Freitagsbrief – Die USA und die Antifa – KW 23/2020

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Die USA und die Antifa
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Die USA und die Antifa. Es gibt massive Unruhen in den USA. Die Antifa ist mittendrin. Sie ist also international. Die Links der Woche.

CORONA / Covid-19

Die Corona Pandemie klingt in Deutschland ab

Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten Bürger in Deutschland sank seit gestern um 587 auf 6.519, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen Bürger stieg in den letzten 24 Stunden um 800 auf 167.300.

Corona in Göttingen – Mittlerweile 105 Infizierte

(…) „Verstöße bei Feiern und in Shisha-Bar

Die besagten Feiern hatten zum Zuckerfest stattgefunden. Mit dem Fest begehen Muslime das Ende des Fastenmonats Ramadan. Dabei war es laut Oberbürgermeister zu Verstößen gegen Hygiene- und Abstandsregeln gekommen – allerdings nicht in Moscheen, sondern bei „privaten Begrüßungen und Feierlichkeiten“, so Köhler weiter. Auch eine Shisha-Bar habe eine „nicht unwesentliche Rolle“ gespielt. Dort sollen mehrere Personen mit einem Mundstück geraucht haben. Ob die Verstöße strafrechtliche Konsequenzen haben, ist noch offen. Die Stadt sei vorerst damit beschäftigt, die Infektionsketten nachzuvollziehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. „Wenn sie etwas mehr Luft haben, werden sie entscheiden, gegen wen Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet und gegen wen Strafanzeigen erstattet werden sollen.“ (…)

Grüne Corona-Verschwörung und Biologische Realitäten

Kürzlich verlautbarte eine prominente „Grüne“, dass der Grund für die Corona-Pandemie „die falsche Art & Weise, wie wir unsere Nahrungsmittel produzieren, Landwirtschaft betreiben und dabei mit unserer Umwelt umgehen“ sei. Ein biowissenschaftlicher Kommentar.

Wie ging das damals mit der Spanischen Grippe aus?

1918 brach in den USA und Europa eine Pandemie aus, die Schätzungen zufolge mehr als 50 Millionen Menschen tötete.

Sie begann zwischen Januar und Februar in den Vereinigten Staaten, als eine Welle von Menschen Symptome von Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Husten und hohem Fieber zeigte und starben.

Einige Monate später hatten Patienten in Frankreich, Belgien und Deutschland ähnliche klinische Symptome. Im Mai brach die Krankheit nach einem religiösen Fest in Spanien aus.

Die Spanische Grippe wurde zu der verheerendsten Pandemien der Geschichte. Historiker und Epidemiologen sehen sie als wichtigen Maßstab, um angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie Lehren zu ziehen. (…)

(Links)

DEUTSCHLAND

Berlin: Aggressive und rassistische Debatte um Diskriminierungsschutz

Das Stadtparlament hat mit Regierungsmehrheit das erste Landes-Antidiskriminierungsgesetz beschlossen – in der Debatte standen sich Rot-Rot-Grün und CDU, AfD und FDP aber unversöhnlich gegenüber.

(Link zum Video)

AfD: „Kein Geld für alles“

Video im ZDF.

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/beatrix-von-storch-116.html

Renate Künast unzufrieden mit Einjahres-Arbeitsverträgen bei der Antifa

Grünen-Politikerin will mehr Steuergelder für Verfassungsfeinde

US-Präsident Trump stuft die Antifa als Terrororganisation ein, hier in Deutschland gelten sie »nur« als Verfassungsfeinde. Angeblich gibt es keine festen Strukturen bei der Antifa. Aber offensichtlich gibt es Arbeitsverträge. Jedenfalls sagt das Renate Künast von den Grünen – und die sollte es ja wissen.

