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Shitlords Polemik: Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge

Glosse - Satire - Faktum Magazin

Die Endlösung der Frauenfrage - #metoo

Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wer, aber irgendwer hat mal was in der Richtung gesagt, dass man vom Rechtsstaat in die Tyrannei übergeht, wenn der Staat die Guten pädantisch verfolgt und die Schlechten machen lässt.

Denn grundsätzlich ist Rechtsstaat eine gute Sache, eine sehr gute sogar – aber halt nur dann, wenn das Recht, was dieser Staat auch faktisch umsetzt, im Interesse der Mehrheitsgesellschaft ist.

Linksgrüne Gutmenschen zum Beispiel verwenden „Rechtsstaat“ als Kampfbegriff, wenn/weil Bin Ladens Leibwächter, dem in Tunesien ja nun allen Unkenrufen (und weltfremden Richtern) zu Trotz herzlich wenig menschrenrechtsverletzendes passiert, dahin nicht abgeschoben werden soll, weil wir Terroristen so sehr lieben.

Aber nicht nur das: wir müssen uns den Terroristen unbedingt zurückholen; weil ein Gericht nach seiner nach vielen Jahren endlich erfolgten Abschiebung fand, das dürfe man nicht.

Und, natürlich, gemäß dem Motto „ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn“ ist es hier tatsächlich notwendig, das Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat wiederherzustellen. Die Frage ist aber nicht damit beantwortet, den fucking Terroristen einfach wieder nach Deutschland zu holen. Davon beruhigen sich vielleicht die Gemüter linksgrüner Gutmenschen, deren Beitrag zum deutschen Wohlstand ziemlich genau bei Null liegt. Das ist – wie Terroristen – eine Gruppe, mir der man leben lernen muss, aber nicht diejenigen, die die theoretische wie praktische Ausgestaltung des Rechtsstaates vorgeben sollten.

Aus rationaler Perspektive zeigt uns dieser Fall nämlich nur Staatsversagen:

  1. Wir füttern einen bekannten Terrorunterstützer hier auf Kosten der Steuerzahler durch: Jahrelang.
  2. Wir haben keine rechtliche Handhabe gegen Terrorunterstützer.
  3. Es dauert acht (oder so) Jahre, bis wir Terroristen (!) überhaupt auch nur eventuell loswerden, wohlgemerkt derweil durchgefüttert vom Steuerzahler – und ihre Anwälte auch.
  4. Deutsche Gerichte haben die fucking Chuzpe, nach fucking acht Jahren rumzumaulen, dass den Typen jemand in sein wunderschönes Heimatland mit kristallklarem Meer (und anderen Terroristen) gebracht hat, statt nochmal acht Jahre zu warten, bis sie mal was tun.

Ja, da haben die Gutmenschen vollkommen Recht: Der Fall Sami A. zeigt das vollkommene Versagen des deutschen Rechtsstaats. Nur halt nicht so, wie sie das sehen.

Parallel berichtet die Süddeutsche Zeitung der Prantlhausener Anzeiger über alle 12 (angeblichen) Flüchtlinge in Bayern, die eher willkürlich abgeschoben werden sollen.

Nun könnte ich ohne schlechtes Gewissen auch endlos lang darüber schreiben, wieso man fucking drei Autorinnen braucht, um 12 (vorgebliche) Flüchtlinge zu finden, die auch nur eventuell mal – in der Zukunft -vielleicht – einen produktiven Beitrag zum Wohlstand dieses Landes leisten können, aber das wäre hier unfair – und gegen meine Vorstellung eines Rechtsstaats. Mit Betonung, natürlich, auf Staat; nicht auf Recht.

Denn was in einem Staat Recht ist und was nicht ist in jedweder Staatsform immer nur das, was von der (zumindest angeblichen) Mehrheit als solches gesehen wird; es ist da relativ egal, ob man ordentliche Gerichte oder Mordkommandos hat. In der elementarsten, Hobbes’schen Perspektive auf den Staat hat dieser für Ordnung zu sorgen, damit keine Mob Justice entsteht. Denn letzteres will eigentlich wirklich niemand – allen voran die „Autonomen“, die als erstes nach einem Anwalt schreien, weil sie jemand mit Wasser bespritzt hat, „nur“ weil sie Molotov-Cocktails durch die Gegend werfen.

