Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Halle und Limburg – Kein Friedensnobelpreis – KW 41/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
– Halle und Limburg – Kein Friedensnobelpreis
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Anschläge von Halle und Limburg waren diese Woche prägend. Außerdem gab es keinen Friedensnobelpreis für Greta T., die alles andere als Frieden stiftet. Der Begriff „Ökodiktatur“ steht im Raum.

HALLE UND LIMBURG

Was ist passiert? Halle (Saale): Tote im Paulusviertel

[Viele Links]

GAM-Newsletter – Halle – 11.10.19

(…) westlich-rechtsextremistische und islamisch inspirierte Mörder und Terroristen sind gleichermaßen abscheuliche, ideologisch auf krasseste Weise verblendete und im Endeffekt in ihrer Subjektivität dehumanisierte Wesen.

Der wesentliche Unterschied liegt auf einer anderen Ebene, nämlich darin, dass die islamisch „Motivierten“ sich direkt auf ein heiliges Buch, geheiligte Überlieferungen und einen paradigmatischen „Übermenschen“/Propheten, also auf eine weithin legitimierte und herrschaftskulturell verankerte „Doxa“, berufen können. Diese innerhalb der muslimischen „Gemeinschaft der Rechtgläubigen“ weithin geteilte Überzeugungsbasis, zu der Ungläubigenfeindlichkeit, also gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, par excellence zählt, erlaubt es ihnen, ihr abscheuliches Tun auch noch religiös zu überhöhen (heiliger Krieg gegen Ungläubige) und dafür überdies auf jenseitigen Lohn zu hoffen. Demgegenüber sind einheimische rechtsextremistische Täter zu Recht gesellschaftlich weithin geächtet, politisch marginalisiert und befinden sich ideologisch (trotz einer weitverzweigten pluralistischen Fragmentierung) in einem totalen Gegensatz zur „Mehrheitskultur“.

So schrecklich also die mörderische Tat von Halle auch ist, so ist es dennoch völlig verfehlt, sie einseitig zu fokussieren, zur kampagnenpolitischen Abwehr von Islam- und Migrationskritik sowie zur unmittelbaren manipulativen Verdrängung von islamisch inspirierten Gewalttaten (aktuell: Paris, Limburg, muslimischer Messerangriff auf Synagoge) zu missbrauchen, während das politisch-mediale Herrschaftskartell andererseits beständig darum bemüht ist, terroristische Anschläge, Gewalttaten, Morde etc. seitens muslimischer Akteure von ihrer islamischen Antriebsbasis zu trennen und als psychopathische Einzeltaten erscheinen zu lassen, für die es angeblich keine Erklärung bzw. keinen ideologisch Hintergrund gibt. Diese verlogene Einseitigkeit, die (…)

dazu: Zu Halle

Westlich-rechtextremistische und islamisch inspirierte Mörder und Terroristen sind gleichermaßen abscheuliche, ideologisch auf krasseste Weise verblendete und im Endeffekt in ihrer Subjektivität dehumanisierte Wesen.

Der wesentliche Unterschied liegt auf einer anderen Ebene, nämlich darin, dass die islamisch „Motivierten“ sich direkt auf ein heiliges Buch, geheiligte Überlieferungen und einen paradigmatischen „Übermenschen“/Propheten, also auf eine weithin legitimierte und herrschaftskulturell verankerte „Doxa“, berufen können. (…)

Beatrix von Storch verurteilt antisemitische Terrortat von Halle

Jüdisches Leben gehört zu Deutschland

Ein irrer antisemitischer Stahlhelm-Neonazi hatte in Halle mehre Menschen umgebracht. Beatrix von Storch verurteilt diesen rechtsradikalen und rassistisch motivierten Terrorangriff scharf: »Die antisemitische Terrorattacke eines Neonazis auf die Synagoge in Halle am Jom-Kippur-Tag ist ein Angriff auf die gesamte Nation.«

Das Video von Halle zeigt einen armseligen Wirrkopf

«100 Prozent Fail»
Stephan B. wollte für ein rechtsextremes Publikum zum Helden werden. Im Film, den er live ins Netz übertragen hat, sieht man einen von sich und der Welt überforderten Menschen.

