Freitagsbrief – Corona-Virus – Covid-19 – KW 09/2020

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
– Corona-Virus – Covid-19
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Das Corona-Virus – Covid-19 ist in Deutschland angekommen. Somit auch im Newsletter. Die Links der Woche zu Politik, Migration, Islam, Feminismus und mehr.

Corona-Virus

Coronavirus COVID-19 Global Cases by Johns Hopkins CSSE

Corona Virus - Global Cases

Corona – don’t panic!

(…) Eine infizierte Person infiziert im Durchschnitt 2 bis 5 weitere

Wie gefährlich ist es? Für die Gefährlichkeit eines Virus sind zwei Faktoren besonders wichtig: wie stark es sich verbreitet und wie hoch der Anteil der Infizierten ist, die infolge der Infektion sterben (Mortalität) oder dauerhaft beeinträchtigt werden – wie beispielsweise beim Mumpsvirus, das zu Taubheit oder Unfruchtbarkeit führen kann.

Das COVID-19 hat eine Inkubationszeit von etwa zwei Wochen. Soweit wir jetzt wissen, liegt die Basisreproduktionszahl des Virus bei 2 bis 5, das heißt, eine infizierte Person infiziert im Durchschnitt 2 bis 5 weitere. Das bedeutet, dass das Virus schwer einzudämmen ist und aufgrund der hohen Vernetzung der heutigen Weltbevölkerung durch internationale Reisetätigkeit und aufgrund seiner Neuartigkeit (keine bestehende Immunabwehr) wahrscheinlich zu einer globalen Pandemie führen wird: Es wird fast alle Länder der Erde und alle Menschen erreichen.

Nun zur Mortalität. Am Virus sterben nach heutigem Stand der Kenntnisse etwa 1 bis 2 Prozent der Erkrankten, wie man sehr grob abschätzen kann, wenn man die Zahl der Infizierten mit den Todesfällen ins Verhältnis setzt.

(…)

[Viele Links]

Warum Covid-19 ansteckender ist als Sars

„Enorme Mengen Virus im oberen Rachenbereich“

Forscher beginnen zu verstehen, warum das Coronavirus so viel infektiöser ist als das Sars-Virus von 2003. Das hat Konsequenzen für die Bekämpfung.

[Links]

SARS-CoV-2: Viel ansteckender als gedacht und besorgniserregende Entwicklung in Japan

Durch die deutsche Presse geht derzeit u.a. die Meldung, dass der Krisenstab, der seine Arbeit aufgenommen hat, u.a. darum bemüht ist, rund 300 Besuchern einer Karnevalveranstaltung, die auch von einem der neu an COVID-19 Erkrankten besucht wurde, habhaft zu werden. Der Grund: Die 300 sind potentielle Träger des Virus und können es (…)

[Viele Links]

Klimawandel

Die Arktis taut? Deutsches Forschungsschiff steckt im Eis fest

Im vergangenen Sommer meldeten die Medien („SWR Aktuell“) noch „Rekordtemperaturen“ in der Arktis. Nun hat sich das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) offenbar bei dem Versuch, die zentrale Arktis mit dem konventionell betriebenen Forschungsschiff „Polarstern“ zu erreichen, verkalkuliert. Das Schiff ist derzeit auf einer Expedition mit dem Namen „Mosaic“ unterwegs, bei der sie ein Jahr durch die Region driftet, ohne eigenen Antrieb, angedockt an einer riesigen Eisscholle.“ (…) „Doch jetzt stocke der Ablauf. Der russische Versorgungseisbrecher „Kapitan Dranitsyn“ komme aufgrund des dichten Meereises kaum voran. Ob der Treibstoff für die Rückkehr nach Norwegen reichen werde, sei derzeit unklar.“ (…)

Zur langfristigen Temperaturentwicklung in der Arktis und der Behauptung, die Region sei noch nie so warm gewesen, lesen Sie auch (…)

