Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Volk der Sentinelesen – KW 46/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Das Volk der Sentinelesen
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Den Titel prägen diese Woche die Sentinelesen. Eine Titelauswahl fiel äußerst schwer. Die Links der Woche zu Politik, Migration, Islam, Feminismus und natürlich dem Volk der Sentinelesen.

KLIMA | DIVERSES

Bevölkerungswachstum – „Ein politisch heikles Thema“

Die Demographie-Forscherin Alisa Kaps über die Weltbevölkerungskonferenz, schwierige Gespräche mit afrikanischen Regierungschefs, Gegenwind von Abtreibungsgegnern und darüber, wie Rechtspopulisten das Thema Bevölkerungswachstum besetzen. (…)

Kommentar Hartmut Krauss:

Kurze Anmerkung:

„Nicht die afrikanischen Länder treiben den Klimawandel, sondern wir im globalen Norden mit unserem Konsum und Lebensstil.“

Diese Aussage im FAZ-Interview mit Alisa Kaps entspricht nicht  den Tatsachen. (…)

Und nochmal mit Nachdruck, gerne auch zum Mitschreiben für die Handzettel der nächsten FfF-Demos:

An der Spitze der Pro-Kopf-C02-Emissionen liegen die ultrareaktionären und extrem menschenrechtsfeindlichen arabischen Ölrentenmonarchien. Ganz vorne Katar mit 30,77 Tonnen. Dahinter die Vereinigten Arabischen Emirate, mit 20,69 Tonnen und Saudi-Arabien mit 16,34 Tonnen. Im Vergleich zu Katar, so hält die Statistik für 2016 fest, „ist der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß von US-Amerikanern mit rund 15 Tonnen etwa halb so hoch und von Deutschen mit rund 8,9 Tonnen Kohlenstoffdioxid deutlich geringer.“

Anmerkung Günter Buchholz:

Die obige Anmerkung steht unter der vorausgesetzten Hypothese,  daß der CO2-Ausstoß überhaupt eine meßbare Klimaerwärmung verursacht.

[Diverse Links]

dazu: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland:

Deutsche Auswanderung – Eine schwere Entscheidung am Flughafen von Köln

[Viele Infos, diverse Links]

Von der Leyen will eine Billion für Klimaschutz aktivieren

Gegenüber China müsse die EU die „Sprache der Macht“ lernen, sagte die EU-Komissionspräsidentin in einer Rede in Berlin. In Sachen Migration glaubt sie an einen Neustart.

Kommentar GB:

Von Steuergeldverschwendung im großen Stil versteht sie nachgewiesermaßen etwas, und jetzt soll diese Leistung noch einmal überboten werden.

Und beim Thema Migration bleibt sie auf der UN- und EU-Linie der Resettlement und Replacement – Politik, die im Interesse der europäischen Völker sofort zu beenden wäre:

„Zugleich zeigte sich von der Leyen optimistisch, dass die jahrelange Blockade gegen eine Verteilung von Flüchtlingen in der EU beendet werden könne. „Auch denjenigen, die den Verteilmechanismus blockieren, ist klar, dass das Phänomen der Migration für uns alle nicht einfach weggeht“, sagte von der Leyen. Die Visegrad-Staaten Polen, Tschechien, Ungarn und Slowakei wollten zurück an den Tisch. „Ihnen ist auch klar, dass jeder Mitgliedstaat zu dieser Lösung solidarisch beitragen muss.“ Sie glaube an ein Fenster für einen „Neustart“ beim Thema Migration.“

DEUTSCHLAND

Ohne demokratische Abstimmung: Bundesregierung will Gesetze durch leeren Bundestag durchpeitschen!

9. November – Deutschland fordert Juden auf, wieder Opfer zu sein

Am 9. November 2019, einundachtzig Jahre nach der Reichspogromnacht, in der in Deutschland Juden misshandelt, Synagogen niedergebrannt, Toras geschändet und jüdische Geschäfte zerstört wurden, fand in Deutschland eine Feier zum dreißigsten Jahrestag des Mauerfalls statt, bei der die deutsche Regie dachte, dass es endlich mal wieder Zeit wird, Juden zu kritisieren.