(Link zum Video)

Außerdem: “Die Antifa”, die es angeblich nicht gibt, wird vom BMFSFJ gefördert

Seit Tagen liegen uns die Medien damit in den Ohren, dass es “die Antifa” nicht gebe. Dieselben Leute, die kein Problem damit haben, die rechte Szene über einen Kamm zu scheren und generell zu Nazis zu erklären, führen plötzlich eine fein ziselierte Unterscheidung ein, wenn es an die eigene Adresse geht. Dann gibt es plötzlich “die Antifa” nicht, dann kann man plötzlich “die Antifa” nicht verbieten, und schon gar nicht ist “die Antifa” Organisator der Krawalle in den USA oder der Krawalle anlässlich des G20 in Hamburg oder der Krawalle anlässlich der Eröffnung der EZB in Frankfurt oder der … aber lassen wir das.

Patrick Gensing, einer der Journalisten, die eigentlich den Anstand aufbringen müssten, sich aus Befangenheit nicht über die Antifa zu äußern, schreibt heute am Mythos der Antifa, die es nicht gibt:

“Tatsächlich gibt es nicht “die Antifa”; der Begriff steht für Antifaschismus oder Antifaschistische Aktion. Als Abkürzung wird oft AFA oder der Zahlencode 161 benutzt [Wußten Sie das?]. Es handelt sich dabei, so schreibt es beispielsweise der Verfassungsschutz, um keine feste Organisation, sondern um ein Aktionsfeld, ähnlich wie Antirassismus, Antiglobalisierung oder Antigentrifizierung.” (…)

und: Die RAF ist tot. Es lebe die Antifa?

Die Befreiung aus dem Gefängnis von Andreas Baader vor fünfzig Jahren begründete die Rote-Armee-Fraktion (RAF). Was in Revolutionsromantik begann, terrorisierte die BRD über drei Jahrzehnte. Linksradikalen Terror gibt es bis heute.

(…) „Der militanten Antifa fehlen im Vergleich zur RAF nur die prominenten Gesichter. Sie pflegt aus Feigheit die Praxis, ihre Gesichter zu vermummen und ihre Namen geheim zu halten. Was sich oft Antifa nennt, droht ununterbrochen mit Gewalt und Anschlägen etwa gegen Politiker oder Polizisten, sie steht für sinnlose Sachbeschädigungen in enormer Höhe. Gleichwohl monierte die ehemalige Bundesministerin Renate Künast (Grüne) jüngst im Bundestag, dass die Antifa in den letzten Jahrzehnten nicht ausreichend vom Staat finanziert worden sei. Sie sei es leid, seit Jahrzehnten dafür zu kämpfen, «dass NGO und Antifa-Gruppen, die sich engagieren, nicht immer um ihr Geld ringen müssen und nur auf ein Jahr befristete Arbeitsverträge abschliessen können». Dafür gab es Beifall von Bündnis 90 / Die Grünen, von der Linken und von Abgeordneten der SPD. Man darf die Frage stellen, ob die Antifa so etwas ist wie eine verbeamtete RAF, eine Terrorgruppe mit Geld vom Staat unter dem Deckmantel «Kampf gegen rechts».“ (…)

Der Fall Barbara Borchardt

In Mecklenburg-Vorpommern wurde eine bekennende Linksextremistin zur Verfassungsrichterin gewählt. Auch die CDU hat im Landtag für sie gestimmt. Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen. Wer ist die Frau, die in Zukunft im Norden Deutschlands über die Verfassung wachen soll? Eine Spurensuche.

(Links) (Auch hier.)

Portrait eines medialen Guru-Artefakts: Karl Lauterbach

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach fühlt sich wohl in der Rolle des Gesundheitsgurus. Aber ist er das? Nein, er ist es nicht mehr, eher weniger, als Tausende von Ärzten in Deutschland. Ein Blick in seine dünne Doktor-Arbeit in Harvard: ein dünnes quasi-politisch-philosophisches Sammelreferat.

