Feminismus akut: „Geschlechterbewusste Theologie“ – Kirche im Genderwahn

Feminismus akut: „Geschlechterbewusste Theologie“ – Kirche im Genderwahn [separator style_type=“shadow“ top_margin=“40″ bottom_margin=“40″ sep_color=““ icon=““ width=““ class=““ id=““] Heute bin ich dem Wahnsinn wieder ein Stück näher gekommen. Oder eher: Der Wahnsinn ist mir ein Stück näher gekommen. In meinem Posteingang befand sich ein PDF der evangelischen Kirche zur Fachtagung Gendergaga?! Kritische Analysen der Anti-Gender-Bewegung und Gegenstrategien für die Kirche 5. Dezember 2016 Eine Webseite zur Veranstaltung war auf Anhieb nicht aufzutreiben. Dafür findet man allerdings PDFs zur Veranstaltung im Web. Der „LandesFrauenRat Schleswig-Holstein“ verweist ebenso auf ein Dokument wie  die „Evangelische Kirche im Rheinland„. Verknüpfung Antifa – Kirche – Staat im Genderwahn Das PDF der Evangelischen Kirche im Rheinland ist ergiebiger. Anhand dieses PDFs wird die Verknüpfung Antifa – Kirche – Staat deutlich. Diese Verknüpfung ist allerdings auf den ersten Blick  nicht zu erkennen. Man muss sich schon durch den Dschungel des Genderwahns gekämpft haben, um einzelne Namen zuordnen zu können. Gerade ein Tagungspunkt bewegt die Augenbrauen aufmerkend nach oben: [one_fourth last=“no“ class=““ id=““]12:00 Uhr[/one_fourth] [three_fourth last=“yes“ class=““ id=““]Der Großraum der neuen Rechten: Rechtsbündnisse und Wertekanon im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs (Andreas Kemper)[/three_fourth] Ein alter Bekannter: Andreas Kemper Andreas Kemper treibt sich sowohl auf Veranstaltungen der Antifa herum als auch auf Veranstaltungen staatlich geförderter Stiftungen. Dort hält er über die immer gleichen Themen mit den immer gleichen Nicht-Argumenten Vorträge über die „neue Rechte“ und die AfD. FAKTUM (damals noch NICHT-Feminist) hat ihn auf einer Veranstaltung der Berliner Antifa und einer Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung erlebt. Nun ist er also auch „im Namen des Herrn“ unterwegs. Ideologie kennt keine Grenzen und macht auch nicht vor anderen Religionen halt. Finanzierung über steuerliche Mittel des Bundes und der EU An dieser Stelle wird auch die Finanzierungsindustrie für Genderisten deutlich. Andreas Kemper zieht von feministischen Tagungsort zu Tagungsort und bestreitet damit offensichtlich sein Einkommen. Die Veranstaltung der evangelischen Kirche wird über die Kirchensteuer und die der Heinrich Böll Stiftung über andere Mittel des Bundes und der EU finanziert. Finanzierung der Heinrich Böll Stiftung Wie bei den anderen parteinahen Stiftungen stammt der überwiegende Teil des Stiftungshaushalts aus Mitteln des Bundes; hinzu kommen projektbezogene Fördermittel der EU. Für 2013 gibt die Stiftung in ihrem Jahresbericht an: „Unseren politischen Bildungsauftrag erfüllten wir 2013 mit Einnahmen von rund 51,5 Millionen Euro.“ Feministen/Genderisten können sich also ihr Leben über feministische Vorträge finanzieren und sehen dabei noch die Welt. Andreas Kemper tingelt mit dem immer selben Unverstand durch ganz Deutschland. Zurück zur evangelischen Kirche. Gender Mainstreaming, Feministische Theologie und anderer Wahn Die evangelische Kirche im Rheinland erzählt uns zunächst, dass alle Gendern müssen und sie uns verrät wie. Alle müssen gendern – wir sagen Ihnen wie Trotz dieser Überschrift bleibt sie uns einer Erläuterung schuldig. Das ist eine klassische Form der feministischen Rhetorik. Dinge unbelegt als Feststellung in den Raum werfen und zusehen, wie sie auf den unbedarften Konsumenten wirkt. Man spricht dort auch durchgängig von einer s. g. „Geschlechtergerechtigkeit“ ohne überhaupt zu erklären, was man sich darunter vorzustellen hat. Mit ein wenig Recherche findet man allerdings heraus, dass Geschlechtergerechtigkeit nichts anderes als Gender Mainstreaming bedeutet. Unter dem Begriff der Geschlechterordnung (weitergeleitet von