[Diverse Links]

Kommentar GB:

(…) „Gegen Ende des Videos richtet B. die Kamera ein zweites Mal auf sich selbst.  Sein Gesicht ist schweissnass.

«So Guys, das war’s», sagt er.
«Ich bin ein totaler Verlierer, ich bin widerlich.»“

Diese Selbstbeurteilung des Täters trifft zu.

Limburg

Syrer rammt in Limburg mit LKW mehrere Autos – Innenminister Seehofer: Motiv noch unklar

An einer Kreuzung im hessischen Limburg fährt ein Migrant mit einem gestohlenen Lastwagen in acht Fahrzeuge. Die Behörden stufen den Vorfall bisher nicht als Terroranschlag ein.

Kommentar GB:

Ein Motiv ist immaterieller Natur und kann daher nicht ohne weiteres bestimmt und nachgewiesen werden. Soweit kann den Behörden zugestimmt werden.

Aber es gab zwei sehr ähnliche Fälle: einen in Nizza, und einen in Berlin (Anis Amri).

Beides waren djihadistische Terroranschläge. Der Djihad ist eine koranisch verbindlich gebotene Handlungsweise.

Welches Motiv also haben die vom Koran programmierten Menschen?
Sie praktizieren den koranischen Djihad gegen die Ungläubigen.

Das ist ihr Motiv. Der Islam ist nichts Gutes.

Siehe hierzu: (…)

Limburg: Verleugnerpresse in Aktion

Nach dem vermutlichen Anschlag in Limburg reagiert die Mainstream-Presse wie immer:

Sie verleugnet. – Ein Kommentar

Kommentar GB:

Wenn ein Anschlag ins politisch-mediale Propagandaschema paßt, dann wird er breit aufgegriffen und die Staatsspitzen äußern rhetorisch ihre Betroffenheiten, so wie jetzt in Halle, und wenn das nicht so ist, dann wird bagatellisiert, umgedeutet, ignoriert und verleugnet – wie jetzt in Limburg; doppelte Maßstäbe.

Hierzu schreibt Michael Klonovsky: (…)

Der Islam und das linke Weltbild sollen mit allen Mitteln geschützt werden

Montag am frühen Abend im hessischen Limburg: Ein großer LKW steht vor der roten Ampel. Plötzlich reißt ein Mann (ca. 30 Jahre, Vollbart) die Fahrertür auf, starrt den LKW-Führer mit weit geöffneten Augen an. Dann zerrt er ihn mit Gewalt aus seinem Fahrzeug, setzt sich selbst rein und fährt davon. Nur wenige hundert Meter weiter rast er in mehrere PKWs hinein, die vor einer Ampel stehen. Vorher beschleunigt er laut Zeugenaussagen noch, schiebt dann nach dem Aufprall die Fahrzeuge vor sich her. Neun Autos werden schwer beschädigt, Menschen werden eingeklemmt. Es gibt einen Schwerverletzten, sechs Personen müssen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Insgesamt werden 17 Menschen verletzt. (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

ÖKO

Ökosystem-Denken und Ökologismus

Der Reduktionismus hat mit dem Ökosystem-Denken seine Gestalt gewechselt

Gegenüber der Beschränkung auf lineare Kausalketten haben sich Wissenskonzeptionen profiliert, die Vernetzungen denken. Eine seit den 1980er Jahren vergleichsweise populäre Version findet sich in Frederic Vesters Buch „Die Kunst vernetzt zu denken“. In der für die ökologischen Probleme sensiblen Öffentlichkeit spielt der Begriff des „Ökosystems“ eine große Rolle. Oft herrscht aber wenig Aufmerksamkeit für die mit ihm verbundenen Grenzen und Probleme. (…)

Meyers Blick auf  eine drohende Ökodikatur

Freie Bahn den Weltenrettern

Der übliche und eigentliche Gegenstand ihrer Kolumne dient Bettina Gruber diesmal als Hinleitung zum Klima-Diskurs. Dieser ist nicht nur ein probates Einfallstor für Sozialisten aller Schattierungen, sondern beleuchtet unfreiwillig auch das Problem des politischen und massenmedialen Umgangs mit ungesichertem Wissen. Dabei profitiert er von einem neuem Typus kindlicher Selbstermächtigung, der sich in „I want you to panic“ Greta Thunberg nur personifiziert. (…)

Extinction Rebellion: Opportunisten, Glaubenskrieger, gescheiterte Existenzen

Wer kann tagelang auf Straßen sitzen und Plätze blockieren? Wer hat Zeit, anderen Menschen kontinuierlich auf die Nerven zu gehen, und sie in ihren Tagesabläufen zu stören? Und: Wer finanziert diejenigen, auf die offenkundig kein Chef, kein Arbeitsplatz wartet, die keinerlei Erwerbstätigkeit nachgehen, die zum gesellschaftlichen Nutzen beiträgt?

