Freitagsbrief – Jahrestag: Brand von Notre -Dame – KW 16/2020

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Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Jahrestag: Brand von Notre-Dame
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Der Anschlag (?) von Paris auf Notre Dame ist bereits ein Jahr her. Geklärt ist offiziell nichts. Die Links der Woche zu Politik, Islam, Migration, Geschlechterfragen etc.

Notre Dame

Notre Dame de Paris

Jahrestag: Brand von Notre-Dame in Paris

Die Katastrophe droht Notre-Dame wieder einzuholen

Am 15. April 2019 geschah etwas, das weltweit für Entsetzen sorgte: Die 850 Jahre alte Notre-Dame brannte lichterloh. Ein Jahr später ist die Kathedrale noch immer nicht vor dem Einsturz gerettet. (…)

Kommentar GB:

Ein Jahr nach dem Brand soll immer noch unbekannt sein, wodurch der Brand ausgelöst worden ist? Das ist schlicht unglaubhaft.

Ich denke, daß längst geklärt ist, wer Notre Dame abgefackelt hat.
Es gab m. W. eine islamische Terrorzelle innerhalb der Pariser Polizeipräfektur, bei Notre Dame um die Ecke. In der Präfektur gab es einen Mordanschlag, einen Toten, und eine ganze Gruppe von Polizisten wurde danach entwaffnet. Sie hatten dort ein djihadistisches Motiv und zugleich jede Gelegenheit, um eine solche Brandstiftung ganz nebenbei und fast ohne Risiko zu bewerkstelligen. Und ihre Entschlossenheit zum Handeln haben sie außerdem nach dem Brand praktisch unter Beweis gestellt.

Einmal angenommen, diese Sichtweise sei zutreffend, dann wäre der  (…)

Die Ostertrilogie vergangener Freitagsbriefe

Drei Freitagsbriefe sind – im Ergebnis und zusammen gesehen – eine Art Oster-Trilogie:

  1. Notre Dame brennt

  2. IS – Christenmassaker in Sri Lanka

  3. Freiheit und Demokratie

 

CORONA / Covid-19

Eine philosophische Untersuchung des Neuen Coronavirus

(…) Neben der Frage, wie gefährlich das Neue Coronavirus (NCoV) ist, stellt sich die erkenntnistheoretische Frage, wie stark ein Laie was über die Wirkung und die Gefährlichkeit des NCoV glauben soll. Kann ein Laie in einer Angelegenheit wie der Coronavirusdebatte die Wahrheit herausfinden? In diesem Aufsatz werde ich die These vertreten, daß auch ein Laie, wenn er einige Informationen sammelt und richtig darüber nachdenkt, rationalerweise glauben sollte, daß das Neue Coronavirus bei durchschnittlich gesunden Menschen keine oder leichte Symptome verursacht. Ich werde folgende Punkte behandeln:

  • Verschwörungstheoriebekämpfung
  • Die These in einfacher Sprache ausgedrückt
  • Die Rolle der Letalitätsraten
  • Teilursachen
  • Wie erkennt man, was was bewirkt?
  • Was bewirkt das NCoV?
  • Wie man die Wirkung des NCoV nicht herausfindet
  • Die Wirkung des Neuen Coronavirus (…)

Kommentar GB:

Sehr lesenswert: ein wichtiger und dankenswerter Versuch, die Vernunft gegen die Irrationalität in Stellung zu bringen, nicht zuletzt gegen deren journalistische Erscheinungsformen.

Expertise in der Coronakrise – Hört auf die (besten) Naturwissenschaftler

Die Wissenschaft ist das Schwert im Kampf gegen das Coronavirus. Die zunehmende Präsenz von „Experten“ zeigt, wie wenig auf Qualifikation geachtet wird – auch in der Politik. Ein bedenklicher Zustand, erklärt der Evolutionsbiologe Axel Meyer in einem Gastbeitrag.

Kommentar GB:

Die Kritik ist berechtigt, und zwar gerade auch jene, die zwischen den Zeilen geschrieben steht.

Drosten: Das ist die Idee hinter den gelockerten Maßnahmen

In der neuesten Folge des NDR-Podcasts „Coronavirus-Update“ spricht Christian Drosten über die Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Politik. In den nächsten Wochen und Monaten könnte es außerdem neue wissenschaftliche Erkenntnisse geben, die Hoffnung machen könnten. Zum Beispiel zur Rolle von Kindern bei der Infektion mit dem Coronavirus.

