Der FreitagsbriefFreitagsbrief 2019

Freitagsbrief – Terror von Christchurch – KW 12/2019

Professor Dr. Günter Buchholz:
Der Freitagsbrief – Terror von Christchurch
Ausgewählte Links der Woche
Gesammelte, kommentierte, wöchentliche Verweise der Frankfurter Erklärung auf aktuelle Nachrichten.

Diese Woche hat der Terror von Christchurch/Neuseeland schockiert. Über allem Entsetzen darf man die Opfer des Islams nicht vergessen.

Im Jahr 2014 gab es etwa 32.685 Tote durch terroristische Angriffe. Dabei wurden 78 % in einem der fünf Ländern Irak, Nigeria, Afghanistan, Pakistan und Syrien getötet. Boko Haram tötete 6.644, ISIL 6073, die Taliban 3.310 und Islamisten aus dem Volk der Fulbe 1.229 Menschen.

(…)

In der westlichen Weltöffentlichkeit finden dagegen hauptsächlich die Anschläge innerhalb der westlichen Welt Aufmerksamkeit, während vergleichbare Angriffe gegen Christen und andere religiöse Minderheiten in Afrika und im Nahen Osten kaum wahrgenommen werden.

Neuseeland – der Terror von Christchurch

Warum Christchurch (Neuseeland) eine doppelte Katastrophe darstellt

49 Tote und 48 zum Teil schwer Verletzte, so lauten die aktuellen Nachrichten aus dem neuseeländischen Christchurch, wo heute, am Freitag, wahrscheinlich von einem ethno-nationalistischen Öko-Faschisten (Braun-Grüner) als Haupttäter Anschläge auf zwei Moscheen verübt wurden. Dieses brutale Massaker, bei dem mit automatischen Waffen auf unbewaffnete Menschen, auch Kinder geschossen wurden, die teilweise schon wehrlos am Boden lagen, stellt gleich eine doppelte Katastrophe dar: menschlich-individuell, aber auch gesellschaftlich. Denn diese schreckliche Tat wird nun von bestimmten Kreisen gnadenlos für ihre unlauteren Ziele instrumentalisiert werden, um unsere Gesellschaft noch mehr zu spalten.

und: Christchurch am Tag danach: das übliche Schwarzer-Peter-Spiel

sowie: Nigeria: Militante Muslime ermorden 120 Christen, doch worüber wird berichtet?

Der IS droht mit Vergeltung für die Moschee-Angriffe in Neuseeland

Die Terrormiliz Islamischer Staat will sich für die in Christchurch getöteten Muslime rächen.
Die Trauer der Ungläubigen sei gespielt, teilte der IS mit.

New Zealand’s Orwellian Approach to Terror

Kommentar GB:

Es werden hier eine ganze Reihe berechtigter Fragen gestellt, Fragen, die Nachdenken verlangen, nicht vorschnelle Antworten „aus dem Bauch heraus“.

UN-Migrationspakt

Neues Gutachten: Migrationspakt doch verbindlich?

Im Oktober letzten Jahres weigerte sich die österreichische Regierung, den UN-Migrationspakt zu unterzeichnen. Sie löste damit eine Kettenreaktion aus, die acht weitere EU-Staaten erfasste. Die Regierungen befürchteten, dass der stets als „unverbindlich“ verkaufte Pakt doch rechtliche Verpflichtungen für die unterzeichnenden Staaten mit sich bringen könnte. Jüngste Äußerungen der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl (parteilos) stützen nun die Sichtweise der Kritiker. Laut der Kronen Zeitung beruft sich Kneissl auf eine bislang unveröffentlichte Rechtsmeinung des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission. Das Gutachten vom 1. Februar zeige, dass Teile aus dem Migrationspakt für bindend erklärt werden könnten. (…)

dazu: Wirbel um Gutachten der EU-Kommission – Teile des UN-Migrationspakts doch für alle verbindlich?