Wir sind dieser Frage schon in einem früheren Post nachgegangen. Nun wollen wir zusammentragen, was es ansonsten noch an Informationen darüber gibt, wer sich bei Extinction Rebellion zur Aktivismus-Freizeit einfindet.

Beginnen wir theoretisch, (…)

dazu: Kritik begleitet Aktionswoche von Extinction Rebellion – „Todeskult der oberen Mittelschicht“

Die Aktionswoche der öko-extremistischen Bewegung „Extinction Rebellion“ findet nicht nur in Berlin, sondern auch in zahlreichen weiteren Städten auf mehreren Kontinenten statt. Unterdessen hat ein Blog aus dem Ruhrgebiet ein Video des Gründers der Bewegung vom Februar des Jahres veröffentlicht, in dem sich dieser offen dazu bekennt, die bestehenden freiheitlichen Ordnungen des Westens beseitigen zu wollen.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung! – Diese Organisation stellt mutmaßlich die Übergangsform zum offenen Ökoterrorismus dar, oder sie ist selbst dessen organisatorische Erscheinungsform.

Sollte deshalb demnächst eine „Grüne Armee Fraktion“ aktiv werden, könnte das nicht mehr überraschen. Der Prozeß grüner Politik treibt in diese Richtung.

Der grüne Ökoextremismus regiert in Berlin

Neben den freitäglichen Schulschwänzern handelt es sich damit schon um die zweite Vorfeldorganisation der sogenannten “Grünen”, die ohne jegliche demokratische Legitimation, aber mit maximaler medialer Aufmerksamkeit die Politik massiv in eine ganz bestimmte Richtung beeinflussen will – nämlich so, dass die Ziele der sogenannten “Grünen” Wirklichkeit werden, selbst wenn Hofreiter, Özdemir, Göring-Eckardt & Co. nicht an der Regierung beteiligt sind.

CO2 ist nur ein Effekt, nicht Ursache des Klimawandels

Zusammenschnitt der Statements des renommierten Meteorologen und Astrophysikers Piers Corbyn in Marijn Poels’ Dokumentarfilm „Der Bauer und sein Klima“ (D 2017).

Kommentar GB:

Sehr empfehlenswert!

Kein Klima-Notfall

‚There is no climate emergency,‘ hundreds of scientists, engineers tell U.N.
Climate Intelligence Foundation calls for UN meeting with experts from both sides of debate

(…) „The declaration made six points:· “Nature as well as anthropogenic factors cause warming”

  • “Warming is far slower than predicted”
  • “Climate policy relies on inadequate models”
  • „Carbon dioxide is “plant food, the basis of all life on Earth”
  • “Global warming has not increased natural disasters”
  • “Climate policy must respect scientific and economic realities” (…)

Meßdaten als soziale Konstrukte

Die Wetterstation Hohenpeißenberg ist die älteste Wetterstation Deutschlands und zudem eine Bergwetterstation – anders als bei Wetterstationen in Ballungsgebieten werden die Messwerte nicht durch die sich mit der Zeit verändernde Bebauung/Besiedlung drum herum verfälscht.

Das für den Klimawandel in erster Linie die von Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortlich sein sollen, zieht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den dänischen Physiker Henrik Svensmark in Zweifel.

Für sie sind Zusammenhänge magnetischer Sonnenaktivität, kosmischer Strahlung und Wolkenbildung für die Erdtemperaturen von erheblicher Bedeutung.

Es gibt mehrere multidisziplinäre wissenschaftliche Studien, die die CO2-Hypothese infrage stellen. So fahndet der dänische Physiker Henrik Svensmark seit längerer Zeit nach anderen Ursachen für die globale Erwärmung.

