Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur

Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur von Dr. Elmar Diederichs Prof. Günter Buchholz und Dr. Alexander Ulfig, die sich in der Vergangenheit bereits als Urheber fundierter Kritik an der Genderideologie erwiesen haben, haben interessante Beiträge zu der auf Bassam Tibi zurückgehenden Debatte um eine von jedem Nationalismus befreiten und lokal auf ihr historisches Entstehungsgebiet beschränkten Leitkultur gemacht, in der sie sich stark machen gegen den unter seinem aktuellen label „Islamophobie“ verbreiteten Multikulturalismus. In diesem post wird die Debatte im Hinblick auf den Atheismus und den Humanismus fortgesetzt. Übersicht: Stand der Leitkulturdebatte Humanismus als Modell einer offenen Gesellschaft Das atheistische Bild einer humanistischen Person tl;dr: Kulturrelativismus und Humanismus sind unvereinbar. Daher ist Multikulturalismus antihumanistisch. Zudem gibt es in Europa eine historisch gewachsene und damit lokal beschränkte, nicht-nationale Leitkultur, deren gegenwärtiger Atheismus mit der islamisch gewachsenen Kultur unverträglich ist. Weite Teile der europäischen Kultur sind humanistisch. Einen humanistischen Islam kann es niemals geben, denn nur der Atheismus ist eine humanistische Position. I. Stand der Leitkulturdebatte Im Beitrag von Prof. Günter Buchholz wird geltend gemacht, daß sich die europäische Kultur historisch aus fünf unterschiedlichen Säulen entwickelt hat: Die Ursprünge von Philosophie, Wissenschaft und Kunst in der griechischen Antike, das römische Recht, Judentum, … Die neue Debatte um eine lokale Leitkultur weiterlesen