Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Tusch zum Fünfundsechzigsten – KW 30/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief
Tusch zum Fünfundsechzigsten
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche gibt es einen Verspäteten „Tusch zum Fünfundsechzigsten“. Es wird daran erinnert, dass früher einige Aussagen näher an der Realität waren als heute.

Angela Merkel

Ein Tusch zum Fünfundsechzigsten

Die Kanzlerin in ihren zehn besten Zitaten

„Sie wissen das, spätestens seit PISA: Bevor wir neue Zuwanderung haben, müssen wir erst einmal die Integration der bei uns lebenden ausländischen Kinder verbessern.“
Bundestagsrede am 13. Februar 2002

„Die zentralen Probleme unseres Landes sind offensichtlich: zunehmend instabile soziale Sicherungssysteme, hoch verschuldete öffentliche Haushalte, zu wenig Kinder. 30 Millionen Deutsche weniger in einigen Jahrzehnten, Abwanderung in einigen Bereichen, nicht gesteuerte Zuwanderung in anderen.“
Auf dem Leipziger Parteitag der CDU 2003

und Michael Klonovsky schreibt:

Hieraus seien drei Zitate ausgewählt:

Das Auswärtige Amt twitterte seinerseits unlängst: „Es ist nachweislich nicht die Aussicht auf Rettung im Mittelmeer, die Menschen veranlasst, sich auf den Weg nach Europa zu machen, sondern Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern“ (…)

Klima

Panik macht alle Probleme schlimmer – die Klimapanik genauso

Selbst wenn man menschengemachten Klimawandel als Prämisse annimmt, so sind die Forderungen der Öko-Profiteure hanebüchen – erhalten aber milliardenfaches Echo. – Daraus folgt, leider: Wir können wenig ändern, gerade WEGEN der Öko-Propaganda.

Klimaschutz geht ganz anders

Die Erde braucht wieder mehr grün

Klimaschutz geht auch anders. Gerade gelesen: Merkel will das Klima durch Aufforsten schützen.*) Da ist sie an sich auf dem richtigen Weg. Allerdings will sie das nur deswegen, weil Wälder CO2 absorbieren und CO2 doch das Klima aufheize. Für Merkel muss also nur deshalb mehr Wald her, damit er (mittels Photosynthese) das schlimme CO2 beseitigt. Sie denkt nur in dem vorgetäuschten Kausalzusammenhang „CO2 weg, Klimaerwärmung gestoppt“. Der wirkliche Klimaschutz sieht anders aus. (…)

Klima: Auf zum letzten Gefecht gegen das CO2 – und wenn es noch so sinnlos ist

Panikattacken bewirken Abstumpfung

Schüler und Eltern für Future überschlagen sich, Politiker laufen hinterher und wollen sich an die Spitze einer Bewegung setzen, die im Kreis läuft und auf der Stelle tritt: Die lustigsten Bocksprünge der Klima-Betroffenen.

Fridays for future mausert sich zum Konzern

Bestätigt: Fridays for future wird monetarisiert

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Fridays for future mit seinen „Ablegern“ wie Parents for future, Scientists for future oder Grandparents for future zu Geld gemacht würde. Und es ist auch keine Überraschung, dass der Finanzkonzern Ökoworld eine Hauptrolle bei der Monetarisierung spielt.

Im Deutschlandfunk wurde heute die Ökodiktatur gefordert!

„Wem immer noch nicht klar ist, wohin die Klimahysterie in Deutschland führt, der sollte sich unbedingt das Interview anhören, das heute morgen von der Moderatorin Sandra Schulz mit dem „Umweltökonomen“ Niko Paech geführt wurde. Darin hat der „Experte“ für Klimaschutz eine radikale Verarmung der deutschen Bevölkerung gefordert.“ (…)

„Man muss sich darüber klar sein, dass Leute wie Paech, die mehr als verbohrte Ideologen, nämlich Fanatiker sind, ihre Vorstellungen, auch ohne sie selbst vorzuleben, der Bevölkerung diktieren würden, wenn sie die Macht dazu hätten.Man muss sich fragen, ob die von Grünen-Chef Robert Habeck angekündigten radikalen Veränderungen, die angeblich alle Grünen-Wähler wollen, nicht bei Paechs Vorstellungen enden. Weiter muss sich jeder die Frage beantworten, ob er das wirklich will. Es ist nicht so, dass nicht klar gemacht wird, wohin die Reise gehen soll. “ (…)

Klimahysterie im Ersten – Wir müssen gezwungen werden!