Eine Woche, nachdem Ungarns Außenminister Peter Szijjártó von einem „Geheimpapier“ der EU-Kommission sprach, das auf das Ziel hindeute, den EU-Migrationspakt für verbindlich zu erklären, ist Österreich in den Besitz eines entsprechenden Gutachtens gekommen.

und: Vorwurf der ENF-Fraktion: EU-Kommission will UNO-Migrationspakt verbindlich machen

Soll das »Nein« bestimmter Staaten umgangen werden?
„Wie die österreichische Kronenzeitung berichtete, gibt es ein Gutachten der EU, dass den UNO-Migrationspakt als Verbindlich für EU-Staaten ansieht. Das österreichische Außenministerium hat gegen dieses Gutachten bereits Stellung bezogen.“ (…)

Politik

Der ungleiche Verteilungskampf um bezahlbaren Wohnraum

Mieten steigen fast doppelt so schnell wie Einkommen“ titelte WELTOnline Ende vergangener Woche. Die Grünen fordern – wie sollte es anders sein – eine bessere staatliche Reglementierung in Form einer überarbeiteten Mietpreisbremse. Über einen Grund der Preisexplosion schweigt man sich jedoch aus: zwei Millionen von Menschen, die in den vergangenen Jahren neu ins Land gekommen sind. (…)

45-60 Quadratmeter umfasst der sogenannte „angemessene Wohnraum“ für einen Single gemäß Hartz IV-Gesetzgebung. Für jede weitere Person im Haushalt werden 15 Quadratmeter zusätzlich veranschlagt. Natürlich bewohnt nicht jeder Asylbewerber einen Singlehaushalt, aber selbst wenn man nur mit winzigen zehn Quadratmetern pro Person rechnen würde, käme man bei 2 Millionen Zuwanderern auf 20 Millionen Quadratmeter Wohnraum, die plötzlich zusätzlich benötigt werden. Eine schier unlösbare Aufgabe. Erst recht, wenn man das Thema des bezahlbaren Wohnraumes in den letzten Jahrzehnten völlig außer Acht gelassen hat. (…)

JU-Vorsitzender Kuban : Kritik an „Gleichschaltung“ in der CDU

Merkel war kein Idol von mir“, sagt Tilman Kuban. Einige Entscheidungen findet der neue Mann an der Spitze der Jungen Union besonderes problematisch.

Das neue alte Erfolgsrezept der SPD?

«Der andere Blick»

Anstatt die Grünen nachzuäffen, sollte die SPD mehr Materialismus wagen

Die deutschen Sozialdemokraten leiden unter der großen Koalition. Nicht wenige von ihnen dürften davon träumen, nach links zu rücken und alte Wähler zurückzugewinnen.

Doch links ist nicht gleich links:
Weniger Identitätspolitik, mehr Interessenvertretung, so könnte das neue alte Erfolgsrezept der SPD lauten.

Kommentar GB:

Wer sollte denn in der SPD brechen mit dem Feminismus & Genderismus?

Frau Barley? Frau Nahles? Frau Schwesig? Frau Giffey? Herr Kahrs? Herr Kühnert?

Die „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)“?

Sie werden das gewiß nicht tun.

Justizopfer Mollath hat Anspruch auf Schadensersatz

Sieben Jahre lang saß Mollath zu Unrecht in der Psychiatrie.
Dafür stehe ihm noch Schadensersatz zu, befand das Münchner Landgericht.

Kommentar GB:

Und was ist nun mit der ehemaligen Ehefrau des GM, die hierbei eine wichtige Rolle spielte?:

(…) „Mollath war im Jahr 2006 nach einem Prozess vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth gegen seine ehemalige Frau wegen angeblicher Wahnvorstellungen zwangseingewiesen worden und hatte sieben Jahre in der Psychiatrie verbracht. In dem Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau hatte er von illegalen Geldgeschäften seiner Frau für eine Großbank berichtet. Nach Jahren hatte sich herausgestellt, dass die Vorwürfe im Kern zutrafen und die Bank dies intern selbst festgestellt hatte, ohne darüber zu informieren.“ (…)

