JAWO 2015JAWOs Links

JAWOs Links am Mittwoch – KW 48/49 in 2015

JAWOs Links am Sonntag - Faktum Magazin

JAWOs Links am Mittwoch!

Wöchentlich gesammelte nicht-feministische Links!

Jede Woche von Mittwoch bis Dienstag sammele ich Links, Artikel und Kurioses, um alles gesammelt hier zu präsentieren.

Dann mal los!


Mittwoch, 25.11.2015

Ein Grüner sieht tatsächlich eine Diskriminierung von männlichen Kinder.

Ulf Dunkel: Grüne Doppelstandards

Die Aussagen von Cem Özdemir, Volker Beck und der Grünen Jugend in Bezug auf die männliche Beschneidung werden auseinandergenommen. Er weist auf die grundsätzliche Verfassungswidrigkeit des „Beschneidungsgesetzes“ hin.

Cem Özdemir und Volker Beck kommen mit ihren Doppelstandards nicht gut weg. Der Artikel ist lesenswert. Dennoch ist für die Grünen keine Hoffnung in Sicht.

Flüchtlingskrise!

Tagesschau.de: Noch immer kein Dach über dem Kopf

Endlich finden auch einmal Obdachlose Erwähnung.

Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband geht da schon weiter. Er berichtet von unguter Stimmung unter Obdachlosen. Zwar werde darauf geachtet, dass Flüchtlinge nicht aus Versehen in Notunterkünften für Obdachlose landen. Die Verantwortlichen sorgten dann dafür, dass sie in eine Flüchtlingsunterkunft kämen, sagt er gegenüber tagesschau.de. Doch: „Der ein- oder andere fragt sich schon: Wieso bekommen Flüchtlinge alle einen Notschlafplatz und wir nicht?“ Schneider fordert deshalb: „Macht endlich eine Sozialpolitik, die alle mitnimmt!“

Es geht um ein weiteres dunkles Thema – den Umgang mit poltitisch unkorrekten Menschen:

ScienceFiles: Bücherverbrennung heißt jetzt Bücherentfernung

Früher hat man das z.B. damit getan, dass man öffentlich Bücher verbrannt hat. Jeder, der ein Buch ins Feuer geworfen hat, der hat sich damit quasi selbst gereinigt und zudem gezeigt: Ich bin einer von Euch. Ich werfe diesen vermeintlichen Schund ins Feuer, bringe ihn als Opfer für die eigene Zugehörigkeit und die damit verbundene Einbildung, ein guter Mensch zu sein.

Heute werden Bücher nicht mehr verbrannt. Das ist out. Heute werden sie entfernt – aus Büchereien zum Beispiel.

Karsten Mende: Ekelfaktor aus der feministischen Backstube

Die Kehrseite schreibt über die „Vaginalbäckerei“ einer Feministin. Es kommen auch andere feministische Ausfälle auf den Tisch. Davon gibt es einige: Free Bleeding, vollgep… Hosen, …

Agens: Ein Paar: Mann und Frau. Alternativlos.

Eckhard Kuhla schreibt einen interessanten Text über das sexuelle Paarungsverhalten heutiger Menschen. Die MGTOW-Bewegung wird unter dem Stichpunkt „Männer im Zeugungsstreik“ angedeutet.

Es geht u. a. um die „Empathie- und Bildungsverlierer Jungs“ und viele weitere Phänomene der Geschlechterdebatte.

Fangen wir mit den Jungens an: ich sehe vor mir Stefan inmitten des Stuhlkreises einer Grundschulklasse. Er muss sich für eine Rauferei auf dem Schulhof rechtfertigen und entschuldigen. Ein Grund für die Lehrkraft, den Jungen in der Mitte zu belehren – im Beisein seiner Mitschüler. Eine solche Demütigung kratzt an seiner Identität. Überhaupt erfahren Jungens in der Schule mittlerweile geringere Empathie, obwohl sie diese mehr als Mädchen benötigen. Mangelnde Empathie reduziert die Leistungsbereitschaft der Jungen. Dann wären Jungens keine Bildungsverlierer, sondern „Empathieverlierer“…

Jungs werden in unserer feministischen Welt diskriminiert und nicht erst seit gestern. Ein gutes Beispiel ist hier unser Artikel Spiegel: Kinder sind ausschließlich Mädchen.

Scheidungsväter, Frauenqoten, Gleichstellungsbeauftragte – der Artikel bietet einen guten Rundumschlag.

Frankfurter Erklärung: Krieg der Köpfe

Professor Buchholz kommentiert einen Artikel des feministischen Autoren Nils Pickert.