Die Zerstörung der Geistes- und Sozialwissenschaften: Lage und Ausblick

(…) „Neoliberale Ideologie lehnt den klassischen Bildungsbegriff ab und geht stattdessen von einem Bildungsverständnis aus, das diese ganz auf berufliche Qualifikation reduziert. Der auf dieser Ideologie beruhende Bologna-Prozess hat den Geistes- und Sozialwissenschaften schweren Schaden zugefügt, weil sie nicht länger einen Raum darstellen, in dem junge Menschen, die über die nötigen geistigen Anlagen und Voraussetzungen verfügen, sich in eigener Verantwortung unter der Führung von Mentoren mit den besten Gedanken der abendländischen Tradition auseinandersetzen, um daran zu wachsen und zu Trägern dieser Tradition und ihres Erbes zu werden. Die neoliberale Universität ähnelt im Gegensatz dazu einer Massenschule, an der als unfrei verstandene Menschen durch enge inhaltliche Vorhaben und ständige Prüfungen auf die möglichst reibungslose Integration in wirtschaftliche Prozesse vorbereitet werden sollen. Der Historiker Andreas Rödder sprach in diesem Zusammenhang 2019 von einer „Konformisierung der Universitäten durch die Reformen im frühen 21. Jahrhundert“. Die Umgestaltung von Universitäten nach dem Vorbild von Unternehmen sei damit verbunden, dass die Leistung von Wissenschaftlern auch an den von ihnen eingeworbenen Forschungsgeldern bemessen werde. In den Geistes- und Sozialwissenschaften handele es sich dabei aber vor allem um staatliche Mittel. Dies erzeuge hohen politischen Konformitätsdruck.“ (…)

Kommentar GB:

Ein ausgezeichneter, wichtiger, wirklich sehr lesens- und diskussionswürdiger Artikel, insbesondere für alle diejenigen, die mit den Hochschulen direkt zu tun haben!

Ich verweise ergänzend auf:

Die Zukunft der Hochschulen
Politische Ökonomie der Hochschulpolitik in der Ära des Finanzmarkt-Kapitalismus (Günter Buchholz)

Das deutsche Bildungssystem – Hochschulen und Schulen – befindet sich seit Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts in einem von den ökonomischen und politischen Eliten gewollten Transformationsprozess. Das bisher staatliche Hochschulsystem verliert dabei schrittweise seinen Charakter als Öffentliches Gut und entwickelt sich hin zu einem formell halbstaatlichen Teilsystem unter indirekter Kontrolle der privaten Wirtschaft. Für diese Umgestaltung wird es nach dem Vorbild der privaten Wettbewerbswirtschaft reorganisiert, ökonomisch rationalisiert und technokratisch gesteuert. Zugleich wird es einer internen Partizipation wie einer externen parlamentarischen Kontrolle unterzogen. (…)

Verschwörungs-Theorien sind politisch

Verschwörungstheorien sind in aller Munde. Allerdings werden sie grundlegend missverstanden und falsch eingeschätzt . – Eine Warnung

(Link)

Medien und Verschwörungstheorien: „Im chronischen Alleinbesitz der absoluten Wahrheit“

(Link)

EU-Politik / EUROPA

Folgt Europa durch Corona dem japanischen Abstiegspfad?

Eine fehlerhafte Wirtschaftspolitik in Japan wird von der dortigen Notenbank gestützt. Eine Folge: Der Reallohn in Japan sinkt. Droht diese Entwicklung in Folge der Corona-Krise nun auch in Europa? Mit der Corona-Krise hat sich das Muster der europäischen Geld- und Finanzpolitik nochmals deutlich Japan angenähert. Eine starke Ausweitung der Staatsverschuldung in allen europäischen Ländern (…)

EU-Politik – Merkel & Co. scheuen Rückkehr zu Normalität

Ratspräsident Michel plant immer noch keinen “echten” EU-Gipfel, die EU-Kommission drückt sich immer noch vor fairen Mindestlöhnen – und Außenminister Maas hält immer noch am Mercosur-Deal fest: Die Watchlist EUropa vom 4. Juni 2020. Auch der nächste EU-Gipfel am 19. Juni wird als Videokonferenz abgehalten. Dies hat Ratspräsident Charles Michel bekanntgegeben. Es wird also immer (…)

INTERNATIONAL

Donald Trump: „Ich verstehe den Schmerz“

Die folgenden Worte wurden im Original von Donald Trump auf Englisch gesprochen.