Anatomie einer Denunzianten-Republik

Denn es braucht wirklich keine Diktatur, keine Militär- oder Technokratie-Cliquen, keine Einheitspartei, keine Stasi, Gestapo, Todesurteile oder KZ´s um eine Gesellschaft weitgehend blind auf eine Hauptrichtung und einen Hauptfeind einzuschwören. Die meisten unterwerfen sich bereits bei erheblich geringeren Pressionen und springen scheinfreiwillig über fast jedes gewünschte Stöckchen. Schon die Gefährdung ihrer öffentlichen Reputation, von beruflichen Pressionen zu schweigen, setzt sie umgehend in Trab. (…)

Die Herrschenden tun also gut daran, das von ihnen angerichtete Chaos möglichst keinem öffentlichen Diskurs zu überantworten, sondern Nebenkriegsschauplätze wie das Gendern der Sprache oder die Moral des Wahren, Guten und Schönen zu bedienen.

Die Gesinnungsindustrie als Wachstumsbranche, die Gelder generiert, Stellen schafft und Institutionen wuchern lässt. (…)

Kommentar Günter Buchholz:

Zum Thema Berliner Schaubühne, Falk Richter und Gabriele Kuby – Link

Diese denunziatorische Praxis, die auch in den Wissenschaftsbereich übergegriffen hat, ist Ausdruck einer ausgeprägten intellektuellen Schwäche als Kehrseite dieser Denunziationspraxis. Wäre es nämlich nicht so, dann wäre es sehr leicht, argumentativ zu widerlegen, was für falsch gehalten wird, aber das findet nicht statt. Da aber im postmodernen Diskurs, dem der Gender-Feminismus verpflichtet ist, Erkenntnis durch Macht (im Sinne von Foucault) ersetzt worden ist, sind Denunziation und Diffamierung die hieraus sich ergebenden adäquaten Mittel der pseudowissenschaftlichen Auseinandersetzung.

[Buchbesprechung und Links]

Was passiert, wenn Kramp-Karrenbauer Kanzlerin wird?

Was kommt da auf uns zu, sollte Annegret Kramp-Karrenbauer die Nachfolge Merkels antreten? Die heutige Kanzlerin, mit ähnlichen außenpolitischen „Qualitäten“ ins Amt gelangt, hat die Angebote Gorbatschows und Putins ausgeschlagen ein gemeinsames europäischen Haus zu bauen und die Einkreisungspolitik der USA gegenüber Russland zum Schaden Europas unterstützt. Von Oskar Lafontaine.

Internationale Politik

Türkei – Zehntausende werden wegen „Beleidigung“ Erdoğans angeklagt

Seit der Wahl des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 2014 wurden 66.691 „Ermittlungen wegen Beleidigung“ eingeleitet, was zu bisher 12.305 Prozessen führte, und die „Zahlen sind im Steigen begriffen“. – Yaman Akdeniz, Professor für Jurisprudenz, Universität Bilgi, Istanbul.

Ahmet Sever, ein Sprecher des ehemaligen türkischen Präsidenten Abdullah Gül, hat ein Buch verfasst, in dem er schrieb: „Wir stehen vor einer Regierung, genauer gesagt vor einem Mann, der Bücher für gefährlicher hält als Bomben“.

In der Zwischenzeit spielt Erdoğan weiterhin ein Doppelspiel mit dem Westen, als Teil seines jahrzehntelangen Strebens, Mitglied der Europäischen Union zu werden. (…)

Trump will Israels Souveränität über die Golanhöhen anerkennen

Israels Ministerpräsident Netanjahu freut sich über eine „mutige Äußerung“. In der Diplomatie im Nahen Osten sind Schockwellen nicht ausgeschlossen.

Geopolitik in Eurasien
In der Konfrontation zwischen Amerika und Russland sind wir irgendwo dazwischen

Video – Interview mit dem deutschen Botschafter a. D. in Moskau

Wie die Amerikaner Russlands Aufnahme in den engen Koordinationskreis der Alliierten Besatzungsmächte verhinderten,
war bisher nur beteiligten Diplomaten bekannt.
Enst-Jörg von Studnitz, Botschafter a. D., kennt die Geschichte aus erster Hand – und verrät nebenbei „ein kleines Geheimnis“.