DEUTSCHLAND

Grüße vom Dauernazi – Eine Glosse

Der bekannte Spruch, dass derjenige, der sein Fähnchen nach dem Winde dreht, in der Regel ein erfolgreiches Leben führt, ist so etwas wie eine Bauernweisheit für den Alltag. Im Grunde geht es dabei um die Erkenntnis, dass man sich nicht allzu sehr mit den jeweils herrschenden Verhältnissen anlegen sollte, wenn sie einem auch nicht passen. Das schadet der Gesundheit. (…)

Vom Schuldtrauma zum Gutmenschentum: Raymond Unger im Gespräch mit Beatrix von Storch

[Link zum Video]

Alle Zahlen zur Bürgerschaftswahl in Hamburg

Etwa 1,3 Millionen Wahlberechtigte waren am Sonntag in Hamburg zur Wahl aufgerufen. Hier finden Sie alle Zahlen und Daten.

[Links]

Die Hartz-IV-Papers – Dokumente geben Einblick in organisierten Sozialbetrug

In Mitteldeutschland gibt es offenbar einen organisierten Betrug bei Sozialleistungen. Diesen Verdacht legen tausende Dokumente einer großen Behörde nahe, die der MDR aus einem Datenleak erhalten hat. Monatelang wurden die Unterlagen ausgewertet. So ist ein Bild organisierter krimineller Strukturen beim Hartz-IV-Betrug entstanden.

Wahl von Kemmerich – Der pragmatische Umgang mit der AfD ist eine Politik der Mitte

Die Wahl von Thomas Kemmerich hat die Lüge des demokratischen Konsens offenbart, der vor allem dem linken Spektrum die Macht sicherte, findet der Leipziger FDPler Maximilian König. Er plädiert für eine pragmatische Kooperation mit der AfD, wie sie in seiner Stadt bereits stattfinde.

Zensur-Weltmeister: Deutschland ist Rollenmodell für Unterdrückungsregime weltweit

Jacob Mchangama und Joelle Fiss haben eine Untersuchung durchgeführt. Sie haben sich Länder angesehen, die in den letzten Jahren ihre Gesetze mit dem Ziel verschärft haben, vermeintliche Online Fake News zu bekämpfen, darunter:

Russland,
Vietnam,
Venezuela,
Weißrussland,
Honduras, (…)

Das Herz des deutschen Netzwerkdurchsetzungsgesetzes und all seiner Nachahmer besteht in einer sehr vagen, absichtlich vage gehaltenen Bestimmung dessen, wogegen das Gesetz angeblich schützen soll: Hate Speech oder Fake News. Und es umfasst das, was man als “deutschen Trick” bezeichnen könnte: Die Einführung einer neuen Kategorie der illegitimen Inhalte, die einerseits keinen Straftatbestand darstellen, andererseits aber dennoch gelöscht oder beseitigt werden sollen. Insbesondere die deutsche Lösung zur Frage, wann die Diffamierung einer Religion vorliegt, wird sogar bei der UN als Problem angesehen, da sie Artikel 19 des International Convenant of Civil and Political Rights widerspricht, der da lautet: (…)

 

Urteil in Karlsruhe – Gericht erlaubt geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid

Mit seinem Urteil zur Sterbehilfe stößt das Bundesverfassungsgericht die Tür für eine Liberalisierung weit auf. Jeder habe das Recht, Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen. Das gilt ausdrücklich auch für Menschen, die nicht unheilbar krank sind.

GAM-Newsletter vom 24. 02. 2020

(…) Bei dem 43-jährigen Attentäter von Hanau, der in Shisha-Bars 9 Menschen erschoss, weitere zum Teil schwer verletzte und danach seine Mutter und sich selbst tötete, handelt es sich nach bislang vorliegenden Informationen um einen allein agierenden Mörder, der offenbar an schwerer paranoider Geistesverwirrung in Kombination mit Größenwahn litt und in seine krude Patchworkideologie neben verschwörungsideologischen Elementen einen eliminatorischen Rassismus einbaute.

