchterne Zahlen und Propaganda-Delikte

Gemessen am Inhalt des Berichts müsste Linksextremismus gleichgewichtig, wenn nicht sogar an erster Stelle der Verlautbarung des Bundesinnenministers zum VS-Bericht stehen. Doch das „Framing“ schafft das Gegenteil.

Wie sich die evangelische Kirche im «Dritten Reich» den Nazis angedient hat

«Jesus kann kein Jude gewesen sein!»

Das Christentum war Hitler im Weg, nicht nur weil Jesus Jude war. Die evangelische Kirche reagierte entschieden: Das «Entjudungsinstitut» in Eisenach bekam 1939 die Aufgabe, Glaube und Kirche von allem Jüdischen zu befreien. Und nach 1945 ging die Geschichte weiter.

Kommentar GB:

Und das sind nun die Leute, die meinen, uns heute gesinnungsethisch bevormunden zu dürfen.

Und die sich selber für „gut“ halten, während sie doch bloß verantwortungslos sind – und uns damit schädigen.

EU-Politik / EUROPA

Europa mangelt es an sicherheitspolitischem Realismus

Der Politikwissenschaftler Heinz Theisen lehrt an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln. In einem aktuellen Aufsatz kritisiert er den in der Außen- und Sicherheitspolitik westeuropäischer Staaten vorherrschenden Mangel an Realismus. Wunschdenken, unzutreffende Lagebeurteilungen und mangelnder Wille zur Selbstbehauptung hätten dazu geführt, dass Europa „nicht weniger als eine kulturelle Unterwerfung unter den Islam und eine ökonomische Unterwerfung durch China, zudem auch noch die Erpressbarkeit durch mittlere Mächte wie die Türkei und Russland“ drohe.

Das „Erkennen des Feindes“ sei die „wichtigste Aufgabe der Politik“. In Europa drohe jedoch die Fähigkeit zur „Unterscheidung zwischen Feind und Freund und sogar schon zwischen Eigenem und Fremdem verloren zu gehen“. Man beschwöre einen „Globalismus und Multilateralismus, der nicht schützt, weil er nicht einmal zwischen Freund und Feind zu unterscheiden vermag“. Die „Schwärmereien über globale Gemeinsamkeiten“ gehörten daher „vom Kopf auf die Füsse partikularer Interessen und auf Strukturen des gegenseitigen Eigennutzes gestellt“.
Mangelnder Realismus führe zu außen- und sicherheitspolitischer Orientierungslosigkeit, die sich vor allem darin äußere, dass (…)

und: Heinz Theisen: Wege zur Selbstbehauptung Europas

(Links)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Aggressive Türkei: Knapp am Krieg vorbei?

Die Türkei und Griechenland sind in der vergangenen Woche angeblich nur knapp an einem Krieg vorbei geschrammt. Kanzlerin Merkel habe das Schlimmste verhindert, heißt es – doch warum redet sie nicht darüber? Und was macht die EU und ihre “geopolitische Kommission” in dieser kritischen Lage?

Permanente gemeinsame EU-Schulden

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einer einmaligen Kraftanstrengung zugestimmt und dürfte permanente gemeinsame EU-Schulden erhalten

Nach der Coronavirus-Krise soll ein Konjunkturprogramm von 750 Mrd. € die Wirtschaft in der EU wieder auf Kurs bringen. Es ist als einmaliges und vorübergehendes Instrument gedacht. Doch die Macht der Gewohnheit sowie die Rückzahlungsmodalitäten dürften es zu einer permanenten Einrichtung werden lassen.

EU-Budget 2021-2027: Darf’s a bissal mehr sein?