Corona-Rätsel: Ist die Zahl der Corona-Toten in Deutschland wirklich so niedrig?

Seit Beginn der Aufzeichnung zum Coronavirus liegt die Zahl der am Virus Verstorbenen in Deutschland relativ niedrig. Was steckt hinter den Zahlen ? – Eine Analyse

Der Lockdown ist nahezu wirkungslos – eine Beweisschrift

„Wer sich mit den Gewohnheiten des Corona-Virus beschäftigt, der merkt schnell, dass es besondere Arbeitszeiten bevorzugt. Am liebsten arbeitet das Virus gegen Ende der Woche, von Donnerstag bis Samstag, am wenigsten gerne zu Beginn der Woche. Dieses Muster lässt sich an allen Grafiken der täglich neu bestätigten Infektionen sowohl in allen Bundesländern Deutschlands als auch in den Kantonen der Schweiz, und Staaten Europas bereits seit 6 Wochen so ablesen (Grafik 1 und Grafik 2). Dass das Virus am Wochenende nicht arbeitet, ist klar, da haben die meisten Testlabore geschlossen – aber warum Freitag?“ (…)

COVID-19 – eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen

Überlegungen eines besorgten Schweizer Bürgers

Vorwort: wieso nehme ich überhaupt Stellung?

Aus 5 Gründen:“ (…)

(Diverse Links)

Kommentar GB:

Sehr, sehr dringende Leseempfehlung!

Ergänzend: (…)

Coronavirus-Update: Wiederinfektion bei Genesenen laut Drosten unwahrscheinlich

In der Dienstagsausgabe des Podcasts „Coronavirus-Update“ spricht Virologe Christian Drosten über Antikörper gegen harmlose Erkältungserreger, die Tests verfälschen können, und die angeblichen Reinfektionen in Südkorea.

(Links)

China blockiert Recherchen zur Virus-Herkunft

„Wie kam das Coronavirus von der Fledermaus auf die Menschen? Der Tiermarkt in Wuhan war es wohl doch nicht. Ein Virus-Forschungslabor nebenan spielt offenbar eine Schlüsselrolle. Chinas Regierung unterbindet dazu jede Recherche und verhängt nun sogar eine Wissenschaftszensur. Eine Professorin steht im Mittelpunkt der Ereignisse.“ (…)

New Yorker Arzt: Corona ist eine Lotterie – keine Gewissheit, wer wie darauf reagiert

Marlene Kaplan ist ehemaliger Rettungshelfer und heute Mediziner an einer New Yorker Klinik, das Covid-19-Erkrankte behandelt. Mitte März wurde er selbst infiziert und verabschiedete sich per Botschaft von seinen Kindern, weil er zu diesem Zeitpunkt nicht sicher war, ob er die Lungenerkrankung überleben wird. RIA Novosti hat mit ihm gesprochen.

Kommentar GB:

Hier berichtet ein Mediziner, der selbst Patient wurde, über seine Symptome und den Verlauf der Erkrankung. Sehr lesenswert!

Corona-Wahlen in Südkorea – Regierungspartei fährt haushohen Sieg ein

Südkorea hat die Ausbreitung des Coronavirus bislang ohne Lockdown erfolgreich bekämpft. Auch die Wahlen finden wie geplant statt, mit Mundschutzpflicht und speziellen Kabinen für Menschen in Quarantäne. Die Regierungspartei profitiert vom guten Krisenmanagement.

Phylogenese: Drei verschiedene Stränge von SARS-CoV-2 sind weltweit aktiv

Ende März 2020 wurde in PNAS, den “Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America” ein Beitrag der deutschen und britischen Forscher Peter Forster, Lucy Forster, Colin Renfrew und Michael Forster veröffentlicht. Der Titel: “Phylogenetic Network Analysis of SARS-CoV-2 Genomes“. In diesem Beitrag haben die vier Autoren die Entwicklung des Wuhan-Virus, der zwischenzeitlich als SARS-CoV-2 bekannt ist, nachgezeichnet. SARS-CoV-2 ist eine Ribonukleinsäure (RNA), deren Hauptsorge so zusagen der eigenen Reproduktion gilt. Weil RNA im Gegensatz zu DNA die zur Reproduktion angelegte Kopie nicht Korrektur liest, weil, wie manche Mikrobiologen sagen RNA sehr “sloppy”, also ungenau bei der Reproduktion sind, kommt es zu häufigen Mutationen, eine Tatsache, die RNA-Viren gefährlich und ungefährlich zugleich machen kann, je nachdem, ob neue Mutationen für Menschen mehr oder weniger gefährlich sind. (…)