Erkenntnisse über konkrete Einbindungen in rechtsextremistische Gruppenzusammenhänge liegen anscheinend nicht vor oder werden der Öffentlichkeit vorenthalten. (…)

EU-Politik

EU-Budget: Österreich fordert mehr Geld für Außengrenzschutz

Europaministerin Edtstadler beklagt, dass der Vorschlag des EU-Rates in diesem Punkt unter jenem der EU-Kommission liege.

„Nach dem vorläufigen Scheitern der EU-Budgetverhandlungen drängt Österreich auf höhere Ausgaben für den Grenzschutz. Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) sagte der Tageszeitung „Kurier“ (Sonntagsausgabe), dass im neuen Vorschlag des EU-Rates „im Vergleich zum Vorschlag der EU-Kommission“ weniger Mittel vorgesehen seien. „Da wird es aus Sicht Österreichs noch Gesprächsbedarf geben“, sagte sie.

Über die EU-Budgetverhandlungen

Nach dem gescheiterten Budgetgipfel droht der EU eine neue Krise. Schuld daran ist vor allem der niederländische Premier Rutte. Er gab in Brüssel den Hardliner – und half so Kanzlerin Merkel aus der Bredouille. Rutte gibt sich gern “gezellig”, freundlich und liberal. Doch beim EU-Gipfel wählte er eine provokative Pose, hinter der sich eine egoistische (…)

INTERNATIONAL

Erdogans Griff nach der Weltmacht

Oft wird Erdogan unterstellt, er wolle das Osmanische Reich wiederbeleben. Diese Unterstellungen haben sich erledigt. Er sagt es offen. Die Türkei sei in ihren heutigen Grenzen zu klein, sie sei in Wirklichkeit größer: dort, wo Türken leben, da sei auch die Türkei.

Die glücklichen Araber im Nahen Osten

Inzwischen gibt es in der Region andere Araber, die mehr Glück haben als die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen: die arabischen Bürger Israels. Diese Bürger haben das Glück, dass sie nicht unter der Herrschaft der korrupten und inkompetenten Führer der Palästinenserbehörde leben müssen. Diese arabischen Bürger haben das Glück, dass sie in Israel leben.

Es gibt noch mehr unwillkommene gute Nachrichten betreffs der arabischen Bürger Israels: Die israelische Regierung gab 2018 bekannt, dass sie in den letzten zwei Jahren 4,5 Milliarden Schekel (1,3 Milliarden Dollar) in den arabischen Regionen investiert hat. Die Regierung kündigte auch an, dass sie 20 Millionen Schekel (5,6 Millionen Dollar) in den arabischen High-Tech-Markt investieren werde. Insgesamt hat die Regierung beschlossen, bis Ende 2020 15 Milliarden Schekel (4,3 Milliarden Dollar) in den arabisch-israelischen Sektor zu investieren (…)

ISLAM/MIGRATION

Busse in der Türkei bringen Migranten an die Grenze

Griechische Polizei setzt Tränengas ein

Generalstreik auf griechischen Inseln gegen Bau neuer Migrantenlager

„Wir wollen unsere Inseln zurück“: Tausende Bürger demonstrieren gegen weiter wachsende Migrantenmassen auf Ägäis-Inseln wie Chios und Lesbos. Österreichischer Migrationsforscher ortet extremes EU-Krisenjahr 2020 wegen der Migration sowie Möglichkeit eines Endes der UN-Flüchtlingskonvention in ihrer heutigen Form.

Kommentar GB:

Gerald Knaus äußert sich hier wieder einmal … Aber wichtig!

Kopftuchverbot verfassungsgemäß – Rechtsreferendarinnen müssen neutral sein

Wer den Staat repräsentiert, muss neutral auftreten. Mit dieser Begründung entscheidet das Bundesverfassungsgericht, dass muslimische Rechtsreferendarinnen keinen Anspruch darauf haben, ein Kopftuch im Gerichtssaal zu tragen. Ein Verbot sei verfassungsgemäß.

