Politikzwischendurch

6 Tatsachen über die Polizei der USA und die Gewalt gegenüber Schwarzen

Black Lives Matter - Faktum Magazin

6 Tatsachen über die Polizei der USA
und die Gewalt gegenüber Schwarzen

Die Webseite Daily Wire berichtet über eine Studie, die zu Ergebnissen kommt, die die Black-Lives-Matter-Bewegung nicht erfreuen wird.

Berichtet wird von einer Studie über mehr als 1.000 Schießereien zwischen der Polizei und Zivilisten in den USA. Der Harvard-Professor Roland G. Fryer Jr bezeichnet die Studie als „das überrschendste Ergebnis“ seiner Karriere. Es gibt offenbar keine Voreingenommenheit beim Schusseinsatz durch die Polizei.

Die Studie fand heraus, dass Schwarze nicht in höherem Maß unter dem Waffeneinsatz der Polizei zu leiden haben. Ebenfalls kam heraus, dass es sogar weniger wahrscheinlich ist, dass Schwarze beschossen werden.

Bisher umfassendste Studie zu diesem Thema

Es ist die bisher größter Studie in diesem Bereich. Professor Fryer – ein afroamerikanischer Ökonom – wurde durch die Tode von Michael Brown und Freddie Gray zu dieser Untersuchung veranlasst. Untersucht wurden 1.332 Schießereien, die zwischen 2000 und 2015 im Bereich von 10 großen Polizeidienststellen stattfanden. Die umfangreiche Studie beschäftigte sich u. a. mit Kalifornien, drei Städten in Texas (Houston, Austin und Dallas) und Städten in Florida (Orlando und Jacksonville).

Betrachtet wurden u. a. die Fragen

  • Wie alt war der Verdächtige?
  • Wie viele Polizisten waren am Tatort?
  • Welche Hautfarbe hatten die Beamten?
  • Warum war der Beamte vor Ort (welches Delikt)?
  • Zu welcher Tageszeit war der Einsatz? (Tag oder Nacht?)
  • Hat der Beamte in Notwehr oder zur Verhinderung einer Notsituation gehandelt?

Letztlich sollte es um die Frage gehen, ob ein Polizist schneller auf einen Schwarzen schießt als auf einen Weißen.

Überraschende Ergebnisse

Überraschend war für den Afroamerikaner, dass eine rassistische Voreingenommenheit unter Polizisten im Polizeialltag keine bemerkenswerte Rolle spielt.

Die grundsätzlichen Ergebnisse der Studie:

  1. Es ist nicht wahrscheinlicher, dass die Polizei auf Schwarze als auf Weiße schießt. Tatsächlich ist ein Schusswaffengebrauch gegenüber Schwarzen um 20 % geringer.
  2. Täter – egal, welcher Hautfarbe – trugen mit gleicher Wahrscheinlichkeit eine Waffe.
  3.  Es ist allerdings wahrscheinlicher, dass es zu größerer Gewalt gegen Schwarze in körperlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei kommt.
  4. Die Vorstellung, dass sich us-amerikanische Polizeibeamte im Dienst durch einen Rassismus leiten ließen, ist ein Mythos, der z. B. in der Black-Lives-Matter-Bewegung verbreitet ist.
  5. Der Einsatz von mobilem Video zur Kontrolle der Polizeieinsätze spielt keine größere Rolle im Bezug auf das Verhalten der Beamten.
  6. Fryers Studie kommt zu ähnlichen Schlüssen wie andere Studien.

Als weiterer Fakt: Die größere Gewalt in den USA geht von Schwarzen aus.

 

 

 

 

 

 

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