DEUTSCHLAND

Reif für die Abwahl – Kabinett Merkel und das Versagen in der Corona-Krise

Eine an die Öffentlichkeit gelangte Studie des Innenministeriums offenbart die Unfähigkeit der Bundesregierung während der Corona-Krise. Statt konsequent zu handeln, beschwichtigte sie lieber die Bevölkerung. Nach der Pandemie ist eine politische Generalabrechnung fällig.

Merkels Sprechverbot – Ein Monat im Corona-Notstand

„Die erste Phase der Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie läuft auf ihren Höhepunkt zu. Es wird mit drastischen Maßnahmen versucht, die Übertragungswege der Epidemie abzuschneiden, um die Ausbreitung zumindest zu verlangsamen und einen exponentiellen Anstieg der schweren Erkrankungen zu verhindern. Das ist im Großen und Ganzen vernünftig. Man kann manches kritisieren, entweder eine zu langsame, nachlässige „leichtsinnige“ Reaktion oder eine zu heftige, pauschale „hysterische“ Reaktion (manche äußern diese beiden konträren Kritiken in einem Atemzug). Aber hier geht es um Einzelheiten, und man sollte jetzt nicht um jeden Preis versuchen, den Regierenden „Versagen“ vorzuwerfen. Man kann ihnen, in allen Ländern, zunächst einmal den ernsthaften Versuch konzedieren, der Pandemie entgegenzutreten.“ (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Der Blindflug durch den Lockdown setzt sich fort

Vor mehr als zwei Wochen hatten die NachDenkSeiten auf die mangelnde Datenbasis hingewiesen, die den „Corona-Maßnahmen“ von Bund und Ländern zugrundeliegt. Leider hat sich an diesem Zustand – in dieser für Pandemieverhältnisse kleinen Ewigkeit – nicht viel geändert. Die vorhandenen Daten sind zwar Grund für Optimismus; aber da sie ebenso fragwürdig sind wie die vorherigen, negativen Daten, sind auch hier seriöse Aussagen so gut wie unmöglich. Belastbare Daten wird wohl erst eine großangelegte repräsentative Studie des RKI bringen – doch die beginnt erst Mitte Mai und mit Ergebnissen ist wohl erst im Sommer zu rechnen. Wollen die Regierungen das Land etwa so lange im Blindflug steuern? (…)

Stadtluft in Stuttgart: Der Diesel ist es nicht

In Bayern bestätigte das Bayerische Landesamt für Umwelt gerade, dass sich auch in Würzburg die Luftschadstoffe kaum verändert hätten. Der Verkehr habe zwar deutlich abgenommen, doch der Rückgang des NO2-Gehaltes sei nur gering. Andere Faktoren spielten bei der Luft eine Rolle.

Video: Rede von Hans-Georg Maaßen

„Politiker die Probleme nicht lösen, werden Teil des Problems“

EU-Politik / EUROPA

Diskussion um Corona-Bonds

Ökonom Stelter: Schenkt Italien die Hilfs-Milliarden – das ist günstiger und ehrlicher

„Nun haben sich die Finanzminister der Eurozone auf ein umfassendes Paket geeinigt, um „Solidarität“ zu beweisen. 500 Milliarden sollen dazu mobilisiert werden. Corona-Bonds gibt es vorerst nicht. Die Betonung liegt auf „vorerst“.“ (…)

Corona oder die Stunde des Nationalstaats

Das Parlament meldet sich ab

Die EU-Kommission wird in der Coronakrise an den Rand gedrängt. Die Mitgliedsstaaten scheren sich kaum noch um Ratschläge aus Brüssel. Und was macht das Europaparlament? Es meldet sich ab – freiwillig.