Der geborgte Glanz der Grünen

Orientalische Konkurrenzpartei wird kommen

In den stark umgevolkten Großstädten wie in Hamburg sind die Grünen auch die erste Wahl für eingebürgerte Türken und Araber – einschließlich faschistoider türkischer Rechtsextremer und islamischer Extremisten. Diese orientalischen Grün-Wähler wählen die Grünen allerdings nur vorübergehend als Ersatzpartei bis zur Gründung ihrer eigenen Parteien. Was aber bleibt von den Grünen, wenn sie eines Tages einen erheblichen Teil ihrer Wähler an eine orientalische Konkurrenzpartei verlieren?

Warum sind der Iran und Deutschland so gute Freunde?

Auf dem Welt-Holocaust-Forum in Yad Vashem in Jerusalem am 23. Januar anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Die Verantwortung Deutschlands erlischt nicht. Wir wollen unserer Verantwortung gerecht werden. Daran sollten Sie uns messen.“ Am 5. Februar schickte sein Büro versehentlich ein Glückwunschtelegramm an das iranische Regime anlässlich des „Siegestages der Islamischen Revolution“ am 11. Februar.

Nach Angaben eines Sprechers Steinmeiers ist der Fehler auf ein Abstimmungsproblem mit der deutschen Botschaft in Teheran zurückzuführen. Der Sprecher fügte hinzu, dass der Text des irrtümlich versandten Telegramms auch kritische Anmerkungen enthalte, wenngleich diese nicht veröffentlicht wurden.

Die Absicht, der Gründung eines Regimes zu gedenken, das sich verpflichtet, Israel von der Landkarte zu tilgen, ist nur ein kleines Beispiel einer Reihe von deutschen Aktionen gegenüber dem Iran, die pro-jüdische und Menschenrechtsaktivisten dazu veranlassen, Deutschlands Reue über den Holocaust kritisch zu betrachten.“ (…)

Frankreich: Macron verspricht ein hartes Durchgreifen gegen den politischen Islam

(…) Der französische Präsident Emmanuel Macron hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung des politischen Islam in Frankreich angekündigt. Die Änderungen würden die Rolle, die ausländische Regierungen in Frankreich bei der Ausbildung von Imamen, der Finanzierung von Moscheen und der Erziehung von Kindern spielen, einschränken.

Macron gelobte auch, den von ihm so genannten „islamistischen Separatismus“ zu bekämpfen und eine, wie er es nannte, „republikanische Rückeroberung“ anzuführen, die darauf abzielt, die staatliche Kontrolle über die muslimischen Ghettos — so genannte No-Go-Zonen (Zones urbaines sensibles, sensible städtische Gebiete) — in Frankreich wiederzuerlangen.

In einer mit Spannung erwarteten politischen Rede sagte Macron (…)

Zuwanderer und Zeitarbeit – Erfahrungen eines Praktikers

„Seit nunmehr zwei Jahren arbeite ich im Personalvertrieb, genauer gesagt bei einer Personaldienstleistung. Neben Direktvermittlungen bieten wir unseren Kunden auch die Möglichkeit der Arbeitnehmerüberlassung (AÜ) an, was landläufig als Zeitarbeit bezeichnet wird. Da wir einige Firmen haben, die Produktionshelfer suchen, ist die Klientel zu rund 80 Prozent ausländisch, unter ihnen auch Migranten mit Flüchtlingsstatus. Neben Rumänen und Bulgaren gehören zu unseren Mitarbeitern vor allem Äthiopier und Iraner, vereinzelt Afghanen und Syrer.“ (…)

„Merkels präzedenzlose Flüchtlingspolitik hat den Arbeitsmarkt verändert. Die stete Erzählung von den Facharbeitern, die kommen, war ebenso falsch wie das Narrativ der demographischen Krise, die durch ungesteuerte Zuwanderung bewältigt würde. Nichts davon stimmt. Auf lange Sicht wird der Sozialstaat mit Migration von potenziellen Arbeitslosen nicht gerettet, sondern zerstört. Deutschland muss sich entscheiden: Sozialstaat oder offene Grenzen.“ (…)

Islamisierung – nur ein Popanz?