Nils Pickert hat natürlich wie jeder andere das Recht, sich öffentlich zu blamieren:
Hihi, mehr als zwei Geschlechter, wir lachen uns schief.
So ist es, und das völlig zu Recht, Herr Pickert. Es mag ja sein, dass sich dieser seit Adam & Eva gut bekannte Sachverhalt in der Offenen Anstalt Berlin noch nicht herumgesprochen hat, …

Im Artikel von Nils Pickert (bei FE verlinkt) wird eine angebliche Aggression gegenüber dem Feminismus beschworen.


Donnerstag, 26.11.2015

Cicero: „Mannko“
Ein Loblied auf die Männlichkeit

Ein wenig später entdeckt: Der Artikel ist vom 23.11.15.

Der Mann von heute muss sich ständig anhören, dass er aus der Zeit gefallen ist. Unsinn, findet Milosz Matuschek. Vom Mann kann man viel lernen. Ein exklusiver Vorabdruck aus dem Buch „Mannko. Liebeserklärung an ein Mängelwesen“

Nett geschrieben. Ist vielleicht was für den Weihnachtsbaum.

Gunnar Kunz bei uns satirisch:

Heiße Luft


Übrigens habe ich noch einen Bekannten, der sich in einer ähnlich prekären Lage befindet. Er verkauft heiße Luft und Zeitungsenten aus Bodenhaltung, aber der Erfolg will sich nicht so recht einstellen. Keiner versteht das. Bloß weil man etwas nicht braucht, heißt das doch noch lange nicht, dass man nicht dafür zahlen sollte, oder? Gut, er ist ein bisschen aufbrausend und beschimpft seine Kunden, das kennen Sie sicher von Kollegen, aber kann es wirklich daran liegen? Warum will niemand dafür blechen, dass er verbal eins aufs Maul bekommt?

Frankfurter Erklärung: Familiäre Gewalt im Fokus

Professor Dr. Günter Buchholz macht auf ein sehr wichtiges Buch über familiäre Gewalt aufmerksam. Er verweist auf einen Artikel über das Buch bei Agens.

Das Buch ist derartig brisant und wichtig, dass es von Gleichstellungsbeauftragten als Spende abgelehnt wird. Wir haben darüber berichtet: Einem geschenkten Gaul…

Man ist schockiert! Ein Zitat wird falsch zugeordnet. Man fragt sich:

ScienceFiles: Geht hier die Saat politisch-korrekter Indoktrination auf?

In unserem letzten Rätsel haben wir eine Passage zitiert, in der deren Autor seiner Phantasie über Neger freien Lauf lässt. Er fabuliert von fleischfressenden Wilden, die sich gegenseitig kannibalisieren und deren Höhepunkt im Leben darin besteht, das Herz von Feinden zu verspeisen.

Der Autor der hier unverblümt seinen Rassismus auslebt ist kein anderer als der von manchen als großer deutscher Philosoph gehandelte:

Georg Friedrich Wilhelm Hegel

In Schopenhauers Worten handelt es sich um eine Passage der Hegelei, den sprachlichen Auswurf desjenigen, den Schopenhauer als “geistlose[n], unwissende[n], Unsinn schmierende[n] … Philosophast[en]” bezeichnet hat. Und das nicht zu Unrecht!

Was uns schockiert hat, ist die Tatsache, dass 356 Leser (47%) der Ansicht waren, die zitierte Passage mit ihrem Rassismus und ihrer Verherrlichung von Sklaverei stamme von Alexander von Humboldt. Wir fragen uns: Geht hier die Saat der politisch-korrekten Indoktrination auf, die Saat einer neuen Hegelei von abermals geistlosen, unwissenden und Unsinn schmierenden Phantasten, die z.B. an der Humboldt Universität versammelt sind und Folgendes schmieren:

“Dass in der HU zahlreiche Nazis und Kolonialrassisten mit Portraits geehrt werden und die kolonialen Forschungsreisen von Alexander von Humboldt als Inbegriff von Wissenschaft und Neugier verherrlicht werden, zeigt die tiefe Verwurzelung von Kolonialrassismus in der weißen_deutschen Wissenschaft”

Oder gibt es in Deutschland Institutionen, Schulen, Lehrer, die Alexander von Humboldt als Rassisten diskreditieren und von denen wir nichts wissen?

Ich hätte das Zitat auch nicht zuordnen können. Ich hätte es recherchiert.

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Hadmut Danisch: Das Gender-Gesindel der Yale University

Nicht nur in Deutschland herrscht der Wahnsinn an den Unis. Beim H. Danisch gibt es sogar ein Video über die Ausmaße.