(…)

„Ich verstehe den Schmerz, den Menschen verspüren. Der Tod von George Floyd auf den Straßen von Minneapolis ist eine schwere Tragödie. Es hätte niemals geschehen dürfen. Es hat Amerikaner im ganzen Land mit Schrecken, Zorn und Trauer erfüllt.

Wir unterstützen das Recht der Bürger auf friedliche Proteste und wir hören ihre Appelle. Die Stimmen gesetzestreuer Bürger müssen gehört werden können – sehr laut!

Wir stehen zusammen mit der Familie Floyd, mit allen friedlichen Demonstranten und mit jedem gesetzestreuen Bürger, der für ein anständiges Miteinander, Sicherheit und Geborgenheit ist.

Was wir jedoch gerade auf Straßen unserer Städte sehen, hat nichts zu tun mit Gerechtigkeit und Frieden. Das Andenken von George Floyd wird geschändet von Randalierern, Plünderern und Anarchisten. (…)

(REDAKTION dazu:) Meinungsmedien: Angst vor anderen Meinungen?

(…) Kübelweise Hass, Hetze und Häme
für den US-Präsidenten und auf Menschen, die anders sind und anders denken – deutsche Medien ohne Selbstkritik, aber immer vorneweg in der persönlichen Meinungsvorgabe für die Zuschauer. So wie wir sollt auch ihr denken. Diesen Eindruck gewinne ich in fast jeder sog. Nachrichtensendung. Da wird Moderation zur Meinungsmache.

Auf diese Weise praktizieren Medien im medialen Gleichklang einen beispiellosen Anti-Amerikanismus: Hass, Hetze und Häme kontextualisiert mit Besserwisserei wie ich es, Jahrgang 1955, noch nie so exzessiv wie in den letzten Jahren erlebte. Trump wird als gefährlichster Politiker der Welt beschrieben.

Dagegen erscheinen der Chinese Xi und der Russe Putin oder der Nordkoreaner Kim fast wie Demokraten.

Und wer nicht so denkt und redet wie wir, der ist „rechts“, wobei das aus Ihrer Sicht ganz nahe am Faschismus ist. Oft unterscheiden sie gar nicht mehr zwischen Faschismus und Nationalsozialismus mit seinem Rassenwahn, ganz zu schweigen von den über 100 Mio. Toten des Kommunismus (ohne die Toten des 2. Weltkrieges!). Das ist Linken nicht mal peinlich, es wird einfach verschwiegen, besser totgeschwiegen.

Wer einseitig berichtet, betreibt Agitation und Propaganda,
aber bestimmt keine unvoreingenommene Information oder Berichterstattung. (…)

Deutsche Medien möchten die USA von Trump befreien

Was wer von Trump persönlich hält, darf den Blick nicht für die Fakten verstellen und vor allem kein Grund für einen schon wieder salonfähig geworden Anti-Amerikanismus sein.

Unruhen in Amerika – Wie die Identitätspolitik die Gesellschaft spaltet

Der Tod von George Floyd spaltet die USA. Die Identitätspolitisierung aus dem linken und rechten Lager lässt das Land weiter auseinanderdriften. Diese Entwicklung könnte letztlich Präsident Trump die Wiederwahl bescheren.

Kommentar GB:

Sehr dringende Leseempfehlung !

Zitat:

(…) „Was mit dem noblen Anliegen der Bürgerrechtsbewegung begann, Minderheiten vor Diskriminierung zu schützen, sich dann in der Gesetzgebung mit sogenannten „affirmative actions“ fortsetzte und schließlich, unter maßgeblicher Regie von Ostküstenliberalen an Universitäten und in Redaktionsstuben, im Viktimismus der Diversitätsideologie moralisierte, ist heute als Identitätspolitik zu einer regelrechten Tyrannei des schlechten Gewissens geworden. Freilich ist das schlechte Gewissen ein Privileg der akademischen Eliten auf ihren Elfenbeintürmen.“ (…)

