Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Iran-Konflikt, Christenverfolgung, Edeka – KW 19/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief – Iran-Konflikt, Christenverfolgung, Edeka
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche: Der sich verschärfende Iran-Konflikt, die internationale Christenverfolgung und der volksverhetzende Werbeclip von Edeka.

POLITIK

Hans-Georg Maassen im Interview

«Für viele Linke bin ich der leibhaftige Satan»
Hans-Georg Maassen widersprach der Kanzlerin, dann verlor er sein Amt. Wer sehe, dass ein Vorgesetzter sich über Gesetze hinwegsetze, müsse dies aussprechen, sagt der ehemalige Chef des deutschen Verfassungsschutzes. Angela Merkels Flüchtlingspolitik gefährde die Sicherheit und den Zusammenhalt des Staates.

Meine These:

Die Vernunft ist weder „links“ noch „rechts“, sondern stets bei sich. –

Ich greife hier nur zwei kurze aber vielsagende Zitate heraus:

(…) „Ich glaube, wir in Deutschland leiden unter der Volkskrankheit des romantischen Idealismus, der Träumerei und der Besserwisserei. Und das verbunden mit einer Aggressivität, die im Grunde nur Fanatiker haben können. Das macht mir Sorgen, denn in anderen Ländern ist man viel gelassener im Umgang mit politischen Querdenkern.“ (…)

„Wie würden Sie Ihre politische Einstellung beschreiben? Sind Sie ein Konservativer? (…)

Sigmar Gabriel – Europa soll machtpolitisch zum Flexitarier werden

Der frühere SPD-Chef und Außenminister ist als Vorstandschef der Atlantik-Brücke vorgesehen [! GB].

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel soll heute als Kandidat für den Vorstand der Atlantik-Brücke vorgeschlagen werden. Er löst Friedrich Merz (CDU) ab. Endgültig entschieden wird darüber erst bei der Mitgliederversammlung Ende Juni, aber die Personalie steht so gut wie fest.

Heißt das, dass Gabriel jetzt ein „Austragsstüberl“ gefunden hat oder ist das eine Zwischenstation? Sein Vorgänger Merz ist wieder im Gespräch über Ministerposten, was manchen Unionsfunktionären auf die Nerven geht. (…)

Mehr Kant wagen

Die Toleranz gegenüber anderen Meinungen sinkt“, urteilte kürzlich der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes. Helfen kann eine Rückbesinnung auf den Philosophen Immanuel Kant. Der Zweifel an der eigenen Erkenntnis ist nach ihm die Voraussetzung der Freiheit.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Das Mathe-Abitur war angeblich zu schwer

Und schon haben wir nach dem Urbild der „Fridays-for-Future“-Demos eine Art Bewegung „Mondays-for-Maths-Success“. Man weiß mittlerweile, dass man mit Infantilisierung und Hysterisierung von Anliegen Erfolg hat.

EU-Politik

Das EU-Parlament im Mai

(…) „Nicht nur die europäischen Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die so genannten Populisten und Nationalisten wollen keine Zerschlagung oder einen Austritt ihrer Länder aus der EU. Sie fordern eine andere Organisation und veränderte Institutionen. Extrem parteipolitische Richtungen unterscheiden sich darin, dass die einen sich dagegen sträuben, Kompetenzen zentral zu bündeln und nationale Parlamente intensiver zu kontrollieren, während die anderen eine Art Vereinigte Staaten von Europa im Sinn einer europäischen Republik herbeisehnen. Die einen warnen vor einer imperialen Machtkonzentration, die anderen tragen die Fahne: „Europa ist die Antwort“ vor sich her, ohne zu erklären, wie die Frage und die Antwort lautet.“ (…)

Kommentar GB:

Es wird bei der EU-Wahl sehr wohl um etwas Wesentliches gehen.

Erstens geht es um die Frage, ob der politische Kurs der Global Governance im Hinblick auf eine Macht- und Zuständigkeitsverlagerung von der nationalen und demokratischen Ebene auf eine übernationale und nicht-demokratische Ebene weiter fortgesetzt werden oder gestoppt und umgelehrt werden kann.

Geht es wieter in Richtung auf zentralistische „Vereinigte Staaten von Europa“ (EU; Brüssel; Straßburg), verbunden mit dem Anspruch, europäische Weltmachtpolitik zu gestalten, oder aber in Richtung auf einen außenpolitisch bescheideneren und demokratischen, dezentral-nationalsstaatlichen „Europäischen Staatenbund“ (ES), den de Gaulle seinerzeit das „Europa der Vaterländer“ nannte? Also: ES oder EU?

