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Nürnberg: Feministischer Männerbeauftragter?

häusliche Gewalt - NICHT-Feminist

Nürnberg:

Feministischer Männerbeauftragter?

Die einen jubeln, die ewig Kritischen sehen im Männerbeauftragten von Nürnbergeher so etwas wie den Rattenfänger von Hameln. Die Stadt Nürnberg gönnt sich nun einen Männerbeauftragten – halt, nein! – er nennt sich „Ansprechpartner für Männer“. Dieser Titel ist weniger verbindlich. Wir sind kritisch.

Gesetzlich geregelt sind ohnehin nur die Frauenbeauftragten. Das muss so sein: Diskriminierung der Frau und so. Da bekommt die Feministin halt gesetzlich geregelt eine gute Einkommensquelle. Die Feminismusindustrie muss doch beschäftigt und finanziert sein.

Erster Männerbeauftragter Deutschlands:
Auch Männer werden in Deutschland diskriminiert

„Auch“ Männer werden also diskriminiert. Nach den Frauen, den Ausländern (huch?!? Es heißt doch Migranten!) und den Behinderten bekommen Männer jetzt auch einen Beauftragten – nein, einen: Ansprechpartner.

Viele kennen die Zahlen zum Selbstmord, zu tödlichen Arbeitsunfällen, zu den Krebstoten, zur Drogenabhängigkeit… Alle diese Zahlen sind männlich dominiert. Da könnte man schon auf die Idee kommen, der Mann sei „auch“ diskriminiert. Ein mancher sagt sogar, der Mann sei vorrangig diskriminiert. Da könnte „auch“ etwas dran sein.

Matthias Becker ist Deutschlands erster Männerbeauftragter. Der Sozialpädagoge erklärt, wo es Männer schwer haben in der Gesellschaft. Und warum sie als Opfer manchmal ignoriert werden.

Bei Frauen ist es klar: Sie werden durch Frauenquoten und andere gesetzliche Erleichterungen auf das Schwerste diskriminiert. Da muss man nichts erklären. Die Diskriminierung des Mannes muss erklärt werden.

Warum Männer als Opfer „manchmal“ ignoriert werden

Matthias Becker erklärt uns, warum Männer „manchmal“ als Opfer ignoriert werden:

Auch Männer werden in Deutschland diskriminiert. Es existieren noch immer Rollenklischees, dazu zählt die Vorstellung von männlicher Stärke. Bei häuslicher Gewalt zum Beispiel denken wir in der Regel an Männer als Täter. Aber in immerhin 15 Prozent der Fälle sind Männer Opfer. Und nun stellen Sie sich einen Polizisten vor, der hört: „Meine Frau schlägt mich.“

Und da ist es auch schon: Er prangert Rollenklischees an. Klingt nach feministischem Dekonsruktivierungswahn. Die Rolle des Mannes soll also auch durch ihn verwässert werden. Diese Verwässerung hat die Folge, dass Jungs oftmals keine Rollenvorbilder mehr haben. Während das Frausein bejubelt wird, werden männliche Rollenbilder hinterfragt und „dekonstruiert“.

Zum Thema häusliche Gewalt: Auf der einen Seite wird die Gewalt – zurecht – verdammt. Jungs wachsen in Deutschland mit dem Bewusstsein auf, dass man mit dem männlichen Geschlecht direkt Gewalt gegenüber dem weiblichen Geschlecht getankt hat. Dies und die gesellschaftliche Sicht auf den Mann als Täter, lassen den Mann im Falle der erlebten häuslichen Gewalt hilflos darstellen: Sobald er sich wehrt, wird er als Täter verfolgt und abgestraft, als Opfer glaubt ihm niemand.

Die Zahlen – nur 15 % der Opfer seien männlich – sind falsch. In der Schweiz werden Jungs häufiger Gewaltopfer in Beziehungen als Mädchen. Interessante Informationen liefert das Buch „Gerhard Amendt (hrsg) – „Familiäre Gewalt im Fokus“„.

Tätigkeitsfelder des „Ansprechpartners für Männer“

Ich werde Sprechstunden abhalten, Gespräche führen mit Jugendämtern, mit Gesundheitsämtern, mit der Politik. Es gibt viele Themen, zum Beispiel Vatersein. Wie klappt das mit dem Geld? Wie lässt sich erreichen, dass Männer nicht kritisch beäugt werden, wenn sie sich um Kinder kümmern? Viele sehen Erziehung ja noch immer als Aufgabe der Mutter und werten Männer damit ab.

Männliche Interessen sehe ich hier kaum vertrauen. Feministische Interessen liest man hier eher heraus. Es geht um die „Stärkung des Mannes“ als Vater. Viele Angehörige des männlichen Geschlechts leiden natürlich unter ihrer Position in der Gesellschaft des Mannes. Dies hat allerdings mit der Gesetzgebung und der Rechtsprechung zu tun.

Männer sollen aus dem Berufsleben und Frauen sollen in das Berufsleben gedrängt werden, indem „männliche Rollenklischees“ dekonstruiert (zerstört!) werden. Das sind feministische Ziele. Die Diskriminierung des Mannes findet bereits in der Schule statt – Bildungsverlierer Jungs. Sie geht über Frauenquoten weiter und findet ihre Vollendung im „Ansprechpartner für Männer“, der ein feministisches „Rollenbild“ für Männer propagiert.

Was sind Männerfragen in Deutschland wert?

Auch wenn der „Ansprechpartner für Männer“ feministische Ziele verfolgt und im Büro der Frauenbeauftragten sitzt: Es wird deutlich, was Männerfragen in Deutschland wert sind.

Matthias Becker nennt sich „Ansprechpartner für Männer“ und arbeitet bisher sieben Stunden pro Woche. Von September an soll er befristet eine halbe Stelle bekommen. (…)

In Nürnberg ist seine Stelle im Büro der Frauenbeauftragten angesiedelt. Im Interview erzählt er, warum Männer dort bisher nur selten anrufen. (…)

Warum dort kaum jemand anruft? Man könnte sich vielleicht Gedanken über die Ausrichtung und das Selbstgefühl des Mannes in der Gesellschaft machen: Den Mann gibt es Diskriminierungopfer in der Gesellschaft so gut wie gar nicht. Eine feministisch eingestellte Beratungsstelle ist diesbezüglich nicht hilfreich.

Was mir persönlich jetzt gefehlt hat: Man hat vergessen, die ganzen Hilfsprogramme für Männer als Gewalttäter zu erwähnen. Im „Männerbüro Hannover“ wird der Mann als Gewaltopfer zumindest „vorbildlich“ ausgeblendet.

„Ansprechpartner für Männer“ haben in unserer Gesellschaft offenbar nur als „feministischer Männerbeauftragter“ eine Chance. Feminismuskritik durch einen Männerbeauftragten ist in Deutschland unvorstellbar.

Richtige Hilfe für Männer wird man auch in Nürnberg weiterhin nicht erhalten. Die Stelle von Matthias Becker ist feministisch geprägt und ein Blendwerk, um Gleichberechtigung vorzugaukeln. Der Mann als Ratte für den Rattenfänger von Nürnberg.


 

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