Und in Europa – besonders in Deutschland – wird dieser identitätspolitische Mist bis zum Erbrechen nachgeäfft. Allererst muß das alles insgesamt und schroff zurückgewiesen und dann beseitigt werden.

und: Unruhen in den USA: Ausblicke auf den Bürgerkrieg

Die Unruhen, die seit einigen Tagen in den USA stattfinden, unterstreichen nicht nur die tendenzielle Instabilität multiethnischer Gesellschaften, sondern auch den Zerfall der politischen Ordnung des Landes und dessen Gesellschaft, deren Solidaritätsressourcen offenbar erschöpft sind. Die USA sind dabei Vorreiter einer Entwicklung, die auch Westeuropa zunehmend ergreift, was langfristig katastrophale Folgen haben kann. Angesichts dieser Lage stellt die Erneuerung der kulturellen Bindungen, auf denen krisenfeste Gemeinwesen beruhen, eine wichtige Aufgabe dar.

Kommentar Günter Buchholz:

Dringende Leseempfehlung

Donald Trump: The United States will Designate Antifa as a Terrorist Organization

(Redaktion: Donald Trump: Die Vereinigten Staaten werden Antifa als terroristische Organisation bestimmen)

President Donald Trump announced on Sunday plans to designate the violent leftist group Antifa as a terrorist organization.

(Redaktion: Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag Pläne an, die gewalttätige linke Gruppe Antifa als terroristische Organisation auszuweisen.)

Kommentar GB:

Was und wer stecken eigentlich hinter dieser dubiosen Organisation? –

Hierzu ein Kommentar: (…)

Zur aktuellen Lage in den USA

(Viele Links!)

ISLAM/MIGRATION

Immer mehr „Briten“ werden Deutsche

(…) Der Trend zu mehr Einbürgerungen hält an: Im Jahr 2019 haben laut Statistischem Bundesamt rund 128.900 Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Das waren 16.600 (15 Prozent) mehr als im Vorjahr. So viele Einbürgerungen gab es seit 2003 nicht mehr, wie das Amt am Mittwoch mitteilte.

Hauptherkunftsstaaten waren Türkei (16.200), Großbritannien (14.600), Polen (6000), Rumänien (5800), Irak (4600), Ukraine (4300) Syrien (3900), Iran und Kosovo (je 3800). Besonders starke Zuwächse gab es bei den Briten (plus 8000). Bereits seit 2016, dem Jahr des Brexit-Referendums, sind die Einbürgerungszahlen aus Großbritannien erhöht. (…)

Über Ayman Mazyek – wie wäre es mit einem Beauftragten gegen muslimische Ungläubigenfeindlichkeit?

Ayman Mazyek, Vorsitzender des ominösen Zentralrates der Muslime in Deutschland, der lediglich ein Prozent der hier siedelnden Islamgläubigen vertritt und dem vorgeworfen wird, er distanziere sich nicht grundsätzlich von der Scharia und pflege Beziehungen zu islamistischen Kreisen, fordert einen „Beauftragten für Muslimfeindlichkeit“.

Dahinter steckt einmal mehr der perfide Versuch, mit Fingerzeig auf den einheimischen Rechtsextremismus einerseits davon abzulenken, dass es sich bei den Islamverbänden und ihren Anhängern selbst um ultrareaktionäre Kräfte mit einem antisäkularen und demokratiefeindlichen Weltbild handelt und zum anderen um den stets wiederkehrenden, aber untauglichen Versuch, herrschaftskritische Aufklärung über den Islam mittels demagogischer Diffamierung abzuwehren.