Zweitens geht es um die Frage, ob (…)

Die Europäische Union – Struktur und Ideologie eines neoliberalen Konzepts der Global Governance

Das, was wir augenblicklich die EU nennen, hat schon eine etwas längere Geschichte und nannte sich zuvor EFTA und EWG. Der grundsätzliche Gedanke einer europäischen Vereinigung ist allerdings noch viel älter und geht bis auf Karl den Großen zurück.

Da wir einem mittelalterlichen Staats und Gesellschaftsverständnis entwachsen sind, kann das Zusammenwachsen der europäischen Staaten nur vor dem zentralen Hintergrund der drei letzten Kriege zwischen Deutschland und Frankreich (1870/71 1914/18 und 1939/45) sowie den daraus resultierenden Folgen gesehen werden.

Die furchtbaren Kriegseindrücke und Leiden brachten die ehemaligen Feinde dank der Weitsicht ihrer damaligen Lenker (Konrad Adenauer, Charles de Gaulle, Robert Schuman, Jean Monnet und Alcide de Gasperi) an den Verhandlungstisch. (…)

Newspeak: „Was die EU für mich tut“

Der Neusprech hat eine neue Dimension erreicht.

Die neue Dimension findet sich unter der Adresse:

www.das-tut-die-EU-fur-mich.eu

Die Fake News, die eine supranationale Organisation als individuellen Wohltäter darstellen will, ist so ziemlich das letzte aus der untersten Schublade der Manipulation, mit der die Realität auf den Kopf gestellt werden soll.

Tatsächlich müsste es heißen: Was-die-EU-mir-antut.eu oder Was-ich-gezwungen-werde-fuer-die-EU-zu-tun.eu (…)

Die Wahl-Farce ist perfekt

Nun ist es raus: Großbritannien wird auf jeden Fall an der Europawahl teilnehmen – selbst wenn man sich vorher doch noch auf den Brexit-Vertrag einigt. Damit wird die Wahl wohl endgültig zur Farce.

Die britische Regierung erklärte, selbst im Fall eines positiven Brexit-Votums bleibe nicht mehr genug Zeit, um die nötigen Gesetze zu beschließen und die Wahl abzublasen. Damit sind für die EU viele negative Folgen verbunden, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Hier ein paar Stichpunkte:

  • KEINE VERKLEINERUNG DES EU-PARLAMENTS – wie sei eigentlich geplant war;
  • ANDERE EU-ABGEORDNETE IN DER WARTESCHLEIFE – vor allem französische Anwärter gucken in die Röhre;
  • MEHRKOSTEN – das Europaparlament bleibt so groß wie zuvor und damit auch genauso teuer.

Besonders ärgerlich ist aber, dass die Briten nun auch den neuen Kommissionschef mitwählen. Die Briten hätten mit fast zehn Prozent der Stimmen beträchtlichen Einfluss auf die Besetzung des mächtigen Postens bis zum Jahr 2024 – obwohl sie der Union selbst bald wahrscheinlich den Rücken kehren. (…)

Was macht das EU-Parlament?

Und wer sitzt darin?  – Eine Spurensuche in Strassburg

Ein abrückender deutscher Doyen, eine enthusiastische Italienerin, ein rechter Franzose und eine strenge Haushaltspolitikerin aus Baden-Württemberg: das EU-Parlament ist ein Spiegel des Kontinents – und es gewinnt an Macht.

[Diverse Links – nzz.ch]

Wahlen bedeuten in der Türkei nichts mehr

Abstimmung in Istanbul annulliert

Eine Wahl wird annulliert, weil Präsident Erdogan das Ergebnis nicht passt. Das ist ein fatales Signal – und reicht weit über Istanbul hinaus. Ein Kommentar.

Kommentar GB:

Das trifft wohl zu. Und wie verhält es sich mit Brüssel, London und dem Brexit? Meine Vermutung ist die, daß die EU-Kommission der Praxis des Sultans ziemlich nah steht.

Nur wagt sie sich wohl noch nicht so weit aus der Deckung.

Österreichs Kanzler will tiefgreifende Reformen der EU

Kurz: Aktueller EU-Vertrag nicht mehr zeitgemäß

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hält das aktuelle Vertragswerk der Europäischen Union für nicht mehr zeitgemäß, da sich seit 2009 durch etliche Krisen viel verändert habe. Darum fordert der 32-jährige einen neuen EU-Vertrag mit tiefgreifenden strukturellen Reformen.