Von der ARD lernen heißt, gehorchen lernen. Den Eindruck bekommt man, wenn man abends die „Tagesthemen“ einschaltet oder morgens das Radio. Da werden Vorschriften gemacht, dass es nur so kracht.

CO2-Steuer im Wohnungsbau wird zum Selbstzerstörungsmechanismus der SPD

Eine CO2-Steuer im Wohnungsbau, besonders im sozialen Wohnungsbau, wird zu einem Selbstzerstörungsmechanismus für die SPD, die die Wähler reihenweise in radikale Parteien treibt. Wie soll ich meinen Mietern erklären, dass SPD und CDU Klimaschutz auf ihre Kosten durchsetzen? So oder so: am Ende zahlt der Mieter, entweder direkt oder indirekt. Dazu später mehr.

Kommentar GB:

Stur und wie vernagelt wird die Migrationspolitik der GroKo bzw. des Parteienkartells gegen den Außenseiter vorangetrieben, obwohl die sozialen und kulturellen Schäden und Folgeprobleme von Tag zu Tag offensichtlicher werden. Die Frage ist: warum? Warum wird diese auch für das Parteienkartell selbst schädliche Politik weiter betrieben? Vielleicht, weil die nötige Freiheit einer Änderung auf Basis dieses Personals gar nicht vorhanden ist? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum kommt dann keine Einscht und Änderung zustande?

POLITIK

Hannover: Wahl zum Oberbürgermeister am 27. Oktober 2019

„Hannover. Noch vor Kurzem war er einer der führenden Militärs in Deutschland – jetzt geht er in das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters in Hannover: Die AfD hat den früheren General der Luftwaffe, Joachim Wundrak überraschend zu Ihrem Kandidaten für die Wahl am 27. Oktober bestimmt.“ (…) SPD und Grüne sind über den neuen Kandidaten entsetzt. (…) „Wer für die AfD kandidiert, steht für einen rassistisch-völkischen Ungeist“ sagt Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci.

Der OB-Kandidat der Grünen, Belit Onay, zeigt sich fassungslos. “ (…)

„Die CDU gibt sich gelassen. Für sie ist Wundrak „nur ein weiterer Kandidat.“(…)

„Seine Schwerpunkte als Oberbürgermeisterkandidat sehe er in der „Wiederherstellung der inneren Sicherheit, der Beendigung der Verwahrlosung des öffentlichen Raumes, der Schaffung von erschwinglichem Wohnraum vor allem für Familien mit Kindern und einer seriösen Haushaltspolitik.“

Quelle:

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 26. Juli 2019, Seite 1, von:

Gabriele Schulte und Andreas Schinkel

[Kein Link]

Verfassungsgerichtshof Sachsen genehmigt 30 AfD-Listenplätze

Die AfD hat vor dem sächsischen Verfassungsgerichtshof in Leipzig am Donnerstag einen Teilerfolg erzielt. Wie das Gericht am Abend mitteilte, darf die Partei bei der Landtagswahl am 1. September vorläufig mit 30 Kandidaten auf der Landesliste antreten. Das wurde im Eilverfahren entschieden. Am 16. August will das Gericht zudem in der Hauptsache entscheiden, ob die Kürzung der Liste überhaupt rechtens war. Wie die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs und Vorsitzende Richterin Birgit Munz nach der Verhandlung betonte, sei die Anordnung ausnahmsweise ergangen. Sonst bestünde die Gefahr, dass die Landtagswahl fehlerhaft durchgeführt werden würde und möglicherweise wiederholt werden müsste.

Die Entscheidung des Landeswahlausschusses, die Kandidaten auf den Plätzen 19 bis 30 zu streichen, war nach Ansicht des Gerichts höchstwahrscheinlich rechtswidrig.

Ab Platz 31 seien die Kandidaten mit einem anderen Verfahren bestimmt worden, begründete Munz die Beschränkung. (…)

Die Bundeswehr sollte mit der Heilsarmee fusionieren

Wird die neue Frau an der Spitze unserer Streitkräfte den Kurs ihrer Vorgängerin fortsetzen? Dazu gibt es einen Vorschlag: Die Bundeswehr sollte mit der Heilsarmee fusionieren. Was könnte unsere moralische Überlegenheit besser demonstrieren als eine Bundesheilsarmee. Unsere NATO-Verbündeten nehmen die Bundeswehr als kämpfende Truppe ohnehin nicht mehr ernst. Aber gerade die Amerikaner haben ja durchaus ein Faible für fromme Weltenretter. Eine Bundes-Heilsarmee würde bei ihnen bestimmt gut ankommen.