Eine Antwort auf Mazyeks notorisch wiederkehrenden Versuch gab es bereits prophylaktisch:

Auch die Verleumdung von Islamkritik ist Diskriminierung

(…) Der reaktionäre Irrsinn der herrschenden proislamischen Antidiskriminierungspropaganda besteht nicht zuletzt darin, dass der Islam selbst eine durch und durch totalitäre Herrenmenschideologie verkörpert sowie auf einem extremen Hass- und Feindbild gegenüber „Ungläubigen“ als Kerninhalt beruht. Dementsprechend könnte man mit Fug und Recht sagen: Der Islam als monotheistisch konstruierte Herrschaftsideologie ist die Mutter aller Ausdrucksformen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. (…)

(Diverse Links)

Islamisierung hat für SPD und Grüne höchste Priorität

Muezzin-Ruf in Bielefeld trotz Gerichtsverbot

Bielefeld – Im Stadtteil Brackwede erlaubte die Bezirksverwaltung unter ihrer SPD-Stadtteilbürgermeisterin Mitte April der lokalen DITIB-Mosche, öffentliche Gebetsrufe per Lautsprecher durchzuführen – ein „Trend“, der überall in Deutschland auf dem Vormarsch ist. In Brackwede jedoch ist die Rechtslage anders: Ein Gerichtsurteil und die Baugenehmigung verbieten den Muezzinruf dort ausdrücklich. Die linksgrüne Verwaltung juckte dies nicht weiter.

Korruptionsvorwürfe gegen das UNHCR – Das Geschäft mit Migranten

Für Tausende Dollar bringen Mittelsmänner in Uganda Afrikaner mit gefälschten Papieren nach Europa, Australien oder in die USA. In das kriminelle Geschäft sollen ausgerechnet Mitarbeiter des Flüchtlingshilfswerks UNHCR verstrickt sein.

(…) Resettlement ist für viele Flüchtlinge die begehrteste Chance auf ein neues Leben. Es bedeutet, dass ein Flüchtling nicht in einem Schlauchboot über das Mittelmeer muss, sondern mit dem Flugzeug in die USA, nach Australien oder Europa geflogen wird. Ohne zusätzlichen Asylantrag. Ohne Risiko. Ganz offiziell. Reserviert ist das Verfahren für die Bedrohtesten und Schutzlosesten. Die, die auch im Nachbarland verfolgt werden oder deren Krankheit dort nicht heilbar ist. Eigentlich eine wunderbare, humanitäre Errungenschaft.

Stattdessen werde jedoch umgesiedelt, wer zahlt, sagt Pecos: „Hier in Ostafrika zahlen die Menschen 3000 bis 7000 Dollar an korrupte Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und landen in Europa. In Westafrika zahlen sie Schleppern 5000 bis 10.000 Dollar, und sie müssen noch das Mittelmeer überqueren. Die Kosten sind fast dieselben, nur dass die Mittelmeer-Flüchtlinge viel Aufsehen erregen. Und hier in Ostafrika läuft alles reibungslos und ruhig.“ (…)

Japan ist anders…

Die Japaner wollen ihre Kultur erhalten. Aus diesem Grund hat bisher kein politischer Führer oder ein Premierminister aus einem islamischen Land Japan besucht. Weder ein Ayatollah aus Iran, noch ein König von Saudi-Arabien oder ein saudischer Prinz. Japan ist ein Land, in dem es strenge Regeln und Beschränkungen für den Islam und alle Muslime gibt.

  1. Japan ist die einzige Nation, in der Muslime die Staatsbürgerschaft nicht erhalten.
  2. Muslime können in Japan keinen ständigen Wohnsitz erhalten.
  3. In Japan ist es verboten, den Islam zu verbreiten oder zu missionieren.
  4. Japanische Universitäten lehren weder Arabisch oder eine andere islamische Sprache.
  5. Der Koran darf nicht in einer arabischen Sprache eingeführt und veröffentlicht werden.
  6. Die japanische Regierung erteilt befristete Aufenthalte für maximal 200.000 Muslime. Das sind etwa 1,5 ‰ der Bevölkerung. Sie müssen die die Gesetze des Landes befolgen, sollen japanisch sprechen und müssen ihre religiösen Rituale in ihren Häusern ausüben.
  7. Japan ist das einzige Land in der Welt, das eine zu vernachlässigende Zahl von Botschaften in islamischen Ländern unterhält. (…)

Staatsbürgerschaft für alle?

