Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – IS-Rückkehrerinnen – KW 49/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
– IS-Rückkehrerinnen
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche hat mich die Problematik der IS-Rückkehrerinnen beschäftigt. Die Links der Woche zu Politik, Islam, Migration, Feminismus etc.

DEUTSCHLAND

Waren die Deutschen schon immer so?

Ein Youtube-Kommentar zu diesem Interview: Zusammenfassend würde man heute wohl sagen: “So muss Interview!“ Eine junge, sympathische Frau stellt intelligente Fragen zu einem Buch, das sie offensichtlich wirklich gelesen hat, stellt einem „alten, weissen Mann“ nicht nur Fragen, sie hört ihm sogar aufmerksam zu, unterbricht die Antworten nicht und geht auf diese Antworten dann noch ein! Es war mir ein Vergnügen zuzuhören und ich war selbst erstaunt, am Schluss die 51:47 zu sehen. Die Zeit ging wie im Flug vorbei. Da hätte ich gerne noch weiter zugehört!

Das im Interview vorgestellte Buch von Henryk M. Broder ist soeben erschienen „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“. Der Autor befasst sich darin mit „Deutschen, Deppen, Dichtern und Denkern auf dem Egotrip“.

Videoplaylist Broder

Es geht zu Ende – Juso-Chef will die ganze Partei steuern

Lafontaines Enkel Kühnert greift nach der SPD

„Die monatelange Suche der SPD nach einer neuen Parteispitze ist beendet. Sie bringt die Partei ihrem Ende noch ein Stück weit näher. Die zeitraubende Beschäftigung mit sich selbst sollte sie einen. Stattdessen hat die Suche nach neuem Spitzenpersonal die Risse in der Partei verbreitert. Esken und Walter-Borjans, die knappen Gewinner der Suchprozedur, haben es innerhalb weniger Tage geschafft, die SPD zu polarisieren und zu chaotisieren.“ (…)

SPD mit Saskia Esken im freien Fall

Sympathieträger treten anders auf

Meint sie, die Partei führen zu können, wie sie dies in einem Elternverein tat: „ärgerlich, eisig, aggressiv, pöbelnd“?

(…)

Dieser ab sofort zusätzlich beschleunigte Niedergang der SPD hat zwei Namen: Norbert Walter-Borjans (NoWaBo) und Saskia Esken. Weil man über NoWaBo, den vormaligen, gescheiterten NRW-Finanzminister wenigstens ein bisschen etwas, allerdings auch nur wenig Schmeichelhaftes, weiß, muss man seine Tandemfahrerin Saskia Esken genauer unter die Lupe nehmen. Die SPD-Parteigenossen wären gut beraten gewesen, dies vor der Urabstimmung getan zu haben.

Saskia Esken – was bringt sie mit, um in die Fußstapfen eines Bebel, Ebert Schumacher, Ollenhauer, Brandt, Schröder zu treten? Nichts, außer wohlfeilen sozialistischen Sprüchen aus der Mottenkiste: „Wer Sozialismus negativ verwendet, hat halt keine Ahnung“. „Echten Sozialismus gab‘s bisher noch nicht.“

Doch halt: Esken ist seit 2013 Mitglied des Bundestages und lupenreine Hinterbänklerin. Eine Wahl hat sie bislang nicht gewonnen, ihren Wahlkreis etwa noch nie direkt. Zuletzt kam sie auf 16,9 Prozent der Erststimmen (gegenüber 43,3 Prozent ihres CDU-Konkurrenten). Das sind noch einmal vier Prozent weniger, als die SPD bei den letzten Bundestagswahlen hatte. Als Vorletzte zog sie 2017 über die Liste dennoch in den Bundestag ein. Von 2013 bis 2015 war sie Vizevorsitzende der Südwest-SPD, 2016 wurde sie abgewählt. (…)

Prof. Egon Flaig – Rückbesinnung auf Gemeinwohl und politische Kohäsion

Bis heute ungeklärt: Der Mord an Alfred Herrhausen

Vor 30 Jahren, am 30. November 1989, wurde Alfred Herrhausen, Chef der Deutschen Bank, durch einen Bombenanschlag getötet. Auf Grund eines nicht verifizierten Bekennerschreibens und vager Indizien wurde der Anschlag der terroristischen Untergrundorganisation Rote Armee Fraktion (RAF) zugeschrieben.