Ein Recht auf pole­mi­sche Zuspit­zung – BVerfG zu Schmähkritik und Meinungsfreiheit

Weil ein Mann die Verhandlungsführung einer Amtsrichterin mit „nationalsozialistischen Sondergerichten“ und „Hexenprozessen“ verglichen hatte, wurde er wegen Beleidigung verurteilt. Schmähkritik war das aber nicht, entschied das BVerfG.

Wer die Verhandlungsführung einer Amtsrichterin mit einem „Hexenprozess“ oder „nationalsozialistischen Sondergerichten“ vergleicht, beleidigt nicht gleich. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gab in einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung der Beschwerde eines Mannes statt, der wegen Beleidigung an einer Amtsrichterin verurteilt worden war. Das Landgericht Bremen muss in dem Fall jetzt neu entscheiden (Beschl. v. 14.06.2019, Az. 1 BvR 2433/17). (…)

Die Festung: Wie sich die Regierenden für die Folgen ihrer Politik rüsten

Selten war ein Vorhaben von größerer Symbolkraft als die Ankündigung, die Vorderseite des Berliner Reichstags durch einen zehn Meter breiten und zweieinhalb Meter tiefen Graben befestigen zu lassen. Auch ein mehrere Meter hoher Sperrzaun ist vorgesehen. Und die Kontrolle der Besucher soll künftig in einer Sicherheitszone mit einem 50 Meter breiten Schutzring stattfinden.

Kommentar GB:

Bitter – aber leider wohl zutreffend – faßt der Autor zusammen:

(…) „Während die Regierenden uns ihre Ideologie der offenen Grenzen aufzwingen, von deren Scheitern nicht nur Kriminalitätsstatistiken, sondern auch Frauenschutzzonen, Betonblöcke und Messerverbote zeugen, verbarrikadieren sie sich selbst in ihrem Führungsbunker und leugnen dabei nicht einmal, dass es die Angst vor dem Terror ist, die sie antreibt. Wo man seit mehr als 100 Jahren mit dem Leitspruch „Dem deutschen Volke“ begrüßt wird und (…)

„Identitätspolitik ist rechte Politik für Linke“

„Die linken Parteien sind in einer desolaten Lage“

Der Dramaturg Bernd Stegemann gilt als einer der Köpfe hinter Sahra Wagenknechts linker Sammlungsbewegung „Aufstehen”. Mit Nordkurier-Reporter Carsten Korfmacher sprach er darüber, wie gesellschaftliche Debatten jenseits der Moralkeule gelingen können.

Kommentar GB:

Ich zitiere folgende Passage:

(…) „Irgendwo gibt es ja trotzdem Grenzen. Wir dulden keine Holocaust-Leugnung, wir dulden keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit [? GB] und so weiter [?!? GB). Wo sind denn die Grenzen des Sagbaren?

Ganz einfach: Die Grenzen des Sagbaren sind (…)

NZZ macht Haltungsmedien nackt – dürfen die das?

(…) „Der ehemalige Chef des deutschen Verfassungsschutzes wagte es vor kurzem, die NZZ als das neue Westfernsehen zu bezeichnen. Er meinte damit, dass die NZZ auch in Deutschland als ein Organ wahrgenommen wird, das sich wohltuend vom Haltungs-Journalismus der Mainstream-Medien unterscheidet. Er meinte damit, dass man sich bei der NZZ wenigstens darauf verlassen kann, dass ein Fälscher und Bediener der Vorurteile der urban-linksgrünen Schickeria wie Claas Relotius bereits nach der ersten Unstimmigkeit keine weiteren Lügenartikel mehr schreiben darf. Ist zudem Maaßens Meinung, nicht die der NZZ.“ (…) (Hervorhebung GB)

Kommentar GB:

Sehr lesenswert!

EU-Politik

Europäische Union: Eine massive Ausweitung der Machthierarchie

Eine Überprüfung der wichtigsten politischen Vorschläge Von der Leyens zeigt, dass sie eine massive Ausweitung der Machthierarchie und Kompetenzen der Europäischen Kommission fordert. Ihre Vorschläge würden die Rolle Brüssels in praktisch allen Aspekten des wirtschaftlichen und sozialen Lebens in Europa erheblich stärken – auf Kosten der nationalen Souveränität.