Während der Show wurde folgende Aussage an Juden gerichtet: „Es reicht mit der Besatzung!“ Damit die Juden auch wissen, das sie gemeint sind, wurde die Nachricht selbstverständlich auf Hebräisch verfasst. (…)

Die sogenannte Besatzung ist ebenfalls keine israelische Schikane, sondern ein notwendiger Schutz. Israel will mit seinen Nachbarn in Frieden leben. Die offizielle Erklärung Israels lautet:

„Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen jüdischen Volk in seiner Heimat auf. Der Staat Israel ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Nahen Ostens zu leisten.“

In einigen Nachbargebieten von Israel herrscht jedoch der Judenhass. In der Gründungscharta der Hamas vom 18. August 1988 steht, dass alle Juden weltweit vernichten werden sollen (Artikel 7) und dass es keinen Frieden mit Israel geben darf (Artikel 13). Das klingt nicht nur nach Nazis, das ist Nazi. Dieses Bild wurde im April 2018 an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel gemacht: Ein Hakenkreuz zwischen palästinensischen Fahnen. (…)

Kommentar GB:

Das Problem besteht darin, daß es eine rationale Kritik an der Politik Israels geben kann, so wie das für jeden Staat gilt, daß aber zu berücksichtigen ist, daß es sich dabei möglicherweise um eine Rationalisierung unbewußten und verleugneten Judenhasses handelt, und daß es sich wohl tatsächlich – sicherlich nicht immer, aber doch in sehr vielen Fällen – genau darum handelt. Auffällig ist z. B. die negative Fixierung der eifrigen bis übereifrigen Israelkritiker auf Israel, die zugleich fast immer islamophil daherkommt – man meint es angeblich gut mit den „Palästinensern“.

Aber warum eigentlich; woher kommt denn diese auffällige positive Identifikation mit deren Sache, mit deren Ansprüchen? Weil die programmatischen Aussagen der Hamas im Grunde geteilt werden? So ist das; deshalb.

[Diverse Links und Bilder]

Über die grünen Nullen – Kritik am „grünen Expertentum“ gilt als Blasphemie

Kritik am „grünen Expertentum“ gilt als Blasphemie und soll also am liebsten aus den Medien verbannt werden. Zu groß scheint die Angst, als Gaukler entlarvt zu werden.

Video – Der Mythos der objektiven ARD

dazu: Was tun – wenn Argumente fehlen?

Regulierung der Meinungsfreiheit – Die forderte gestern Abend Sascha Lobo. Solche Forderungen sind zwar schon öfter in unserer Geschichte gestellt worden. Aber die hielten sich immerhin nicht „linksliberal“.

Kommentar GB:

Wenn man über die nötige Argumentations-, Überzeugungs- und Beweiskraft nicht verfügt, und wenn auch die Propaganda nicht mehr wie früher greift, weil sie zunehmend als solche durchschaut wird, dann höhlt man eben mal das Grundgesetz weiter aus, nunmehr bezüglich Artikel 5 : Meinungsfreiheit.

Aber:

(…) „Die Meinungsfreiheit ist nämlich nicht beschränkt auf ein willkürlich Spektrum, sie gilt für jedermann: Für Links- und Rechtsextremisten,
sogar für verfassungswidrige Diskursdefinitionen eines Spiegel-Kolumnisten.