Die Linken und Grünen wollen die deutsche Staatsbürgerschaft verramschen: egal ob illegal hier oder nicht, egal ob der deutschen Sprache mächtig oder nicht, egal ob eine Arbeit ausübend oder nicht, egal ob sich zu unseren Grundwerten bekennend oder nicht, egal ob integrationswillig oder nicht: praktisch jeder soll deutscher Staatsbürger werden dürfen. Alles andere wäre wohl auch diskriminierend. Die linken Multikulti-Utopisten sehen in den „neuen Deutschen“ wohl eine zukünftige Wählerklientel und bemühen sich, sich mit dem Willkommensgeschenk ‚Staatsbürgerschaft’ schon mal provisorisch bei ihnen einzuschmeicheln. Nur die AfD tritt für die Interessen der Deutschen ein, die hier seit Jahrhunderten verwurzelt sind und die die Identität ihrer Heimat bewahrt sehen wollen.

(Link zum Video)

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Väterfeindin ausgezeichnet

Und zwar Dr. Christine Finke aka „Mama arbeitet“ (wohl was besonderes).

Sie ist eine ganz große, einflussreiche Väterfeindin, der das Verdienst gebührt, so manche Vater-Kind-Beziehung ausgelöscht zu haben, indem sie mit ihrem Schaffen Kindesentfremderinnen zum Kindesentfremden anleitete.

Klar ist dabei natürlich auch, dass sie eine entschiedene Kinderfolter-Leugnerin ist („das ist unwissenschaftlicher Quatsch“), und erklärte Gegnerin von Gleichberechtigung, wie sie im Wechselmodell umgesetzt werden könnte, und zudem ein Ass darin, Trennungsfrauen darin zu beraten, wie sie maximal Kohle aus dem Unterhaltssklaven und dem System pressen können.

Diese liebreizende Person wurde nun mit einem netten Preis für ihr „Engagement“ ausgezeichnet vom Familien– und Frauenministerium. Ganz zu Recht: Sie hat echt was geleistet, das muss man ihr lassen. Dank ihr ist die Welt ein etwas schlechterer Ort. Eine ihrer letzten Aktionen war, Spenden zu sammeln, um ein gerichtliches Ordnungsgeld gegen eine Mutter, die den Vater-Kind-Umgang boykottierte, zu unterlaufen:

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Bundesministerium verleiht einen Preis an eine Demagogin, die mit ihrem Tun gerichtliche Urteile aushebelt.

Wie gut, dass wir in einem Patriarchat leben! (…)

Passend: Frau ohne Welt – Der Krieg gegen die Zukunft

Der dritte Band von Bernhard Lassahns Trilogie „Frau ohne Welt“, eine „Streit- und Versöhnungsschrift“, ist erschienen. Eine Rezension.

Eine Rezension

Frau ohne Welt, Band 3: Der Krieg gegen die Zukunft“ ist der dritte Teil der Trilogie „Frau ohne Welt“ – eine Trilogie zur Rettung der Liebe vom Buchautor und Liedermacher Bernhard Lassahn.

VERSCHIEDENES

Volle Blüte im Bremer Rhododendronpark

(Link zum Video)

Michael Triegel, einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart

Ästhetisch liebe ich die Wiedergeburtsidee der Renaissance

Er ist einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart, ein Genie. The European traf Michael Triegel zum Interview und sprach mit ihm natürlich über Kunst, aber auch über den Kunstmarkt und die gigantischen Summen, die dort geboten werden. Triegel sieht diesen Hype kritisch, warum, erklärt er exklusive für uns.

Der Sinn des Lebens – Howard C. Cuttler, Dalai Lama

(Link zum Video)

Erdrutsch: Wie es zum Erdrutsch in Norwegen kam

Das Video zeigt einen Erdrutsch, durch den acht Häuser ins Meer gerutscht sind. Ursache: Eine ungewöhnliche Bodenschicht der Eiszeit.

(Link zum Video)

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Professor Dr. Günter Buchholz

Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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