Von der Leyen warnte davor, dass Brüssel die EU-Mitgliedstaaten, die sich gegen ihre Steuerreform aussprechen, ablehnen würde… Sie forderte einen umfassenden „Europäischen Rechtsstaatlichkeitsmechanismus“, um den Vorrang des EU-Rechts vor dem nationalen Recht der EU-Mitgliedstaaten zu gewährleisten. Sie warnte davor, dass es finanzielle Konsequenzen für diejenigen Mitgliedstaaten geben werde, die sich weigern, die Vorschriften einzuhalten… Sie forderte eine Änderung der Regeln, damit die EU auch ohne die einstimmige Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten handeln kann.

„Was Sie heute von Ursula von der Leyen gesehen haben, ist ein Versuch der EU, die Kontrolle über jeden einzelnen Aspekt unseres Lebens zu übernehmen. (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Die prognostizierte Wirtschaftskrise und ihre Folgen für Deutschland

Ökonomen warnen vor einer neuen Wirtschaftskrise. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert und kündigt Minuszinsen an. Was bedeutet das für Deutschland? Ein Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage und mögliche soziale Folgen einer Krise.

Boris Johnson gewählt, ohne uns zu fragen

Jetzt also Boris Johnson. Und wer hat ihm als erster gratuliert? Donald Trump natürlich. Da fragt man sich doch: Wie kann es nur passieren, dass die Leute in anderen Ländern immer wieder Politiker an die Spitze wählen, mit denen wir Deutschen uns nicht einverstanden erklären können? (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Der Nutzen der Tiefzinspolitik nimmt immer weiter ab

Bald folgt ein neues Paradigma

Die Notenbanken können die aktuelle Geldpolitik nicht mehr lange aufrechterhalten. Zinsen können nicht viel tiefer gesenkt werden. Und Wertpapierkäufe haben einen weiter abnehmenden Nutzen.

5,3 Milliarden deutsche Entwicklungshilfe für Atom- und Weltraummacht Indien

„Indien ist eine Weltraummacht. Das Land besitzt ein entsprechendes Programm und ist in der Lage, Trägersysteme erfolgreich einzusetzen, um Landegeräte auf den Mond zu schießen. (…)

Kommentar GB:

Über das Verplempern von Steuermilliarden.

Internationale Politik

China präsentiert neue Militärdoktrin: Mit „Weltklasse-Armee“ US-Hegemonie brechen

Die chinesische Regierung veröffentlichte diese Woche ihr aktuelles Weißbuch zur Militärdoktrin des Landes. China werde den Großmächten auf ihrem Pfad zur Hegemonie nicht folgen und stattdessen eine eigene Armee von Weltklasse aufbauen, so das Strategiepapier.

Poker am Persischen Golf

Es geht um die Herrschaft

„Amerika und Europa können die Golfregion aus eigenem Interesse nicht anderen Akteuren überlassen – nicht einer anderen externen Macht, wie etwa Russland, und noch weniger Iran. “

Kommentar GB:

Iran befindet sich – aus meiner Sicht – mit Rußland und im Hintergrund China in einer taktischen (!) Allianz, bei der es Rußland und China um indirekten geopolitischen Einfluß in der Region geht, während der schiitische Iran im Irak, in Syrien und im Libanon, evtl. auch in Jordanien mit dem saudisch-sunnitischen Einfluß rivalisiert: die Hizbollah im Libanon und die Hamas im Gaza-Streifen sind vorgeschonen Brückenköpfe des Iran gegen Israel, das sich dieser realen militärischen Bedrohung zu erwehren gezwungen ist. Auch das syrische Assad-Regime, das sich dank Rußland hat behaupten können, gehört hierzu. (…)

Julian Assange und die Verleumdung durch CNN

Der WikiLeaks-Herausgeber Julian Assange hat eine Todsünde begangen. Er hat sich mit den Mächtigen in den USA angelegt, ihnen ein ums andere Mal die Maske vom Gesicht gezogen und ihre Verbrechen offengelegt. Um das zu sühnen, ist ihnen jedes Mittel recht. Schon 2008 legte eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums dar: Es gelte, eine Kampagne zu führen, um das Vertrauen zu zerstören, das WikiLeaks genießt, und Assange selbst in den Schmutz zu ziehen. (…)