Und aus Sicht der atlantischen Global Governance:
Chinesisch-russisches Kondominium über Eurasien: Am Ende die Weltherrschaft durch Beijing?

2013 hat der Präsident der Volksrepublik China, Xi Jinping, das Projekt ‘Belt and Road Initiative’ (BRI) vorgestellt. Dieses Projekt beinhaltet zwei Komponenten: (…)

dazu: Europas Angst vor China – EU will China den Markt-Zugang zu Infrastrukturprojekten erschweren

Wir werden wirtschaftlich überholt und übervorteilt. Die EU bekommt weiche Knie vor den Chinesen. Die Merkel-Regierung und die Macron-Regierung sowie die EU-Kommission peitschen im Eiltempo Maßnahmen durch, um der Lage noch Herr zu werden.

Theresa May und die Remainer verraten die Briten

(…) Von Brüssel alias „Europa“ Demütigungen bis ganz zum Ende für Großbritannien (…)

Martin Fayulu – «Die internationale Gemeinschaft glaubt, dass es in Kongo Frieden ohne Wahrheit gebe. Das ist naiv»

Alles spricht dafür, dass Martin Fayulu zum Präsidenten Kongo-Kinshasas gewählt wurde. An die Macht kam trotzdem ein anderer. Während der Westen den Wahlbetrug stillschweigend akzeptiert, will der Unterlegene den «Verrat am Volk» nicht hinnehmen. Ein Treffen in Lausanne.

[Diverse Links]

Islam/Migration

Der deutsche Herbst 2015 ist nun Alltag

Inzwischen weiß ich nicht mehr, was mich wütender macht: Die immer gleichen Ausflüchte und Beileidskundgebungen der politisch Verantwortlichen; die Arroganz derjenigen, die im September 2015 in jedem Punkt Unrecht hatten; die Rolle der Leitmedien, die sich weiter als Erziehungsinstanzen der Uneinsichtigen sehen; die Dummheit der Welcome-Schreier und Weltretter oder die Naivität einer großen Zahl von Menschen, die immer noch glauben, nicht Attentate wie in Nizza, Ansbach oder Würzburg wären die größte Gefahr für unsere gesellschaftliche Ordnung, sondern PEGIDA, die AfD und die Instrumentalisierung der Ereignisse durch die ‘Rechten’.

[Link und diverse Zitate]

Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Systembruch im deutschen Migrationsrecht

Entgegen der Ankündigung von mehr „Härte“ in der Asyl- und Migrationspolitik seitens der neuen CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer betreibt die Kanzlerin die weitere Aufweichung ihrer Migrationspolitik zulasten des bestehenden Asylrechts.

EuGH erleichtert Flüchtlingsabschiebung aus Deutschland

Deutschland darf einen Asylbewerber einem Urteil des höchsten EU-Gerichts zufolge wegen Unzuständigkeit in ein anderes europäisches Land abschieben, obwohl dort Mängel im Sozialsystem bestehen. Eine solche Überstellung sei nur dann verboten, wenn die Schwachstellen besonders hoch seien, urteilten die Richter des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg. Dies sei dann der Fall, wenn der Betroffene sich dort in extremer materieller Not befinde, elementarste Bedürfnisse nicht befriedigen könne oder verelenden würde.

Das progressive Argument für Grenzen

(…) „Der heutige Wunsch der Bevölkerung, Grenzen zu kontrollieren, ist weder rassistisch noch moralisch fragwürdig. Vielmehr stellt er ein richtiges Verständnis der Notwendigkeit dar, individuelle Rechte mit kollektiven Interessen auszugleichen. Es gibt keinen Grund, das Urteil des Volkes darüber zu fürchten, wie diese Balance ausfallen soll. Es ist die einseitige Nutzung individueller Rechte zur Schwächung der Grenzen, die sowohl den Liberalismus als auch die Demokratie bedroht.“ (…)

Kommentar GB:

Es geht hier um eine ganz zentrale politische, ökonomische und ideologische Achse der Global Governance, und sie zielt auf die immer weitergehende Schwächung der (demokratischen!) Nationalstaaten ab; zugunsten nicht-demokratischer multilateraler Institutionen (UN, EU und andere ..). Und das ist der Weg in die multilaterale Diktatur der Global Governance.