Geschlechtergerechtigkeit) findet man in der Wikipedia folgende Aussage: Politische, begriffliche und wissenschaftliche Bemühungen um Geschlechtergerechtigkeit werden heute oft mit dem Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet. Den Begriff des Gender Mainstreamings benutzt man wohl nicht so gerne, weil sich ein manches Schaf der evangelischen Kirche durch diesen Begriff bevormundet fühlen könnte. Gerechtigkeit aber geht immer, wir alle wollen Gerechtigkeit. Diese beißt sich allerdings mit dem Gender Mainstreaming, was der durchschnittlichen Feministin egal ist. Sie hat ja ihre feministisch erprobte Rhetorik. Nicht der Glaube, der Feminismus steht im Kern Der Feminismus versucht über politische Maßnahmen die Gesellschaft hin zum Feminismus zu verändern. Hierbei bedient man sich auch der Religion. Infolgedessen kommt es auch zu einer folgenden Äußerung: Die Landessynode hat die Gender- und Gleichstellungsstelle damit beauftragt, Leitungsgremien in ihrer Verantwortung für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu beraten und zu unterstützen. Sie soll strukturelle und individuelle Diskriminierungen aufdecken und überwinden helfen – oder von vornherein verhindern. Das geht am besten, wenn die Vielfalt von weiblichen und männlichen Rollen und Lebensentwürfen in den Blick kommt. Denn sowohl die Gruppe der Frauen als auch die der Männer weist jeweils in sich eine hohe Heterogenität aus. Väter leben anders als Männer ohne Kinder, die Zeitbudgets von berufstätigen Frauen sind anders als die von Rentnerinnen, Akademikerinnen in Lohn und Brot bewegen andere Themen als Hartz-IV-Empfängerinnen. Erst viel später holt man sich das Deckelmäntelchen des Glaubens. Es lässt sich also eine politische Unterwanderung der Kirche feststellen. Politische Zielsetzungen werden deutlich Zum Gender Mainstreaming auf „Geschlechtergerechtigkeit-Kirche“ der evangelischen Kirche: Gibt es keinen deutschen Begriff? Auch in Deutschland hat sich der englische Begriff in Politik, Verwaltung und vielen anderen Bereichen weitgehend durchgesetzt. Zum einen gibt es keine adäquate Übersetzung, zum andern ist der Begriff international gebräuchlich und im EU-Recht verankert. Folgende erklärende Definitionen können dennoch hilfreich sein: „Gleichstellung von Frauen und Männern als Fragestellung und Auftrag für alle Handlungsbereiche und -ebenen“ „Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie“ „Integrierte Chancengleichheitspolitik“ „Handlungsmethode für Wege zu einer erneuerten Gemeinschaft von Frauen und Männern“ Wer hier Religion und Glaube findet, darf sich gutmütig schätzen. Es finden sich lediglich Begriffe aus dem politischen Bereich: Politik, Demokratie, EU-Recht. Wie es an anderer Stelle aber zu folgendem Widerspruch zur generellen Feminismus-/Gendertheorie kommt, ist nicht ersichtlich. Zumindest zeigt sie die Inkonsistenz des Feminismus auf: Elisabeth Selbert, eine der Mütter unseres Grundgesetzes, hat es 1949 so formuliert: „Es ist ein grundlegender Irrtum, bei der Gleichberechtigung von Gleichheit auszugehen. Die Gleichberechtigung baut auf der Gleichwertigkeit auf, die Andersartigkeit anerkennt.“ Diese Aussage steht im Gegensatz zum feministischen Konstruktivismus bei dem alle Unterschiede der Geschlechter lediglich „gesellschaftlich konstruiert“ sind. Feministische Theologie – Geschlechterbewusste Theologie Die evangelische Kirche im Rheinland stellt zunächst fest: Theologie, Glaube, Kirche gibt es nur aus der Perspektive von Männern und Frauen. Geschlechterbewusste Theologie reflektiert den Einfluss von Geschlechterrollen und kulturellen Zuschreibungen auf die theologische Wissenschaft und Praxis. Der Feminismus wäre nicht der Feminismus, wenn er nicht schon wieder eine wichtige Bevölkerungsgruppe außer acht lassen würde: Kinder. Kinder werden lediglich als Instrument … Feminismus akut: „Geschlechterbewusste Theologie“ – Kirche im Genderwahn weiterlesen