„Der Pate“ hinter Macron – Jacques Attali und dessen apokalyptische Zukunftswelt

„(Paris) Frankreichs neuer Staatspräsident heißt Emmanuel Macron. Dieses Ergebnis, dazu brauchte man kein Hellseher zu sein, stand bereits am Abend des ersten Wahlgangs fest. Unten, beim Volk, das von manchen nur als Stimmvieh gesehen wird, sieht eine Parlaments- und Präsidentschaftswahl etwas anders aus als für die oben. Wenn Menschen zunehmend den Eindruck einer gewissen Austauschbarkeit der Politiker gewinnen und Parteizugehörigkeiten nur mehr äußere Etiketten scheinen, dann wird das am Beispiel von Emmanuel Macron bestätigt.“ (…)

Wie das Coronavirus den französischen Präsidenten zwingt, sich von Grundsätzen seiner Politik zu verabschieden

Obwohl Frankreich den ersten Corona-Fall in Europa hatte, scheint die Regierung von der Krise überrumpelt worden zu sein. Für Emmanuel Macron und seine Agenda ist das besonders bitter – auch wenn er so beliebt ist wie lange nicht.

Bei Corona-Bonds geht es um Altschulden

Die Corona-Krise hat eine alte und schon überwunden geglaubte Idee aus der Euro-Schuldenkrise vor zehn Jahren wieder nach oben auf die europapolitische Agenda getragen: Europäische Anleihen mit gemeinsamer Haftung sollen – unter welchem Namen auch immer – in großem Stil zur Finanzierung der Corona-Kosten aufgelegt werden. Eine gute Idee?

„Kann in der Corona-Krise eine Idee richtig sein, die in der letzten Krise falsch war? Ein Kernargument heute lautet, dass Länder wie Italien und Spanien keine Schuld an der Pandemie und den dadurch ausgelösten Kosten tragen und europäische Solidarität verdienen. Diese Aussage ist richtig, sie geht aber an der Thematik der Corona-Bonds vorbei. Diese neue Finanzkonstruktion hat nicht nur die Corona-Kosten und die Solidarität in der akuten Krise im Blick, sondern vor allem die Altschulden am Vorabend der Corona-Krise. Und für diese Altschulden tragen Euro-Staaten sehr wohl die maßgebliche Verantwortung.“ (…)

EU-Kommission fordert Einhaltung von Asylrecht – Asy­l­an­träge müssen wei­terhin bear­beitet werden

Die Coronakrise beeinträchtigt auch die Bearbeitung von Asylanträgen. Hierzu hat die EU-Kommission nun eine Handlungsempfehlung für EU-Staaten veröffentlicht.

Kommentar GB:

Wie man hier sieht:

Die EU ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.

Coronavirus: Boris Johnson aus Krankenhaus entlassen

Premier mit emotionalen Worten: „verdanke ihnen mein Leben“
(…) „Boris Johnson hat den Mitarbeitern des Londoner Krankenhauses gedankt, in dem er nach einer Infektion mit dem Coronavirus mehrere Tage auf der Intensivstation verbracht hatte. „Ich kann ihnen nicht genug danken. Ich verdanke ihnen mein Leben“, sagte Johnson in einer knappen Mitteilung am späten Samstagabend.

Wie ernst die Lage des britischen Premierministers tatsächlich war, sollen nun auch Freunde von Johnson berichtet haben. Demnach sei er „dem Tod nahe gewesen“, will die britische Zeitung Daily Mail erfahren haben.“ (…)

INTERNATIONAL

CNBC-Interview – Grandios: Wie Spahn im US-Fernsehen frühe Versäumnisse vergessen macht

Gesundheitsminister Jens Spahn beantwortet im amerikanischen Fernsehen Fragen zur deutschen Reaktion auf Corona. Dabei behauptet er, die Bundesregierung habe das Coronavirus von Anfang an ernst genommen. Zu seinen Gunsten: Das Gesundheitssystem wurde schnell auf die Corona-Krise umgestellt.

IWF erwartet massives Schrumpfen der Weltwirtschaft

»Schwerste Krise seit der Großen Depression«

Die neue Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Weltkonjunktur lautet: Die Corona-Virus-Pandemie übertrifft die Finanz-und Wirtschaftskrise von 2008/2009, als für die Globalökonomie ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,1% verzeichnet wurde. »Diese Krise ist wie keine andere bisher.«

Prof. Adam Tooze über Corona-Crash

Das Coronavirus erschüttert die Wirtschaft. Nie zuvor in der Geschichte gab es eine vergleichbar schwere Krise. Wie schwer, das erläutert Historiker Adam Tooze. Und auch, welche Fehler gemacht worden sind.

China überholt USA erstmals bei Zahl der Patentanmeldungen

China hat im Jahr 2019 erstmals die USA bei der Zahl eingereichter Patentanmeldungen überholt. Nach Angaben der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) vom Dienstag reichte China im vergangenen Jahr knapp 59.000 Patente ein – das sind etwa 1.000 mehr als aus den USA.