Die Grenzen der Meinungsfreiheit bestimmt das Strafrecht, etwa bei Verletzung von Persönlichkeitsrechten.
Die damit verbundenen Schwierigkeiten versuchte der Verfassungsrechtler Ulf Buermeyer in einem Einzelinterview zu erläutern.“ (…)

Unser galliges Gelächter

Unser galliges Gelächter – es liegt mir fern, die Bundesrepublik mit der DDR zu vergleichen

Die Schriftstellerin Monika Maron erinnert sich an den Mauerfall: Jeder, der sprechen wollte, konnte nun sprechen, wer für oder gegen etwas kämpfen wollte, konnte das öffentlich und ungefährdet tun. Und heute? Da wird Menschen wegen unerwünschter Meinungen die Existenz wieder erschwert oder sogar zerstört.

Kommentar GB:

Sehr lesenswert! Ein Zitat:

(…) „Aber Rechte fragt man nicht, mit Rechten redet man nicht, Bücher von Rechten liest man nicht, Rechten darf man ihre Stände auf Buchmessen verwüsten, Rechten hört man nicht zu und antwortet ihnen nicht – und wer oder was rechts ist, entscheidet jeder, der sich für links hält. Schon die Frage, ob der Klimawandel wirklich nur menschengemacht ist oder wie viel Einwanderung eine Gesellschaft verträgt, ohne schwerwiegenden Schaden zu nehmen, oder ob dieses Genderkauderwelsch wirklich den Frauen nutzt, kann ausreichen, um rechter Gesinnungsart verdächtigt zu werden. (…)“

Europa und EU-Politik

Gelbwesten – Unterstützung von 69 Prozent der Franzosen

Die Proteste begehen am Wochenende ihren „Jahrestag“. Macron konnte mit rigiden Methoden die Luft aus den Demonstrationen nehmen, aber die politische Sache der Bewegung bleibt lebendig.

Frankreich zuerst – Mit Bedacht irrlichtert Emmanuel Macron durch die NATO

(…) Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron (41) ist kein Freund leiser und hyperdiplomatischer Töne. Nun hat er in einem Interview für das britische Wirtschaftsmagazin The Economist heftig über die NATO (französisch: OTAN) losgelegt. Das Interview war zwar bereits am 21. Oktober in Paris geführt, aber erst am 7. November veröffentlicht worden.

Macron wäre nicht Macron, wüsste er nicht um die Brisanz dieses Termins. Am 3./4. Dezember findet in London schließlich der NATO-Gipfel statt. Dort will sich die NATO auch zu ihrem 70jährigen Bestehen feiern. Aber ob sie dazu noch willens und in der Lage ist? Denn der eigentliche Hammer, den Macron losließ, war nicht so sehr die Terminierung des Interviews, sondern die Diagnose, die er der NATO ausstellte: „L’Otan en état de mort cérébrale.“ (Die NATO befindet sich im Zustand des Hirntods.) (…)

Kommentar GB:

Eine ziemlich nüchterne Analyse; sehr lesenswert!

Die Wiedergeburt der Grande Nation

Europas neuer Kaiser. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Bundeskanzlerin Angela Merkel als mächtigsten Inhaber eines politischen Amts in der EU abgelöst. Sein Ziel: ein souveränes Europa unter französischer Führung auf den Gebieten Militär, Wirtschaft und Energie.

Schweden: Durch Multikulturalismus zum Failed State?

Die Idee, dass man Menschen mit unterschiedlicher kultureller Prägung, davon ausgehend mit unterschiedlichen kulturellen Praktiken, Werten und vor allem Handlungen und Handlungserwartungen einfach in einem Staat zusammensperren und sich selbst überlassen kann, ist eine der Lieblingsideen von Linken. Sie nennen das Multikulturalismus und geraten in der Regel ins Schwärmen, wenn sie sich ausmalen, welche Vorteile das, was man früher Orientalismus genannt hat, der Reiz des Fremden, für die Gesellschaft, ihre Gesellschaft, die die meisten von ihnen verabscheuen, haben könnte.

Die Realität weicht von den multikulturellen Träumen der Linken stark oder sehr stark ab.