Es war eine schwere Geburt: Mehr als zwei Jahre haben die EU-Institutionen über den EU-Finanzrahmen 2021 – 2027 verhandelt. Zuletzt kam noch das umfangreiche Konjunkturpaket „Next Generation EU“ dazu, um die coronabedingte schwere Rezession in der EU besser abzufedern. Die nun im Europäischen Rat erreichte Einigung ist historisch. Für eine nachhaltige Entwicklung von Wohlstand und Wohlergehen bleibt sowohl inhaltlich als auch vom Finanzvolumen ein Spielraum nach oben, der vom EU-Parlament nun noch genutzt werden kann.

Die Zahl der Corona-Toten in Schweden

„While the Covid-19 epidemic continues to drag on in the United States, it’s largely over in Sweden where fatalities have dropped to no more than 2 deaths per day for the last week.“ (…)

(Redaktion: Während sich die Covid-19-Epidemie in den USA weiter hinzieht, ist sie in Schweden weitgehend vorbei, wo die Zahl der Todesfälle in der letzten Woche auf nicht mehr als 2 Todesfälle pro Tag gesunken ist.“)

Heiko Maas: Der antirussische Torwächter

Ein aktuelles Interview zeigt: Der Außenminister steht einer überfälligen Verständigung mit Russland im Weg. Dadurch behindert er internationale Entspannung und geopolitische Alternativen und schmälert nochmals die Wahlchancen der SPD. Ob Debatte um G8, UN oder die nukleare „Teilhabe“ – Maas positioniert sich zuverlässig falsch.

Coronavirus-Hysterie und Vertuschung der Islamisierung Frankreichs

(…) Begünstigt durch die monatelang von Regierung und Medien geschürte Hysterie wird ein Ansturm auf den (Corona-)Impfstoff einsetzen. Zusätzlich wird Impfen direkt oder indirekt zur Pflicht, bei Bewerbungen um eine Anstellung oder einfach nur zum Erhalt des Arbeitsplatzes beispielsweise. Betriebsräte und Gewerkschaften werden vorn sein, das zu fordern. Wer dem nicht entgehen kann, wird mit einem Stoff geimpft, der längst obsolet ist, weil die Corona-Karawane längst weiter gezogen ist. Nichts ist so wertlos wie eine Corona-Impfung von gestern.

Im Wirtschaftsteil, S. 22-23, liest man über den weltweiten Ansturm aufs große Geld! (…)

INTERNATIONAL

Trumps Abrechnung mit Deutschland

Deutschland ist Trumps Lieblingsgegner unter den US-Verbündeten. Drei Monate vor der US-Wahl legt seine Regierung Pläne zum Truppenabzug vor. Trump macht keinen Hehl daraus, dass es eine Strafaktion ist – und sie übertrifft die Befürchtungen auf deutscher Seite.

Kommentar GB:

Wer neutral verfolgt, wie sich hohe und höchste Vertreter der deutschen Politik immer wieder mal über den gewählten und amtierenden US-Präsidenten Donald Trump geäußert haben, etwas was gegenüber früheren US-Präsidenten m. W. so nicht vorgekommen ist, der kann sich nur darüber wundern, daß Trump diese massiven Entgleisungen der Politik – und der Presse sowieso – nur zurückhaltend erwidert hat. Sicherlich: Donald Trump hat sicherlich erkennbare Schwächen, bloß: haben die anderen solche oder ähnliche oder schlimmere Schwächen etwa nicht? Doch, aber sie selbst bilden sich ein, dem sei nicht so. Das eben macht ihre Hybris aus. „Machen Sie ruhig weiter so!“ lautet eine noch diplomatische Formulierung in solchen Fällen; sie bereitet eine praktische Antwort vor, die dann empfindlich trifft. (…)

Die Krawalle in den USA weiten sich wieder aus und werden gefährlicher

In mehreren amerikanischen Städten ist es übers Wochenende zu gewaltsamen Konfrontationen zwischen Demonstranten und Polizeikräften gekommen. In Texas und Colorado fielen dabei auch Schüsse.