Kommentar GB:

Die Schlußpassage verdient eine Hervorhebung:

(…) „Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Herrhausens Nachfolger Hilmar Kopper die Idee eines Schuldenschnittes für die Dritte Welt sofort fallen ließ und dass kein Deutsche-Bank-Chef nach Herrhausen je wieder öffentliche Kritik am IWF oder an der Weltbank geäußert hat. (…)

Das sind die gestohlenen Juwelen aus dem Grünen Gewölbe

Vier Tage nach dem Diebstahl aus dem Grünen Gewölbe haben Kriminaltechniker ihre Arbeit am Tatort beendet. Die Räume sind freigegeben, so die Polizei. Eine heiße Spur, wo die Preziosen sind, gibt es noch immer nicht. Mit publizierten Bildern könnten noch unwissende Dritte vom Ankauf abgehalten werden.

EU-Politik

Generalstreik in Frankreich

Macrons Rentenreformpläne haben den Widerstand der Franzosen einmal mehr herausgefordert. Seit gestern legt ein Generalstreik Teile des Landes lahm. Marco Wenzel hat sich für die NachDenkSeiten Gedanken zu dem Streik gemacht und zeichnet die lange Vorgeschichte ab. Eine Berichterstattung zu den aktuellen Geschehnissen folgt in den nächsten Tagen.

dazu: Der Verkehr in und rund um Paris steht still

Die neuesten Entwicklungen zum Generalstreik in Frankreich

Ob Eisenbahner, Anwälte, Fluglotsen, Studenten: Sie bestreiken ab heute die geplante Rentenreform. Fünf Antworten zu Macrons grosser Kraftprobe.

Lost in Europe: Macron vs. Merkel: Der Kampf um die Deutungshoheit

Die EU hat eine neue Führung, der Machtkampf um die Posten ist vorerst beendet. Doch nun beginnt ein neuer Streit: Der Kampf um die Deutungshoheit. Präsident Macron hat dabei die besseren Karten – vorerst.

“Reformallianz oder Blockadegemeinschaft” – was können Deutschland und Frankreich in der EU bewegen? Darüber ließ die Böll-Stiftung in Frankfurt diskutieren. Ein spannendes Thema nach den deutsch-französischen Konflikten um Spitzenkandidaten, EU-Erweiterung und Nato-Reform. (…)

Frankreich: Migration und Religion – »Kollektive Verwirrung« (Macron) in Frankreich?

(…) „Die Linke ihrerseits mobilisierte für den 10. November zu einem Marsch gegen die Islamfeindlichkeit und geriet prompt ins Feuer, weil auch islamische Verbände zu dieser Demonstration aufriefen, die im Verdacht der Israelfeindlichkeit stehen und der Nähe zur »Moslem-Bruderschaft« bezichtigt wurden.“ (…)

Kommentar GB:

Was sich angebliche Linke dabei „denken“, unter Vericht auf die gebotene Religionskritik – insbesondere der Islamkritik – ausgerechnet den seiner koranischen Doktrin und seiner Praxis nach rechtsextremen Islam zu schützen und zu fördern, das ist angesichts des vorliegenden Wissens über den Islam und in Kenntnis seiner vollständigen Geschichte derart absurd, daß es rational kaum noch verstehbar ist. Der Islam ist nichts Gutes! So etwas zu fördern ist ein unverzeihlicher Fehler schwerster Art.

Deutschland soll bis zu 50 Milliarden Euro nach Brüssel überweisen

Korrespondent in Brüssel

In der Diskussion über den neuen EU-Haushalt ohne Briten häufen sich Forderungen nach höheren Beiträgen Deutschlands. Im Extremfall könnte Berlin bis zu 22 Milliarden Euro mehr als bisher nach Brüssel schicken. Jetzt liegt ein neuer Vorschlag auf dem Tisch.