Pelle Neroth Taylor ist ein in Großbritannien sozialisierter Schwede, britischer Schwede, der die Eindrücke, die er von seiner Rückkehr nach Malmö gewonnen hat, in einem Buch und in einer Dokumentation verarbeitet hat. (…)

dazu: Schweden im freien Fall – Städte bereits im Kriegszustand!

In Stockholm und Malmö herrscht Krieg. In den No-Go-Zonen gibt es täglich Bomben- und Granatenanschläge. Neun von 10 Banden-Tätern sind erste oder zweite Generation Einwanderer. Das offen auszusprechen, ist ein Tabu. Unschuldige Bürger zahlen dafür immer öfter mit ihrem Leben. (…)

Die Agonie Schwedens

Eine Zusammenfassung der Hinweise, die ich zu Schweden gerade auf dem Stapel habe:

In Schweden eskaliert gerade die Bandengewalt, schreibt die Basler Zeitung. (…)

Wahlen in Spanien

Die Wahlen vom Sonntag haben die Regierungsbildung in Spanien noch schwieriger gemacht
Das linke Lager ist nicht mehrheitsfähig – Pedro Sánchez muss nach neuen Verbündeten suchen.

Westjordanland: EuGH verlangt Kennzeichnung für Produkte israelischer Siedler

Made in Israel?
Obst, Gemüse und Wein aus dem Westjordanland müssen anders gekennzeichnet sein. Nur so, sagt der Gerichtshof, könnten Verbraucher fundiert (? GB) entscheiden.

[Diverse Links]

Kommentar GB:

Man beachte die Leserkommentare.
Die islamophile Politik der EU ist bekannt.

INTERNATIONAL

Der Lynchmord an einem charismatischen Sonderling

Noch vor wenigen Jahren hofierte man ihn in den europäischen Hauptstädten als modernen, heroischen Aufklärer. Die Zeitungen druckten seine Enthüllungen, steigerten damit ihre Auflagen und verwandelten sie in klingende Münze. Heute sitzt Julian Assange in einem Londoner Gefängnis, in Isolationshaft. Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, sieht sein Leben in akuter Gefahr. Die USA betreiben, offensichtlich mit freundlicher Unterstützung der britischen Justiz, seine Auslieferung in die USA. Dort drohen ihm 175 Jahre Haft wegen der Veröffentlichung geheimer Informationen über die verbrecherischen US-Kriege gegen Afghanistan und den Irak. Wie konnte es so weit kommen?

Islamisten wollen in Pakistan an die Drücker der Atombomben

Von der Atommacht Pakistan gehen noch mehr Gefahren aus als von den Möchtegern-Atommächten Nordkorea oder Iran. Doch man schaut zu.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Naher Osten – Die Anti-Iran-Revolution ist in vollem Gange

Die Versuche des Iran, seinen schädlichen Einfluss auf den gesamten Nahen Osten auszuweiten, haben einen schweren Rückschlag erlitten, als Folge von bisher noch nie da gewesenen Protesten, die in den letzten Wochen im Libanon und dem Irak ausgebrochen sind.

Die fehlenden Milliarden der Palästinensischen Autonomiebehörde

Seit ihrer Gründung hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) Dutzende von Milliarden Dollar an internationaler Hilfe erhalten. Seit 2011 haben die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und andere Länder der PA Hunderte von Millionen Dollar und Euro an Hilfe zur Verfügung gestellt.

Bolivien – Weshalb der Fall von Evo Morales kein wirklicher Militärputsch war

Die lateinamerikanische Linke bezeichnet die jüngsten Ereignisse in Bolivien als Putsch. Dies soll allerdings primär ihre politischen Interessen vorantreiben.

Kommentar GB:

Zu diesem Sachverhalt finden sich z. B. auf den Nachdenkseiten andere Sichtweisen: (…)

Der Gründer der „Weißhelme“ ist tot

Der mutmaßliche britische Geheimdienstmitarbeiter James Le Mesurier ist unter unklaren Umständen in Istanbul gestorben. Im Syrienkrieg erfüllten Le Mesurier und sein „Syrischer Zivilschutz“ eine „Scharnierfunktion“ zwischen Militär und zivilem Umfeld. Kritiker sehen die „Weißhelme“ als Akteure der ausländischen Intervention gegen Syrien.