Freitag, 27.11.2015

Um das wichtige Thema der Internetsperren geht es bei Hadmut Danisch:

Der BGH und die Internet-Sperren

Als Informatiker mit einiger Rechtserfahrung und mehrfacher Involvierung in das Rechtsthema Internet-Sperren halte (ich) die Entscheidung – basierend auf der Pressemitteilung, denn die Entscheidungen selbst sind ja noch nicht veröffentlicht – für groben Unfug und erheblich fehlerhaft. Ich möchte dies nachfolgend erläutern.

Professor Günter Buchholz verknüpft Geschichte mit der Gegenwart.

Attentat von Sarajevo

Das Attentat von Sarajevo wird in Bezug zu aktuellen Problemen mit der IS gesetzt. Nicht nur für Historiker interessant!

Wir weisen auf eine

Tagung: Bedeutung der Fachlichkeit in den MINT-Fächern

hin.

Die Bedeutung der Fachlichkeit im Unterricht und
der Lehrerausbildung in den MINT-Fächern

Seit dem „PISA-Schock“ im Jahr 2000 und den Bologna-Reformen hat sich an deutschen Schulen und Hochschulen vieles geändert. Die Neuerungen hatten zum Ziel, die Qualität des deutschen Bildungssystems zu sichern und seine Internationalisierung voranzutreiben. Eine Tagung der Gesellschaft für Didaktik der Biowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt richtet einen kritischen Blick auf die Reformen und sucht nach Alternativen zu etwaigen Fehlentwicklungen.

Die KehrseiteKarsten Mende – schreibt einen

Offener Brief an die Gesundheitsministerin von NRW

Sehr geehrte Frau Minister,

vor Kurzem hat der Sprecher von „SchLAu NRW„, eines von Ihrem Ministerium geförderten Vereines, mit einer öffentlichen Aussage auf sich aufmerksam gemacht, die mich zu der Frage veranlassen, wie Ihr Ministerium dazu steht.

Ich zitiere: „Ich habe HIV und würde es wieder tun! Ich habe regelmäig Sex ohne Kondom. Schutz durch Therapie macht es möglich. Menschen mit HIV sind nicht kriminell!“

Soweit mir bekannt ist, hat das Netzwerk von „SchLAu NRW“ die Aufklärungsarbeit zur Förderung der Akzeptanz von Homosexualität zum Ziel und tritt im Rahmen dieser Arbeit gezielt an Bildungseinrichtungen heran.
Mit Blick auf die oben zitierte Aussage des Vereinssprechers ist es angemessen, die Arbeit des Vereines als zumindest fragwürdig zu betrachten. Zuzüglich zu HIV bleiben auch noch Risiken für die Übertragung anderer Geschlechtskrankheiten bestehen, von denen einige eine erhebliche Gefährdung der Gesundheit, bis hin zur Todesfolge darstellen.

 


Samstag, 28.11.2015

Hadmut DanischDer Mann ist schuld. Immer. Und an allem.

Am nächsten Tag legt Wolf Jacobs einen erläuternden Artikel nach, der auf die „Historie“ dieses feministischen Märchens hinweist.

Wir brauchen ein wenig Hilfe, was die Gestaltung unserer Seite anbelangt:

NICHT-Feminist möchte Vorschläge!

Kommentare gab es bisher nicht viele, dafür kamen einige Mails. Wir brauchen aber mehr Hinweise! Wir diskutieren auch über unsere Mailing-Liste alle Vorschläge aus! 😉

Und natürlich die andere Wochenübersicht bei uns!

Matthias‘ Woche – nicht-feministische Links der KW 48/15

Jan Deichmohle weist auf seine Artikel für A Voice For Men hin:

Artikel für A Voice for Men

In der Zwischenzeit ist ein wissenschaftlich gehaltener Artikel auf Englisch von dem bekannten US-amerikanischen Magazin “A Voice for Men” veröffentlicht worden:

Female Choice and Feminism – Part I
Female Choice and Feminism – Part II

Maskulist1965 berichtet über ein Männerhaus in Schleswig Holstein:

Alheit eröffnet neues Männerhaus

Von Gewalt bedrohte Männer und Kinder finden von Dezember an in Norderstedt Zuflucht in einem neuen Männerhaus. Gestern besichtigte die schleswig-holsteinische Sozialministerin Kristin Alheit das Gebäude, das Land steuerte 700.000 Euro zu den Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro bei. Frau Alhaus betonte, dass mit diesem Projekt die Gleichberechtigung der Geschlechter gefördert wir und das es endlich an der Zeit ist, auch die Männer als Opfer häuslicher Gewalt anzuerkennen, welche in etwa die Hälfte der Opfer ausmachen. Insgesamt würden jetzt in Schleswig-Holstein 15 Frauenhäuser und endlich auch ein Männerhaus existieren!

Endlich ein Männerhaus in Schleswig-Holstein!