Ich habe hier zwei wichtige Punkte recht kurz herausgestellt, die ich schlicht annehmen muss –

  1. Menschen präferieren Ordnung gegenüber Anarchie und
  2. jedweden Mensches Weltbild ist an irgendeiner Stelle bigott.

Das betrifft beides auch mich – ich finde es z. B. moralisch grundfalsch, Leute nur ob ihrer Ideen umzubringen; aber ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was man sonst mit Kommunisten machen sollte. Arbeitslager ist für die ja quasi Mord, weil arbeiten tun die ja nun nicht.

Aber das sehen die ja (umgekehrt) genauso – und das wird jetzt ein bisschen sehr philosophisch, v. a. für einen Abend nach einem schönen Sonntagsausflug nach Pilsen.

Problem: Staatsversagen

Daher zurück zum Problem des vollkommenen Versagens des deutschen Staates in seiner Aufgabe, ein solcher zu sein, und seinem Selbstverständnis, „im Recht“ zu sein:

Der Fall Sami A. ist per se vollkommen irrelevant. Keine Sau interessiert sich für den fucking Leibwächter von Osama bin Laden, niemand, wirklich niemand, mag ihn. Zumindest niemand, in dessen Nähe ich wohnen wollte, und mit „Nähe“ meine ich „nicht durch einen verminten Graben ätzender Lava mit Selbstschussanlagen getrennt“.

Ich bin mir nun an dieser Stelle aber bewusst, dass es Leute gibt, die das anders sehen, aber davon möchte ich sie auch nicht abhalten – auf der anderen Seite des Lavagrabens, aber. Die hingegen finden, sie müssten mir ihre (widerliche) Moral aufdrängen – wie Kommunisten ja auch – weil ihre so gut sei und meine so böse, allein, weil sie „nationalistisch“ wäre.

Das Problem dabei ist, dass eine Nation – oder ein Stamm, mirwegen, oder jedwede Gruppe, eigentlich – immer nur dann eine solche bildet, wenn sie irgendwas gemeinsam hat (respektive davon hat, eine Gruppe zu bilden). Wir hatten hier ja schon einige Beiträge über „deutsche Kultur“, irgendwelche Deppen, die fänden, wir hätten gar keine, weil man in ihrem im Heimatland ihrer Eltern noch Homosexuelle von Hochhäusern wirft und Ehebrecher steinigt oder sowas, aber das ist jetzt überhaupt nicht wichtig.

Sachen ordentlich machen

Wichtig ist, dass Deutschland vor 20 Jahren eines der angesehendsten Länder der Welt war. Und gerade dabei ist, diesen Status zu verlieren. Und eines der reichsten Länder dieser Welt war – und dito. Und – ja, das ließe sich lange fortsetzen, aber so insgesamt haben wir als Deutsche irgendwas, was nichtmal unsere Nachbarn haben – ich meine, ihr seid sicher alle schonmal mit einem Mercedes und einem Renault oder Skoda gefahren, oder? Da ist ein Unterschied.

Und das ist „what German culture boils down to“, auf Englisch, weil „wir Deutschen“ an so einen Mist eigentlich keinen Gedanken verschwenden: Deutsche machen Sachen ordentlich. Und zwar von Anfang an, nicht 可以 oder „Tamam“, sondern es passt dann halt wirklich. Zuverlässig.

Und das ist etwas, was Deutschland als Gesellschaft, als Staat, und ganz besonders nicht als Rechtsstaat nicht aufgeben kann. Darf. Muss: Sachen ordentlich machen.

Und genau das ist die Parallele des (nominal) irrelevanten Falles von Sami A. und den 12 (angeblich) arbeitenden (angeblichen) Flüchtlingen aus der SZ: Das, was da abgeht, ist in keines ordentlichen Deutschen Vorstellung irgendwie in Ordnung, weder der Unsinn, Terroristen zu re-importieren, noch das Abschieben von Leuten, die hier ihr Möglichstes geben, etwas zur Gesellschaft beizutragen.