Hilfe im Irak: US-Regierung bevorzugt christliche Gruppierungen

Donald Trumps Mitarbeiter setzen eine Behörde unter Druck, damit Hilfsgelder für irakische Minderheiten an Christen fliessen.

Kommentar GB:

Angesichts der prekären und sehr gefährdeten Lage der Christen im gesamten Nahen und Mittleren Osten leuchtet mir diese Politik ein.

«Die Ära der Globalisierung geht möglicherweise zu Ende»

Es gebe einen erheblichen Vertrauensverlust bei internationalen Prozessen, sagt Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch.

Eine mögliche Entglobalisierung würde sicherlich Wohlfahrtsverluste auslösen. Sorgen bereiten ihr zudem die Unterschätzung von Kreditrisiken im Bankensektor.

Die neuen globalen Eliten – eine Analyse

Sie sind überall zu Hause, ihr Lifestyle ist moralisch aufgeladen, und sie sehen sich als Speerspitze des Fortschritts: Eine Analyse der neuen globalen Eliten
Die Eltien der Globalisierung kommen jung daher, kumulieren viel kulturelles Kapital und arbeiten in Zukunftsbranchen. Mit ihrer Zukunftsmoral stossen sie aber auf Widerstand: Wie lässt sich der neue Kulturkampf in westlichen Gesellschaften entschärfen?

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

[Diverse Links]

ISLAM/MIGRATION

Der neue Plan der EU – Grundrechte für 200 Millionen Afrikaner in Europa

[Diverse Videos]

Analysen zur Flüchtlingsbewegung (Auswahl)

Die heimlich-stillschweigende Immigration kann in aller Ruhe fortgesetzt werden, da Widerstand innerhalb der Bevölkerung ausbleibt, was das Herrschaftskartell weiter ermuntern dürfte:

Fast 30.000 ausgereiste Asylbewerber sind zurück in Deutschland (…)

[Diverse Links]

Migrantenlager mit mehr als 1600 Menschen bei Paris geräumt

Erst am Mittwoch hatte die Regierung ein härteres Vorgehen gegen illegale Migration und Sozialmissbrauch durch Migranten angekündigt.

Kommentar GB:

Informativ und lesenswert.

Angriffe auf Israel – „Ich höre immer Waffenruhe“

Die militante Gruppe Islamischer Dschihad, die vom 12. bis zum 14. November 2019 hunderte Raketen vom Gazastreifen aus auf Israel abgefeuert hatte, erklärte nach der Bombardierung eine Waffenruhe.

Waffenruhe?

Tapfer im Nirgendwo übersetzt mal, was Waffenruhe in islamisch Dschihadistisch bedeutet:

„So, wir haben jetzt alles abgefeuert, was uns zur Verfügung stand. Jetzt, wo wir keine Raketen mehr haben, erklären wir mal einfach eine Waffenruhe, die natürlich nur so lange gilt, bis wir wieder genug Raketen haben, die wir auf Israel abfeuern können. Bestimmt wird die ganze Welt von Israel erwarten, die Waffenruhe zu akzeptieren. Die Zeit der Waffenruhe nutzen wir dann zum Jammern und Betteln, um neues Geld für neue Raketen zu bekommen. Irgendein europäischer Depp mit judenfeindlicher Vergangenheit wird und schon Kohle geben. Auf Deutschland ist gewiss Verlass.“

Natürlich ist auf Deutschland Verlass.