Dringende Leseempfehlung! (…)

Anne Bayefsky Confronts UN Antisemitism Head On and the UN „Human Rights“ Council Refuses to Listen

Maßnahmen gegen Islamfeindlichkeit?

Zahlreiche Staaten fordern Maßnahmen gegen Islamfeindlichkeit

Auf einer Konferenz in Istanbul haben islamisch geprägte Länder eine Reaktion auf den Anschlag von Christchurch gefordert. Die Tat sei eine brutale Folge des Islamhasses.

Außerdem: Feindbild Islamkritik

Antiterrorrazzia – Polizei nimmt terrorverdächtige Salafisten in Hessen fest

Bei einer Razzia im Rhein-Main-Gebiet sind elf Personen festgenommen worden. Sie sollen einen islamistischen Terroranschlag geplant haben. (…)

und

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Verdächtigen gemeinsam verabredet haben, einen „islamistisch-terroristisch motivierten Anschlag“ zu verüben und dabei so viele „Ungläubige“ wie möglich zu töten. (…)

Kommentar GB:

Dringende Leseempfehlung!

 

Die französische Revolution, der postmoderne Aufklärungsverrat und die Kumpanei mit dem Islam als letale Alterskrankheit des westlichen Kapitalismus

Ein kurze Bemerkung zu einem Irrenhaus mit anscheinend unheilbar kranken Selbstzerstörern

(…) Im Gesamtkontext der Kollision des postmodernen Kapitalismus mit der islamischen Herrschaftskultur wird nun genau dieser aufklärungshumanistische Kernaspekt der kulturellen Moderne negiert bzw. von den westlichen Herrschaftsträgern mehrheitlich verraten. (…)

Ende des IS-Kalifats

Die syrischen Kurden verkünden die Einnahme von Baghuz

2014 überrannte die Terrormiliz IS die irakische Millionenstadt Mosul und erreichte den Höhepunkt seiner Macht. Jetzt hat sie ihr gesamtes Herrschaftsgebiet verloren. Zurück bleiben zerstörte Städte und Regionen, deren Wiederaufbau Milliarden kosten wird.

dazu: Syrien: 70.000 Mitglieder des IS warten auf Abholung

Die Kurden sind damit überfordert.
Der Sieg in Baghouz und das Ende der militärischen Lösungen

(…) Unübersehbar ist, dass die Kurden mit den 70.000 im Lager überfordert sind. Dazu braucht es dringend eine politische Lösung. (…)

Kommentar GB:

Wir haben zweifellos eine Dilemma – Situation vor uns. Europa sollte dieses Hochrisikopersonal keinesfalls aufnehmen, Nordamerika oder andere Weltregionen ebenso wenig. Also bleibt nur die unabweisbare internationale humanitäre Hilfe in der Region, denn den Kurden, die ihren Teil an der Bekämpfung des IS geleistet haben, kann dies nicht zusätzlich aufgelastet werden.

Wie wäre es, wenn (…)

Religiöse Diktatur – Der Islamismus strebt nach der Weltherrschaft

Die epochale Konfrontation mit den Feinden der offenen Gesellschaft verläuft global, unabhängig von „Kulturkreisen“. Im Nahen Osten wie anderswo wird sie noch furchtbare Erschütterungen zeitigen.

