Politik

Links gegen “Vielfalt”: Richard Grenell – linke Ausweisungsforderungen

Sprachverbot - Faktum Magazin

Links gegen “Vielfalt”:
Richard Grenell – linke Ausweisungsforderungen

Ausweisungsforderungen wegen einer missliebigen Meinung sind inakzeptabel. Wenn man über solche Forderungen aber direkt mehrere angebliche Standpunkte verletzt, wird es unangenehm: Für Richard Grenell gilt nach linken Maßstäben die Meinungsfreiheit nicht. Seine Homosexualität ist ebenfalls im “vielfältigen” linken Berlin nicht Willkommen.

Schulz und Wagenknecht wollen den Botschafter in den USA entsorgen

Entsorgen bezieht sich auf “linke Sorge”, über die Abschiebung gäbe es eine konservative Stimme weniger im “bunten Berlin”. Allerdings wird die Farbmischung in Berlin so langsam schmutzig braun. Unerwünschte Meinungen sollen abgeschoben werden.

Sowohl Martin Schulz als auch Sarah Wagenknecht treten für eine Ausweisung des US-Botschafters ein.

Sahra Wagenknecht sagte in der Welt: „Wer wie US-Botschafter Richard Grenell meint, nach Gutsherrenart bestimmen zu können, wer in Europa regiert, der kann nicht länger als Diplomat in Deutschland bleiben.

Gutsherrenart! Genau – wer seine Meinung äußert und sich für etwas Linkskonträres einsetzt ist ewiggestrig und patriarchal! Wer nicht der Meinung der Linken ist, muss ausgewiesen werden. – Schon ist das schlichte Weltbild fertig.

Martin Schulz äußert sich ähnlich.

(…) Grenell benimmt sich nicht wie ein Diplomat, sondern wie ein rechtsextremer Kolonialoffizier“, sagte der frühere SPD-Chef Martin Schulz. (…)

In den Aussagen der beiden Politiker finden sich einiger der unter Postlinken beliebtesten Rhetorikkeulen. Schulz spricht von rechtsextrem und die Kolonialzeit an, Wagenknecht ist auf einer ähnlichen Schiene, bei ihr kommt noch eine beliebte feministische Sprachvarianz hinzu.

Was aber hat Robert Grenell sich geleistet?

Seine Leichtfertigkeit, einer unter Linken als rechtsextrem geltenden Internetseite ein Interview zu geben, hat ihn seiner Vielfaltsregenbogenfarben beraubt. Eine eigene Meinung und selbständige Entscheidungen sind doch alles andere als regenbogenbunt! Regenbogenbunt ist in Berlin nur das, was nicht schnell genug auf den heterosexuellen Bäumen und links ist. Das andere wird ausgewiesen.

Natürlich ist es aus linker Sicht eine der Todsünden, wenn man sich für konservative Regierungen und/oder den bösen Nachbarskanzler Sebastian Kurz einsetzt. “Bist Du nicht meiner linken Meinung, fliegst Du raus!” , mögen sich die beiden höchst umstrittenen Politiker Wagenknecht und Schulz gedacht haben.

Breitbart ist böse, der Regenbogen muss weichen

Auch wenn die Fraktion der meinungsmachenden Links-Grünen immer wieder den Wert einer angeblichen Vielfalt betont, ist mit Vielfalt schnell wieder Schluss, wenn es um Meinungen geht. Der Artikel bei Breitbart gibt die konservativen Ansichten des US-Botschafters wieder.

“Ich möchte unbedingt andere Konservative in ganz Europa stärken, andere Führungspersönlichkeiten. Ich denke, es gibt eine Welle konservativer Politiken, die sich aufgrund der gescheiterten Politik der Linken durchsetzen “, fügte er hinzu.

Diese Aussage soll reichen, ihn auszuweisen? Das ist linke Empörungskultur vom Feinsten. Es gelingt nicht abgelehnte Asylbewerber abzuschieben, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Jemanden mit einer eigenen Meinung will die Linke aber abschieben? Das zeigt einiges von deren Weltbild. Dazu gehört offensichtlich auch, dass nur die Homosexualität gewollt ist, die die Linke Meinung trägt.

Ein David Berger, der es sich als Homosexueller erlaubt eine andere Meinung als die postmodern linken Bessermenschen zu haben und zu äußern, dürfte es in diesen Kreisen auch sehr schwer mit demokratischen Grundsätzlichkeiten haben.

Ebenfalls kritisch für Linke: Die klare Sicht auf die politisch korrekten Vorgänge in Europa:

(…) Seit dem Präsidentschaftswahlen 2016 haben sich die deutschen Medien weitgehend gegen Präsident Trump zusammengeschlossen. Einige Publikationen, wie das Magazin Der Spiegel, gehen dabei ins Extreme und veröffentlichen ein Cover, auf dem der Präsident die Freiheitsstatue enthauptet. (…)

Dieses Spiegelcover war auch in hiesigen Kreisen Thema. Es ist auffällig, dass sich die Linke immer mehr an unliebsame Worte und Begriffe klammert, die bewusst fehlinterpretiert werden können. Welche “böse Botschaft” ist hinter den Worten Grenells denn verborgen?

Eine Kritik an geschmacklosen Covern kann es nicht sein: Die hat er selbst gar nicht geäußert. Der Wunsch Konservative zu unterstützen dürfte das linke Spektrum schon eher verschrecken. Die Zeit der Linken ist hoffentlich so lange vorbei, bis sie sich auf alte Werte zurückbesinnt.

ntv berichtet:
Ungeheuerliche Vorgänge” Schulz: US-Botschafter sollte gehen

Die Junge Freiheit:
Wagenknecht fordert Ausweisung des amerikanischen Botschafters

(…) Grenell sieht „konservative Politikansätze im Kommen, wegen der gescheiterten Politik der Linken“. Die Wahl von Donald Trump habe „Menschen befähigt, zu sagen, daß sie es nicht zulassen können, wenn die politische Klasse vor einer Wahl entscheidet, wer gewinnt und wer antreten sollte“. (…)

 

 

 

 

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