Kommentar GB:

Nicht lieb aber teuer…

INTERNATIONAL

Nato-Jubiläum in London – Nato-Gipfel: Knapp am Zoff vorbei – doch alternativlos

Die Abschlusserklärung des Nato-Gipfels ist kurz, aber sie hat es in sich. Vor allem weil sie China erwähnt. Wichtiger als neue Gremien ist jetzt die Stärkung der nationalen Streitkräfte in Europa und die Abstimmung zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Während der Iran Demonstranten erschiesst, will Europa die US-Sanktionen umgehen

Die Nachrichten aus dem Iran sollten eigentlich das Gewissen der Welt aufrütteln. Wie die New York Times in einem am Montag veröffentlichten Frontartikel berichtete, reagierte das Regime mit beispielloser Gewalt, als Iraner versuchten gegen die willkürliche Entscheidung ihrer Regierung die Benzinpreise drastisch zu erhöhen, zu protestieren.

Bericht: Hamas fordert Wiederaufnahme der gewalttätigen „Märsche der Rückkehr“

Die Hamas fordert die Bewohner des Gazastreifens auf, am Freitag an die Grenze zwischen Israel und Gaza zurückzukehren, um die “ Rückkehrmarsch “ Proteste nach einer dreiwöchigen Pause wieder aufzunehmen, berichtete Ynet am Mittwoch.

Neue Gaza-Flottilla mit Unterstützung von Hamas und PFLP

[Redaktion: „Im militärischen Sprachgebrauch sind Flottillen Marineverbände, die aus mehreren Kriegsschiffen oder kleineren Booten bestehen. In einigen Marinen ist Flottille ein allgemeiner Name für Untergliederungen einer Flotte und kann auch einen nicht aus Schiffen bestehenden Verband bezeichnen.“]

Die International Freedom Flotilla Coalition (FFC) will im Mai 2020 einen weiteren Konvoi von Booten zum Gazastreifen entsenden, um „die illegale und unmenschliche israelische Blockade von Gaza zu bekämpfen und zu beenden“. Die Organisation gab dies nach einem zweitägigen Treffen am Wochenende in den Niederlanden bekannt, an dem Vertretern aus den USA, Kanada und Neuseeland teilnahmen.

ISLAM/MIGRATION

Tickende Zeitbombe Al-Hol – „Wir werden euch abschlachten“ | n-tv

dazu: Islamischer Staat – Wohin mit den Frauen des IS?

Auch deutsche Frauen waren aktiv in der Terrororganisation Islamischer Staat. Zurück in Deutschland, werden die meisten jedoch nicht für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen. Dabei sind diese Frauen genauso gefährlich wie Männer. Sie zu bestrafen, reicht aber nicht aus.

weiter: „Islamischer Staat“: IS-Rückkehrerin wird Ermittlungsrichter vorgeführt

Die deutsche Mutter, die die Terrormiliz IS unterstützt haben soll, ist mit ihren Kindern zurück in Deutschland. Nun entscheidet sich, ob der Haftbefehl vollzogen wird.

Kommentar GB:

Um wen geht es ? :

(…) „Nach Informationen von Der Spiegel handelt es sich bei der Frau um die 30-jährige Lorin I. aus Niedersachsen. Sie sei vor einigen Jahren nach Syrien gereist und habe dort einen IS-Kämpfer geheiratet, der später getötet worden sei, berichtete das Nachrichtenmagazin. Sie habe in Syrien vier Kinder zur Welt gebracht, darunter Zwillingsjungen im April. Die anderen Kinder seien zwei und drei Jahre alt. “ (…)

Zahl der Salafisten in Berlin weiter gestiegen

Die Zahl der zu einem Terroranschlag bereiten Salafisten in Berlin ist weiter gestiegen. Der Verfassungsschutz geht von derzeit 1.120 Personen, einem neuen Höchstwert, aus. Dennoch verweigert sich die Merkel-Regierung weiterhin, die Personenkontrollen an den deutschen Grenzen wieder aufzunehmen.

Islamisierung Europas

Eine unglaubliche Geschichte: Im spanischen Barcelona soll die drittgrößte Moschee der Welt gebaut werden. Größer sind nur Mekka und Medina. Der Scheich von Kathar hat 2,2 Milliarden (!) Dollar springen lassen und die Stierkampfarena „La Monumental“ gekauft. Daraus soll eine Moschee für 40.000 Moslems gebaut werden.

Das Minarett der Moschee soll dreihundert Meter hoch werden, also fast so hoch, wie der Berliner Fernsehturm. Damit wird der Stachel von Barcelona das größte Bauwerk der Millionenstadt und eines der höchsten in ganz Europa. In kürzester Zeit wird die Mega-Moschee die legendäre unfertige „La Sagrada Familia“-Kirche überragen – um fast das Doppelte.