Jedes Mal, wenn es einen Angriff auf Israel gibt, ruft das Auswärtige Amt zuverlässig beide Seiten zur Mäßigung auf. (…)

Mein 12. November 2019 – Raketen als Weckruf

In Zürich, München, Paris und London läutet um 6.30 Uhr der Wecker, edlere Geräte summen Träumer aus ihrem Schlaf. In Herzliya, 80 km nördlich des Gaza-Streifens gelegen, wird man am 12. November 2019 vom Islamischen Jihad auf Nah-Ost-Art geweckt.

Was von der UNO zu halten ist

15. November 2019 – Acht Resolutionen der UNO gegen Israel

Am 15. November 2019, ein Tag nachdem Israel für drei Tage massiv mit Raketen angegriffen worden war, verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Resolutionen gegen Israel. Raten Sie mal, wieviele Resolutionen an dem Tag gegen den Rest der Welt verabschiedet wurden? Keine!

Das kleine Land Israel, das sich seit Tagen gegen Raketen wehren muss, die von einer militanten Gruppe abgefeuert werden, deren erklärtes Ziel es ist, Israel auszulöschen, wurde von den Vereinten Nationen ausgewählt, um als einziges Land der Welt kritisiert zu werden.

So ehrenwerte Länder wie Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika stimmten bei keiner einzigen Resolution mit Ja. Deutschland hingegen stimmte kein einziges Mal mit Nein, enthielt sich dafür einmal und stimmte sogar bei sieben dieser Resolutionen mit Ja.

Am 15. November 2019 wurde Israel acht Mal verurteilt, während zum Rest der Welt geschwiegen wurde. Kein Wort zu Syrien, Afghanistan, Venezuela, Spanien, Belgien, Estland, Nordkorea, China, Russland, Togo, Ägypten, Katar, Bolivien, Frankreich, Schweden, Kasachstan, Island, Kenia, Japan, Indien, ach, machen wir es kurz, kein Wort zu irgendeinem anderen Land. (…)

Die Attentäter von Paris

Gebürtiger Aargauer soll Attentäter von Paris trainiert haben
Ein Schweizer, der im Kanton Aargau aufgewachsen ist, soll in Syrien eine Kaderfunktion beim IS eingenommen haben, als die Täter des Anschlags auf den Musikklub Bataclan ausgebildet wurden. Dem schweizerischen Nachrichtendienst ist der Mann bekannt.

(…) „Eine zentrale Rolle in der Planung habe ein deutsches Ehepaar spielen sollen, das im Herbst 2015 nach Syrien ausgereist sei und sich dem IS angeschlossen habe. Die Frau, eine Konvertitin, habe von der syrischen Stadt Rakka aus Frauen in Norddeutschland gesucht, die bereit gewesen seien, potenzielle Attentäter zu heiraten und ihnen so einen Weg nach Deutschland zu ebnen. Eine der kontaktierten Frauen habe aber für den Verfassungsschutz gearbeitet.

Die Planungen seien durch die Ermittlungen und den Zerfall des IS durchkreuzt worden. Die «Zeit» berichtete, das Ehepaar habe sich im Oktober 2017 den kurdischen Behörden gestellt. Die beiden sässen seitdem in kurdischen Gefängnissen in Nordsyrien in Haft. Dort konnten NDR, WDR und «SZ» den aus Hildesheim stammenden Ehemann interviewen. Er mache geltend, versucht zu haben, «aus der Sache wieder rauszukommen», als er vom eigentlichen Anschlagsplan erfahren habe.“ (…)

[Diverse Links]

Berlin – der Weihnachtsmarkt-Anschlag

Polizisten erheben schwere Vorwürfe gegen Innenministerium

Sollte im Fall Anis Amri ein V-Mann mundtot gemacht werden? Diesen Eindruck erweckt jedenfalls die Zeugenaussage eines Polizisten, die für Wirbel sorgt. Auch soll der Gefährder in Berlin zu lasch überwacht worden sein.