Die Taiwan-Frage

China schliesst eine gewaltsame Wiedereingliederung Taiwans nicht aus

„China behält sich im Streben nach einer Wiedereingliederung Taiwans weiter Gewaltanwendung vor. Peking werde zudem alle nötigen militärischen Massnahmen ergreifen, um «Separatisten» zu bezwingen, hiess es im jüngsten Weissbuch zur chinesischen Verteidigungspolitik.
Zu den Prioritäten Pekings gehöre es, «Taiwans Unabhängigkeit» einzuhegen, heisst es in den am Mittwoch veröffentlichten Unterlagen.“ (…)

Ein zweiter Blick auf die Massenproteste Hong Kongs

[Links]

Islam/Migration

Was tun gegen den politischen Islam?

Präsident Trump erkennt die Notwendigkeit eines ideologischen Kampfes gegen den „radikalen Islam“. Dies ist eine wohltuende Einstellung, die Mut macht und einem Paradigmenwechsel gleichkommt. Präsident Bush hat häufig über den „Krieg gegen den Terror“ gesprochen, aber Terror ist bloß eine Taktik, die in den Dienst völlig unterschiedlicher ideologischer Ziele gestellt werden kann (siehe hier). Präsident Obama erklärte sich als Gegner von „gewaltbereitem Extremismus“ und organisierte sogar ein internationales Gipfeltreffen zu diesem Thema (siehe hier). Trotzdem erweckte er manches Mal den Eindruck, dass ihm eher die Islamophobie als der radikale Islam Sorgen bereitet. In einer Rede vor der UN-Generalversammlung 2012 stellte er fest: „Die Zukunft darf nicht denen gehören, die den Propheten des Islam beleidigen.“

Mein Gegenstand hier ist jedenfalls der politische Islam, nicht der radikale Islam. (…)

Kommentar GB:

Hartmut Krauss (GAM e.V.) schreibt hierzu:

Positiv bemerkenswert ist, wie umfassend und durchgreifend  das irreale Konstrukt der Autorin (unpolitischer Mekka-Islam vs. politischer Medina-Islam) sowie die Reformillusion bzgl. des Islam bei den Kommentatoren   „durchfällt“.

Nicht ganz so eindeutig, aber in der Tendenz ähnlich gilt das auch für Imamin Seyran Ates auf „Tichys Einblicke.“

[Diverse Links und Informationen]

Pseudowissenschaftliche Märchenstunde: Die muslimischen Flüchtlinge sind überwiegend gut ausgebildete Demokraten

Gegenüber der islamapologetischen (antiislamkritischen) Auftrags“forschung“ und ihrer lächerlichen Behauptung, die muslimischen Flüchtlinge seien gut ausgebildete Demokraten (siehe Anhang; GB), ist Folgendes festzustellen:

Unter „Demokratie“ versteht die überwiegende Masse der muslimischen Zuwanderer nicht etwa ein politisches System, das durch „Volkssouveränität“, Trennung von Staat und Religion, Gewaltenteilung, Grundechte, Gleichberechtigung/Gleichheit vor dem Gesetz, Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit, Verbot von Zwangsverheiratung  etc.  gekennzeichnet ist,  sondern etwas ganz anderes. (…)

Ein aufgeklärter Mensch kann sich von Mohammed nur distanzieren

Als Prophet und zentrale Figur des Islams gilt Mohammed in seinem Handeln als unfehlbar, gelten seine Taten als Vorbild. Laila Mirzo fordert daher einen «sakralen Königsmord» an seiner Figur. Erst wenn offene Kritik an seinen Fehlern geübt werde, meinten es liberale Muslime ernst mit der Reformation. Ein Beitrag zur Debatte.

Ich habe mich geirrt. Um dem Erstarken des orthodoxen Islams in Europa entgegenzutreten, forderte ich in meinem Buch «Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim» eine strikte Säkularisierung. Staat und Religion müssten nur entsprechend voneinander getrennt werden, dann wäre für die Radikalen mit Deutschland kein Staat zu machen, dachte ich. Doch ich habe leider nicht weit genug gedacht, Säkularisierung ist wichtig, genügt aber nicht. (…)

Kommentar GB:

Der Islam ist nichts Gutes. Schließt dieses Buch. Und vergeßt es.