Unser Reporter Mark Hegewald berichtet direkt von der „La Monumental“-Arena in Barcelona, wo eine rasante Islamisierung des europäischen Festlandes inzwischen mehr als deutlich sichtbar ist.

Weismachungen über den Koran bzw. seine „Weißmachung“

(…) Die speziell für anfällige westliche Ignoranten und muslimophile Dummies ersonnene Behauptung bzw. „Weißmachung“, der Koran sei subjektiv interpretierbar bzw. offen für hermeneutische Auslegungswillkür, ist eine absolute Irreführung; in enger Korrespondenz zu der sedierenden Behauptung, es gäbe „neben“ oder „hinter“ dem „politischen Islam“ angeblich einen unschuldigen, guten, spirituellen (harmlos-irrationalen) Islam.

Das muss neben dem Kernangriff auf die ideologisch-apologetische Burg „Islam=Religion=Religionsfreiheit für den Islam“ immer wieder betont und „nach außen“ herausgestellt werden.

[Links]

Urteil des VG Gießen

Das Wahlplakat mit dem Slogan „Migration tötet“ der NPD ist aus Sicht des VG Gießen nicht volksverhetzend, sondern stelle die Realität teilweise dar. Aber zum Glück griffe ja notfalls das Widerstandsrecht. Der Richter ist kein Unbekannter.

„Das Verwaltungsgericht (VG) Gießen kommt in einer aktuellen Entscheidung zu dem Ergebnis, dass eine Stadt den hessischen Landesverband der NPD nicht dazu auffordern durfte, im Europawahlkampf ein Wahlplakat zu entfernen (Urt. v. 09.08.2019, Az. 4 K 2279/19.GI). Dieses erfülle nämlich nicht den Tatbestand der Volksverhetzung, da es sich bei der Einwanderung von Flüchtlingen tatsächlich um eine „Invasion“ gehandelt habe. Der objektive Aussagegehalt von „Migration tötet“ sei eine empirisch zu beweisende Tatsache.“ (…)

[Diverse Links]

Kommentar GB:

Ich empfehle jedem Leser, allererst zu bedenken, daß es hier nicht darum geht,  w e r  etwas gesagt oder geschrieben hat, sondern  w a s  gesagt oder geschrieben worden ist.

Zweitens ist zu bedenken, daß das, was gesagt oder geschrieben worden ist, nach empirischer Überprüfung – also an Realitäten gemessen – entweder richtig oder falsch ist. So werden wissenschaftlich gültige Urteile gefällt.

Drittens ist daran zu erinnern, daß es Blödsinn ist, normativ über erwiesene empirische Sachverhalte zu sprechen oder zu schreiben, dabei dem ebenso beliebten wie häufigen Denkfehler folgend, „daß nicht sein kann, was nicht sein darf“ (Christian Morgenstern).

dazu: Richter: „Bin fehl­ver­standen worden“

„Migration tötet“ sei eine empirisch zu beweisende Tatsache, hieß es kürzlich in einem Urteil des VG Gießen zu entsprechenden NPD-Wahlplakaten. Nun äußert sich der Richter.

Das umstritten“ Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Gießen zu NPD-Wahlplakaten ist nach Ansicht des zuständigen Richters falsch interpretiert worden. „Ich bin betroffen, so fehlverstanden worden zu sein“, teilte er am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Zuerst hatte der Wiesbadener Kurier über die Stellungnahme des Richters berichtet.“ (…)

Passt auf, verträumte westliche Weltverbesserer

Wie wir jetzt alle wissen, wurde der britisch-pakistanische Dschihadist Usman Khan nicht rehabilitiert oder „ent-radikalisiert“. Er entschied sich dafür, dies allen mit dem scharfen Ende seines Messers klarzumachen. Ich fürchte, er hat absichtlich zwei junge Cambridge-Absolventen, Jack Merritt und Saskia Jones, ermordet, die beide an der Rehabilitierung von Gefangenen wie ihm beteiligt waren. Khan nahm an der von Merritt und Jones veranstalteten Learning Together-Konferenz teil.

Ich würde westlichen Weltverbesserern nie Vorwürfe dafür machen, dass sie sich selbst umbringen lassen. Aber ich muss ihr Urteilsvermögen infrage stellen. Ich habe das schon so oft getan.