Städte rüsten für ihre Weihnachtsmärkte auf

Essen: „Merkel-Tannen“ aus Beton zur christlichen Adventszeit

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Muss wohl so sein, denn die Städte rüsten unübersehbar auf, um das hohe christliche Fest vor moslemischen Terrorangriffen zu schützen. Dafür werden weder Kosten noch Mühen gescheut, um die Deutschen optisch hinter die Fichte zu führen.

IS-Rückkehrer – Die unterschätzte Gefahr von Frauen und ihren Kindern

Was wird aus Frauen und Kindern, die vom IS zurückkehren? Viele seien so gewaltbereit wie Männer, schreiben unsere Gastautorinnen. Um sie zu resozialisieren, sollte die Bundesregierung unbedingt ein Programm auflegen. Wie das aussehen könnte, zeigt ihr Entwurf.

Kommentar GB:

Der Islam ist nichts Gutes!

(…) „Frauen und Kinder des IS wurden strategisch von der Terrorgruppe dafür ausgebildet, um das generationsübergreifende Ziel des Jihads in ihren Heimatländern fortzuführen. Aufnahmen aus dem syrischen Flüchtlingslager al-Hawl unterstreichen, dass der Sieg gegen den IS nur territorial und nicht ideologisch gewonnen wurde: Kinder, die ihren Zeigefinger in IS-Manier zum sogenannten tawhid -Gruß hochhalten, singen IS-Slogans und geben selbstbewusst von sich, dass die Ungläubigen – die kuffar – sterben müssen. Frauen greifen das Wachpersonal an, hoffen auf die Stärkung des IS und wünschen sich die Rückkehr ins Kalifat.“ (…)

Das sollten alle wissen, um mit den realen Risiken angemessen umgehen zu können.

Französische IS-Rückkehrer: Keiner will sie haben

Die Regierung in Paris hat alles versucht, um die Rückkehr von IS-Kämpfern mit französischem Pass zu verhindern. (Hervorhebung GB)

Diese Strategie ist nun gescheitert – und Fachleute warnen vor den Folgen.

Kommentar GB:

Aber wo sind sie denn jetzt plötzlich alle, unsere vorbildlichen Islam-Kollaborateure ?
Ist dies nicht das Problem, das sie immer schon haben wollten?
Wollen sie sich nun persönlich kümmern oder nicht?
Ein Bischof oder ein Kardinal im Kirchen-Stuhlkreis mit IS-Kämpfern oder deren Schwarzen Witwen samt Nachwuchs?

Könnte man doch im Fernsehen senden.
Vielleicht mit einem Begleitinterview mit A. Merkel?

Ist der Islam eine Religion

Der Islam als Grundlage einer grund- und menschenrechtswidrigen sowie patriarchalischen Normenordnung.

Zwangsheiraten, Verwandtenehen, Kinderehen, Polygamie und Genitalverstümmelung im Kontext der islamischen Quellentexte

I. Die Fehlbestimmung des Islam als „Religion“. Zur Konstitution des Islam als religiöser Herrschaftsideologie

Der Islam gilt in vordergründig-oberflächlichen Diskursen, wie sie in der politischen und medialen Öffentlichkeit dominieren, gemeinhin und ohne nähere Reflexion als „Religion“. Und als „Religion“ falle der Islam unter den Deckungsschutz der Religionsfreiheit gemäß Artikel 4, (1) und (2) Grundgesetz.

Diese vorherrschende Bezeichnung des Islam als „Religion“ ist nun aber eine völlig unzureichende, weil viel zu unscharfe und deshalb eher eine verschleiernde und desorientierende als eine aufklärende Bestimmung. (…)

Zum türkischen Einmarsch in Nordsyrien – Hoher US-Diplomat in Nordsyrien prangert Kriegsverbrechen an

Von der Türkei bezahlte Islamisten hätten in der nordsyrischen «Pufferzone» ethnische Säuberungen und Kriegsverbrechen begangen.

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Der Rückzug der Ingenieurinnen

Frauen sind in den Ingenieurswissenschaften nach wie vor deutlich in der Minderheit. Trotzdem machen immer mehr Frauenstudiengänge dicht. Woran liegt das?