Die Türkei auf imperialem Kurs

Die Umwandlung der Hagia Sofia in eine Moschee besiegelt in Istanbul das unwiderrufliche Ende der kemalistischen Republik.

Kommentar GB:

Der bisherigen Türkei -Politik Deutschland und der EU lag die Existenz einer halbmodernen, kemalistischen Republik zugrunde, diese aber hat aufgehört zu sein. Es gibt sie nicht mehr.

Daher muß die Politik gegenüber einer heute islamisch-osmanisch rückgewendeten Türkei restlos und von Grund auf revidiert werden. Ein Beitritt zur EU scheidet endgültig aus. Die bisherigen Kooperationen in der Politik und der Wirtschaft wären komplett zu überprüfen. Auch die Mitgliedschaft in der NATO wird m. E. und zumindest aus europäischer Sicht immer fraglicher, z. B. wegen der türkischen Konfliktpolitik in Syrien, gegenüber Zypern und Griechenland, sowie wegen seiner Beteiligung in Libyen. Die gesamte außenpolitische Islampolitik gehört auf den Prüfstand, nicht nur die reislamisierte Türkei.

Israel als Überlebenstrainer für Europa

„Die Corona-Krise verdeckt, dass die politische Situation im Nahen Osten alles andere als stabil ist. Das Chaos vor unserer Haustür ist mit globalen Visionen nicht zu bewältigen. In einer Realpolitik der Kulturen sollte es für Europa vor allem um die Stabilisierung des Raums gehen.“ (…) „Die Selbstbehauptung Europas erfordert zunächst ein realistisches Gefahrenbild. Doch trotz aller Terroranschläge gelten nicht die Islamisten als verwerflich, sondern die Warner vor ihnen als „islamophob“, zumindest als krank, wenn nicht als rechtsextrem. Das Erkennen des Feindes galt einmal als wichtigste Aufgabe der Politik. In der europäischen Regenbogenkultur droht hingegen jede Unterscheidung zwischen Feind und Freund und sogar schon zwischen Eigenem und Fremdem verloren zu gehen.“ (…)

Kommentar GB:

Von den Narren im bunten Rock ist Einsicht nicht zu erwarten. Sie sind daher das Hauptproblem.

Brutaler Mord an weißen Farmern in Südafrika sorgt für Aufruhr

Seit Machtübernahme des ANC wurden tausende weiße Farmer ermordet

Eine Bande von fünf Schwarzen hat in der vergangenen Woche das weiße Farmerehepaar Danie und Beggie Brand sowie deren Tochter Elisabie auf der Familienfarm in Hartwarter in der nördlichen Kapprovinz in Südafrika überfallen, brutal ermordet und die Leichen geschändet. Die weißen Farmer rüsten zur Selbstverteidigung.

What does Antifa Want in Portland?

60 days of violence. Is there a way out?
(Redaktion: 60 Tage der Gewalt. Gibt es einen Ausweg?)

ISLAM/MIGRATION

Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört

Tiefe Gegensätze trennen die islamische von der europäischen Welt: Der Islam ist weit weg vom christlichen Menschenbild und unserem Grundgesetz. Zur geistesgeschichtlichen Entwicklung Deutschlands hat er nichts beigetragen.
„Nein. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Deutschland ist durch das Christentum geprägt“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer und löste damit eine intensive Debatte aus. Während mehr als drei Viertel der Deutschen – 76 Prozent – dieser Aussage in einer Umfrage zustimmten, kam Widerspruch unter anderem von der Bundeskanzlerin. Tatsächlich hat der Islam in seinen verschiedenen Ausprägungen (Sunniten, Schiiten, Wahabiten usw.) zur geistesgeschichtlichen Entwicklung Deutschlands – und anderer europäischer Länder – und zur freiheitlich demokratischen Ordnung praktisch nichts beigetragen. Tiefe Gegensätze trennen die islamische von der europäischen Welt – vom ersten Tage an.“ (…)

und: Muslime: Wir müssen aus Deutschland ein Kalifat machen  (…)

(Links)

Diesmal nicht, Herr Maas!