Ein Dschihadist ist kein gewöhnlicher Gefangener. Er ist ein religiöser Fanatiker, dessen Mission es ist, durch die Ermordung von Zivilisten Terror in das Herz der Ungläubigen zu bringen. Er (oder sie) ist in einen Heiligen Krieg verwickelt. Täuschung, falsche Versprechungen (Taqiyya), das ist alles Teil ihres Dschihads. (…)

Exemplarisch: Terror-Attacke in London

Bei einer Messerattacke in London sind am Freitag zwei Menschen getötet worden. Es hätte wohl weitaus schlimmer ausgehen können, wenn nicht drei Zivilisten eingegriffen hätten, einer davon mit einem Narwal-Stoßzahn.

Kommentar GB:

„Später stellte sich heraus, dass der Attentäter Usman Khan bereits 2012 wegen terroristischer Aktivitäten zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden war. Er wurde im Dezember vergangenen Jahres vorzeitig auf Bewährung entlassen.“

Ziehen Sie daraus bitte selbst die naheliegenden Schlüsse.

[Links]

Pflicht zur Leit­kultur ver­fas­sungs­widrig – Hin­wir­kung ist okay

BayVerfGH zum Bayerischen Integrationsgesetz

Wer sich nicht an die Regeln hält, muss die „Leitkultur“ pauken. So sieht es das bayerische Integrationsgesetz seit Januar 2017 vor. Die Vorschrift verstößt ­– neben anderen – gegen die Landesverfassung.

Wohin steuert die BRD mit ihrer Ausländer- und Flüchtlingspolitik?

Bei den Landtagswahlen in den neuen Bundesländern steht die Ausländerpolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel wie ein Elefant im Raum, ohne dass von den Politikern und Leitmedien darauf eingegangen wird. Stattdessen werden die aus der unkontrollierten Einwanderung sich ergebenden Probleme totge-schwiegen oder verniedlicht und ihre Kritiker verunglimpft. Das ist aber der Grund dafür, warum die etablierten Parteien seit Jahren und insbesondere seit der Öffnung der Grenze für die echten und unechten Flüchtlinge durch Angela Merkel im September 2015 massiv abgestraft werden und die AfD Wahlerfolge verbuchen kann.

Kommentar GB

Dringende Leseempfehlung!

Appell von Frauen an die deutsche Bundesregierung: «Ändert die Iranpolitik!»

Verschiedene Initiativen und Einzelfrauen appellieren an die deutsche Bundesregierung, dem iranischen Regime mit konsequenten Sanktionen zu begegnen und es zu isolieren, solange Geschlechterapartheid im Iran herrscht. Geschlechterapartheid, Antisemitismus und Homophobie müssen gemäss dem öffentlichen Aufruf, international geächtet und diejenigen Kräfte gestärkt werden, die sich für Demokratie, Gleichberechtigung und Freiheit einsetzen.

GAM-Newsletter 03. 12. 2019

Anlässlich der „Deutschen Antidiskriminierungstage“ hat die GAM e. V. folgende Erklärung abgegeben:

Auch die Verleumdung von Islamkritik ist Diskriminierung

So richtig und unterstützungswert es ist, tatsächliche Diskriminierung, Chancenungleichheit und Ausgrenzung bestimmter Personengruppen anzuprangern, so falsch und ablehnungsbedürftig ist es, wenn das Narrativ der „Antidiskriminierung“ dazu missbraucht wird, um berechtigte und inhaltlich fundierte Kritik an reaktionären und antiemanzipatorischen Weltanschauungsgemeinschaften abzuwehren und zu diskreditieren. Hier schlägt der subjektiv erhobene Anspruch der Antidiskriminierung selbst in Diskriminierung (regierungs-)politisch unliebsamer Einstellungsgruppen um.

Konkret handelt es sich hierbei insbesondere darum, den Islam und seine Träger gegenüber Kritik zu immunisieren und gleichzeitig ein „Feindbild Islamkritik“ als politisch-mediales Abwertungs- und Stigmatisierungsklischee zu installieren. (…)

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Frauenquoten: der Siegeszug eines Denkfehlers

Die SPD will eine Frauenquote für die Vorstände grosser Unternehmen in Deutschland einführen. Dieses Instrument der Frauenförderung hebelt die Freiheit und Gleichheit der Individuen aus.

