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Jerusalem – Netanjahu, Geheimdienste und Palästina

Jerusalem - Israel - Faktum Magazin

Zwei Meinungen zum Thema “Palästina”

Zwei kontroverse, gegenteilige Meinungen zu Israel, Palästina und Jerusalem.

Netanjahu und der israelische Geheimdienst

von Dr. Hans-Jürgen Klose

Netanjahu hat anscheinend Oberwasser, nachdem Trump an der Lunte des Nahen Ostens spielt. Dass er sich nun selbst auf das EU-Außenministertreffen einladen konnte, zeigt welche Macht der Zwergstaat Israel hat. Niemand vermag einer israelischen Regierung zu widersprechen. Der Holocaust ist für alle der Grund immer wieder Unrecht schlimmster Ordnung der Israelis zu übergehen.

Collin Powell früherer Vier-Sterne-General der USA und späterer Außenminister erklärte offiziell, dass Israel im Besitz von 200 Atomsprengköpfen ist. Israel wird keinen Untersuchungen unterzogen – weshalb nicht? Tun israelische Atombomben weniger weh?

Israel leugnet Atommacht zu sein, jeder weiß, dass das eine Lüge ist. Mit in die Atomprogramme Israels ist der Mossad, der wohl effektivste Geheimdienst der Welt involviert, der obwohl er als ziviler Dienst gilt, mit seiner Spezialeinheit Kidon auch militärisch operiert. Ausländische Forscher – vor allem deutsche – wurden in der Vergangenheit Anschlagsziele des Mossad. Trotzdem überließ Deutschland genau diesem Geheimdienst 40 Panzer aus NVA-Beständen, die Israel dann als Agrarmaschinen mit Hilfe des BND exportierte. Die Frage für wen der BND tätig ist, kann nicht oft genug gestellt werden. Er setzt sich ungestraft über deutsches Recht hinweg.

Geheimdienst Mossad

Der Mossad hat nur 3.000 Mitarbeiter. Anders als andere Geheimdienste ist er direkter operativer Arm der Regierung. Überall auf der Welt verfügt er über ein Netz freiwilliger Zubringer – jüdische Sympathisanten, die im Operationsgebiet – leben und den Hauptamtlichen Dienste vom Zur-Verfügungstellen konspirativer Wohnungen und Fahrzeugen bis hin zur aktiven Spionage leisten.  Fast jede israelische diplomatische Vertretung im Ausland hat eine eigene Mossad-Abteilung.

Hat Macron vergessen wie der Mossad Weihnachten ´69 in Frankreich 8 französische Raketenboote kaperte um diese dann selbst in Dienst zu stellen?

Wer zum jetzigen Zeitpunkt Netanjahu Gehör schenkt, Ost-Jerusalem den Palästinensern wegzunehmen, sät Krieg. Auch wenn Saudi-Arabien auf israelischer Seite steht, würde der gesamte Nahe Osten auf unabsehbare Zeit weiter destabilisiert. Es wird sich zeigen, dass Trump den Israelis einen Bärendienst erwiesen hat. Dem Westen scheint es trotz aller Bemühungen  nicht möglich zu sein, eine Zwei-Staaten-Lösung durchzusetzen.

Israel tanzt der Welt auf der Nase herum. Europa hat nun ein erstes Signal gesetzt – weitere müssen folgen: Keine Sonderregelungen an Gesetzen vorbei für das Land das zur Zeit der Gründung der BRD noch Palästina hieß.


Islamisches Eroberungsstreben rund um Jerusalem

von Wolf Jacobs

Israel ist kein Zwergstaat und was soll Palästina sein?

Na, na, na! Israel ist doch kein Zwergstaat!  Wenn man allerdings Israel als Zwergstaat bezeichnet, was soll denn dann die Fläche des vermeintlichen Palästinas sein? “Vermeintlich” deshalb, weil es nie ein arabisch-islamisches Land namens Palästina gab. Palästina ist ein Produkt der PLO. Der “Palästinenser” an sich wurde ebenfalls als Begriff von der PLO in die Diskussion eingeführt.

