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Im Westen nix Neues – Gaygames in New York vor ca. 25 Jahren

LGBTQ - Buchstabenmenschen - Faktum Magazin

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Im Westen nix Neues –
Gaygames in New York vor ca. 25 Jahren

Queere Bewegungen wollen es nicht wahrhaben, aber die Toleranz gegenüber Homosexualität ist in der westlichen Welt nichts Neues. 1982 starteten in San Franzisco die Gaygames. Man ist mittlerweile dabei durch Islamisierung die Toleranz gegenüber Homosexuellen anzugreifen. Die Pseudotoleranz gegenüber einer politischen Religion steht über westlichen Werten.

Ein Videobericht von Spiegel-TV aus den 80er Jahren über die Gaygames in New York

Damals waren Fernsehberichte wie dieser bereits möglich. Die Toleranz in der Gesellschaft mag noch nicht so verbreitet gewesen sein, wie sie jetzt unter westlich sozialisierten Menschen ist, die ersten Schritte waren gemacht. Nun importiert man sich anti-humanistische Werte mit eine ungeregelten Einwanderung von  Menschen, die eben nicht nach westlichen Werten sozialisiert worden sind. Damit zerstört man vieles, was sich die Gesellschaft in jahrehundertelangen Anstrengungen erarbeitet hat.

Ein Blick auf eine Sendung aus den 80er Jahren zu den Gaygames in New York.

“Stonewall Inn” – so hieß eine Szenekneipe für Schwule und Lesben im New Yorker Stadtteil Greenwich Village. 1969 machte die Polizei dort eine Razzia und stieß erstmals auf Widerstand. Steine flogen und die Homosexuellen vertrieben die Polizisten. Aus Anlass des Stonewall-Jubiläums fand 25 Jahre später die Olympiade der Schwulen und Lesben in New York statt.

Wikipedia über die Gaygames

Gay Games ist eine Sportveranstaltung, die seit 1982 alle vier Jahre stattfindet. Sie wird unter dem Dachverband der Federation of Gay Games (FGG) speziell für homosexuelle Teilnehmer organisiert, es gibt aber keine Teilnahmebeschränkungen und auch keine Qualifikation. Die Gay Games stehen damit in der Tradition des internationalen Arbeitersports, der ebenfalls auf Qualifikationsleistungen verzichtete. (…)

Seit mittlerweile 26 Jahren findet demnach eine international beachtete Großveranstaltung von Homosexuellen statt. Nimmt man die Veranstaltungen zum Christopher-Street-Day hinzu, kann die Intoleranz nicht so groß in der westlichen Welt sein. Musiker, Politiker, Fernsehstars und viele mehr sind offen schwul und es ist nicht zu deren Schaden. Man hört bereits von Jobbewerbungen, die derartig “kodiert” sind, dass man auf die Homosexualität des Bewerbers schließen kann (“verpartnert”).

Wie auch immer – es kommt eine neue Welle der Intoleranz:

Es ist die Homofeindlichkeit im Islam

Die deutsche Presse, Medien, Politik und Bessermenschen sind bemüht, den Islam in ständigem Dauerfeuer gegen ernstzunehmende Islamkritiker zu beweihräuchern. Die Linke, die insgesamt eigentlich religionskritisch sein müsste, hat in der Verteidigung des Islams ihren Fetisch gefunden. Dass sie damit sämtliche vermeintliche Werte der Toleranz verrät, zeigt lediglich, dass es mit der “Weltoffenheit” und dem “ewig übermorgigen” nicht weit her ist. Feminismus war gestern: Heute gibt es das “empowernde” Kopftuch für die Frau – und natürlich für den homosexuellen Mann, bevor er links geduldet islamisch verprügelt (oder schlimmeres) wird.

Homofeindliche Straftaten werden der autochthonen Bevölkerung (die Eingeborenen[!]) untergeschoben, die Täterschaft verschleiert. Dies wird zur neuen Tradition. Man ist derartig verblendet, dass man so in kauf nimmt, dass die Werte unserer Gesellschaft langsam aber stetig zersetzt werden.

Man muss lange suchen, bis man einen Artikel zur Homofeindlichkeit im Islam findet. Nicht viele dürfen darüber schreiben. Harald Martenstein durfte letztes Jahr einen Artikel im linken Berliner Tagesspiegel veröffentlichen.

Tagesspiegel: Die Homophobie von Muslimen nicht beschweigen

 

Der Islam ist offen gegen Homosexualität.

(…) Als die Zeitung „FAZ“ den deutschen Islamverband Ditib fragte, ob in Gemeinden auch Schwule ein Amt übernehmen dürften, kam keine Antwort. Ein Sprecher des Islamrates sagte immerhin im Deutschlandfunk: „Der Islam akzeptiert so etwas nicht.“ (…)

Martenstein differenziert, weist aber auf die Hauptprobleme (durch den Islam) hin.

(…) Nicht alle Muslime sind homophob. Bis vor einigen Jahrzehnten waren islamische Gesellschaften sogar toleranter als christliche, der Schwulenhass wuchs erst, als der Islam sich radikalisierte. Gewalt gegen Homosexuelle kommt auch aus anderen Gruppen, zum Beispiel von fundamentalistischen Christen, die Größenordnung ist nur anders. Es macht übrigens einen Unterschied, ob jemand nur ein Ressentiment hegt, oder ob jemand gewalttätig wird. Und es ist ein großer Unterschied, ob Homophobie dem gesellschaftlichen Mainstream widerspricht, wie hierzulande, oder zum Mainstream, zur Regierungspolitik und zur Kindererziehung gehört, wie in islamischen Staaten. (…)

Menschen, die in solchen islamischen Staaten aufgewachsen sind, begrüßen Linke (hier vor allem Frauen) und sogar Homosexuelle mit Teddybären am Bahnhof. Diese Zeiten sind glücklicherweise mittlerweile vorbei, die Pseudotoleranz gegenüber Menschen aus homofeindlichen Gesellschaften ist allerdings nach wie vor groß. Leider auch unter linken Homosexuellen der Queerfraktion. Der Begriff Queer gestaltet sich in mancher Wahrnehmung mittlerweile zum Inbegriff von Homofeindlichkeit. Ja, richtig gelesen: Es ist Homofeindlichkeit durch Pseudotoleranz. Das Märchen vom liberalen Islam wird gerne erzählt, es ist aber ein unbedeutendes. Die wahren Geschichten des Islams zur Homosexualität sind radikal.

Wenn jemand also von sich sagt, er sei QUEEROPHOB hat dies nichts mit Homophobie zu tun. Es ist geprägt von der Sorge um unsere Werte.

 

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