Kommentar GB:

Ein wichtiger und zum großen Teil inhaltlich richtiger Artikel, der dennoch kritische Anmerkungen erfordert:

Zitat 1:
„Die Tatsache, dass es wenige Frauen in Spitzenpositionen gibt, ist durchaus zu kritisieren. Dennoch gibt es gute Gründe dafür, Quoten abzulehnen.“

Der letzte Satz trift zwar zu, aber falls es wenige Frauen in Spitzenpositionen geben sollte, wäre dies dann und nur dann ein Thema, wenn Frauen hierbei sozial ausgebremst bzw. diskriminiert werden würden. Das ist das, was zwar feministisch-ideologisch unterstellt wird, was aber nicht nachgewiesen werden kann.

Zitat 2:
„In der Realität bestehen diskriminierende Machtstrukturen, insbesondere in Form von Netzwerken, von denen in erster Linie Männer profitieren.“

Auch dies ist eine feministisch-ideologische Standardbehauptung, für die es keinen Nachweis gibt. Sicherlich kann man annehmen, daß Manager sich aufgrund ihrer berufsweltlichen Erfahrungen kennen oder kennen lernen, aber das ist überall in der Gesellschaft so. Auch Ärzte oder Juristen zum Beispiel kennen sich in vergleichbarer Art und Weise.

Die verkappte Verschwörungstheorie von einem angeblichen „old boys network“ ist aber längst in ein sehr reales und wirksames feministisches Netzwerk umgesetzt worden, das den infrastrukturellen Kern dessen bildet, was ich als Feminat bezeichne. Ohne dieses würde m. E. die jetzige Regierung schon seit längerem gar nicht mehr existieren.

Ich verweise auf die

Erklärung zur Gleichstellungspolitik

Frauenförderung schreckt Frauen ab

Studien zeigen: Die spezifische Ansprache von Frauen in Stellenausschreibungen oder Werbebroschüren schreckt Frauen ab

Wenn es um die Erhöhung des Frauenanteils in gut bezahlten Schreibtisch-Tätigkeiten geht und nicht in schmutzigen, gefährlichen oder schlecht bezahlten Tätigkeiten, in denen der Frauenanteil weniger als 50 Prozent beträgt, werden für die Politik der Gleichstellung von Frauen und Männern enorme Summen von Steuergeldern ausgegeben. Das Geld der Steuerzahler wird ausgegeben für spezifische Frauenförderungsprogramme und Frauenkarriereberatung in entsprechenden „Werkstätten“ und Netzwerken, ohne dass die Steuerzahler jemals eine demokratische Abstimmung darüber hätten vornehmen können, ob sie die prozentuale Gleichheit von Männern und Frauen als Selbstzweck betrachten und finanzieren wollen oder nicht. (…)

Internationale Transgender- und LSBT-Lobby plant Abschaffung des Elternrechts

(…) Der Leitfaden „Only adults? Good practices in legal gender recognition for youth“ wurde im November 2019 veröffentlicht und soll Transgender- und LSBT-Gruppen in Europa dabei helfen, ihre Lobbyarbeit zu verbessern. Im Fokus des Dokuments stehen gesetzliche Vorhaben, durch die Minderjährige die rechtliche Definition ihres Geschlechts ändern können, ohne dabei das Einverständnis von Erwachsenen wie ihren Eltern oder Ärzten zu benötigen. (…)

Mit Kindern Kuscheln für 250 Euro mitten in Deutschland  (Stichwort: „Original Play“)

Eltern haben keine Ahnung

Die Perversion von Logik und Recht

„Es geht letztlich nur um die Abschaffung der Familie“ – „Warum fordern die ‘Kinderrechts’-Apologeten nicht auch den staatlichen Schutz zur Sicherung des Kinderwohls im Mutterleib?“

(…) „Halten wir fest: Ein Recht auf Tötung noch nicht geborener Kinder gibt es nicht. Ein Recht – und auch die Pflicht – auf Erziehung der Kinder durch die Eltern aber sehr wohl. Wie passt die eine – ausgeklammerte und totgeschwiegene – Logik mit der neuen Unlogik der Protagonisten von Enteignung der Familie durch sogenannte Kinderrechte im Grundgesetz zusammen? Oder ist das alles dieselbe Logik? Pardon, dieselbe Perversion der Logik? Man wird doch mal fragen dürfen.“