Viele Staaten werden ihre Wirtschaftsbeziehungen mit China überdenken

Corona-Krise: Paradigmenwechsel in der Politik gegenüber China

Jetzt beginnt das große Erwachen. Viele Industriestaaten haben ihre industrielle und pharmazeutische Produktion von Zulieferungen aus China abhängig gemacht. Doch in der Corona-Krise sind die Produktionsketten unterbrochen. Nichts geht mehr. Das soll nie wieder passieren. Besonders in den USA und Australien staut sich die Wut und Empörung an. (…)

Covid-19 und die demokratische Weltregierung

Die Weltwirtschaft wird umstrukturiert.

Deutschland lebte immer von seiner innovativen Klein- und Mittelindustrie und ihren intelligenten Mitarbeitern.
Solche Unternehmen werden jetzt verscherbelt. (…)

Auf dem Höhepunkt der Indochina-Solidarität begann gleichzeitig auch ihr Sinkflug

Heute vor 45 Jahren, am 17. April 1975, marschierten die Roten Khmer siegreich in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh ein. Projektionen und Grobraster trugen mit dazu bei, eine einst vitale internationale Solidaritätsbewegung auszuhöhlen und schließlich unzeremoniell zu begraben.

Kernkraftwerke – APR1400 aus Korea

Der APR1400 (Advanced Power Reactor mit 1400 MWel) besitzt sogar die Zulassung der US-Genehmigungsbehörde. Es ist allerdings unwahrscheinlich, daß er je auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten errichtet wird. (…)

(…) China versucht über eine Kooperation mit EDF ihren HUALONG-Reaktor wenigstens in GB zugelassen zu bekommen. Rußland lernt gerade in Finnland und der Türkei, wie umfangreich und inhaltsschwer ein Genehmigungsverfahren in „westlichen Kulturen“ ist. Die sprichwörtliche Geheimniskrämerei und Arroganz gegenüber „kleinen Nationen“ ist dabei wenig hilfreich, eher hinderlich. So ist das mit viel Selbstbewußtsein gestartete Projekt Hanhikivi 1 in Finnland seit Jahren im Genehmigungsverfahren stecken geblieben. (…)

ISLAM/MIGRATION

NRW: Moslems bereiten vermutlich Terror gegen Islamkritiker vor

Der islamische Terror ist dabei, sich neu auszurichten. Nach der langen Kette blutiger Anschläge folgen nun gezielte Angriffe gegen politische Gegner.

(…) „Nach Aussage der Bundesanwaltschaft verfolgte die Gruppe von zusammen mindestens fünf Männern aus Tadschikistan und Verbindungen zum Islamischen Staat konkrete Anschlagspläne.

Dabei hatte sie eine Person im Auge, »die sich aus Sicht der Beschuldigten islamkritisch in der Öffentlichkeit geäussert hatte«. Näheres erfuhr die Öffentlichkeit nicht.“ (…)

Laschet: „Einwanderer nicht verantwortlich für Antisemitismus“

Nach Überzeugung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet ist es falsch, Migranten für den Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen.

„Mancher ist bei uns leicht bei der Hand, insbesondere auf der politischen Rechten, der sagt, der Antisemitismus ist eingewandert“, sagte Laschet in Berlin. „Er war aber immer da.“ (…)

Hierzu kritisch:

(Link zum Video)

Kommentar GB:

Die Behauptung von Ministerpräsident Laschet trifft erstens zu, weil man Semiten, auf die er sich ja (wissentlich oder auch nicht) bezogen hat, logisch keinen Antisemitismus zuschreiben kann. Und er trifft zweitens zu, weil es gar nicht um „Antisemitismus“, sondern um Judenhaß geht. Dennoch handelt es sich teils bewußt, teils unbewußt um ein charakteristisches taktisches Ablenkungsmanöver.

Denn letzterer „Antisemitismus“ hat bekanntlich und unbestritten eine sehr, sehr lange gesamteuropäisch-christliche und nachchristliche – nicht allein eine deutsche – Tradition. Die Shoah war gewiß deren absoluter Tiefpunkt, aber diese alteuropäische Gestalt des Judenhasses besteht in offener Form nur noch in Überresten, die sich aber gerade deswegen dazu eignen, skandalisiert zu werden.