(…) Von den 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen erkennen 136 den von der PLO 1988 ausgerufenen Staat Palästina an. Dieser Status wird von Seiten Israels, der USA und verschiedener anderer, vornehmlich westlicher Staaten nicht anerkannt. (…)

Gudrun Eussner schreibt in ihrem Blog:

(…) Verwirrt? Von 1920 bis 1948 existierte nach internationalem Recht ein (class ‘A’ Mandate) Staat Palästina, aber der war wie alle seine Institutionen jüdisch. (…)

Jerusalem ist schon immer mit israelischer Geschichte verbunden gewesen. In die Geschichte des vermeintlichen Palästinas ging Jerusalem erst durch den Nahostkonflikt ein. Den so bezeichneten Konflikt gibt es erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Wenn es hier also um Ansprüche geht, sprechen wir von Ansprüchen, die über zweitausend Jahre sind gegenüber vermeintlichen Ansprüchen, die keine 120 Jahre alt sind.

Hat man nicht eher zunächst dem Volk Israel die Stadt Jerusalem mit seinen jüdischen Heiligtümern genommen als umgekehrt?

Was erwartet man von Israel?

Israel ist weit fairer im Umgang mit Anhängern des Islams als umgekehrt.

Im Sechstagekrieg 1967 war die Strategie der israelischen Armee ursprünglich rein defensiv. Israel wollte Jordanien aus dem Krieg heraushalten, auch noch nachdem das jordanische Militär am Morgen des 5. Juni mit dem Artilleriebeschuss Westjerusalems begonnen hatte. Erst nachdem Jordanien das neutrale Hauptquartier der Vereinten Nationen erobert hatte, entschloss man sich zu handeln. In den nächsten drei Tagen wurde erst das UN-Hauptquartier, dann der jordanische Militärstützpunkt auf dem Giv’at HaTahmoschet („Munitionshügel“) und schließlich die Altstadt erobert. Dabei verzichteten die israelischen Streitkräfte zur Schonung von Moscheen und Kirchen auf den Einsatz schwerer Waffen und nahmen dafür erhebliche Verluste in Kauf: Von insgesamt rund 800 israelischen Kriegstoten fielen 183 in Jerusalem. Erstmals seit der Staatsgründung konnten Juden fortan an der Klagemauer beten. Anders als die arabische Seite 1949 den Juden verweigerte Israel den Muslimen nicht den Zugang zu ihren heiligen Stätten, sondern unterstellte den Tempelberg einer autonomen muslimischen Verwaltung

Hier spricht man auch korrekt von der “arabischen Seite” und nicht von “palästinensischer Seite”.

Jerusalem hat immer unter islamischer Eroberung gelitten. Eine allgemeine Anerkennung würde zumindest Islam ein Zeichen setzen. Ein Streiten für das vermeintliche Palästina ist letztlich ein Streiten für das Großmachstreben des Islams.

Nicht Israel tanzt der Welt auf der Nase herum. Es ist der Islam. Das zeigt sich, wie er die Wahrnehmung zum Thema Palästina verdreht hat.

Wenn jemand Krieg sät, so ist es der islamische Araber, der sich als Palästinenser verkauft.

Eine Frage: Warum sollte der Westen eine Zwei-Staaten-Lösung in und um Israel-Palästina durchsetzen?

Ist es nicht die Aufgabe der islamischen Kräfte sich mit Israel gemeinsam zu bemühen? Solange aber “palästinensische Kräfte” von einer Vernichtung Israels träumen, wird es keine Lösung geben. Israel lebt unter ständiger islamischer Bedrohung.