Aus einer Petition an Heiko Maas von Mina Ahadi:

„Zusammenarbeit mit einer frauenfeindlichen Organisationen und der islamischen Bewegung, diesmal im deutschen Außenministerium: Eine beschämende und inakzeptable Politik.

Nach der umfassenden Zusammenarbeit mit dem Islamismus und dessen Stärkung durch das Innenministerium in Deutschland erleben wir nun einen weiteren Rückschritt in diesem Land.

Das Bundesaußenministerium hat ein religiöses Zentrum gegründet und tritt einen weiteren Schritt von säkularen Prinzipien zurück. Das Ministerium nimmt neben einem Rabbiner und einem Vertreter der protestantischen Kirche die Vertreterin des Zentralrats der Muslime, Nurhan Soykan, in diese Institution auf.

Diesmal werden wir als Ex-Muslime, säkulare und humanistische Bürger dieses Landes gegenüber der Ignoranz der Bundesregierung und der Aufnahme einer Vertreterin der islamischen Bewegung in das Außenministerium nicht schweigen.

Der Zentralrat der Ex-Muslime sieht diese Entscheidung als ein fatales Zeichen, das das Außenministerium mit dieser Personalie setzt und spricht sich entschieden gegen diese Personalentscheidung aus.“ (…)

HERFORD: Islamisierung läuft

Staatsanwaltschaft sieht Störung der Religionsausübung – AfD spricht von Skandal
Moschee-Protestler in Gewahrsam

„Nach unserer Einschätzung ist sein Verhalten als Störung der Religionsausübung zu werten“, sagt Moritz Kutkuhn, Sprecher der Bielefelder Staatsanwaltschaft.“

Hartmut Krauss: Wenn ein massives zivilgesellschaftlich-oppositionelles Eingreifen gegen die Polizei als repressives Machtorgan eines zu überwindenden Herrschaftssystems angezeigt gewesen wäre, dann in diesem Fall.

Hier geht es nämlich nicht einfach um „Unverhältnismäßigkeit“,  sondern beispielhaft schlicht darum, dass ein legitimer demokratischer Protest gegen die  Ausbreitung einer grund- und menschenrechtswidrigen, ergo: verfassungsfeindlichen, Herrschaftskultur unterdrückt wird.

Hinzu kommt, und das ist der entscheidende Sachverhalt, dass der  (proislamische Erfüllungs-)Staat selbst als verfassungsfeindlicher  Beschützer und Komplize dieser durch und durch antidemokratischen und antisäkularen Herrschaftskultur auftritt. Damit trägt er eigentätig zur Untergrabung und letztendlichen Beseitigung der säkular-demokratischen Grund- und Lebensordnung bei.

Und an dieser (schon längst überschrittenen Schwelle!) fallen dann Artikel 20, 4 GG und (politisches) Revolutionsgebot zusammen.

Man mag aus wie auch immer gearteter Philister-Perspektive der (erforderlichen) Radikalität dieser (übrigens „klassisch linken“)  Einschätzung ausweichen und sich weiterhin mit hilflos-atomisierten  Unmutsäußerungen und oberflächlichen Diskursen begnügen. Aber dann wird sich der wirklich gefährliche Islam-Virus immer weiter ausbreiten und am Ende das unvollkommene europäische Projekt der kulturellen Moderne zerstören.

„Schutzsuchende“ in der Kriminalstatistik vielfach überrepräsentiert

„Nirgendwo werde so sehr gelogen wie beim Thema Integration, das sagte vor einigen Jahren der ehemalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD). Es stimmt nach wie vor, was der kantige SPD-Mann damals kritisierte.