Kommentar GB:

Auch wenn vieles hier nur kurz angerissen worden ist: im Prinzip ist diese Forderung notwendig und berechtigt. Nur müßten neben den vertraglichen Grundlagen auch die EU-Institutionen samt ihrer Gesamtstruktur kritisch reflektiert werden und zwar insbesondere mit Blick auf das Demokratieprinzip. Das hätte Konsequenzen für das EU-Parlament und für den Ministerrat, ebenso für die EU-Justiz. Zu fragen wäre (…)

Internationale Politik

Der Iran-Konflikt spitzt sich zu

Pompeo Makes Unannounced Visit to Baghdad Amid Rising Tensions with Iran

[Pompeo macht einen unangekündigten Besuch in Bagdad angesichts der zunehmenden Spannungen mit dem Iran]

Kommentar GB:

Man muß das wohl im Zusammenhang mit den Angriffen der Hamas aus Gaza sehen, sowie mit der drohenden Schließung der Meerenge von Hormus durch den Iran, der die USA bereits mit der Entsendung von Flugzeugträgern begegnet sind. Die USA scheinen mir entschlossen zu sein, das schiitische Regime in Teheran jetzt oder sehr bald zu stürzen, d. h. noch während der Präsidentschaft von Donald Trump. Erst dadurch würde sich die sicherheitspolitische Lage Israels etwas entspannen, und zugleich gewönnen die USA – gegen die entgegengesetzten Interessen Rußlands – die Kontrolle über den Mittleren und Nahen Osten zurück. Insofern besteht hier im Falle eines militärischen Konfliktes mit dem Iran ein weitaus größeres Risiko. Man kann in diesem Zusammenhang nur auf die Besonnenheit der russischen Führung hoffen. (…)

Iran: Ausstieg aus dem Atomabkommen

Der Iran will sich teilweise aus dem Atomabkommen mit den USA und Europa zurückziehen und droht, seine Urananreicherung wieder aufzunehmen. Iran-Experte Adnan Tabatabai erklärt im Interview, wie groß die Verantwortung der EU-Staaten ist, unter welchen Umständen eine militärische Auseinandersetzung droht und welche Parallelen es zum Irak-Krieg gibt.

Kommentar GB:

In dem obigen Interview wird ein Szenario dargestellt, das sehr wohl möglich ist. Es könnte allerdings sein, daß es auf einem Irrtum beruht. Für die Präsidentschaft Trumps wäre eine wirkliche Veränderung der politisch stagnativen Situation im Nahen Osten sicherlich wichtig, und das heißt, es ginge bei der Schwächung oder der Beseitigung des iranischen Einflusses im Nahen und Mittleren Osten um existenzielle israelische Sicherheitsinteressen, sowohl an der Süd- wie an der Nordgrenze des kleinen Landes (Hizbollah im Norden; Hamas im Süden). Das ist durchaus nachvollziehbar. Hinzu kommt, daß eine solche Politik im Grunde nur im jetzigen Zeitfenster der verbleibenden restlichen ersten Amtszeit von Donald Trump umgesetzt werden kann. Dessen Entscheidungen (…)

Kriegsgefahr in Iran – EUropa ist gespalten

Die USA haben den Druck auf Iran gefährlich erhöht. Gleichzeitig droht Iran mit einem Teil-Ausstieg aus dem Atomabkommen. Die Kriegsgefahr steigt, doch die EU ist gespalten – fast wie im Irakkrieg.

Dies zeigte sich schon im Februar, als Polen eine so genannte Nahost-Konferenz veranstaltete. Die USA nutzen das Treffen in Warschau, um gegen Iran zu trommeln und eine “Koalition der Willigen” vorzubereiten.

Deutschland und Frankreich, die das Atomabkommen mit Iran unterstützen, waren nicht dabei. Stattdessen nahm auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu teil, der seit Jahren einen “Präventivschlag” gegen Iran fordert.