„Kurzer Abriss, warum der Islam nicht zu Europa gehört“

In einem Video der „Initiative an der Basis“ , die ihrerseits einen umfassenden Forderungskatalog für eine grundlegende gesellschafts- und einwanderungspolitische Neuausrichtung vorgelegt hat, umreißt Hartmut Krauss nochmals prägnant, warum der Islam nicht zu Europa gehört und den Werten und Prinzipien der Aufklärung diametral entgegengesetzt ist. (…)

 

McKinsey-Bericht über abzuschiebende Migranten enthüllt Fakten und Daten

Von BAMF verheimlicht
[Anmerkung Redaktion: BAMF – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge]

„47 Millionen Einnahmen für externe Berater, drei Milliarden Ausgaben für geduldete Migranten, unter Verschluss der Regierung gehaltene Informationen. Der Internetblog „Frag den Staat“ hat mit einem Klageverfahren gegen das BAMF erwirkt, dass die Behörde den unter Verschluss gehaltenen Inhalt des McKinsey-Reports aus dem Jahr 2016 veröffentlichen muss.“

(…)
„Die Klage auf Herausgabe der McKinsey-Studie ist übrigens nicht das einzige Klageverfahren, nachdem die Behörde klein beigeben musste. In einem weiteren Prozess musste das BAMF Informationen zu 249 Projekten, die im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfond gefördert wurden, herausgeben. Diese hatte der Journalist Nicolas Kayser-Brill eingeklagt. Im Mai gab ihm das Verwaltungsgericht Ansbach Recht.

Eine weitere Klage hat auch „Frag den Staat“ eingereicht. Es gehe dabei um (…)

Erschreckende Häufung von häufig brutaler Migrantenkriminalität

Migrantische Jugendbanden rebellieren in Saarlouis

In Saarlouis – nicht etwa in Berlin-Neukölln, und auch dort wäre es völlig inakzeptabel – musste sich eine größere Spezialeinheit der zur Hilfe gerufenen Polizei wieder zurückziehen und die Innenstadt ihrem Schicksal überlassen, da randalierende migrantische Jugendbanden schlicht in der deutlichen Übermacht waren und die Polizei ihnen nichts Ausreichendes entgegenzusetzen hatte – ein Vorfall, der sogar dem örtlichen SPD-Oberbürgermeister die Augen öffnete (und das will etwas heißen in dieser migrationsfanatischen Partei).

dazu: Hilferuf aus Saarlouis

Saarländischer Bürgermeister schlägt Alarm: Polizei hilflos gegen aggressive Migranten

Ein Land kapituliert. Erst in den Großstädten, dann an der Peripherie. Eine kleine Stadt im Saarland ruft um Hilfe, die Bürger können nicht mehr geschützt werden. No-Go-Areas in der Provinz, die Spezialeinheiten der Polizei kapitulieren vor gewaltbereiten „Jugendbanden mit Migrationshintergrund“.

Ein Dhimmi in Leipzig: Kant und das Schweinefleisch

In Leipzig müssen die Kinder zweier Kitas ab sofort auf Schweinefleisch verzichten. Nicht einmal das obligatorische Verteilen von Gummibärchen an Geburtstagen sei künftig erlaubt. Begründet wird das von Seiten der Kita-Leitung mit „Respekt gegenüber einer sich verändernden Welt“. Angesichts solcher Entscheidungen offensichtlich eine Welt, die die Werte der Aufklärung mit Füßen tritt.

Insgesamt besuchen 300 Kinder die beiden Einrichtungen. Mit dem Verbot wird laut BILD-Information Rücksicht auf zwei muslimische Mädchen genommen. Kita-Leiter Wolfgang Schäfer verteidigt die Essensumstellung. „Auch wenn es nur eine Familie wäre, die das Seelenheil ihres Kindes aus religiösen Gründen durch unreines Schweinefleisch beeinträchtigt sieht, setze ich diese Neuerung jetzt durch“. (…)

[Diverse Links]

Wenn Islamisten für „Sicherheit“ sorgen: Wird Security-Bereich radikalisiert?

Die Bundesliga-Vereine Werder Bremen und SC Paderborn räumen ein, Personen mit „Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten“ als Sicherheitsordner bei Fußballspielen eingesetzt zu haben. Der Staatsschutz ermittelt, wie es dazu kommen kann. „Diese Wachleute verkehren seit Jahren in der Islamismus-Szene“, so Expertin Birgit Ebel gegenüber Sputnik.