Die „hohe“ Politik samt Flüchtlingsindustrie sieht es anders, und diverse Kirchenfürsten auch. Vor allem letztere glauben nur ihren eigenen Illusionen, weil sie ja offenbar Spezialisten für Glauben sind. Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sei in Deutschland „erstaunlich gut“ gelungen, meinte soeben der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm anlässlich der anstehenden fünften Wiederkehr des Tages der von Merkel willkürlich exekutierten Grenzöffnung vom Spätsommer 2015.“ (…)

Ohne Leitkultur kann Europa muslimische Einwanderer nicht integrieren

Ein friedliches Europa kann es ohne einen Wertekonsens, ohne eine Europäisierung des Islam nicht geben. Dafür braucht es ein gemeinsames Verständnis des Primats der Vernunft vor jeder religiösen Offenbarung.

(…) Was Sie sagen, klingt alles nicht gerade optimistisch für jemanden, der vor mehr als 20 Jahren den Begriff vom reformierten Euro-Islam geprägt hat.

Tibi: „Es stimmt, diesen Begriff habe ich geprägt. Aber heute muss ich sagen: Ich kapituliere. Den Euro-Islam wird es nicht geben. Er war eine schöne Hoffnung, aber die Realität ist leider eine andere. Das deutsche Modell, in dem die organisierte Religion von der Institution Amtskirche getragen wird, lässt sich nicht auf den Islam übertragen. Das wird nie gelingen.“ (…)

Britisches Gericht: Scharia-Ehen nach britischem Recht ungültig

„Das Berufungsgericht, das zweithöchste Gericht in England und Wales nach dem Supreme Court, hat entschieden, dass der islamische Ehevertrag, im Arabischen als Nikah bezeichnet, nach britischem Recht nicht gültig ist.“ (…)

Die Hamas umwirbt den Iran und andere terroristische Verbündete im Kampf gegen Israel

Im vergangenen Monat hat die Hamas ihre diplomatischen Bemühungen um zusätzliche finanzielle und militärische Unterstützung verstärkt, um Israel davon abzuhalten, Teile des Westjordanlandes zu annektieren. Berichten zufolge hält die israelische Regierung ihre Annexionspläne angeblich auf Eis, da aus dem Weissen Haus gemischte Signale kommen, heisst es in einem Bericht der Times of Israel. Annexion hin oder her, die Hamas wird immer einen Grund dafür finden, weshalb sie auf mehr Ressourcen und Unterstützung angewiesen ist, um Israel zu bekämpfen, solange der jüdische Staat existiert.

Seehofers Hisbollah-Verbot zieht nicht

Bereits im April verhängte Bundesinnenminister Horst Seehofer ein Verbot gegen die Terrororganisation Hisbollah – bis jetzt aber ohne größeren Erfolg. Auch Hausdurchsuchungen konnten das Netzwerk nicht durchbrechen. Was läuft in den Behörden schief?

Kirchenbrand in Nantes: Verdächtiger gesteht die Tat

Eine Woche nach dem Brand der Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul in Nantes steht der Täter fest. Ein katholischer Migrant aus Ruanda und freiwilliger Kirchendiener hat gestanden. Sein Aufenthaltstitel war nicht verlängert worden.

Kommentar GB:

Damit sind, soweit derzeit erkennbar, Mutmaßungen über einen djihadistischen Hintergrund – auch an dieser Stelle hier – obsolet geworden.

(Informationen über Ruanda und weitere Links)

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Die Gender-Sprachregelung ist verfassungsfeindlich

Claudia Simone Dorchain bei The European:
„An deutschen Hochschulen wird zunehmend Gender-Deutsch in Forschung und Lehre vorgeschrieben, welches die explizite Benennung beider Geschlechter oder ersatzweise neutralisierende Formulierungen vorschreibt. Hiermit folgen die Lehranstalten einem sprachlichen Trend aus den USA, der von den Medien propagiert wird und zunehmend zum Politikum geworden ist: das generische Maskulinum sei inakzeptabel, da angeblich diskriminierend.! (…)

Video: Lesen! Lesen! Lesen!