Es gibt kulturelle Unterschiede

Deutschland war mal – als ich jung war – eine offene Gesellschaft, die jedem hier – skeptisch, aber das war auch berechtigt – eine Chance gegeben hat. Schon meine Eltern haben Souflaki beim Griechen gegessen, Döner beim Türken, andere haben mit denen Räder an BMW’s geschraubt, und in meiner Generation sind wir mit deren Kindern auf die Uni gegangen, saufen gegangen, und ja, gevögelt haben wir die auch.

Und wir haben festgestellt, dass es da kulturelle Unterschiede gibt – aber dass das keine Fixpunkte sind: Arzus Bruder aus Afghanistan war z. B. sehr viel offener als Sohras Bruder aus Afghanistan, aber beide sind immer noch Welten besser als Burim aus – irgendeinem anderen ~stan – Land, der Babsi vergewaltigt hat (Barbaras Name geändert).

Und wenn dann Irina aus [irgendeinem Zigeunerland] im ersten Semester abgeschoben wird, weil – naja, weil man ja Burim schlecht abschieben kann, der vergewaltigt ja sonst nur die Tochter des Sachbearbeiters auch noch, dann denkt man schon irgendwie, man lebt in der letzten Bananenrepublik.

Das aber war vor 20 Jahren, und das war auch in Bayern. Und da wurde Burim halt natürlich auch abgeschoben. Das macht einen Rechtsstaat aus: Nicht Fairness, sondern Konsequenz.

Aber an dieser Konsequenz mangelt es, siehe oben, Menschen sowieso grundsätzlich und Linken insbesondere – siehe die Schwedin in dem Flugzeug, die durch 180fache Nötigung ohne nennenswerte Konsequenzen erreicht hat, dass ein Frauenschläger und Kinderschänder in Schweden bleiben darf.

 

Integrationsleistung Pass

DAS ist Versagen eines Rechtsstaats. Wie auch – nehmen wir ein Beispiel aus dem Jammerartikel der SZ – Prissilla (no typo) „sogar bei der nigerianischen Botschaft hat sie sich um einen Pass bemüht“ – ja sammal, was soll den das für eine „Integrationsleistung“ sein, einen fucking Pass zu haben? ah – ne – Moment – sich darum ‚zu bemühen‘? Beantrag mal als Deutscher Deinen neuen Pass fünf Minuten zu spät, kostet gleich mal 40 Euro. Keine Ahnung, was „nicht haben“ bringt, aber wahrscheinlich gilt man dann als Reichsbürger und wird ausgewiesen. Man hat ja schließlich niemandem was getan.

Und im Endeffekt muss man sich um das Negermädchen, was einem die Gutmenschen von der SZ als Beispiel für „gelungene Integration und trotzdem abgeschoben“ präsentieren nichtmal ernste Gedanken machen – hat sie sich doch anbumsen lassen. Von einem fucking Kevin. Obwohl sie kurz vor ihrer Ausbildung zum Zimmermädchen stand, die böse deutsche Justiz. Denn das ist es, wofür Deutschland international bekannt, beliebt und gefragt ist: Zimmermädchen.

Nicht ein einziger der SZ-Kandidaten, für den sich (vielleicht?) zwei Frauen von Asylbewerbern haben vergewaltigen und/oder umbringen lassen müssen (mir fällt echt kein anderer Grund ein, warum das drei Frauen geschrieben haben) hat auch nur eine Aussicht auf einen Job, der nicht nur vom deutschen Wohlstand abhängig ist; die meisten sind in der „Ohgott-Pflegenotstand“ – Pflege.

Die Keule schwingt mit

Das ist von den (überlebenden) Autorinnen auf einem Niveau widerlich, dass ich es nicht beschreiben kann. „Guckt mal, ihr bösen Nazis, die dreckigen Neger hier sind sich nicht zu schade, euren Nazi-Omas die Scheiße von den Beinen abzuputzen, aber ihr CSU-Nazis schiebt sie ab“.

Das ist das Diskussionsnievau, auf dem wir angelangt sind. Wörtlich Scheiße. Die Neger (und Albaner oder so) gerne wegputzen wollen, weil – naja, weil es in Negerland wie Albanien halt noch mehr Scheiße gibt, und man hier immerhin dafür bezahlt wird, sie wegzuputzen.