Er entdeckte neue Zusammenhänge zwischen der magnetischen Sonnenaktivität, der kosmischen Strahlung und der die Erdtemperaturen regulierenden Wolkenbildung.

Die Existenz des Klimawandels wird nicht in Abrede gestellt, immer mehr Wissenschaftler setzen ihn aber mit den natürlichen Mechanismen in Beziehung, die sich in Zeit und Raum vollziehen. (…)

Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus

John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino erhalten den Chemienobelpreis. Ihre Erfindung könne eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen ermöglichen.

DEUTSCHLAND

Die pseudowissenschaftliche Fundierung von Beschimpfungen und Kampfbegriffen – Von „Modernisierungsverlierern“ und „Klimaleugnern“

„Wir haben uns fast schon daran gewöhnt: Jeder, der mit der derzeitig politisch korrekten Weltbeschreibung nicht übereinstimmt, wird beschimpft.

Wer Gender-Studien für unproduktiv und eine Wissenschaftsparodie hält, wird kurzerhand zum „Rechten“, wenn nicht zum „Rechtsextremen“ oder zum Feind der Freiheit der Wissenschaft erklärt (so, als wären Gender-Studien Wissenschaft, was aus vielen Gründen, die die Kritiker wiederholt genannt haben, nicht der Fall ist).“ (…)

„Und das ist der Punkt: Es gibt Menschen, die mit einer bestimmten Entwicklung nicht einverstanden sind, aus welchen Gründen auch immer. Sie „verlieren“ nur dann, wenn sich die Entwicklung gegen ihren Willen vollzieht oder gegen ihren Willen von anderen durchgesetzt wird. Das setzt sie nicht automatisch in irgendein Unrecht. Und es erweist die in Frage stehende Entwicklung nicht automatisch als „gut“, nützlich, wünschenswert, begrüßenswert, notwendig oder sonstwie als etwas rein Positives oder Erforderliches.“ (…) (Hervorhebug GB)

Quelle: ScienceFiles

Die DDR und der jüdische Staat: Auftritt einer Informantin

Die Stasi bildete israelfeindliche Terroristen aus und versorgte sie mit Waffen. Ausgerechnet die ehemalige Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane soll jetzt in Berlin über das Verhältnis der DDR zum jüdischen Staat referieren. (…)

Hybridanleihe der Deutschen Bahn

Das Klimapaket der Bundesregierung sieht bis 2030 zwanzig Milliarden Euro für die Deutsche Bahn vor – ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn man bedenkt, dass die Bahn mit ungefähr genau dieser Summe verschuldet ist. Um die zusätzlich nötigen Finanzmittel zu bekommen, leiht die Bahn sich daher jetzt frisches Geld an den Finanzmärkten. Der helle Wahnsinn ist jedoch, dass sie dies in Form einer Hybridanleihe tut. So kassieren Goldman Sachs, Deutsche Bank, BlackRock und Co. fröhlich und risikofrei Gelder, die eigentlich dafür gedacht sein sollten, den Schienenverkehr zu stärken. Dieser Wahnsinn ist eine direkte Folge des wahnhaften Dogmas der Schwarzen Null.

„Wir sind das Volk. Wir sind ein Volk“

In seinem neuen Buch erläutert Albrecht Müller Manipulationstechniken und zeigt, wie man sich gegen Meinungsmache wappnet.

Als die Berliner Mauer am 9. November 1989 fiel, war auch unter jenen, die dafür in den verschiedenen Bürgerbewegungen der DDR gekämpft hatten, nicht klar, ob das Ergebnis zur deutschen Einheit führen solle oder nur zu mehr Demokratie und Selbstbestimmung in der DDR. „Wir sind das Volk“ war die damals wohl mehrheitlich verinnerlichte Parole.