Lassen Sie sich nicht einreden, dass es sich um Seenotrettung handelt

“Diese Migranten sind keine Schiffbrüchigen und keine Flüchtlinge. Sie haben als einwanderungswillige Ausländer die Schlepperboote bestiegen, um von einem Shuttle-Service nach Europa gebracht zu werden.”

Muslim Reform: It Won’t Come Through the Imams

Tehran has confirmed that it has gone beyond the 300 kilograms of low-enriched uranium allowed under the 2015 nuclear deal and that the regime was lying all along.

This is not the first time the ayatollahs have lied about their intentions. They seem to have no qualms about this, although they consider themselves divinely appointed as God’s vicegerents on earth.

They call themselves Supreme Council leaders and Grand Ayatollahs. From their behavior they are neither “supreme” nor “grand,” because they will lie through the teeth for their own subversive agendas – mainly, to bring down Israel and the West. (…)

Feminismus/Genderismus/Sexualität

Pädophilen-Banden in England
– wie die Polizei einen Missbrauchsskandal vertuschte

Dutzende von Männern missbrauchten jahrelang Mädchen aus der Unterschicht. Die Ermittlungen wurden unterdrückt. Die ehemalige Polizistin Maggie Oliver beschreibt nun, wie menschenverachtend ihre Vorgesetzten über die missbrauchten Mädchen gedacht haben. (…)

Frankreich will künstliche Befruchtung allen Frauen zugänglich machen – auch wenn sie alleinstehend sind

Die französische Regierung hat ein Gesetz entworfen, das es lesbischen Paaren und Single-Frauen ermöglichen soll, Kinder auszutragen. Während die zuständige Ministerin jegliche ethische Bedenken vom Tisch wischt, ist die Gesellschaft gespalten.

[Diverse Links]

Die Gendermainstreaming-Hatespeech-Ausgabe

Im Zeitalter der fluiden Geschlechtsidentitäten widmen auch wir uns endlich dem Genderthema. Willkommen zur Genderfolge von 451°– dem Versuch, Klarheit in die Irrungen und Wirrungen der Genderfragen zu bringen!

Dekadenz und ihre Folgen: Als er herausfand, 32 Geschwister zu haben

Samenspenden und künstliche Befruchtung „für alle“

Eli Baden-Lasar ist das Kind seiner Zeit, unserer Zeit. Er ist natürlich der Sohn eines Vaters und einer Mutter. Doch die Dinge sind in seinem Leben etwas komplizierter. Nicht weil er es sich komplizierter gemacht hätte, sondern weil es seine Eltern für ihn getan haben. Dabei kennen sich seine Eltern nicht einmal.

Die „zwei Mütter“ von Eli Baden-Lasar haben ihm nicht verschwiegen, daß er mit Hilfe eines Samenspenders gezeugt wurde. Als er elf Jahre alt war, begann er Fragen zu stellen. So wurde ihm der anonyme Fragebogen in die Hand gedrückt, den sein Vater ausgefüllt hatte, und der darauf mit einer Nummer identifiziert ist. Das sind die einzigen Informationen, die den Kundinnen der California Cryobank, einer der größten Samenbanken der Welt, gegeben werden.

Der Vater eine Nummer? (…)

Schlappe für die Gender-Lobby: Familienministerium verpaßt seinem »Regenbogenportal« eine inhaltliche Rasur

Im vergangenen Monat Mai berichtete die Initiative Familien-Schutz in einem Gastbeitrag über das Regenbogenportal der Bundesregierung. Das Internetportal, das sich selbst als »Wissensnetz zu gleichgeschlechtlichen Lebensweisen und geschlechtlicher Vielfalt« präsentiert, ist in Wahrheit ein staatlich finanzierter Werbeauftritt der LGBT-Lobby. Nun hat das Bundesfamilienministerium still und leise die Seite stark überarbeiten und inhaltlich entschärfen lassen.

Deutsche Forschungsgemeinschaft – Genderforschung kassiert 20 Millionen Euro an Fördermitteln

Die von Bund und Ländern finanzierte Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Genderforschung im vergangenen Jahr mit 19,5 Millionen Euro gefördert. Damit stiegen die Ausgaben im Vergleich zu 2017, als die Summe bei 16,8 Millionen Euro lag, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervorgeht.