SPD fordert Verbot des Lebensschutzvereins Pro Femina

Abtreibungsfreundliche Hauptstadt

Der gemeinnützigen Verein Pro Femina berät Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Der Verein lebt von Spenden, bezieht keine öffentliche Förderung und stellt demgemäß auch keine Abtreibungsscheine aus. Das gefällt den Sozialdemokraten des Berliner Abgeordnetenhauses nicht. Sie fordern deshalb die Schließung der Pro Femina-Beratungsstelle.

VERSCHIEDENES

Solar power from space? China says it can
[Sonnenenergie aus dem All? China sagt, es kann]

The energy is converted to microwaves or lasers and then beamed wirelessly back to the Earth’s surface for human consumption.

[Die Energie wird in Mikrowellen oder Laser umgewandelt und zum menschlichen Verzehr drahtlos auf die Erdoberfläche zurückgestrahlt.]

Die Welt steht vor einer Phosphor-Krise

Das hat fatale Folge für uns Menschen

Phosphor ist ein Element des Lebens, ohne das nichts lebt und nichts gedeiht. In der Natur wird der Stoff im Kreis geführt: Alles Lebewesen müssen ihn aufnehmen und geben ihn auch wieder ab. Doch die Ressourcen schwinden.

Die Wiederkehr der „entarteten Kunst“ im Zeitalter postmoderner Identitätspolitik

«Zwei Zigeunerinnen mit Katze» heisst dieses Gemälde. Und ja, es ist rassistisch – aber es ist halt auch ein wichtiges Kunstwerk. Was soll ein Museum da tun?

Ob ein Bild jemanden diskriminiert, wird gegenwärtig fast so heftig diskutiert wie der Klimawandel. Ein Museum in Köln geht nun neue Wege. Und erntet viel Kritik.

Kommentar GB:

Richtig ist, daß die mit dem Sammelbegriff „Zigeuner“ bezeichneten Volksgruppen durch den Nationalsozialismus in Deutschland und Europa rassisch schwer verfolgt wurden. Allerdings kann niemand die Geschichte ungeschehen machen, und eine Symbolpolitik von Museen ändert an der oft immer noch schlechten sozioökonomischen und soziokulturellen Lage der „Zigeuner“ gar nichts. Dabei gibt es diesbezüglich Handlungsbedarf, nämlich seitens der EU, weil diese Minderheit vorwiegend in etlichen südosteuropäische Ländern lebt, jedenfalls bisher. Ich habe dazu im Januar 2015 angemerkt:

“ (…) Europäische Minderheitenpolitik

Ein besonderes Thema ist in diesem Zusammenhang die innereuropäische Minderheitenpolitik, speziell mit Blick auf die traditionell als Zigeuner bezeichneten und zeitweilig auf das Schwerste verfolgten Bevölkerungsgruppen. Denn diese müssten vielfach erst einmal sozial integriert und dafür aus ihrer bereits langfristig bestehenden sozialen Isolation und den damit verbundenen unwürdigen Lebensverhältnissen geholt werden. Und das ist aus historischen Gründen ein sehr schwieriges Problem. Die EU wäre bei dieser großen Aufgabe wirklich gefordert, es mit langem Atem in enger Kooperation mit den den hauptsächlich betroffenen Ländern Südosteuropas vor Ort zu lösen, und zwar in einer Entwicklungsperspektive, die mehrere Generationen, vermutlich 3 – 4, übergreifen müsste und die zugleich die betroffenen Menschen als Akteure und Subjekte einbeziehen sollte: Sozialisation, Ausbildung, Bildung, Arbeit und Wohnung sind dabei die Stichworte.

Solange es seitens der europäischen Politik versäumt wird, dieses komplizierte und seit langem bestehende Integrationsproblem so anzugehen, dass wenigstens in der langfristigen Perspektive eine Lösung erwartet werden kann, braucht niemand sich darüber zu wundern, dass es in allen europäischen Ländern immer wieder zu Konflikten mit oder wegen dieser Minderheit kommt. Eine Fortsetzung der Ausgrenzung dieser Minderheit aber wäre inhuman.“ (…)

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