Aber dann wurden – und dies sehr schnell – drei Buchstaben ausgetauscht. Dieser folgenreiche Austausch war weniger zufällig, als viele heute noch denken. Der Ruf nach der deutschen Einheit, die Veränderung der Parole von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“ war auch das Ergebnis einer bewussten und systematischen Kampagnenplanung, geplant und umgesetzt jedenfalls von der Bild-Zeitung und der CDU-Geschäftsstelle unmittelbar nach dem Mauerfall im November 1989. (…)

Fünf Gründe warum die Linkspartei an Geltungskraft verliert

Einst regierte die LINKE den Osten unisono und war als Kümmererpartei allgegenwärtig. Der deutsche Osten der Puls und die Partei seine Herzkammer. Doch die Windrichtung hat sich geändert, die Herzen auch: Die LINKE ist im Abschwung und verliert an Atem, ihr droht der Infarkt, wenn nicht gleich der Kollaps und die Versenkung in der Bedeutungslosigkeit. (…)

Kommentar GB:

Es wird wohl weiter zügig abwärts gehen, wie mit der SPD auch. Statt sich an den Werten der Aufklärung einschließlich Religionskritik – heute ist das: Islamkritik – zu orientieren, hat sich die Linke postmodernisiert – mit all den damit verbundenen abartigen Themensetzungen. Wer sich aber vom Zeitgeist hinter die Fichte und ins Gebüsch führen läßt, der kommt imprägniert wieder heraus. Und das merkt man eben besonders den Frauen der LINKEN an, wie deren Bundestagsreden – etwa die von Ulla Jelpke – zeigen.

Sarah Wagenknecht ist dagegen ein mündiges Individuum, und gerade deshalb steht sie allein. Abgesehen davon, daß (…)

EU-Politik

Die EU-Finanzminister einigen sich auf ein Minibudget für die Euro-Zone

Der Streit um ein eigenes Budget für die Länder mit dem Euro hat zu einem Minimalkompromiss geführt. Dahinter steckt eigentlich eine Grundsatzdebatte, die kaum geführt wird. Ob nämlich die Mitgliedstaaten mehr oder weniger EU wollen.

17,4 Milliarden Euro – Die EU versucht mit allen schmutzigen Mittel den Brexit zu verhindern

7,4 Milliarden Euro hat das Vereinigte Königreich im Haushaltsjahr 2018 nach Angaben des Office for National Statistics nach Brüssel überwiesen. Im Haushalt der Union aus 28 Mitgliedsstaaten macht dies einen Anteil von 11,9% aus. An einem Einnahme-Ausfall von rund 12% pro Jahr hätte jedes Unternehmen schwer zu knabbern, eine Bürokratie, in der die Mittel alle vergeben sind, noch bevor sie eingenommen wurden, um so mehr.

Kein Wunder also, dass in Brüssel mit allen Mitteln versucht wird, den Brexit zu verhindern. (…)

Boris Johnson: Großbritannien wird die EU im Oktober definitiv verlassen

EU will kommende Woche entscheiden
Der britische Premierminister beharrt auf einem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs noch vor Ende Oktober. Die Europäische Union ihrerseits will Ende kommender Woche entscheiden, ob ein Brexit-Deal möglich ist.

Läuft Merkel Amok? Einigung mit dem Vereinigten Königreich ausgeschlossen

Chris Mason, politischer Korrespondent der BBC, hat gerade die folgenden Informationen geteilt:

(…) Wenn zutrifft, was Chris Mason, der gewöhnlich gut informiert ist, hier verbreitet, dann zeigt dies zum einen, dass die EU zu keinem Zeitpunkt ehrlich verhandelt hat, dass es vielmehr und von Anfang an darum gegangen ist, das Brexit-Votum von 17,4 Millionen Briten zu unterlaufen, auf Zeit zu spielen, die Briten so lange hinzuhalten, bis die Zeit reif zu sein scheint, um den Brexit abzublasen. Dabei ist der EU offenkundig jedes Mittel Recht, angefangen dabei, die Iren in Kollektiv-Geiselhaft zu nahmen bis zum offenen Kalkül mit einem neuen Bürgerkrieg. (…)

Chronik: Katalonien und Spanien – eine Beziehungstragödie

Katalonien möchte sich von Spanien lossagen. Aber warum? Hinter der Idee steckt eine lange Tradition – ein Blick zurück.

INTERNATIONAL

Friedensnobelpreis geht an äthiopischen Regierungschef

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. Das gab das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo bekannt.

Kommentar GB:

Endlich mal eine vernünftige Entscheidung.