Sonntag, 29.11.2015

Gunnar Kunz hat einen hervorragenden Kommentar zum Feminismus geschrieben:

Spielverderber

All diese Fragen hat mir der herrschende Staatsfeminismus erschöpfend beantwortet. Ich erlebe, wie um mich herum aufgeklärte, kritische, liebevolle Menschen die ihnen eingetrichterten Stereotype des Feminismus‘ verinnerlicht haben, vom angeblichen Gender Pay Gap bis zu „Häusliche Gewalt ist männlich“. Manche sogar, ohne sie explizit zu erwähnen, quasi als selbstverständliche Voraussetzung: Dass hierzulande „das Patriarchat“ herrsche und die Frauen unterdrücke, beispielsweise (So unterdrückt möchte ich auch mal sein, dass meine Unterdrücker mich ernähren, in Vorstandspositionen hieven, wieder aufpäppeln, wenn ich scheitere, in brennende Häuser rennen, um mich zu retten, und all das, während ich sie bespucke und mit Verachtung überhäufe).

Der pelz stellt fest, dass die „Klimawandelschuld des Mannes“ ein altes feministisches Märchen ist:

Die Schuld am Klimawandel: Eine alte feministische Idee

Alte Idee, neu aufgekocht

Die Idee Männer für Klimaprobleme verantwortlich zu machen ist alt. Mir kamen diese Vorwürfe bekannt vor und ich habe in das große nicht-feministische Archiv geguckt und dort einige Artikel gefunden.

Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung z. B. hält einen Artikel bereit, der sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt:

Unter dem Artikel gab es in einem Kommentar von Granuk einen interessanten, geschlechterstereotypen Link:

Return of Kings: This Accidental Experiment Shows The Superiority Of Patriarchy

Es geht um ein TV-Experiment, das deutlich einige alte Vorurteile bestätigt. 😀

Jungs und Mädchen: Das Sonntagsgespräch: Engagement für Frauen

Das Szenario:

Bekanntlich verhält sich Antimaskulismus zu Misandrie wie Antifeminismus zu Misogynie: Wer etwas gegen eine maskulistische oder feministische Theorie vorzubringen hat, muß weder was gegen Männer, noch etwas gegen Frauen haben. Doch was theoretisch so gut funktioniert, kommt in der Praxis nur äußerst selten vor: Weder sieht man oft Männer, deren Job darin besteht, sich für Frauen zu engagieren, d.h. Frauen gegen Geld helfen, noch sieht man oft Frauen, die sich zwar für die Belange von Frauen stark machen, aber keinen feministischen Hintergrund haben. Woran könnte das liegen?


Montag, 30.11.2015

Eine Diskussion über den „Genderkongress“ vom Wochenende:

Alles Evolution: Genderkongress in Nürnberg

Es wird dort recht gut argumentiert. Verwunderlich ist allerdings der Ton, der gegenüber der Bloggerszene angeschlagen wird. Einer der etwas schief singenden, hat sich zwar gerade lautstark „ins Private“ zurückgezogen, fällt die letzte Zeit aber recht häufig durch „emotionale Kommentare“ gegenüber anderen auf. Wer Unterstützung möchte, sollte denjenigen, den man um Hilfe und Unterstüzung ersucht, nicht beschimpfen. „Wer f… will, muss freundlich sein.“ – Sorry, ist ein Spruch aus meiner Jugend, der trotz einer vermeintlichen Flachheit, eine wichtige Sache auf den Punkt bringt. Man sollte die Hand, die einen füttert, nicht beißen.

Bei uns: queer.de: Verleugnung von HIV Ansteckungsrisiken

Die Geschichte um den HIV-Positiven, der Sex ohne Gummi praktiziert geht weiter. Das Magazin queer.de gießt Öl aufs Feuer. In unserem Artikel nrwjetzt: Sexualaufklärung läuft Amok. haben wir das Thema bereits angesprochen.

Bei den ScienceFiles geht es u. a. in Spiel mir das Lied vom Tod: die neue Leichtigkeit der HIV-Infektion um dieses Thema.


Dienstag, 01.12.2015

Um die „Seltenheit von Frauen in der Forschung“ geht es bei der

Frankfurter Erklärung: Frauenquote: Die unerreichbare Spitze

Die geäußerte Meinung hierzu ist eindeutig: Es geht um Leistung, nicht ums Geschlecht.

Die „Maskulistenszene“ hat was zu tun:

Über die Männerfeindlichkeit der Männeraktivisten

Über Toleranz und die moderne Meinungsbildung geht es in den

ScienceFiles: Toleranz ist … andere Meinungen abzuschalten

 


 

Ich grüße Euch

JAWO

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