Drei Monate später ist die Lage noch dramatischer. Wieder wird Deutschland brüskiert – Außenminister Mike Pompeo sagte sogar einen Besuch in Berlin ab, um nach Bagdad zu eilen. Von dort aus dürfte er die US-Aktivitäten gegen Iran koordinieren. (…)

[Sehr viele Links]

Kommentar GB:

Es gibt durchaus nachvollziehbare geopolitische Gründe für diese Politik der USA, was allerdings nicht heißt, das sie damit gerechtfertigt wäre. Dumm ist sie jedoch nicht, allerdings ist sie gefährlich. Aber den Iran weiter an seinem Atomprogramm basteln zu lassen, das ist eben auch sehr riskant, insbesondere für Israel, und nicht zuletzt für Europa, das daran ebenso wenig irgendein Interesse haben kann. Da die USA kein Vertrauen in das Atomabkommen haben, womöglich zu Recht, verlassen sich eben nicht mehr darauf, sondern zielen auf das Mullah-Regime selbst. Die Atombombe (…)

Teheran lehnt Trumps Gesprächsangebot ab

Die Revolutionsgarden wollen mit dem US-Präsidenten nicht über eine Neuverhandlung des Atomabkommens sprechen. Diese Woche hat der Iran den Deal teilweise aufgekündigt.

Kommentar GB:

Der Konflikt bezieht aus folgenden Entscheidungen seine besondere Schärfe:

(…) „Nachdem Trump die Elitetruppe des regulären iranischen Militärs als Terrororganisation eingestuft hatte, betrachtet der Iran nun alle US-Truppen im Nahen Osten offiziell als Terroristen. In den USA werden Angriffe auf die in der Region stationierten Soldaten befürchtet.“ (…)

Islam/Migration

Neuansiedlung – „1,4 Millionen Flüchtlinge warten darauf, dass Platz für sie frei wird“

Deutschland will legale Zuwanderungswege ausbauen und besonders schutzbedürftige Flüchtlinge ohne Asylprüfung aufnehmen. Ehrenamtliche sollen einen Teil der Lasten tragen – für zunächst 500 Schutzsuchende. Doch der Bedarf ist laut UNHCR viel größer.

(…) „Am Montag verkündeten Vertreter von Bundesregierung und Kirchen ein neues Flüchtlingsunterstützungsprogramm: „NesT – Neustart im Team“.“ (…)

Kommentar GB:

Sehr dringende Leseempfehlung!

Bundesbürger sollen Flüchtlinge integrieren

Ob bei Behördengängen oder der Suche nach Wohnungen und Arbeitsplätzen – viele Flüchtlinge sind nach ihrer Ankunft in Deutschland auf sich alleine gestellt. Um sie besser in die Gesellschaft einzubinden, setzt die Bundesregierung nun auf Freiwillige. Auch für die Miete sollen die Mentoren aufkommen.

Kommentar GB:

So sieht die Praxis des „Resettlements“ aus; dringende Leseempfehlung!

dazu: Merkel-Regierung will Mentorenprogramm für »Flüchtlinge« einführen

Das Bürgschaftsprogramm ging bereits daneben

Das Bürgschaftsprogramm für »Flüchtlinge« ist gescheitert. Nun will die Merkel-Regierung sich ihrer Verantwortung anscheinend auf andere Weise entziehen: Ein Mentorenprogramm soll die Verantwortung auf die Bürger des Landes abwälzen.

Kriegführung des Islamischen Staates

Leider müssen die Anschläge in Sri Lanka gegen Christen und ihre Kirchen als beispielhaft für die Kriegführung des Islamischen Staates (IS) in der Gegenwart bezeichnet werden. Wenn die Täter dieser Anschläge auch weitgehend einheimische Muslime waren, so tragen diese Anschläge nur schon aufgrund des Bekenntnisses die Handschrift des Islamischen Staates und dessen Führung. Nach wie vor wird diese Organisation, trotz des Verlustes der durch sie noch vor kurzem kontrollierten Gebiete in Syrien und im Irak, durch den Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi und seinen Führungsstab straff geführt. (…)

Erfurt zeigt Gesicht gegen den Moscheebau der Ahmadiyya

Am vergangenen Samstag war die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in der thüringischen Hauptstadt, um zusammen mit den Aktivisten von „Erfurt zeigt Gesicht“ eine umfassende Aufklärung über das wahre Gesicht der Ahmadiyya und den Politischen Islam vorzunehmen.