Aber das ist doch nicht der Punkt? Denkt ihr ernsthaft, irgendein „die nehmen mir die Jobs weg“-Nazi würde Scheiße wegputzen? Hallo? Das sind Nazis (sagt ihr), die sind für Euthanasie. Ganz besonders, wenn die Alternative ist, sich von einem Neger den Arsch abwischen zu lassen.

Wer, denkt ihr, sind eure Gegner? Bigotte Arschlöcher? Okay – das sind sie, aber dann sind sie keine Nazis; die haben sich („stolz“ auf ihren Bullshit) hängen lassen, als sie verloren haben.

Und dann wundert ihr euch, wenn Leute Trump wählen – aber der ist ehrlich und macht, was er sagt. Ich meine – der hat wohl deutsche Vorfahren, das bleibt wohl hängen. Machen.

Oder Erdoğan. Tusk. Orban. Kurz. Ihr habt sie doch nicht mehr alle?!

Naja -fairerweise hattet ihr sie wohl vielleicht noch nie. Von daher ist alles, was ich dazu sagen kann, eh für den Arsch, von dem ihr erwartet, dass ihn irgendein Neger abputzt, aber ich sage es trotzdem:

Es gibt eine Menge gut integrierter, arbeitender, respektabler Zuwanderer in diesem Land. die meisten davon kommen aus Asien, aber auch aus dem mittleren Osten, und sicher auch drei oder vier aus Afrika, die eben in der Genlotterie gewonnen haben.

Das, aber, sind die Leute, die durch den von euch befürworteten Import von Schlägern, Drogendealern, Zuhältern und Terroristen hier mit Rassismus konfrontiert werden, weil sie nicht aussehen, als heißen sie Sepp Bauer. Und sicher nicht, als wären sie der Herr Doktor Mgamba Nwawmbama, dessen Namen zwar niemand aussprechen kann, aber hat er dafür einen Doktortitel.

Das sind die Leute, die mir leid tun. Und ja, auch die Putzfrau aus Ghana, auch wenn sie halt nur Putzfrau ist. Die trägt zum Wohlstand der deutschen Gesellschaft bei. Klar – „nur“ durch saubere Toiletten, aber hey – in Ghana gibt es nun eher gar keine Toiletten; das ist doch hervorragend gelungene Integration?!

Aber natürlich, die wird als erstes abgeschoben werden; die hat ja nun einen Job, einen Ausweis, bezieht keine Sozialhilfe, macht den letzten Drecksjob – auf die Kleinen kann man schön runterprügeln, wenn man „Staatsmacht“ ist. Und Steuererklärung macht sie sicher auch nicht (weil man für eine deutsche Steuererklärung ein bis zwei Studienabschlüsse braucht), aber hey – die arbeitet sicher schwarz nebenbei. Also, nicht schwarz, natürlich, sondern europäisch-afrikanisch. Da kann man ja mal die volle Härte des Rechtsstaats zeigen – bei albanischen Zuhältern und minderjährigen Nutten hingegen zünden die einem am Ende noch das Polizeiauto an.

Aber hey – da kann man dann ganz schnell sagen, dass „Rechtsstaat“ auch bedeutet, dass es nur Gleichheit im Recht, aber keine Gleichheit im Unrecht gibt.

Das ist aber nur dann eine vernünfige Aussage, wenn es eine Gleichheit im Recht gibt. Und irgendwie Unrecht bekämpft wird. sonst ekelt man nur alle Leute raus, die was tun – einige durch Ausweisung, andere, weil sie spätestens dann nicht mehr einsehen, warum wir fucking Terroristen wiederhaben müssen/wollen.

Aber, liebe „demokratisch legitimierte Regierung“ – macht ruhig so weiter. Da kann überhaupt nix passieren, es ist ja nun nicht so, als wären wir noch tribalistische, aufs Eigenwohl bedachte Deutsche, die auch was gebacken bekommen. Und ist auch nicht so, als würden meine Nachbarn Lenkraketen bauen oder in der Nukleartechnik tätig sein. Macht ruhig weiter, Euch passiert schon nichts. Ist wie bei den Negern, die zu doof sind, Laster anzuzünden. ganz sicher.

Echt nicht, übrigens. Wir können gerne auch weggehen. Uns bezahlt gerne jeder. Euch, liebe Politiker, aber halt nicht.

Der Artikel erschien zunächst im Blog des Shitlords.

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