[Diverse Links]

Hamas – Kriegsverbrechen gegen Israel und die Palästinenser

Die Hamas hat erneut bewiesen, dass sie wirklich eine Terrorgruppe ist, die ihr Volk unterdrückt und es daran hindert, seine Meinung zu äußern. Sie hat auch gezeigt, dass sie bei Schwierigkeiten alles tun wird, um die Aufmerksamkeit von den Problemen abzulenken, mit denen sie zu Hause konfrontiert ist. (…)

[Diverse Links]

Umfassung in der Kriegführung – Theorien und Praxis

Die Kriegführung ist immer wieder verändert und ergänzt worden. Dabei wurden neue Taktiken und operative Möglichkeiten ausgedacht und dem Instrumentarium der Kriegführung zugefügt. Eine dieser Taktiken, die die Kriegführung sehr früh entscheidend veränderte, war die Umfassung.

Strategisches Denken der Umfassung

Verschiedene strategische Vordenker haben sich mit der Umfassung auseinandergesetzt. Zu diesen gehört der Chinese Sun Tzu. In seinen 510 v.Chr. verfassten ‘Dreizehn Grundprinzipien’ ist zu lesen: (…)

Kommentar GB:

Der von der OIC koordinierte Djihad ist als Gesamtphänomen ein mehrschichtiger und langfristig angelegter realer und globaler Konflikt, der nach solchen Regeln oder Hinweisen oder Einsichten vorbereitet und durchgeführt wird. Auf die Phase der nach den Ölpreiskrisen der 70er Jahre beginnenden stillen und unauffälligen finanziellen Durchdringung der westlich-kapitalistischen Welt von oben, nämlich durch Unternehmensbeteiligungen und „Kauf“ von Politikern, Parteien und ganzen Institutionen folgt in Europa nun die Phase der Durchdringung von unten, also durch Djihad, durch illegal aber islamkollaborativ zugelassene Immigration und Gründung von islamischen Gegengesellschaften (Moscheebau), damit der Zersetzung der historisch gewachsenen westlichen Gesellschaften als Voraussetzung ihrer vollständigen mittel- bis langfristigen Islamisierung, also der Verwirklichung des Konzepts Eurabia (s.u.). (…)

Jüdisches Museum Berlin als Sprachrohr für antizionistische Propaganda des iranischen Regimes

Kulturrat der Islamischen Republik Iran von Museumsdirektor Schäfer empfangen

„Die Kampagne STOP THE BOMB protestiert gegen den Empfang des Kulturrats der islamischen Republik Iran Seyed Ali Moujani durch den Direktor des Jüdischen Museums Berlin Prof. Dr. Peter Schäfer.“ (…)

„Der Kulturrat der iranischen Botschaft erklärte nach dem Besuch mit Schäfer übereinzustimmen, dass die „Gleichsetzung von Antisemitismus mit dem Antizionismus“ ein Problem sei, das „unter die Lupe genommen werden“ müsse. Moujani forderte, die „Grenze zwischen dem Zionismus und dem Judentum“ zu bewahren wie „die Grenze zwischen dem IS und dem Islam“.“

Kommentar GB:

Allerdings kann sich der IS – zu Recht – auf den Koran berufen.

Daher gibt es da keine Grenze.

Der Islam ist der Islam, wie auch Erdogan ganz richtig betont hat.

[Diverse Links]

Saudi-Arabien: Mord und Folter als Teil des Systems

Die brutale Politik gegen Oppositionelle und Frauen, die um elementare Rechte kämpfen, wird aus Feigheit geduldet.

Feminismus/Genderismus

Jordan Peterson über Feminismus und Islam

Jordan Peterson – Why Feminists are Siding With Saudi Arabia and Radical Islam

[weitere Videos im Artikel]

Equal Pay Day 2019: Statistischer Unfug zwecks Propaganda

Zum Gender Pay Gap, seiner Berechnungsgrundlage und über Unterschiede zwischen Ost und West

[Diverse Links]

Kommentar GB:

Einmal ganz abgesehen von allen statistisch-methodischen Problemen, von denen einige im obigen Text im „Freitag“ berührt worden sind, muß die nie gestellte zentrale Frage gestellt werden, mit welcher Begründung denn überhaupt „Gleichheit“ als Norm unausgesprochen vorausgesetzt wird. Und was denn gegen Ungleichheit substanziell einzuwenden wäre. Es mag ja Argumente geben, aber wo sind sie? Man komme nun nicht mit der Behauptung, Ungleichheit sei Ungerechtigkeit, ohne zu begründen, weshalb das angeblich so sein soll. Gleichheit kann ungerecht sein, Ungleichheit kann (…)

dazu: Frauen fordern gleiches Gehalt und finden reiche Männer sexy.