Neben der DITIB ist die Ahmadiyya Muslim Jamaat bei der Errichtung von Koranbunkern derzeit wohl die aktivste Islam-Organisation. Den Osten Deutschlands haben sie im Rahmen ihres 100-Moscheen-Planes nun verstärkt im Visier. So reichten die umtriebigen Mohammedaner, die die Ungläubigen so gerne mit ihrem „Liebe für alle, Hass für keinen“-Slogan hinters Licht führen, am Montag auch einen Bauantrag in Leipzig ein. (…)

[Viele Links]

GAM-Newsletter 09. 05. 2019

(…) die Europawahl ist nicht zuletzt auch eine Abstimmung über folgende grundlegende Frage:

Ja oder Nein zur forcierten Ansiedlung vormoderner (islamischer und tribalistischer) Herrschaftskultur in Europa (vor allen in D) mit all ihren negativen Folgen.

Das heißt auch: Zustimmung oder Ablehnung der aufgenötigten Umsetzung der UN-Migrationsagenda auf dem Rücken der europäischen Bevölkerungen.

Wer für den Erhalt und den Ausbau der säkular-demokratischen Werte- und Lebensordnung eintritt, muss diesem destruktiven Gesellschaftsumbau – realisiert unter dem Vorwand der „Flüchtlingsmigration“ – in Richtung auf importierte Ausbreitung voraufklärerischer und autoritär-repressiver Verhältnisse mindestens die Unterstützung entziehen.

Das heißt: Keine Stimme für die etablierten Parteien, die für dieses neoliberal-multikulturalische Umbauprojekt stehen. (…)

Marx (rk) und Bedford-Strohm (ev) geben „Segenswünsche“ zum Ramadan

Am Sonntag begann für Moslems der Ramadan. Einen Monat lang, bis zum 4. Juni, dürfen sie jetzt in völlig ungesunder Weise tagsüber weder trinken noch essen, um sich dann nach Sonnenuntergang die Bäuche vollzustopfen. In der islamischen Welt fürchten Christen und andere „minderwertige Ungläubige“ diese Zeit besonders, denn darin werden sehr viele Gewalttaten verübt, was auch historische Gründe hat: So ist der Ramadan seit den Anfängen des Islams auch ein Monat des Kampfes. Der moslemischen Überlieferung zufolge besiegte der Prophet Mohammed mit seinen Anhängern im Jahr 624 in der Schlacht von Badr während des Fastenmonats die Kuraisch, den mächtigsten Stamm seiner Heimatstadt Mekka.

Gerne ziehen moslemische Führer bis in die heutige Zeit während Ramadan in den Krieg: So nannte etwa der ägyptische Präsident Anwar as-Sadat 1973 seinen Überraschungsangriff auf Israel im Jom-Kippur-Krieg – der auch als Ramadan-Krieg bekannt ist – „Operation Badr“. (…)

Die riskante Strategie des Berliner Innensenators

Berlins Innensenator Geisel will die islamistischen Muslimbrüder einspannen, um IS-Kämpfer zu de-radikalisieren. Ein gefährliches Experiment. Ein Kommentar.

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

Vernichtung christlichen Lebens und christlicher Menschen

  • Islamische Extremisten haben festgestellt, dass der Westen nicht mobilisiert, um sie daran zu hindern, Christen zu unterdrücken, als ob unbewusst eine seltsame Konvergenz zwischen unserem Schweigen und dem Projekt der ethnischen Säuberung durch den islamischen Staat, das auf die Auslöschung von Christen abzielt, stattgefunden hätte.
  • „Die Religionsfreiheit, der Kernwert der westlichen Zivilisation, wird in weiten Teilen der Welt zerstört. Doch der Westen, der diesen Religionskrieg kurzsichtigerweise leugnet, wendet seinen Blick ab…“ – Melanie Phillips, britische Journalistin, The Times, 17. November 2014.
  • Der Herzog von Cambridge, Prince William, besuchte gerade die muslimischen Überlebenden des Angriffs auf die Moschee in Christchurch, Neuseeland. Warum spornt das gleiche Mitgefühl die britische Königsfamilie nicht dazu an, in Sri Lanka, ihrer ehemaligen Kolonie, vorbeizuschauen, um die christlichen Überlebenden zu treffen, bevor sie nach England zurückkehrt?
  • Der Appell der Töchter von Asia Bibi, man möge ihrer Mutter helfen, traf im Westen auf taube Ohren. Großbritannien weigerte sich, dieser verfolgten pakistanischen christlichen Familie Asyl zu gewähren.“ (…)

dazu: Christenverfolgung ist »Völkermord« der Moderne

Großbritanniens Außenminister spricht von »Genozid«

245 Millionen Christen leiden weltweit in über 50 Ländern unter Verfolgung. Jedes Jahr steigt die Zahl um 30 Millionen. Großbritanniens Außenminister spricht von »Genozid«. Die Mainstream-Medien schweigen.

SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung lädt iranischen Holocaustleugner als Gastredner ein

Saeed Khatibzadeh soll am 14. Mai bei der von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Diskussionsrunde »Deal or no deal« zu dem Verhältnis zwischen Europa und dem Iran sprechen dürfen. Khatibzadeh ist Leugner des Holocausts und droht in seinen Veröffentlichungen Israel immer wieder unverhohlen mit Krieg.

Sri Lanka weist Hunderte Ausländer aus

Als Konsequenz aus der Anschlagsserie an Ostern müssen mehr als 600 Ausländer Sri Lanka verlassen. Besonders betroffen sind islamische Geistliche. Die Maßnahme ist Teil einer Visa-Verschärfung für Religionslehrer.

Gauland: „Verfasster Islam nicht mit Grundgesetz vereinbar“

Der Islam folgt laut dem AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland der Scharia. Seine Sorgen begründet Gauland mit Verweis auf einen fiktiven Roman.

[Diverse Links]

Hamas in Gaza

Israel, 5. Mai 2019 – Israel wird seit gestern massiv mit Raketen bombardiert. Überall in Israel heulen die Alarmsirenen. Viele Kinder, Frauen und Männer verbringen heute den Tag in Bunkern.

Ostern im Jahre 2019 n. Chr. und sein Triptychon

Das linke Bild

Der Brand von Notre Dame – oder das Zeichen

http://www.faktum-magazin.de/2019/04/freitagsbrief-kw-16-2019/

 

Das mittlere Bild

Viele tote Christen in Sri Lanka – oder die Tat

http://www.faktum-magazin.de/2019/04/freitagsbrief-kw-17-2019-tote-christen-in-sri-lanka/

 

Das rechte Bild

Freiheit und Demokratie – oder der Sinn

http://www.faktum-magazin.de/2019/05/freitagsbrief-kw-18-2019-freiheit-und-demokratie/

Feminismus/Genderismus

Verleumdung ist ein Fachbeitrag: Anwalt der AAS-Stiftung will wohl Strafgesetze streichen

Etwas Falsches absichtlich zu behaupten, mit der Intention, anderen zu schaden, ist Verleumdung oder üble Nachrede oder Diffamierung. Wir denken, das sagt der gesunde Menschenverstand.

Im Folgenden berichten wir vom Marburg-Gate, das hier schon mehrfach Gegenstand war.

An der Universität Marburg finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Projekt, das den Titel „Krise der Geschlechterverhältnisse – Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftspaltendem Potential“ (REVERSE) trägt. Nun sagt schon ein solcher Titel, dass es nicht um Wissenschaft gehen kann, denn das, was zu zeigen wäre, das „gesellschaftsspaltende Potential“ und die Qualifikation von Anti-Feminismus als ein Krisenphänomen, wird bereits vorausgesetzt. Es bildet den Ausgangspunkt dessen, was in REVERSE getan werden soll. (…)

Edeka-Spot zum Muttertag: raus mit dem Vater

Das Video des Edeka-Konzerns ist keine Werbung für Produkte sondern ein familienpolitisches Programm. Verhaltensweisen von Menschen sollen verändert werden. Und das mit einem Aufsehen und Widerwillen erzeugenden Video. Die Wertschätzung von Frauen für Väter soll untergraben werden.

Eine andere kritische Stellungnahme:

„Danke-Clip“: Edekas Reaktion auf eine Beschwerde

und: Heftige Kritik an Edeka-Werbung – „Grausam gegenüber Männern“

Väter, die sich nicht um ihre Kinder kümmern können – das ist der Inhalt des neuen Werbespots von Edeka. Gedacht ist der Clip für den anstehenden Muttertag.

Dafür erntet Edeka wütende Kommentare.

Kommentar GB:

Der Werbeagentur Jung von Matt und ihren Auftraggebern sende ich hiermit meine gesammelte Verachtung. Ich frage mich, ob dieser Clip über Beleidigung und Verleumdung nicht noch hinausgeht …

Sachsen-Anhaltinisches 800-Millionen-Potlatsch: Gendersensible Steuergeldverschwendung im großen Stil

(…) „Einzelplan 06 des Haushalts des Landes Sachsen-Anhalt weist auf Seite 5 unter der Überschrift „Genderziel“ sage und schreibe 835.831.000 Euro aus, die aus dem Fenster geworfen werden, um die „Gleichstellungsziele“ des Landes, von denen bekannt ist, dass sie viel Geld verschlingen, von denen aber unbekannt ist, ob sie jemals einen Mehrwert produzieren werden, zu erreichen.