Erdogan wird vor Europa nicht halt machen

“Wir haben unsere Grenzen nicht freiwillig akzeptiert”, droht der türkische Präsident seit Jahren, und er schwadroniert ebenso lange über eine baldige Expansion der Türkei: “Wir müssen überall sein, wo unsere Ahnen waren.” Europa hat die osmanischen Großmachtträume bislang als bizarre Kraftmeierei überhört und abgetan. Ab sofort ist das anders. Mit dem angekündigten Rückzug der Amerikaner aus Nordsyrien geht für Erdogan die Tür zur Rückeroberung des Osmanischen Reiches auf.“ (…) „Andererseits will Erdogan mit seiner Religionsbehörde Diyanet Europa (explizit auch Deutschland) planvoll islamisieren; die Flüchtlinge spielen dabei eine Schlüsselrolle, etwa mit systematischen Moscheebauten, um den geflüchteten Gläubigen in der Fremde “eine Heimat zu schenken”. (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Nordkoreas Raketen und ihre Reichweiten im Überblick

Die Raketentests der vergangenen Jahre zeigen: Nordkorea kann nicht nur Ziele in Ostasien ins Visier nehmen, auch Amerika liegt nun in Reichweite seiner neusten Raketen.

Eine Übersicht.

Wie es im Welthandel weitergeht

Handelskriege, Protektionismus, Globalisierung

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die globalen Handelsbeziehungen umgekrempelt. Die Globalisierung war jedoch schon vor Trump angeschlagen. Vier Ökonomen geben Antworten zur Entwicklung in der Handelspolitik.

[Links]

(…) „Ausgerechnet das karolingische Kerneuropa, das sich gerne als Vorbild für den Kontinent sieht, ist aus dem Tritt geraten. Für Deutschland heisst dies, dass die neue Gereiztheit vermutlich auch ohne die Flüchtlingswelle 2015 eingetreten wäre. Diese war bloss der Katalysator, der eine latente Stimmung virulent werden liess. Das heisst aber auch, dass die Bundesrepublik ihren Seelenfrieden nicht wiederfindet, wenn die Aufrechten und Anständigen die AfD nur hart genug bekämpfen. Die Partei profitiert von der Nervosität, aber sie ist nicht deren Ursache.

Die Verunsicherung reicht tiefer und lässt sich nicht mit der Ausgrenzung einzelner Parteien aus der Welt schaffen. Sie ist Teil einer Bewegung, die alle Industrieländer erfasst hat. Die Hyperglobalisierung schwächt sich ab, vielleicht endet sie sogar. Der wie mit Steroiden gedopte Austausch von Waren, Menschen und Ideen hat die Wähler erschöpft. Nun wehren sie sich.

Ein Indiz hierfür ist nicht nur Donald Trump, der gute Chancen auf eine Wiederwahl hat. Er rechtfertigt Protektionismus und Nationalismus zwar besonders flamboyant, aber er ist längst nicht der Einzige.“ (…)

Kommentar GB:

Literatur!

ISLAM/MIGRATTION

Merkel lieferte Deutschland Erdogan aus

Nachdem Erdogan droht, 3,6 Millionen Syrer inklusive IS-Terroristen nach Europa/Deutschland zu schicken, wird das Desaster, das Merkel mit ihrer Politik der Asyleinwanderung angerichtet hat, auch für die letzten Gutgläubigen unübersehbar.

Gutes Urteil – Zum Islam konvertierter Soldat verweigerte Frauen den Handschlag 

(…) „Das Verwaltungsgericht habe die Klage zu Recht abgewiesen, urteilten die Richter. Durch seine religiös begründete Weigerung, Frauen die Hand zu geben, verstoße er gegen die Pflicht, für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten. Zusätzlich habe er gegen die Pflicht zum achtungs- und vertrauenswürdigen Verhalten verstoßen. Eine Weiterbeschäftigung des Soldaten hätte die militärische Ordnung und das Ansehen der Bundeswehr ernstlich gefährdet.“ (…)

(…) „Der ehemalige Soldat habe angegeben, problemlos mit Frauen zusammengearbeitet zu haben und sie zu respektieren. Auch anderen Menschen gebe der Kläger nach eigenen Angaben aus hygienischen Gründen nur in Ausnahmefällen die Hand. Die von ihm angegebenen Gründe für sein Verhalten gegenüber Frauen seien angesichts seiner konsequenten Hinwendung zum Islam nur Schutzbehauptungen, urteilten die Richter. Die Einstellung des Klägers widerspreche der Gleichstellung von Mann und Frau im Grundgesetz.“

Kommnetar GB:

Kritisch ist anzumerken, daß das Grundgesetz den Begriff der Gleichstellung überhaupt nicht kennt. In Art. 3 GG ist allein von Gleichberechtigung die Rede; gemeint ist also die Gleichheit beider Geschlechter vor dem Recht, so wie es das Wort selbst präzise ausdrückt: Gleichberechtigung heißt: gleiche Berechtigungen, nicht weniger und nicht mehr.