In dem Papier listet das Kabinett die genaue Verwendung der Mittel auf. Demnach wurde das Forschungsprojekt „Das Anna und ihr Hund. Weibliche Rufnamen im Neutrum. Soziopragmatische vs. semantische Genuszuweisung in Dialekten des Deutschen und Luxemburgischen“ 2018 mit 71.000 Euro gefördert. (…)

Feministische Politik: „Adelheid Noack” auf Platz 42 der Landesliste der LINKEN in Sachsen

„In Sachsen stehen Wahlen an.

Der Mitteldeutsche Rundfunk will, dass die Wahlen in die gewünschte Richtung gehen und bemüht sich, die Kandidaten zu betrachten und dem Volk nahezubringen.

Darunter befindet sich eine gewisse „Adelheid Noack” auf Platz 42 der Landesliste der LINKEN in Sachsen. Ob die LINKE so viele Stimmen bekommt, dass sie 42 Leute von der Landesliste in den Landtag bringen kann, ist eine andere Frage, aber theoretisch ist es möglich, dass die Dame dann auf Steuerzahlerkosten im Landtag sitzt, auf Dauer betrachtet sogar fette Pension bekommt und in Sachsen – und über den Bundesrat – in Deutschland über die Gesetze mitbestimmt. Deshalb wollte man es nicht versäumen, die Dame der Öffentlichkeit vorzustellen:“

[Links]

„Ruiniert die Sprache“ – Experte kritisiert Gender-Verhalten von Behörden

Zerstört das Gendern die deutsche Sprache? Ja, meint Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg. Der Experte kritisiert vor allem Behörden und Universitäten – und liefert Beispiele.

Von der Leyen droht an Frauenquote zu scheitern

Nur vier Mitgliedstaaten haben bisher Kandidatinnen nach Brüssel gemeldet– zehn hingegen Männer. Das Versprechen der neuen Präsidentin, in ihrer Equipe Geschlechtergleichheit zu schaffen, wird angesichts der politischen Realitäten kaum zu erfüllen sein.

Kommentar GB:

Die EU soll sich ruhig weiter mit derlei Mumpitz beschäftigen, während sie an dringenden realen Problemen fortlaufend scheitert, erodiert und ihren eigenen Auflösungs- und Spaltungsprozeß, der längst im Gange ist, nicht einmal bemerkt.

Verschiedenes

Hitzewelle in Deutschland

Seit Tagen leide ich unter einer Hitzewelle, die sich an die 40 Grad herantastet und dreist in mein Leben eingreift. Selbst mein Büro wird zum Glutofen: 27,1 Grad am PC. Une chaleur torride, wie die Franzosen sagen. Wie soll ich da einen vernünftigen Satz „zu Papier“ bringen.

Kommentar GB:

Ebenso treffend wie amüsant … unbedingt anklicken!

50 Jahre Mondlandung

Die Erde klein am Horizont

War die erste Mondlandung wirklich ein großer Sprung für die Menschheit? Zumindest lehrte sie uns Menschen mindestens so viel über uns wie über den Erdtrabanten selbst.

[Diverse Links]

Im Bann des Schwarzen Lochs – und Einstein hatte wieder einmal Recht

Die Allgemeine Relativitätstheorie besteht einen Stresstest im Zentrum unserer Galaxis. Dort steht der Stern „S2“ unter dem Einfluss eines Schwarzes Lochs mit einer gigantischen Masse.

[Links]

Kommentar GB:

Wieder keine Bestätigung der Theorie, sondern ein weiterer gescheiterter Falsifikationsversuch.

Das darf die all die besonders klugen Gender- und Identitätspolitikerinnen nicht ruhen lassen, denn ohne Zweifel sind deren Aspekte, Einwände und Kritikansätze bisher nicht berücksichtigt worden: Albert Einstein war – ganz schlimm – ein alter weißer Mann, und das geht ja nun gar nicht.

Kunstexzentriker Horst Janssen – Bürgerschreck, Bohemien, Borderliner

Zum 90. Geburtstag des Zeichners, Radierers und Grafikers Horst Janssen planen Oldenburg und Emden im Herbst eine verheißungsvolle Ausstellungskooperation.

Dire Straits: „Sultans of Swing“

Berufs-Jazzer, ausgelacht von jungen Rockern: Der Dire-Straits-Klassiker „Sultans of Swing“ beschreibt mit viel Selbstironie einen grauen Musiker-Alltag, nur um dann in ein Gitarrensolo für die Ewigkeit zu münden. (…)

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