Geheimdienste

Meine Einstellung gegenüber Geheimdiensten ist leider etwas sehr naiv geraten. Eine Welt ohne Geheimdienste wäre eine schönere Welt. Dieser Gedanke ist allerdings genauso naiv, wie der Gedanke an eine Welt ohne Waffen und Konflikte. Er gehört in die Welt der Utopien.

Wer will einem Staat wie Israel allerdings vorwerfen, dass er einen Geheimdienst betreibt? Hinterfragt man denn die Daseinsbereichtigung us-amerikanischer Geheimdienste in Zeiten von Eduard Snowden? Die Lage Israels und der weltweite Judenhass geben einige gute Gründe für das intensive Betreiben eines Geheimdienstes.

 

Gudrun Eussner hat viele Artikel zum Thema Israel und “Palästina”

Während ich mit nicht ganz so tiefem Wissen “glänze” hat Gudrun Eussner eine Menge fundierte Artikel über die Themen geschrieben:

100 Jahre Betrug der Briten an den Juden

(…) Stattdessen handelt es sich um eine Versicherung an die arabische Welt, daß die Briten der Gründung eines solchen Staates nicht zustimmen werden, es versteht sich nämlich, “daß nichts getan werden soll, das die zivilen und religiösen Rechte existierender nicht-jüdischer Gemeinschaften in Palästina beeinflussen könnte”. (…)

Palästina betreffend, heißt das für die Gegenwart, daß im Sinne des bis heute gültigen Phased Plan, vom 9. Juni 1974, der Drei-Phasen-Strategie der PLO zur Beseitigung Israels, der Verwaltung Israels unterstehende Gebiete sowie der Staat Israel wieder islamisch werden müssen. Mit Gaza ist es bereits gelungen. Mit Galiläa und Samaria alias Westjordanland oder Westbank soll es weitergehen, bis der Endsieg über Israel errungen werden kann. (…)

Das irdische Jerusalem

(…) Das religiöse Recht der Muslime besagt, wie die britischen Orientalisten ihrem König mitgeteilt haben werden, daß einmal islamisches Gebiet bis zum Jüngsten Gericht islamisch ist und nicht abgegeben werden darf. An Ungläubige verlorene Gebiete müssen von jedem Muslim zurück erobert werden. (…)

Palästina. Auftakt zu weiteren 60 Jahren Intifada

(…) Am Mittwoch, den 5. Oktober 2011, dem vorletzten Tag der 187. Sitzung des Exekutivrats der UNESCO, gelingt es den arabischen Staaten, eine Empfehlung zur Aufnahme Palästinas als Vollmitglied in die Organisation durchzusetzen, une recommendation surprise. Überraschung! Jeder, der schon einmal die Sitzung eines noch so kleinen Kaninchenzüchtervereins geleitet hat, weiß, daß alle Tagesordnungspunkte vorab an den Sitzungsleiter gegeben werden müssen, der sie in die Liste aufnimmt, daß selbst nachgereichte Punkte, die unter “Verschiedenes” kommen sollen, spätestens unmittelbar vor der Sitzung zu beantragen sind. Die Aufnahme eines nichtexistierenden Staates Palästina als Vollmitglied ist keine Nebensächlichkeit unter “Verschiedenes”. (…)

Palästina. Flagge von 1939

Die Abbildung zeigt das französische Wörterbuch Larousse, aus dem Jahr 1939. Im Anhang sind alle gebräuchlichen Flaggen der Welt in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Sie werden bemerken, daß zu der Zeit die deutsche Flagge die Nazi-Fahne war, versehen mit dem Hakenkreuz, was beweist, daß dies vor 1945 war (vor 1945!) (…)

 

Links zu Beiträgen mit dem Thema “Palästina” in ihrem Blog.

Faktum: Zeitreise: 2004 – Saudi-Arabien, die “palästinensische Sache” und die Arab Bank

Das war mein Schnellschuss zum Thema.

Zum Abschluss ein Video.

 

 

 

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