835.831.000 Euro werden zur „Herstellung der Chancengleichheit von Männern und Frauen“, also zur Förderung von Frauen verschleudert, um z.B. „FEM-Power“ zu finanzieren, ein Projekt, das sich in einer „landesweiten Initiative Gendercampus“ niederschlägt, die an der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg Geld verschlingt, um die Themen „Gender, Genderforschung, Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit“ transparent zu machen. (…)

Verweiblichte Gesellschaft – Der ungehemmte Feminismus drängt Jungen ins Abseits

Die Politik ist weiblich bestimmt. Die Bildung ist weiblich bestimmt. Die Erziehung zuhause, in Kindergärten und Horten sowieso. So mancher Junge heutzutage wächst bis zum Erwachsenenalter gänzlich ohne männliche Vorbilder auf: Mit ernsten Folgen für die psychische Entwicklung.

Erst mit dem Übertritt ins Berufsleben, mit dem ersten Vorgesetzten, bekommen die jungen Männer eine männliche Autorität mit ihren Ecken und Kanten und ihrer oftmals sachlich-rauen Tonart zu spüren. Oft ist es dann für die jungen Erwachsenen zu spät, um sich anzupassen. Spannungen und Konflikte sind vorprogrammiert. Das Problem einer einseitig verweiblichten Lebens- und Berufswelt verschärft sich zusätzlich durch eine staatliche Erziehung und Bildung, die von eifrigen Pädagogen und Aktivistengruppen zunehmend gender-feministisch überformt wird. Hinter der Rede von „geschlechterfreien Zonen“, die man für Kitakinder und Schüler schaffen wolle, um ein „freies, selbstbestimmtes“ Aufwachsen und Lernen zu ermöglichen, verbirgt sich denn auch kein Emanzipationsschub, sondern eine zutiefst jungen- und männerfeindliche ideologische Triebkraft. (…)

Verstoßen Frauenquoten gegen Demokratie? – #DHMDemokratie

Frauenquoten sind ein wichtiger Bestandteil der Frauenpolitik. Mit ihrer Hilfe soll in wichtigen Bereichen der Gesellschaft im Idealfall ein paritätisches Verhältnis der Geschlechter erreicht werden. In vielen der im Bundestag vertretenen Parteien gibt es bereits Frauenquoten, so bei den Grünen, in der SPD und in der Partei „Die Linke“. Bei Landtagswahlen in Brandenburg müssen ab 2020 gleich viele Frauen wie Männer als Kandidaten aufgestellt werden. Zur Erhöhung des Frauenanteils im Bundestag drängt Bundesjustizministerin Katarina Barley auf eine Änderung des Wahlrechts.

Doch wie vertragen sich Frauenquoten mit unserer Demokratie?

Konzentrieren wir uns hier auf die Frauenquote in den politischen Parteien, also die innerparteiliche Frauenquote. Die Argumente, die ich hier verwende, können auch bezüglich der Frauenquote in den Parlamenten verwendet werden.

Jede Frau darf einer politischen Partei beitreten. Als Mitglied darf sie dort für ein politisches Amt kandidieren. Sie muss sich zu diesem Zweck zur Wahl stellen. Wird sie von der Parteibasis mehrheitlich für das Amt gewählt, darf sie es auch bekleiden. Das ist Demokratie. Alles, was dieses demokratische Verfahren umgeht, ist meines Erachtens undemokratisch. (…)

„Alles queer macht der Mai“ – obszönes Theater für Schulklassen, sexualisierte Tänze für Kinder

„Alles queer macht der Mai“ – unter diesem Motto werden den ganzen Mai lang in Berlin „queere“ (also alles nicht-heterosexuelle) Workshops, Theaterstücke, Lesungen und vieles mehr angeboten. Der sogenannte queer history month versteht sich als „Bildungsangebot“ insbesondere für Schulen und Kinder und Jugendliche, sich intensiver „mit Aspekten geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ zu beschäftigen.