In verdrängter, verleugneter und larvierter Form besteht der Judenhaß allerdings noch in großem Umfang: er tritt (…)

(Ausführlicher Kommentar und Links)

Der zugewanderte islamische „Rechtsterrorismus“

Der zugewanderte islamische „Rechtsterrorismus“ mit seiner Einbettung in orthodox-islamische Sozialmilieus, Moscheen, Verbände etc. ist und bleibt die extremistische Hauptgefahr.

„Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen vier terrorverdächtige Islamisten festnehmen lassen. Sie und ein fünfter bereits in Untersuchungshaft sitzender Mann sollen im Namen der Terrororganisation „Islamischer Staat“ Anschläge in Deutschland geplant haben, teilte der Generalbundesanwalt mit. Ziele waren offenbar Einrichtungen von US-amerikanischen Streitkräften in Deutschland und angeblich islamkritische Einzelpersonen.“

Kommentar GB:

Siehe hierzu auch die US-Meldung, mit den Vornamen der Djihadisten:

(…) „All suspects will be charged with membership in a terrorist organization.

Prosecutors said the men joined the Islamic State group in January 2019 and were instructed to form a cell in Germany. They reportedly first planned to carry out an attack in Tajikistan but later shifted their target to Germany, including U.S. Air Force bases in the country and a person they deemed critical of Islam.“ (…) => Und wer war nun im Visier? GB

(„Alle Verdächtigen werden wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation angeklagt.

Die Staatsanwälte sagten, die Männer seien im Januar 2019 der islamischen Staatsgruppe beigetreten und angewiesen worden, eine Zelle in Deutschland zu bilden. Berichten zufolge planten sie zunächst einen Angriff in Tadschikistan, verlagerten ihr Ziel jedoch später nach Deutschland, einschließlich der US-Luftwaffenstützpunkte im Land und einer Person, die sie als islamkritisch erachteten.“)

Griechenland: Türkei nimmt keine Migranten mehr zurück
(Redaktion: Man achte auf die Sprache. Es geht nicht mehr um ‚Flüchtlinge‘, es sind nun ‚Migranten‘.)

„Coronavirus als Vorwand“

Die Türkei nutze das Coronavirus als Vorwand, um den Flüchtlingspakt mit der EU zu unterlaufen, beklagt die griechische Regierung. Seit Wochen würden keine Migranten mehr zurückgenommen.

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Humor ist, wenn man trotzdem lacht:
„Adam und Eva waren nicht zwingend Mann und Frau“ – Feministische Bibelauslegung

„Gott schuf den Menschen als Mann und Frau“, so steht es in der biblischen Schöpfungsgeschichte. Solche Bibelzitate werden oft herangezogen, um die Zweigeschlechtlichkeit bis heute zu begründen. Und das ist falsch, sagt der Theologe Stefan Schorch.“ (…)

Die Milliardäre hinter der LSBT-Bewegung

Vor nicht allzu langer Zeit noch bestand die Bewegung, die sich für die Rechte von Homose­xuellen einsetzte, aus einer kleinen Gruppe, deren Mitglieder darum kämpften, ihre Neigungen innerhalb einer größeren heterosexuellen Kultur ausleben zu können. (…)

Systemirrelevanz – hier: der Gender Studies

Die Covid-19-Pandemie führt zu der Frage: Welche Strukturen zählen in der Krise? Was gehört zur Luxusausstattung? Und: Gibt es dabei eine Systematik?

In der Zeit veröffentlichte die Autorin Jana Hensel einen Aufsatz zum Thema Covid-19 und Geschlechtergerechtigkeit. Und zwar – anderenfalls hätte sie den Text gar nicht geschrieben – in Form einer manifestähnlichen Anklage.

Unter der Überschrift „Die Krise der Männer“ stellt Hensel fest: „In der Corona-Pandemie zeigt sich, wer in Deutschland die Macht hat. Männer glauben, die Lösungen zu haben, (…)

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Politikwende ist

Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin des Aktionsbündnis DemoFürAlle, antwortet auf Fragen zur neuen Umfrageaktion „Familie auf Platz EINS!“.

„Frage: Mitten in der Corona-Krise starten Sie eine Umfrage an die Bundestagsabgeordneten zu „einer Politikwende für die Familie“. Wie kommen Sie darauf? Was hat denn das Virus mit der Familie zu tun?

