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Zitate, der Zitate 35. Teil: Doppelbelastung Kapitalismus und Patriarchat

Zitate - Faktum Magazin

 

 

Zitate, der Zitate 35. Teil:
Doppelbelastung Kapitalismus und Patriarchat

Die Linke hat einen

Newsletter zur Frauen zur Frauen- und Genderpolitik

In der Ausgabe vom 4. Juli 2017 weist man auf einen

Feministischen Aufruf zu G20

hin.

(…) Unter dem Titel „Grenzenlos feministisch – Yes we care. LISA goes G20“ haben die LISA-Frauen aus NRW einen eigenen feministischen Aufruf zu Protesten gegen G20 formuliert. Er ist hier zu finden. (…)

Dort findet sich endlich dieses Zitat:

Unsere Doppelbelastung heißt Kapitalismus und Patriarchat!

Uns wird die Produktion von Liebe, Fürsorge, Kindern und Gesundheit seit Generationen zugeschoben. Nicht selten ist der Preis hoch: Abhängigkeit, Langeweile, Armut. (…)

Grenzenlos feministisch – Yes! We care! LISA goes G20

Frauen produzieren also Liebe. Dann sollten sie doch einmal so viel Liebe produzieren, dass es für den Weltfrieden reicht. Das böse Patriarchat konsumiert diese produzierte Liebe wahrscheinlich ausnahmslos. Damit zerstört das Patriarchat direkt jede Chance auf den frauengemachten Weltfrieden durch Liebe. 😉

Wenn Frauen Kinder produzieren, sind doch sämtliche Probleme der Frauen gelöst: Sie könnten einfach mit der Produktion aufhören und sie bräuchten keine Verhütungsmittel, keine Forderungen nach freiem Zugang zur Abtreibung usw. Dann wären doch viele feministische Sorgen erledigt.

Frauen produzieren Gesundheit! Gleiches Thema wie bei der Liebe: Einfach mehr Gesundheit produzieren – zunächst natürlich nur für Frauen und weibliche Kinder – und die gesundheitlichen Probleme von Frauen wären erledigt!

Wenn Frauen Langeweile haben, ist also der Kapitalismus und das Patriarchat schuld. Langeweile als Problem zu benennen, ist frech. Viele Überstunden geplagte Männer würden gerne einmal über Langeweile klagen. Aber keine Sorge: Die Feministen beklagen im Dokument später noch Überstunden. Wie langweilig wäre den Frauen dann ohne Überstunden? Man weiß es nicht.

Was sagt Karl Marx zu Beziehungen und der Liebe?

(Wenn wir schon bei der Linken sind, zitieren wir doch den Ideengeber der Linken.)

Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen.Karl Marx (1818 - 1883), deutscher Philosoph, Sozialökonom und sozialistischer Theoretiker
Meiner Meinung nach äußert sich wahre Liebe in Zurückhaltung, Bescheidenheit und sogar Schüchternheit des Verliebten gegenüber seinem Idol und ganz und gar nicht in Gemütsexzessen und in einer zu frühen Vertraulichkeit.Karl Marx (1818 - 1883), deutscher Philosoph, Sozialökonom und sozialistischer Theoretiker
Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. Wenn du die Kunst genießen willst, mußt du ein künstlerisch gebildeter Mensch sein; wenn du Einfluß auf andre Menschen ausüben willst, mußt du ein wirklich anregend und fördernd auf andere Menschen wirkender Mensch sein. Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen – und zu der Natur – muß eine bestimmte, dem Gegenstand deines Willens entsprechende Äußerung deines wirklichen individuellen Lebens sein. Wenn du liebst, ohne Gegenliebe hervorzurufen, d.h., wenn dein Lieben als Lieben nicht die Gegenliebe produziert, wenn du durch deine Lebensäußerung als liebender Mensch dich nicht zum geliebten Menschen machst, so ist deine Liebe ohnmächtig, ein Unglück.Karl Marx (1818 - 1883), deutscher Philosoph, Sozialökonom und sozialistischer Theoretiker

Vielleicht liegt hier das Problem der Feministen: Ihre angebliche Liebe produziert einfach keine Gegenliebe. Oder aber die feministische Frau scheitert bereits in der „Produktion der Liebe”. Den Ausdruck der Produktion sollte man an dieser Stelle ohnehin hinterfragen.

 

 

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Balthazar Vanitas

2 comments

  1. Luisman 6 Juli, 2017 at 13:47 Antworten

    Da haette der Karl Marx mal lieber mehr ueber die Liebes-Philosophie geschrieben, als ueber den Sozialismus. Dann waeren wir heute alle besser dran.

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