Geboten wird da z.B. das Theaterstück „Das Nacktschnecken-Game“ (ab 12! Jahren). Darin sind die vier Hauptdarsteller in einer Nacktschnecke gefangen, der sie durch Lösen verschiedener Aufgaben zu entkommen versuchen. Eine dieser Aufgaben ist es, 100 verschiedene Begriffe für Geschlechtsorgane zu sammeln: „die notierten Begriffe sind sexistisch, gewaltsam, es sind gefährlich-abfällige Bemerkungen über Frauen: »Ich fick dich, bis du nicht mehr aufstehen kannst!«“. In einer anderen Szene entdecken die beiden männlichen Darsteller „erst ihre Körper, dann einander.“ (…)

Psychopathie – „Frauen manipulieren eher“

Lydia Benecke kennt die Unterschiede zwischen Psychopathinnen und Psychopathen

Lydia Benecke, 36, studierte Psychologie, Psychopathologie und Forensik. Sie arbeitet als Beraterin in Kriminalfällen und therapiert Sexual- und Gewaltstraftäter. 2018 erschien ihr Buch Psychopathinnen bei Lübbe

Verschiedenes

Phagentherapie rettet todkranke Patientin in einem Fall von Mukoviszidose

Bislang führte die Bekämpfung von Bakterien durch Phagen in westlichen Industrieländern ein Schattendasein. Doch ein Fall aus London zeigt ihre potenzielle Kraft.

Marienburg-Monographie – Ein Unikum im Trend der Zeit

Wofür wurde dieser Bau geschaffen, und was geschah in ihm? Christofer Herrmann geht der Geschichte der Marienburg nach, einst Sitz des Deutschen Ordens, heute Weltkulturerbe.

Sein Buch ist ein Ereignis.

Die Thunberg-Ernmans: Eine unendlich traurige Familiengeschichte

Greta Thunbergs Mutter Malena Ernman hat ein Buch mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“ geschrieben (es stehen zwar alle Namen der vierköpfigen Familie auf dem Cover, aber Ernman ist die Autorin). Sie schildert darin Gretas bisheriges Leben und ihren Weg zur Umweltaktivistin. Das Buch erschien in Schweden bereits im vergangenen August und endet, als Greta gerade ihren Schulstreik beginnt. (…)

Doch Greta kommt in die fünfte Klasse, und plötzlich geht es ihr gar nicht mehr gut. Sie weigert sich zu essen, weint den ganzen Tag und ist depressiv. Irritierenderweise wird dem Leser dieser Wechsel abrupt in lediglich einem Absatz präsentiert, so als wäre er eine folgerichtige Entwicklung. Stattdessen möchte man fragen, ob bis dahin tatsächlich alles so wunderbar gelaufen ist. Weniger knapp wird hingegen Malena Ernmans Abschied von der Oper geschildert, denn sie beschließt nun, beruflich kürzer zu treten. Am 2. November 2014 gibt sie ihre letzte Opernvorstellung in Schweden; dieser Abend wird auf immerhin fünf Seiten beschrieben – inklusive eines theatralischen Ohnmachtsanfalls seitens Ernmans. Typisch Opern-Diva? Wenn sie im Folgenden den Zusammenbruch ihrer beiden Kinder darlegt, behält sie diesen eigenartigen Tonfall, schwankend zwischen Bühnen-Dramatik und einer seltsamen Abgeklärtheit, bei. (…)

Biodiversität

Der erste globale Bericht des Weltbiodiversitätsrats zeichnet ein finsteres Bild vom Zustand der biologischen Vielfalt auf der Erde: Es geht abwärts, und das immer schneller.

dazu: Geballtes Wissen zur biologischen Vielfalt auf der Erde

Der erste globale Bericht des Weltbiodiversitätsrats erscheint heute

Der Weltbiodiversitätsrat veröffentlicht heute seinen ersten Bericht zum globalen Zustand der Biodiversität. Analog zum Klimabericht des IPCC fasst dieser den Stand des Wissens zur biologischen Vielfalt auf der Erde zusammen, will aber auch Handlungsoptionen aufzeigen.

Kommentar GB:

Zu befürchten ist, daß das, was hieran sachlich begründet ist, wiederum planmäßig als ein absichtlich irrationaler Strudel politischer Hysterie organisiert werden wird, wie man das von der „Klimapolitik“ – bis hin zur offenen Absurdität – bereits kennt. Zu berücksichtigen ist bei beiden Themen jedoch allererst, daß Klima und Artenvielfalt immer schon natürlichen Veränderungsprozessen unterliegen. (…)

[Diverse Links]

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