Kein Dialog, kein Zuhören, keinen Fußbreit
„Es fällt schwer, nach der unfassbaren Tat von Hanau mit elf Toten – auch – sachliche Gedanken zu fassen, es muss aber sein. Was auf keinen Fall passieren darf, ist, dass die durchgeknallte Tat von Hanau angesichts der verschwurbelten, rechtsradikalen, rassistischen Kommandoerklärung in irgendeiner Weise denen Genugtuung verschafft, die ähnliches mit sich im Kopf führen, ohne zu solchen Taten zu schreiten. Auch nicht, dass der Graben der Gesellschaft, der längst die bürgerliche Mitte klaffend durchzieht, sich noch weiter öffnet.“ (…)

„Man könnte ja auch einfach mal diskutieren. Über Islamisierung, den Begriff, warum nicht. Er kann ja nicht allein schon tabu sein. Von Christianisierung reden wir auch. Oder nicht? Themen könnten sein: Wo fängt sie an, die Islamisierung, wo ist, wo wäre sie vollendet? Christian Wulf darf dann erklären, wie der Islam heute ganz klar zu Deutschland gehört, wenn der Begriff Islamisierung nur ein Popanz ist. Und dann laden wir noch Macron ein, der uns erklärt, wieso er „Rückeroberung“ sagen darf, aber das „Land zurückholen“ ganz klar faschistisch konnotiert ist.“

Kommentar GB:

Hierzu ist das folgende Buch sehr zu empfehlen: (…)

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Zur Evaluation der Gender Studies (Offener Brief)

“Auf Antrag der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) wird der Wissenschaftsrat (WR) die an verschiedenen Hochschulen vertretenen Gender Studies evaluieren. Diese bestätigte die neu gewählte Vorsitzende des Gremiums Professorin Dorothea Wagner auf Nachfrage bei einem Pressegespräch am 3 Februar in Berlin.”

(…) In der Presseerklärung heißt es, die Wissenschaftssenatorin in Hamburg, Katharina Fegebank, habe beantragt, dass der Wissenschaftsrat (WR) die an verschiedenen Hochschulen vertretenen „Gender Studies“ (GS) evaluieren möge.

Es ist darauf hinzuweisen, dass es zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten gibt, die Begriffe und Konzepte der Gender Studies kritisieren sowie ihre Wissenschaftlichkeit mit guten Argumenten in Frage stellen.

Es ist zu wünschen, dass die personelle Besetzung der Kommission den Anforderungen im Hinblick auf Wissenschaftstheorie, Methodik und Evaluationserfahrung unter besonderer Berücksichtigung der Nicht-Befangenheit zwecks Vermeidung von Interessenkollisionen gerecht werden wird.

Ebenso ist aus gesellschaftlicher Sicht eine weitgehende Transparenz wünschenswert, da es nicht zuletzt um die Verwendung öffentlicher Mittel geht. An dieser Stelle könnte der Rechnungshof anschließen.

Dieser Antrag ist erstens in besonderem Maße deswegen zu begrüßen und zu unterstützen, weil die Gender Studies bisher nicht evaluiert worden sind, jedenfalls nicht nach den üblichen Regeln, und die u.a. deshalb innerhalb der Wissenschaften Kritik auf sich gezogen haben. (…)

Schwarzbuch Feminismus

Endlich ist es so weit: Mein Schwarzbuch Feminismus erscheint in Kürze.

