Politik

Kommentar zur Politikverdrossenheit

Politik - Verdrossenheit - Faktum Magazin

 

 

Kommentar:
Politikverdrossenheit

Was waren das noch für Zeiten als beim Rütlischwur ein einig Volk von Brüdern die Geschicke eines Landes in die Hand nahm. Jeder handelte nach seinem Gewissen.

Woher rührt die heutige Politikverdrossenheit?
Wer kann sich heute in der Politik als Abweichler darstellen ohne um Posten und Listenplatz fürchten zu müssen?

Wie kann in einer Demokratie die Kanzlerin im Alleingang eine Flüchtlingskrise heraufbeschwören, ohne in ihrer eigenen Partei ins Kreuzverhör genommen zu werden? Schlimmer noch:

Das „Refugees welcome!

ist zum Gradmesser demokratischer Gesinnung geworden.

Lieschen Müller ./. Starke Männer

Wo sind all die starken Männer in der CDU geblieben? Von einer Pfarrerstochter lassen sie sich vorführen. Das Gespann Merkel/von der Leyen zeigt den Männern in Deutschland, wie sich Lieschen Müller Politik vorstellt.

Was hat von der Leyen Ahnung vom Militär – außerhalb dessen, was sie aus Gesprächen bei Truppenbesuchen und aus den Akten ihrer Vorgänger lernen durfte? Es ist zum Heulen, wenn man altgediente Offiziere sieht, wie sie die Traditionsandenken von den Wänden nehmen müssen. Was glaubt Frau von der Leyen, woher Zusammenhalt und Kameradschaft in der Truppe kommen?

Da ist jemand, der seine Männer im Afrikafeldzug im Stich ließ, schon „more welcome“ als andere, die es vorzogen ihrem Eid gemäß, bei ihren Männern zu fallen. Rommel war eine Identifikationsfigur der Reichsführung.

  • Wieso tragen drei Kasernen der Bundeswehr seinen Namen?
  • Hat er damals rechtzeitig Selbstmord begangen und ist damit entnazifiziert?

Armeen sind Machtinstrumente

Wir sollten nicht versuchen in den Gewissen der Männer herumzustochern, die damals als Helden in jeder Wochenschau zu sehen waren, nur weil unsere Regierung den Siegermächten Liebesdienste erweisen will. Wenn jeder Soldat, den wir zur Zeit in Auslandseinsätzen haben, fürchten müsste wegen der amerikanischen Aggressionspolitik in fünf Jahren, wenn die Regime gewechselt haben, an den Pranger gestellt zu werden, wäre die Einsatzfähigkeit unserer Armee keinen Pfifferling mehr wert.

Armeen sind Machtinstrumente von Staaten, dazu geben Soldaten einen Teil ihrer Möglichkeit, nach Gutdünken zu entscheiden, ab. Das war immer so. Wer will heute über die Männer von damals richten?

Wir verlangen von der Regierung ein eindeutiges Bekenntnis zu dem, was zur Zeit noch Deutschland heißt. Und Deutschland gibt es eben nicht erst seit 1949. Ich will nicht die ungeliebte Zeit des NS-Reichs diskutieren. Wir haben zwei Kriege verloren und haben mit der ideologischen Schadensbeseitigung immer noch nicht begonnen.

Reparationszahlungen an Polen? Ich dachte immer wir hätten ein Drittel unseres Staatsgebiets an Polen abgegeben. Nicht nur dass Europa uns jedes Jahr um Milliarden leichter macht, jetzt kommt noch ein rechtsradikaler Deutschenhasser aus Warschau und fordert weiteres Geld ein.

Wieso haben Merkel und von der Leyen solche Narrenfreiheit – weil sie Frauen sind?

(Ich vermeide jetzt Machogedanken zu äußern, aber andere Aufgaben wären für beide wohl angebracht.)

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