(Link zum Video)

Buch: Harald Schulze-Eisentraut/Alexander Ulfig: „Gender Studies“ (2019)

Der Feminismus gehört zu den erfolgreichsten sozialen Bewegungen der neueren Geschichte. Seine neueste Form wird als Genderfeminismus, das mit ihm verbundene Forschungsfeld als Gender Studies bezeichnet. „Gender“ bedeutet im Gegensatz zum biologischen Geschlecht (Sex) das soziale Geschlecht. Für die Gender Studies ist „Gender“ die wichtigste soziale Kategorie und somit der zentrale Forschungsgegenstand. Ihr Siegeszug in der Wissenschaft scheint unaufhaltsam zu sein. An fast jeder deutschen Universität gibt es Professuren und Institute für Gender Studies. Der Einfluss der Gender Studies erstreckt sich jedoch nicht nur auf die Wissenschaft, sondern auf alle relevanten Bereiche der Gesellschaft. (…)

sowie – mit zahlreichen verlinkten Videos von und mit der Philosophin Claudia Simone Dorchain:

Link: “Gender-Sprachregelung verfassungsfeindlich”

Feminismus, neu definiert

(…) Betroffenheits- vs. Randalefeminismus: in den letzten Jahren verfestigen sich zwei Phänomene, bei denen Feminismus eine prägende Stellung einnimmt. Zum einen entstehen – nicht nur bei geschlechterpolitischen – Diskussionen durch tatsächliche oder vermeintliche Betroffenheit Opferhierarchien. Zum anderen steigt insbesondere in den USA aber auch anderen Teilen der Welt die Bereitschaft politische Gegner einer öffentlichen Hetzjagd auszusetzen und auf verschiedenen Ebenen zu isolieren (Cancel Culture). Beides widerspricht sich ziemlich offensichtlich, denn die Cancel Culture nimmt die maximale Betroffenheit des Anderen in Kauf, verweigert dieser Person jedoch den Platz in der Opferhierarchie. Insbesondere Netzfeministen betreiben einerseits lauthals Betroffenheitskultur, parallel dazu werden online wie offline Kreuzzüge gegen unliebsame Personen geführt. Beides wird mit einer Packung MeToo-Superkleber zusammengehalten.

Frauen- vs. Genderfeminismus: zunehmend erkennbar ist eine Konkurrenz zwischen klassischen Frauenrechtlertum und Genderaktivisten. Zentral entzündet sich diese Konkurrenz an der Frage, ob der Feminismus Frauen anhand der Biologie definiert oder nicht. Dieser Konflikt ist keinesfalls neu, sondern lässt sich historisch beobachten. So setzt sich die jahrzehntelange Abgrenzung lesbischer Feministinnen von männlichen Homosexuellen auch gegenüber identitären Aktivisten fort, da nicht-binäre Geschlechter diese Abgrenzung in Frage stellen.

Lifestyle- vs. Ökofeminismus: als relativ neues Phänomen befeuert und unterstützt der Lifestylefeminismus offen Materialismus, Konsumismus und Synthetik. Insbesondere tritt er in der  Popkultur, narzisstischen Internetplattformen oder auch als Merchandisingfeminismus auf. Er steht damit im offensichtlichen Widerspruch zum Ökofeminismus, welcher den Feminismus als Grundlage für eine ökologische, naturnahe und spirituelle Lebensweise sieht. Offensichtlich nicht ganz zu recht. (…)

Staatsfeminismus:

die bereits vor Jahrzehnten angekündigte und begonnene Durchdringung politischer Strukturen durch feministische Aktivisten zeigt Wirkung. Der Staatsfeminismus koppelt sich von demokratischer Legitimation ab, weil der feministische Einfluss in Parteien zwar unterschiedlich ausgeprägt ist, feministische Netzwerke aber unabhängig von gewählten politischen Vertretern agieren können. Beispiele dafür sind das umfassende Netz an öffentlichen „Gleichstellungsbeauftragten“ oder die Einrichtung einer staatlichen geschlechterpolitischen Stiftung.