Hedwig von Beverfoerde: Die Corona-Krise zeigt deutlich, welche fundamentale Bedeutung die Familie für Staat und Gesellschaft hat, wenn es hart auf hart kommt. Mit dem Shutdown wurden bekanntlich von einem Tag auf den anderen sämtliche KiTas, Schulen und Sportvereine geschlossen. Die Kinder sind seither rund um die Uhr zu Hause in der Familie; die Eltern sahen sich schlagartig wieder in der alleinigen Verantwortung nicht nur für die Betreuung ihrer Kinder sondern auch für deren Schulbildung.“ (…)

Die Corona-Erfahrung zeigt: Familie gehört auf Platz EINS!

In der Corona-Krise hat die Familie sich als unverzichtbar erwiesen. Ohne Vorbereitungsmöglichkeit haben die Eltern die volle Erziehungs- und Bildungsverantwortung 24/7 für ihre Kinder übernommen. Heimunterricht der Kinder betreuen und zeitgleich berufliches Home-Office, dazu das volle Familien- und Haushaltsprogramm bei wochenlangem Shutdown sind eine Mammutleistung, die tausende Familien derzeit erbringen! (…)

(Links)

VERSCHIEDENES

Toccata und Fuge d-Moll BWV 565

Toccata und Fuge in d-Moll (BWV 565) ist wohl das mit Abstand bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik. Es wird traditionell Johann Sebastian Bach zugeschrieben, auch wenn dessen Autorschaft gelegentlich angezweifelt wurde. Die Komposition besteht aus drei Abschnitten: einer Toccata, also einem Präludium (Vorspiel) aus schnellen Läufen und vollgriffigen Akkorden, und einer sich anschließenden vierstimmigen Fuge, die ihrerseits in einen mit „Recitativo“ bezeichneten Schlussabschnitt mündet, der wieder den quasi improvisatorischen Charakter des Anfangs aufnimmt. Alle Teile sind durch deutliche motivische und harmonische Bezüge miteinander verbunden.

Hier auf Wassergläsern gespielt

(Link zum Video)

Andrea Bocelli veröffentlicht das komplette Ostersonntag-Konzertvideo

Das Konzert „Music for Hope“ in Mailand wird auch als Live-Album gestreamt.

„Am Ostersonntag, dem 12. April 2020, gab Andrea Bocelli ein ganz besonderes Solokonzert im berühmten Mailänder Dom. Unter dem Titel „Musik für die Hoffnung“ sendete die legendäre Oper eine Botschaft von „Liebe, Heilung und Hoffnung an Italien und die Welt“ inmitten der globalen Pandemie.” (…)

(Link zum Video)

Supernova – „Auf mehrere Arten spektakulär“ Rekord-Sternexplosion gesichtet

Eine Beobachtung der Superlative gelingt einem Forscherteam: eine Supernova mit einer Rekordenergie von rund 200 Billionen Billionen Gigatonnen TNT, die etwa 500 Mal heller leuchtet als gewöhnlich. Damit ist SN2016aps die gewaltigste bislang entdeckte Sternexplosion.

[Links]

Vor 75 Jahren – Befreiung des KZ Bergen-Belsen

Am 15. April 1945 nahmen britische Truppen das Gelände des Konzentrationslagers Bergen-Belsen ein. Bis April 1945 wurden hier mehr als 50.000 Häftlinge und 20.000 Kriegsgefangene unter katastrophalen Umständen in den Tod getrieben. Bis Ende Juni 1945 starben weitere 14.000 Menschen an den Folgen der Internierung.

Historiker widmet sich den Soldaten der Wehrmacht

Das von dem jungen und mutigen Historiker Christian Hardinghaus (Jahrgang 1978) in diesem Frühjahr veröffentlichte Buch „Die verdammte Generation – Gespräche mit den letzten Soldaten des Zweiten Weltkrieges“ bietet hier endlich so manch überfällig Korrektur und Aufklärung.

(Links)

Chronik der Erstürmung des Reichstages veröffentlicht – 75 Jahre Berliner Angriffsoperation

Die Russische militärhistorische Gesellschaft hat auf ihrer Webseite anlässlich des 75. Jahrestages der Berliner strategischen Angriffsoperation der Roten Armee wertvolle Dokumente veröffentlicht, die Aufschluss über die damaligen Ereignisse, darunter auch den Sturm auf den Reichstag, geben.

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Professor Dr. Günter Buchholz

Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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