Wie wichtig ist dir das Jahresgehalt deines Partners? Unsere Kolumnistin Nena hat sich diese Frage noch nie gestellt. Bis ein Instagram-Chat ihre Sichtweise veränderte. Ein Essay.

(…) Gender-Pay-Gap: Warum finden Frauen ein hohes Gehalt bei Männern attraktiv?

Er findet, dass sich die Frauen bei der Debatte um die Gehaltsunterschiede selbst widersprechen. Denn einerseits klagten sie über den Gender-Pay-Gap. Andererseits empfänden es viele Frauen bei der Partnerwahl als attraktiv, wenn ein Mann ein hohes Gehalt hat. „Solange wir Männer das Gefühl haben, mehr verdienen zu müssen, um attraktiv zu sein, werden wir natürlich hart dafür kämpfen, dass das auch so bleibt.“ (…)

wichtig: Feministische Propaganda – Grundlagen der Berechnung des Gender Pay Gap

Warum werden der öffentliche Dienst und andere Bereiche nicht berücksichtigt?

Der Gender Pay Gap hat bereits eine interessante Grundlage

Ehe für alle: ein Gebot säkularen Rechts?

Das Rechtsinstitut der Ehe ist für die existenziell notwendige Zeugung von eigenen Nachkommen eingerichtet und sollte deshalb für die heterosexuelle Partnerschaft reserviert bleiben.

Kommentar GB:

Hier ist zum Thema das Wesentliche gesagt, nicht neu zwar, aber systematisch begründet.

Lesenswert!

Und hier die Stimme der Homo-Lobby – Verbände mit ihren teils sehr speziellen und fragwürdigen Eigeninteressen: (…)

Eltern sind, wer sich selbst dazu ernennt?

[Links – Birgit Kelle, Demo für alle

Genderzip Präsens

(…) 30 Jahre hat es also in Deutschland gedauert, bis der Gender-Irrsinn Mainstream wurde. Das ist eine relativ lange Zeitspanne und insofern eine geradezu erfreuliche Tatsache. Vermutlich hält der Irrsinn dann 30 Jahre an, und weitere 30 Jahre braucht es, um ihn wieder aus der Welt zu schaffen. Verlorene Zeit und deshalb Pech für ein paar Generationen, die da glauben, durch Umbenennung von Verkehrsschildern mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern herbeizuführen.

Uni-Marburg: Diffamierungsprojekt beschäftigt den Bundestag

(…) Fundamentalistische Religionen erkennt man daran, dass sie nicht auf die Kritik, den Gegenstand und Inhalt der Kritik reagieren, sondern auf das Kritisiert-Werden, das sie als Häresie ansehen. Sie setzen sich nicht mit dem Gegenstand und Inhalt auseinander, weil sie sich im Besitz der Wahrheit wähnen. Sie sehen sich als Hohepriester dieser Wahrheit. Wer sie kritisiert, kann deshalb nur des Teufels sein.

Genderismus ist eine fundamentalistische Religion, wie man unschwer daran erkennen kann, dass Kritik an Gender Studies oder Genderismus generell als „Anti-Feminismus“ [Genderismus und Feminismus sind für diese Leute anscheinend dasselbe], also als Häresie abgetan wird: (…)