Die weitere undemokratische Form des Staatsfeminismus ist das Gender Mainstreaming. Nach diesem Prinzip beschließen etwa nicht die gewählten Vertreter in einem lediglich prozedural vordefinierten Ablauf für welche Zwecke öffentliche Mittel eingesetzt werden. (…)

mit

Geschlechtergleichheit: Koalition einigt sich auf Gleichstellungsstiftung

CDU/CSU und SPD wollen die Gleichberechtigung verbessern und bringen eine Stiftung auf den Weg. Hintergrund sind auch Erfahrungen aus der Corona-Krise.

(Links)

Koalition einigt sich auf Gleichstellungsstiftung

CDU/CSU und SPD wollen die Gleichberechtigung verbessern und bringen eine Stiftung auf den Weg. Hintergrund sind auch Erfahrungen aus der Corona-Krise. (…)

Die Stiftung ist Teil der Gleichstellungsstrategie der Regierung. Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD verabredet, “strukturelle Hemmnisse” für die Gleichstellung abzubauen und dafür eine ressortübergreifende Strategie zu entwickeln, die mit einem Aktionsplan umgesetzt werden soll. Federführend ist Familienministerin Franziska Giffey (SPD), die die Strategie im Bundeskabinett vorlegte. (…)

Seit 2016 müssen Firmen ab einer bestimmten Größe – in der Regel ab 2.000 Beschäftigten – frei werdende Aufsichtsratsposten mit Frauen neu besetzen, bis mindestens ein Anteil von 30 Prozent erreicht ist. Für rund 4.000 weitere Firmen sieht das Gesetz vor, dass sie sich selbst Zielgrößen im Vorstand und in anderen Führungsgremien geben.

Aus den Kommentaren:

vollzeiter:

Da brauchen Frauen keine Lobbyarbeit.
Fraueninteressen werden von Ministerien in Bund und jedem einzelnen Bundesland vertreten. Trotzdem gibt es den Frauenrat mit über 50 Unterorganisationen, der sich als Lobbyverein versteht und mächtig genug ist, um Sendungen in der Mediathek zu zensieren, siehe “Ampelmännchen” Hart aber Fair. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich ein paar tausend Frauenbeauftragte und über einhundert Lehrstühle für Frauenwissenschaften.

Das Wort Gleichstellung ist umgedeutet worden und heißt eigentlich nur noch “Frauenförderung”.

dazu: CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Kanzlerin wegen Frauenquote

Die Wirtschaftsvertreter in der CDU schimpfen über die “ideologische Quote”. Derzeit würden auch von Angela Merkel “völlig kontraproduktive Themen vorangetrieben”.

Der CDU-Wirtschaftsrat ist gegen eine Frauenquote in der Wirtschaft, wie sie von der Kanzlerin vertreten wird. Angela Merkel wolle eine “Frauenquote in der Wirtschaft durchsetzen, so als könnte man Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen für industriellen Mittelstand backen”, sagte Präsidentin Astrid Hamker. (…)

(Redaktion: Hier ist ein aufmerksames Lesen der Kommentare zum Artikel sinnvoll.)

EU verweigert Städten in Polen Förderung wegen „LGBT-freier Zonen“

Polens Justizminister reagiert empört auf „illegalen Druck“ der EU-Kommission.

„Die EU-Kommission hat sechs Anträge zur Förderung von Städtepartnerschaften abgewiesen, weil die beteiligten polnischen Kommunen sich zu „LGBT-freien Zonen“ erklärt hatten. Das teilte die EU-Kommissarin für Gleichstellung, Helena Dalli, auf Twitter mit.

