Schach - Krieg - Faktum Magazin
Die Frau stirbt aus
Wir leben in einer seltsamen Zeit. Es ist, als ob das weibliche Geschlecht gegen eine Rolle aufbegehrt, die ihr von der Natur zugedacht ist. Männer können sich anstrengen wie sie wollen, sie bekommen keine Kinder.

Ein Kind zur Welt zu bringen, ist keine Sache, die mit dem Verlassen des Kreißsaals abgeschlossen ist. Liest man derzeit Zeitungen, könnte man meinen, dass die Hälfte der Männerwelt aus Sittlichkeitsverbrechern bestünde. Was sind das für Frauen, die sich in solche Vorstellungen flüchten?

Sicherlich hat das Spannungspotential zwischen Mann und Frau in den letzten 30 Jahren nachgelassen. Der Softie war modern, und Frauen trauten sich in der Öffentlichkeit ihrem Gegenüber Feuer zu geben. Als ich aber die erste Frau in Uniform sah, fand ich das noch amüsant. Als ich den ersten Soldaten vor einer –Vorgesetzten „Meldung machen” sah, verschlug es mir die Sprache.

Uns ist in vielen Situationen angewöhnt worden zu schweigen. Mögen wir sich als noch so empörend empfinden. Allerdings sollten wir uns Gedanken machen, worauf eine solche gesellschaftliche Entwicklung hinausläuft. Weibliche Soldaten hatten wir in einigen sozialistischen Ländern und haben sie in Israel. Man sollte sich jedoch auch daran erinnern, welch bedeutende Rolle den Frauen in den Kolonien der europäischen Länder zukam. Da der Mann die Lebensbedingungen zu schaffen hatte, blieb den Frauen nichts anderes übrig als sich um Kinder und Kultur zu kümmern.

Eine Trägerin abendländischer Kultur

Nun hat in Europa fremde Kultur in breitem Maß Einzug gehalten – gibt es Frauenvereinigungen, die hier die Notwendigkeit weiblichen Engagements erkennen? Man muss kein Kulturpessimist sein, wenn man auf den Niedergang der deutschen Sprache hinweist. Simplifizierung der Sprache hat automatisch mit einer Verflachung des Denkens zu tun.

Vielleicht brauchen Frauen ein neues Leitbild – „Trägerin abendländischer Kultur“. Welcher Mann würde zu solch einer Frau nicht aufsehen – natürlich nur wo der Mann der Frau den Freiraum gibt, für Niveau zu sorgen. Denn da wo frau abgespannt nach einem 8-Stundentag nach Hause kommt, will sie nur noch „kleine Konversation“.

Ich saß vor 4 Jahren mit einem unserer Spitzenphysiker am Kamin und wir philosophierten über die Welt. Als seine Frau aus ihrem Praxistag heim kam, rauschte sie an uns vorbei und fragte gehetzt im Vorbeigehen: „ Hast Du den Quark für die Kinderparty besorgt?“ Unser Gespräch war sofort am Nullpunkt.

Der Spitzenphysiker hat inzwischen einen Job als Generalvertreter eines Computerherstellers. Naja – die Kinderparty war damals für die zwei Nichten. Für eigene Kinder haben die Zwei keine Zeit mehr gefunden. Beide sind zur Zeit in Therapie – Burn out Syndrom. Aber sie haben auch wirklich nichts was sie nährt.

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2 comments

  1. CGB 10 Februar, 2018 at 12:24 Antworten

    Sehr geehrter Herr Doktor, sie schreiben wirklich sehr gute Artikel. Das muss ich ihnen jetzt mal mitteilen. Dieser Artikel ist wieder einer, der es auf den Punkt bringt.

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