Quartett bleibt mit Verteilquote für Seemigranten unter sich

Weitere Staaten konnten im EU-Ministerrat nicht für Horst Seehofers „Pilotprojekt“ an Bord geholt werden.

„Deutschland, Frankreich, Italien und Malta sind mit ihrem Wunsch nach einer Quotenverteilung von Seeflüchtlingen auf der zentralen Mittelmeerroute beim EU-Innenministerrat heute „tendenziell unter sich geblieben“, sagte Österreichs Innenminister Wolfgang Peschorn. Damit wurde nichts aus dem ursprünglichen Ziel des deutschen Innenministers Horst Seehofer (CSU) weitere Staaten an Bord zu holen.“ (…)

Kommentar GB:

Alle Seemigranten sind aus eigener Entscheidung das Risiko eingegangen, und daher haben allererst sie die Verantwortung für sich selbst.

Nun läßt man aber selbstverständlich niemanden ertrinken, auch dann nicht, wenn die behauptete oder tatsächlich sich ergebende Notlage planmäßig herbeigeführt worden ist, und zwar in Erwartung einer „Rettung“, also einer Übernahme. Soweit besteht Einigkeit.

Aber es gibt keinerlei Grund, Seemigranten nach Europa zu verfrachten, anstatt sie umgehend an die in Reichweite befindliche afrikanische oder asiatische Küste zu bringen.

Was war das Motiv von Mohamad?

Am 4. Oktober 2019 stieg Mohamad M. mit einem Messer bewaffnet über den Sicherheitszaun der Synagoge in Berlin-Mitte und soll dabei laut Zeugen „Allahu Akbar“ und „Fuck Israel“ gerufen haben. Die Wachleute der Synagoge überwältigten den Angreifer und übergaben ihn der Polizei. Ein paar Stunden später wurde Mohamad M. allerdings wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Staatsanwaltschaft erklärte, weder eine Befragung noch eine Durchsuchung der Wohnung hätten Aufschluss über ein mögliches Motiv gegeben. Daher sei der Angreifer wegen mangelnder Haftgründe entlassen worden.

Vielleicht hätte die Polizei weniger in der Wohnung als in der Kultur des Täters nachschauen sollen, um Aufschluss über ein Motiv zu erlangen. (…)

Das Horst-Chamäleon – oder wie sich die CSU den Grünen anbiedert

Horst Seehofer, einst Kritiker der Flüchtingspolitik von Angela Merkel, hat sich mal wieder gewendet. Doch nun will Seehofer jeden vierten auf See geretteten Flüchtling aufnehmen. Was passiert da in der CSU? Biedert die sich gerade den Grünen an?

Kommentar GB:

Anstatt den Verfassungsbruch mit einer Verhaftung zu beantworten, ist er Innenminister geworden. Wenn man den link oben anklickt, sieht man Horst Seehofer …

Italien erklärt 13 Länder zu sicheren Herkunftsländern – Griechenland möchte nachziehen

Italien erklärt 13 Länder aus Afrika und Osteuropa zu sicheren Herkunftsländer. Ein Drittel der Migranten, die nach Italien gelangen, stammt aus diesen Ländern.

FEMINISMUS/GENDERISMUS/“QUEER“

Führungskräfte – Eva Kreienkamp von der Allianz führt Liste der „Top 100 Out Executives“ an

Queere Menschen sind auch in Führungsetagen angekommen: Das soll die zum zweiten Mal veröffentlichte Liste der 100 wichtigsten geouteten Führungskräfte aufzeigen.

Kommentar GB:

Eine Sichtung der Liste dürfte aufschlußreich sein.