Kommentar GB:

Die gesellschaftliche Praxis falsifiziert hier die genderideologischen Unterstellungen und Ziele.

Mündige männliche und weibliche Individuen entscheiden sich in beruflicher Hinsicht aufgrund ihrer freien Präferenzen, und diese Entscheidungen fallen eben unterschiedlich aus.

Das ist alles.

Frausein als Doktrin

Die Gender-Studies wollen von akademischer Warte aus die Gesellschaft verändern.
Dazu formulieren sie politische Ziele.
Ist das noch linke Moral oder schon verordneter Feminismus?

Kommentar GB:

Eine zentrale Passage lautet:

(…) „Die Frauenforschung «als verlängerter Arm der politischen Frauenbewegung» sei schon immer anfällig für ideologische Inhalte gewesen, schreiben die Herausgeber. Denn zum Selbstverständnis der Frauenforschung gehört es, die «männliche», patriarchale Wissenschaft zu dekonstruieren. Die feministische Wissenschaft soll also Partei für Frauen ergreifen.

Mit dem Genderfeminismus bekommt das Genre einen neuen Dreh. Denn nun wird schon das Geschlecht für politisch erklärt. Und allen, die es noch nicht begriffen haben, wird doziert: Biologie und Gene sind vernachlässigbar, erst Kultur und Sozialisation machen uns zu Frauen und Männern. Obwohl es keinen wissenschaftlichen Beleg für diese Theorie gibt, wird alles zur sozialen Konstruktion umgedeutet: (…)

Keine Frauen – kein Geld: Vereine, die nur Männer aufnehmen, sollen nicht mehr als gemeinnützig gelten

Finanzminister Olaf Scholz will die Gemeinnützigkeit von Vereinen neu regeln: Männerchöre und andere Vereine, die ohne Grund ein bestimmtes Geschlecht ausschliessen, müssen um ihre Steuervorteile bangen.

Kommentar GB:

Parteien, die einen derart hirnrissigen Stuß öffentlich zu vertreten wagen, gehören möglichst schnell auf unter 5% gebracht.

[Redaktion: „Männerchöre und andere Vereine, die ohne Grund ein bestimmtes Geschlecht ausschliessen, müssen um ihre Steuervorteile bangen.“
Geht es noch bescheuerter? Sämtliche feministische Vereine, die Männer ausschließen dürfen sich aber in Sicherheit wiegen. Anti-Männerpolitik ist populistischer.]

Gender gaga – Das müssen Firmen bei der Geschlechtsoption divers beachten

Bei der Geschlechtsoption divers haben Firmen viel Beratungsbedarf – sei es bei der Anrede von Menschen, Stellenausschreibungen oder Umkleiden.

VERSCHIEDENES

Die Sentinelesen – das isolierteste Volk der Welt

„Man kann nicht so tun, als gäbe es sie nicht“

Mit dem Tod der letzten Angehörigen ist nun der Stamm der Bo auf der indischen Inselkette Andamanen ausgestorben. Der Ethnologe Vishvajit Pandya über deren Nachbarstamm, die Sentinelesen – das isolierteste Volk der Welt.

Professor Pandya, Sie beschäftigen sich als Ethnologe mit einem Volk, das von unserer Zivilisation vollkommen unberührt geblieben ist. Die Sentinelesen begrüßen Besucher bis heute mit einem Hagel von Pfeilen. Erst 2006 wurden zwei Fischer erschossen, die der Insel zu nahe gekommen sind. (…)

„Einstein von Darmstadt“ – Norwegischer Waldkater wird zur Berühmtheit

Gestatten: Einstein von Darmstadt, geborener Aron. Der norwegische Waldkater nennt halb Darmstadt sein Revier – und fast alle kennen ihn. Mit 2.500 wortwörtlichen Followern ist er vermutlich die berühmteste Katze Hessens.

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