Die Mitgliedstaaten seien verpflichtet, die Werte und Grundrechte der EU zu respektieren, forderte die aus Malta stammende sozialdemokratische Politikerin. Ein Sprecher der EU-Kommission wollte die Namen der sechs Städte am Mittwoch nicht nennen. Die Abkürzung LGBT steht für die sexuellen Minderheiten Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

dazu:

Polen und die Istanbul Convention

Polen will aus europäischem Abkommen für Frauenrechte austreten Der Justizminister von Polen will eine internationale Konvention aufkündigen, die Gewalt gegen Frauen als Verbrechen einstuft. Der Europarat zeigt sich alarmiert. (…)

Kommentar GB:

Das heißt: Die EU will die Politik zugunsten der Partialinteressen der „LBTG-Community“ mit allen ihren Mitteln top down durchsetzen.

Man berücksichtige die folgenden Quellen, und man sieht, worum es hierbei politisch geht.

Zur Person der Kommissarin mit deren politischen Hintergrund: (…)

(Links)

Gründe für einen Eintritt in die SPD – oder für den Austritt

– je nachdem …

S P D q u e e r

(Links)

Die russischen Männer zwischen Herrschaft und Knechtschaft

Die russische Gesellschaft gilt als patriarchalisch. Allerdings ist der russische Durchschnittsmann weit davon entfernt, «Herr» im Haus zu sein. Hinter dem Mythos seiner Entschiedenheit und Härte verbirgt sich ein weit komplexeres und widersprüchlicheres Bild.

VERSCHIEDENES

Kulturkrieg um die Tradition

Teil I:

Seit hundert Jahren toben identitätspolitische Kulturkämpfe, durch die die westlichen Eliten ihre moralische Autorität verloren haben. Konservative und der Kapitalismus sind in die Defensive geraten. (…)

Teil II:

Seit den 1970er Jahren haben regressive politische Kräfte die Institutionen der Bildung, Kultur und sogar der Wirtschaft kolonisiert. Daraus sind die heutigen identitätspolitischen Kämpfe entstanden.

Kommentar GB:

Fazit:

(…) „Dass Identitätspolitik heute zur dominierenden Kraft im westlichen Leben geworden ist, zeigt, welchen dominierenden Einfluss die kulturelle Wende hatte. Die Befürworter der Identitätspolitik sehen dies positiv. Daher stellen sie die Politisierung der Kultur als einen Triumph der Vielfalt über Diskriminierung und Unterdrückung dar. Aber das führt in die Irre. Die Politisierung der Kultur hat keinen befreienden Charakter.“ (…)

„Der Krieg gegen das engstirnige Ethos, das von den Identitätsanhängern vertreten wird, wird verloren sein, wenn nicht diejenigen von uns, die sich der Verteidigung des Erbes der menschlichen Zivilisation verpflichtet fühlen, dem entgegentreten. Die Auseinandersetzung muss auf das von den Gegnern bevorzugten Gebiet – die Sphäre der Bildung – verlagert werden. Gegenwärtig werden Kinder dazu erzogen, sich selbst als verletzliche und zerbrechliche Individuen zu betrachten und von ihrer Identität besessen zu sein. Wir müssen einen anderen Ansatz wählen – einen Ansatz, der Kinder zur Freiheit erzieht und ihr Streben nach Unabhängigkeit kultiviert. Dies mag als bescheidenes Ziel erscheinen. Aber der Ausgang des Kulturkampfes bestimmt sich durch die Ideale, mit denen wir unsere Kinder inspirieren können.

Frank Furedi – Why Borders Matter: Why Humanity Must Relearn the Art of Drawing Boundaries, Routledge (13. Juli 2020).

(Kindle)

Western society has become estranged from the borders and social boundaries that have for centuries given meaning to human experience. This book argues that the controversy surrounding mass migration and physical borders runs in parallel and is closely connected to the debates surrounding the symbolic boundaries people need to guide on the issues of everyday life. (…)

 

 

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Professor Dr. Günter Buchholz

Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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