Mein Kind, dein Kind

Das Kind als Ware

Fortpflanzung – Das Geschäft mit der Reproduktion im Ausland blüht, gerade in der Ukraine. Zu welchem Preis?

Kommentar GB:

Sehr lesenswert!
Für Narzissten gibt es nur die Erwachsenenperspektive, an die Folgen für andere, insbesondere für die betroffenen Kinder, wird nicht gedacht, sonst wäre das alles unterlassen worden.

Bitte stellen Sie sich vor, Sie seien ein solches Kind, das nun volljährig wird. Wäre dann für Sie alles in Ordnung? Oder welche Fragen würden Sie wem stellen?

Anschlag auf unser Beratungszentrum in Berlin!

Gewalt gegen 1000plus

Abtreibungsbefürworter, die sich selbst „Pro Choice“-Bewegung nennen, sprechen gern und viel über Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung und Neutralität. Wofür diese Bewegung wirklich steht, haben wir heute Morgen hautnah erlebt.

Paris: Demonstrationszug für die Familie

Riesige Demonstration in Paris: Für Vater, Mutter und Kinder

Wieder haben die Franzosen großartig vorgelegt: Ein langer und bunter Demonstrationszug für die Familie füllte am vergangenen Sonntag die Straßen von Paris. Laut Angaben des Veranstalters „La Manif Pour Tous“ demonstrierten rund 600.000 Menschen dafür, daß jedem Kind Mutter und Vater zustehen. Anlass war das Gesetzesvorhaben der französischen Regierung, künstliche Befruchtung auch für lesbische Paare und alleinstehende Frauen zuzulassen.

„Manif“-Sprecherin Ludovine de la Rochère kritisierte, so würden Männer zu Samenspendern degradiert und den Kindern ihr Vater vorenthalten. Sie betonte, wie wichtig diese Proteste seien: „Wenn wir es nicht schaffen, Grenzen zu ziehen und zu sagen, daß ein Vater für das Leben eines Kindes wichtig ist, dann werden wir überhaupt nichts mehr aufhalten können.“ (…)

Die tägliche ARD-Lüge: “Politikerinnen besonders oft Ziel von Hass”

(…) „Politikerinnen besonders oft Ziel von Hass“. Das ist ein Komparativ. „Besonders oft“ macht keinen Sinn, wenn es keine Vergleichsbasis gibt. Wer ist im Gegensatz zu “Politikerinnen” nicht besonders oft „Ziel von Hass“: ARD-Redakteure, Taxifahrer, Regenwürmer und Regenwürmerinnen?

Die Aussage ist nicht nur unvollständig, sie ist auch falsch, denn um „besonders häufig“ als Aussage rechtfertigen zu können, benötigt man entweder eine Vergleichsgruppe zu „Politikerinnen“ oder man benötigt eine Zeitreihe, in der sich etwas, was normal beginnt, zum Besonderen entwickeln kann. Die beiden vom Bayerischen Rundfunk, der auch schon bessere Zeiten gesehen hat, haben weder das eine noch das andere.

Sie haben ausschließlich weibliche Bundestagsabgeordnete befragt, niemand sonst. Ergo ist an ihrem Ergebnis nichts Besonders, aber alles gelogen. (…)

VERSCHIEDENES

Die Farbe Blau

Alles, was wir schon immer über die Farbe Blau wissen wollen, steht in einem aufschlussreichen neuen Buch des Wissenschaftsjournalisten Kai Kupferschmidt.

Physik-Nobelpreis geht an Kanadische Kosmologen und zwei Schweizer Entdecker von Exo-Planet

Der Physik-Nobelpreis geht an den kanadisch-amerikanischen Kosmologen James Peebles sowie an die beiden Schweizer Forscher Michel Mayor und Didier Queloz. Sie hätten maßgeblich zum Verständnis des Universums beigetragen, teilte die Wissenschaftsakademie in Stockholm mit.

Medizinnobelpreis – So messen Zellen den Sauerstoffgehalt

Dass wir zum Leben Sauerstoff benötigen, weiss jedes Kind. Weniger trivial ist der Mechanismus, mit dem sich der Körper an die Sauerstoffmenge anpasst. Für seine Entschlüsselung wird der diesjährige Medizinnobelpreis vergeben.

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