Es ist das Ergebnis einer 4-jährigen Recherche, eine Dokumentation der 2. und 3. Welle des Feminismus in Deutschland von 1968 bis 2019. Es geht darin um Väter und Kinder, Sexualität und Gewalt, Arbeit und Geld, Staat und internationale Frauenlobby, Medien und Zensur. Wer wissen möchte, mit welchen Tricks Gender Mainstreaming installiert wurde, wer bei der Scheidungsreform 1977 dafür gesorgt hat, dass das angestrebte Ziel der finanziellen Selbstständigkeit der Ex-Ehefrau konterkariert wurde, wie Geschlechterstudien manipuliert werden, mit welch irrwitzigen Summen feministische Lobbyistinnen gefördert werden, wie sie Politik und Medien beeinflussen und demokratische Entscheidungsprozesse unterlaufen, findet hier Antworten. Das Buch arbeitet Fakten auf über den stets geleugneten Krieg, den Feministinnen seit mehr als 50 Jahren gegen Männer und emanzipierte Frauen führen, mit verheerenden Folgen für die gesamte Gesellschaft. Die Aussagen sind mit ca. 7.000 Quellenangaben belegt; ein ausführliches Register rundet das Buch ab.

In Kürze ist das 548 Seiten starke Buch zum Preis von 19,90 Euro erhältlich. Bis dahin biete ich es zum Subskriptionspreis an: (…)

Gender-Stern wird zum Nachteil für alle, die sich nicht anpassen

Gunnar Schupelius – Mein Ärger

Das Sonderschriftzeichen gehört nicht zur Rechtschreibung, ist in keiner Weise legitimiert und wird dennoch rücksichtslos durchgesetzt, meint Gunnar Schupelius.

Versorgerrolle macht Frauen unzufrieden – Lieber nur was dazuverdienen

Eine Studie des DIW besagt: Frauen, die mehr verdienen als ihre Partner, sind deutlich unzufriedener als solche, die das kleinere Gehalt einfahren. Bringt die Frau das Geld nach Hause, gibt es aber meist einen, den das noch unglücklicher macht als sie selbst.

Headhunter Heiner Thorborg: „Eine Frauenquote ist unsinnig“

Familienministerin Franziska Giffey will die Frauenquote für Vorstände.

Ein Headhunter und früherer Frauenförderer hält dagegen: Durch eine Quote würden unqualifizierte Frauen befördert.

Kommentar GB:

„Durch eine Quote würden unqualifizierte Frauen befördert.“

Ja, aber Interessenpolitikerinnen ist das schnurzegal, und das sollte man wissen. (…)

Professuren: Frauen werden bevorteilt, nicht benachteiligt – Männer werden benachteiligt!

Die Geschichte, die die Genderista erzählt, geht so: Frauen müssten an Universitäten mehr leisten, um auf eine Professur berufen zu werden. Schuld daran seien Männerbünde, die die armen Frauen aus Positionen fernhielten, so dass nur die superguten, die man nicht weghalten könne, überhaupt eine Professur erhielten.

Wer die Realität weiblicher Positionsinhaber z.B. an der Universität Marburg, gemeinhin als stalinistisch besetzte Zone kennt, und weiß, was für Koryphäen dort Adelsforschung betreiben und ansonsten versuchen, Lehrstühle zu füllen, deren Denomination sich in ihren Schriftenverzeichnissen nicht einmal in Spurenelementen finden, der hat schon seit längerem erhebliche Zweifel an dieser Erzählung. Und ganz aktuell, seit eben, muss man diese Zweifel auch nicht mehr als Zweifel handeln, man kann sie als Gewissheit betrachten. (…)

Zensur in Deutschland: Fall Wikimannia

Sperrung des feminismuskritischen Wiki in Deutschland?

Die WikiMANNia-Redaktion hat zum 31. Dezember 2019 die Arbeit eingestellt. – Das 11. Jubiläum war vor 39 Tagen.

Google musste auf Druck des deutschen Staates WikiMANNia aus ihrem Index werfen. „Jugendschutz“ dient als Vorwand für die Zensur.

 

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Professor Dr. Günter Buchholz

Günter Buchholz ist Ökonom und emeritierter Professor für Allgemeine BWL und Consulting an der FH Hannover. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Schwerpunkte sind Allgemeine BWL, Consulting, Politische Ökonomie, VWL und Wirtschaftsethik sowie Hochschul- und Gleichstellungspolitik.

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