Sprache: Es geht um unsere Seele

Kann man die Gender-Uhr zurückdrehen? Ja, Mann kann. Und Frau auch. Weitestgehend ignoriert von progressiven Medienmachern hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Gender-Schreibweisen in amtlichen Dokumenten in seinem Land per Dienstanweisung schon im Herbst 2017 schlicht verboten. (…) Gerade ist der deutsche Michel endlich putzmunter aufgewacht. Gleich zwei Petitionen, eine initiiert vom Verein Deutsche Sprache und eine von prominenten Vertretern aus Kultur, Literatur, Wissenschaft, Pädagogik und Medien sammeln aktuell Zehntausende Stimmen genervter Bürger gegen die Sprach-Auswüchse und Sprach-Bevormundung durch „Gender-Unfug“ mit amtlichem Segen. (…)

 

Verschiedenes

Anfänge der Logik – Aristoteles und die Stoa

Wenn man die Einsichten der antiken Denker daraufhin untersucht, ob sie noch heute als allgemein gültig betrachtet werden können, so trifft man, abgesehen von vielen mathematischen und einigen physikalischen Aussagen, auf die Aristotelische Logik. Zwar hat man Ende des 19. Jahrhunderts mit der modernen Logik noch etwas „Besseres“ gefunden, aber gültig sind die Aussagen des Aristoteles zu den Gesetzen des Denkens immer noch und sie werden es immer bleiben. Es ist höchst bewundernswert, wie klar Aristoteles die Struktur einer Argumentation gesehen hat und wie er die entscheidenden Kriterien für eine Verlässlichkeit herausgearbeitet hat. (…)

Klimawandel: Das Milliarden-Geschäft

Daten und Fakten

Die Erzählung des menschengemachten Klimawandels ist eine Erzählung, an deren Durchsetzung eine große Anzahl von Personen ein Interesse hat, ein wirtschaftliches Interesse hat. Tatsächlich ist die Klimawandel-Industrie weltweit längst zu einem Hunderte von Milliarden Euro (Dollar) Geschäft geworden. Kein Wunder, dass diejenigen, die am menschengemachten Klimawandel zweifeln, heftige Reaktionen auslösen. Um einmal einen Eindruck davon (…)

Plastikmüll im Ozean – Vielleicht wichtiger als Klimadebatte

Wal mit 40 kg Müll im Bauch verendet
Mitten im Pazifischen Ozean, zwischen Kalifornien und Hawaii, treibt ein riesiger Plastikmüllteppich. Er ist dreimal so groß wie Frankreich. Es gibt noch einen weiteren im Südpazifik, einen im Indischen Ozean und zwei im Atlantik.

[Links]

Klimawandel-Lobby verweigert fachliche Diskussion

Unter der Überschrift „Neue Thesen von Professor Kutschera: Umstrittener Kasseler Biologe wettert gegen ‚Klima-Hysterie‘“ publizierte die HNA am 11. März 2019 einen Beitrag zur Schüler-Agenda „Friday for Future“. Dort redet der interviewte Evolutionsbiologe und Physiologe Klartext. Eine Diskussion mit ihm lehnen die „Klimaforscher“ ab.

[Links]

Die Klimakampagne

(…) Kommentar GB:

Köppels Darstellung und Bewertung der klimapolitischen Lage scheint mir vernünftig zu sein. (…)

Pierre Laval – Wie ein einfacher Franzose zum Kollaborateur des Hitler-Regimes wurde

Pierre Laval war ein Mann aus dem Volk. Der französische Politiker begann seine Karriere bei den Sozialisten – und endete als Drahtzieher der Vichy-Regierung. Wie konnte das passieren? Eine monumentale Biografie bietet beunruhigende Einsichten.

Kommentar GB:

Heute stellt sich die Frage, wie Teile der europäischen Eliten zu Islamkollaborateuren wurden: (…)

Den Freitagsbrief abonnieren:

Datenschutzerklärung


Die Frankfurter Erklärung auf Twitter

Beiträge des
Freitagsbriefes in 2018

Die Freitagsbriefe von 2017.

Alle Freitagsbriefe aus dem Jahr 2016.

Teilen:

Gefällt Ihnen unsere Arbeit?

Spenden Sie doch einen kleinen Betrag für unsere Kaffeekasse!

oder: Überweisungsdaten.

%d Bloggern gefällt das: