Gegen den Strich – eine Nachbetrachtung

Es geht um den Beitrag

Gegen den Strich – eMANNzipation

des WDR in der Sendung markt.

oder auch beim WDR im Original.

Dort tauchen drei NICHT-Feministen auf, die auch an dieser Webseite beteiligt sind. Der eine ist sogar der Admin. Es sind die beiden Schriftsteller Bernhard Lassahn und Gunnar Kunz sowie „Wolle Pelz“ – Wolf(gang) Jacobs. Die ersten beiden dürften viele kennen, der letztere hat auch viel geschrieben… ..im Web und so…

Das Echo in der „männerbewegten Szene“ war schwach bis gar nicht zu vernehmen. Dabei hätte der Beitrag eigentlich ein größeres Echo verdient.

Schauen wir uns aber einmal die wenigen Reaktionen bzw. einen Vorbericht einmal an.

Genderama hat den Beitrag im Gegensatz zu uns vorab angekündigt. (Wir sind gegenüber Reaktionen der Presse/Medien auf uns nach dem sehr ideologisch geschriebenen Artikel im Tagesspiegel eher vorsichtig.)

Die Ankündigung bei Genderama vom 09.11.2015 liest sich folgendermaßen:

In der TV-Sendung markt des Westdeutschen Rundfunks (WDR), die heute Abend ab 21 Uhr ausgestrahlt wird, geht es in der Rubrik „Gegen den Strich“ um das Thema „EMANNzipation – Gleichberechtigung bitte auch für Männer“. Auf der WDR-Website findet man an zwei unterschiedlichen Stellen die folgenden beiden Teaser-Texte zur Sendung:

In Gleichstellungsfragen drehen sich die Diskussionen häufig um die Situation der Frauen. Doch auch bei Männern und Jungen gibt es eine Reihe gesellschaftlicher Nachteile. Schulkarrieren verlaufen anders, Selbstmordraten sind höher, Vorurteile verletzend. „Gegen den Strich“ zeigt in markt Fälle auf.

sowie

Beim Thema Gleichstellung denkt fast jeder sofort an Frauen. Aber wer denkt an die Männer? Wir tun das heute mal. Denn auch Jungen und Männer haben mit gesellschaftlichen Nachteilen zu kämpfen. Mit welchen und wie, zeigt markt in „Gegen den Strich“.

Wenn man bedenkt, dass der WDR in erster Linie rot-grüne Weltanschauung transportiert, ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Die Nachbetrachtung war bei Genderama war dann diese:

Der über 18 Minuten lange WDR-Beitrag zum Thema Gleichberechtigung auch für Männer steht inzwischen online. Der Beitrag nennt mehrere wichtige Felder, bei denen Männer in unserer Gesellschaft zu kurz kommen, und widerlegt noch einmal anschaulich den Mythos von 22 Prozent Gehaltsdiskriminierung zu Lasten von Frauen. Er stellt Wolfgang Jacobs, Bernhard Lassahn und Gunnar Kunz vor, die sich als „Nicht-Feministen“ positioniert haben – im Gegensatz zu einem Artikel in der Berliner Presse vergangenes Jahr sachlich und fair. Daraufhin kommt Professor Matthias Franz zu Wort, der beispielsweise mit AGENS den ersten deutschen Männerkongress an der Universität Düsseldorf ausrichtete (begleitet von heftigen Protesten des Publizisten Thomas Gesterkamp in der „taz“). Bernhard Lassahn bringt folgenden Aspekt zur Sprache:

Es werden zum Beispiel jede Menge Frauenorganisationen unterstützt, aber Männerorganisationen arbeiten wirklich manchmal wie im Verborgenen. Das ist wie Underground-Wissen. Das ist manchmal so, als hätte man es mit Partisanen zu tun oder mit Leuten, die gar nicht sagen wollen, wie sie heißen, weil sie Angst haben, wenn sie irgendetwas sagen, wenn sie irgendwie den Anschein erwecken, sie wären gegen die offizielle Frauenpolitik, dann haben sie verloren. Dann kriegen sie Probleme im Beruf.

Das ist tatsächlich so.

Mir ist offen gesagt unerklärlich, wie es ein geschlechterpolitischer Beitrag dieser Qualität in eines unserer Leitmedien geschafft hat. Auf der verlinkten Website ist es möglich, per Mail an die Redaktion Feedback abzugeben.

Diese Zusammenfassung ist recht gut, aber irgendwie unspektakulär. Uns hätte ein Link auf unsere Seite gefallen. Links auf unsere Seite bleiben allerdings oft aus. Diese Problematik ist allerdings schon lange bei uns bekannt. Wie dem auch sei: Da leider ein Link in der Sendung und auch bei Genderama unterblieben ist, haben die meisten Personen nur aufgrund der üblichen Suchmaschinen zu uns gefunden.

Welche Artikel gab es noch zur Sendung?

Es gab nicht viele.

Die KehrseiteWDR auf ungewohnten Pfaden – “Gegen den Strich”

Nach jahrzehntelanger feministischer Indoktrination, die gerade von den öffentlich-rechtlichen Medien mit besonderem Eifer betrieben wurde, hat der WDR nun erstmals eine wirklich faire und und sachliche Sendung zur Geschlechterdebatte beigesteuert. “Gegen den Strich – eMANNzipation”, eine knapp 19-minütige Produktion, ist eine sehr nüchterne Bestandsaufnahme zum Thema Männerrechte. Hier wird mit von Feministinnen gehüteten Mythen, wie häusliche Gewalt oder dem angeblichen “Gender-Pay-Gap”, aufgeräumt.

In besonderer Würdigung wird auch die Arbeit des Online-Magazins “NICHT-Feminist” erwähnt, das sich den Belangen der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen widmet und, wie in der Sendung von Bernhard Lassahn geschildert, wertvolle Untergrundarbeit leistet.

Die KehrseiteKarsten Mende – hat auch später auf unsere Youtube-Version der Sendung hingewiesen: “Gegen den Strich – eMANNzipation” jetzt auf Youtube.

Im Familien- und Gewaltschutzblog gab es den Hinweis

WDR-Sendung räumt mit Geschlechterklischees auf

In der für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ungewohnt ausgewogenen, achtzehnminütigen Dokumentation “Gegen den Strich / Gleichberechtigung auch für Männer” räumte gestern der Westdeutsche Rundfunk mit einer Vielzahl tief verankerter und oftmals politisch wie medial gesteuerter Klischees und Unwahrheiten auf. Thematisiert und entlarvt werden Rollenbilder, Mythen und Betroffenheiten bei Sexismus, häuslicher Gewalt, Suiziden, dem Equal Pay Day, Bildungsbenachteiligung, kollektivem Mißbrauchsverdacht bei männlichen Kita-Erziehern und vielem anderen mehr. Der oben verlinkte Beitrag ist in Gänze sehenswert.

Auch hier hätte uns ein Link auf unsere Webpräsenz gut gefallen. Dies ist ebenfalls unterblieben.

Auch die Frankfurter Erklärung verweist lediglich auf den Link zur Sendung. Dort wird aber regelmäßig auf uns verwiesen – vielen Dank dafür! Es geht daher auch völlig in Ordnung.

Bei Genderama gab es noch einen Leserbrief, der ebenfalls fest stellt, dass es so gut wie keine Reaktionen auf die Sendung gab:

Lesermail („eMANNzipation“: maskulistische Filme haben es schwer)

Als ich diese Woche nach Reaktionen auf den WDR-markt-Beitrag „eMANNzipation“ über Männerprobleme gesucht habe (es gab nicht viele, offenbar …), bin ich über einen deutschen Kinofilm gleichen Namens gestolpert. Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich ja erst, das sei ein früher Entwurf für „Der Mann auf dem Baum“, aber es ist tatsächlich ein komplett anderer Film.

Ansonsten gab es eine kleinere Reaktion im Freitag: Gegen den Strich „eMANNzipation“

Dies war allerdings keine offizielle Reaktion des Freitags, sondern eine „User-Reaktion“. Die zwei oder drei Verlinkungen ins Foren, die man über die Suchmaschine der Wahl finden kann, schenke ich mir.

Es ist schade, dass ein TV-Beitrag dieser Qualität nicht für mehr Reaktion gesorgt hat.

Intern gab es eine Mail, in der es hieß: „Es geht vielen wohl nicht um die Gleichberechtigung, sondern um ihre Gleichberechtigung.“ Damit war gemeint, dass viele wohl mit der Auswahl der Protagonisten der Sendung ein wenig unzufrieden waren. Der WDR hat diese Auswahl aber nicht über das Knie gebrochen.

Letztendlich hat es gezeigt, dass bei NICHT-Feminist ein paar Menschen sind, die medientauglich sind. Die Sendung läuft nicht weg und vielleicht geschieht  ja noch etwas. Eine größere Verbreitung wäre wünschenswert. Nicht weil wir oder die aus dem Beitrag Ruhm und Ehre wollen, sondern weil es der Gleichberechtigung dient.

 

 

 

 

 

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jawo

JAWO das unbekannte Wesen und Herrscher über das Web. Er hat den Blick auf das Web. Für uns beschäftigt er sich mit dem deutschsprachigen Teil des Webs und bereitet es uns in seiner Wochenübersicht zu.  

Blog Comments

Ich jammere nicht. 😛
Ich nehme aber auch nichts zurück. 😉

Erstaunlich fand ich übrigens, dass es auch keine der üblichen abwehrreflexe gegen die Sendung gab.
Keíne Diffamierung, keine Beschwerden etc.

Sowas wäre im übrigen auch ein Anlass gewesen, sich dann mit dieser Kritik oder diffamierung auseinander zu setzen.

Dass es da keinen öffentlichen Aufschrei gab, ist möglicherweise auch ein Anzeichen dafür, dass in der öffentlichkeit inzwischen angekommen ist, dass die Anliegen der Männer durchaus ernsthaft und legitim sind.

Wir sehen alles nicht einfach nur „als Anliegen der Männer“. Feminismus ist schädlich für die ganze Gesellschaft. Daher geht das alles auch die Frauen an. Ob dies aber insgesamt schon so gesehen wird, finde ich fraglich. 😉

„Feminismus ist schädlich für die ganze Gesellschaft. “

Das ist richtig.

Feminism hurts women too, sage ich immer.

Es liegt allerdings daran, dass Feminismus eine völlig einseitige und völlig „ungleichberechtigte“ Sicht auf die Geschlechter hat, in der sie Männer dämonisiert. Die Konsequenzen dieser Sicht schaden in vielem auch Frauen, vor allem solchen, die sich der feministischen Opferhaltung nicht unterwerfen wollen.

Daher ist es natürlich schon als erstes notwendig, als korrektiv überhaupt einmal Männeranliegen zur Sprache bringen zu können, gegen die massive feministische Abwehr.

„Ob dies aber insgesamt schon so gesehen wird, finde ich fraglich. “

Falls Du darauf bezug nimmst:
Ich hatte auch geschrieben „dass in der öffentlichkeit inzwischen angekommen ist, dass die Anliegen der Männer durchaus ernsthaft und legitim sind.“

Dass man Anliegen „legitim“ findet, also immerhin anerkennt, dass es eine Berechtigung gibt, dasss sich jemand dazu äußert und gehört werden will, ist noch lange keine eigene zustimmende Haltung dazu. Aber es ist ein erster kleiner Schritt dahin.

Ich meinte eher, dass die meisten Frauen es anscheinend noch nicht mitbekommen haben, dass Feminismus auch für sie schädlich ist. Viele Frauen meinen doch, Feminismus tut so viel für alle Frauen. Dem ist ja nicht so.

Diese Einsicht muss sich erst noch durchsetzen.

Natürlich sind Männeranliegen wichtig. Männer werden zuerst durch den Feminismus getroffen. Viele Schäden sind auch schrecklich: Selbstmord, Beschneidung, Bildungsverlierer Jungs usw. Die Anliegen der Männer/Jungs sind extrem wichtig. Ich glaube aber, dass sich viele Probleme sehr schnell lösen lassen, wenn man den Feminismus losgeworden ist und endlich zur Gleichberechtigung findet.

Ja.
Hierzulande sind sowas wie „women against feminism“ praktisch vollkommen unbekannt.

Wenn jemand davon hört, denkt er als erstes an Heimchen am Herd, an konservative, rückwärtsgewandte, die ganze Bandbreite an vorurteilen halt. Aber nicht an die selbstbewussten und doch eher jungen Frauen, die tatsächlich dahinterstehen.

Das dauert noch richtig, richtig lang. Wenn überhaupt.
Feminismus ist doch „für“ Frauen, steckt doch schon im Namen, oder?
So wie der Hundekuchen für Hunde.
Und der Schweinebraten ist demzufolge –
Jo, so ist das mit den Wörtern. Die haben im Feminismus immer eine ganz besondere Bedeutung. Und oftmals genau umgekehrt, wie man zuerst denkt.

Feminismus ist für Frauen wie das Schweineschnitzel fürs Schwein.
Es wird gemästet und dann geschlachtet. Es geht ums Geld, darum, Frauen ins Wirschaftsleben zu drängen, die gesamte Bevölkerung ins Erwerbsleben zu drücken, um mehr Wirtschaft, mehr Steuern zu erhalten. Höherer Prozentsatz an Erwerbstätigen senkt die Löhne, das mag die Wirtschaft.
Für all das muss die Familie zerstört werden, wie schon Simone de Beauvoir wusste.

Deine Vergleiche sind allesamt… …hm… darf ich „geil“ sagen? 😉

…und genau alles das ist schädlich für Frau und Mann. Leider sehen das in Deutschland die Frauen alle tatsächlich noch nicht so.

…aber dafür gibt es ja auch uns…

Auch wenn manche Artikel nicht alle zufrieden stellen…. 😀

Wie heißt es doch so schön:
„good news is bad news, bad news is good news“.

Der Beitrag im WDR war wirklich toll und hat mir sehr gefallen.
Was allerdings auch bedeutet, dass dem eigentlich wenig hinzuzufügen ist.

Es ist erwähnenswert, dass so etwas im ÖR Funk überhaupt gesendet wurde, und hoffentlich ein Zeichen für einen beginnenden Umschwung. Man wird ja hoffen dürfen.

Eine breite Diskussion in der Männerszene hätte sicher stattgefunden, wenn es wichtige Kritik an dem Beitrag gegeben hätte – aber die sehe ich nicht.
Man kann natürlich immer darüber meckern, was noch hätte drin sein sollen – aber das ist kleinlich.

Vielleicht wäre es jetzt wichtiger, den Beitrag immer mal wieder irgendwo zu verlinken, in aktuellen Beiträgen darauf hinzuweisen, so dass er
1. in Youtube einigermaßen ein gutes Ranking bekommt und leicht gefunden wird
2. nicht vergessen wird und als leicht auffindbares Beispiel einer „seriösen“ Berichterstattung im Umlauf bleibt. Sowas kann man immer gerne mal anderen Leuten zuschicken. ÖR ist schon mal nicht im Verdacht, rein Männerrechtlichen Mist zu verbreiten.

Aber bitte, BITTE solche Erwähnungen nicht beständig mit solchen Hinweisen auf interne Konflikte belasten. Das bringt nicht nur gar nichts, sondern hält animositäten nur aufrecht, wo sie bestehen. Und von außen wirkt es abstoßend, kleinlich und langweilig.
Wir haben hier einen Beitrag, der vom ÖR produziert und gesendet wurde, und der GUT ist. Wir sollten vom Vorhandensein dieser Sendung einfach Gebrauch machen und sie verwenden.

Dass es kaum Links zur Nicht-feminist Website gab ist möglicherweise etwas schade.
Andererseits auch wieder nicht:
Der Beitrag des WDR ist nicht nur über die drei von der nicht-feminist Taankstelle, sondern über Männerangelegenheiten. Es kommen noch andere Leute zur Sprache, was dem Beitrag mehr Breite gibt – der psychologe Matthias Franz, der KiTa Leiter Uwe Strauß, die Soziologin Karin Flaake.

Es ist ganz gut, den Beitrag nicht zu eng an nicht-feminist zu binden. Eure Website wird im Beitrag eingeblendet, das ist sehr viel wert.
Es ist auch richtig, dass ihr stolz darauf seid, und es ist richtig, dass ihr Beiträge aus eurer Sicht dazu schreibt und (gerne immer wieder) darauf verlinkt.

Aber vor allem ist es ein guter Beitrag, der von einer UNABHÄNGIGEN Redaktion erstellt wurde, und in dem ihr VORKOMMT – aber der nicht vorwiegend ÜBER EUCH ist, sondern über die Probleme von Männern.

Der Artikel wird offensichtlich nicht verstanden. Es geht uns primär doch nicht um uns. Das ist völliger Blödsinn. Ginge es uns um reine Selbstdarstellung würden wir uns ganz anders geben.

Ich frage mich, warum es hier auf einmal „Gejammere“ oder „die drei von der Nicht-Feminist-Tankstelle“. Solche Aussagen sind nicht förderlich.

Fest steht: Es ist unabhängig von allem ein Beitrag entstanden, der gut für die Anliegen ist.

Dass wir natürlich auch andere Rückschlüsse ziehen (müssen), ist ebenso klar.

Ich danke Dir aber für Deine tiefergehenden Betrachtungen.

„Der Artikel wird offensichtlich nicht verstanden. Es geht uns primär doch nicht um uns. Das ist völliger Blödsinn. “

Danke vorneweg für diese Klarstellung.

Nein, dann wird der Artikel offenbar nicht verstanden. So wie es grade klingt, ist das vielleicht bei Euch besprochen worden, dass jemand noch mal einen Artikel dazu schreibt, um den Bericht noch mal nach vorn zu holen.
Und selbst wenn ihr der Meinung seid, dass doch das, was Kehrseite als „jammern“ bezeichnet hat doch nur einen kleinen Teil des Artikels ausmacht und hier überbetont wird:
Der Aufbau des Artikels ist wohl nicht nur in meinen Augen so, dass der Artikel als ganzes gewissermaßen auf diese Aussage als Quintessenz zusteuert. Das ganze Vokabular am Anfang wie „Schauen wir uns aber einmal die wenigen Reaktionen an“, gerade mit dem „aber“, das klingt schon danach, dass man auf etwas hinaus will, und das ist nicht, dass man sich darüber freut, erwähnt worden zu sein, sondern ein „aber“.

(„die drei von der nicht-feminist-Tankstelle“ hatte ich übrigens wirklich nicht abfällig gemeint, aber als ich am schreiben des Satzes „nicht nur über die drei von ….“ und im Kopf war da ursprünglich nur „von nicht-feminist“ gewesen, aber die Formulierung war halt schon so schön dicht dran, und da hab ich dieses Wortspielchen gemacht. Das war wirklich nicht bös gemeint.)

„Fest steht: Es ist unabhängig von allem ein Beitrag entstanden, der gut für die Anliegen ist.

Dass wir natürlich auch andere Rückschlüsse ziehen (müssen), ist ebenso klar.

Ich danke Dir aber für Deine tiefergehenden Betrachtungen.“

Genau das als Feststellung bleibt beim Leser nicht als Hauptanliegen des Artikels hängen, und mit dieser Meinung bin ich ja offenbar nicht allein.

So wie ich nicht-feminist und euch als individuen darin wahrnehme, teile ich nicht die gelegentlich arg abwehrende Haltung, die von Teilen der deutschen Männerszene kommt, auch wenn ich nicht alle Ansichten immer teile, aber genau das muss auch möglich sein, und schließlich stimme ich mit niemandem in allem in der Meinung überein, nicht mal mit mir selbst, wenn ich mir manche meiner Aussagen später noch mal ansehe.

Ich nehme Euch insofern ab, dass es eigentlich Ziel des Artikels war, den WDR-Beitrag noch mal zu betonen.

„Marketingtechnisch“ würde ich mal als außenstehender sagen, dass der Artikel dafür suboptimal geworden ist.

Dazu würd ich gerne ein paar Gedanken hier lassen, die vielleicht bei einer ähnlichen Gelegenheit helfen könnten, dass das nicht passiert. Ähnliche Gedanken hatte ich bereits beim Rücktritt von Rosenkranz vom Gleichmass-Vorstand, damals aber nicht geschrieben – Rosenkranz hat aufgehört, ihr aber wollt ja weitermachen, also lohnt es sich auch eher, was konstruktives zu sagen.

Es ist absolut kontraproduktiv, sich enttäuscht über positives Feedback zu äußern, weil es irgendwie zu wenig war. Zu Zeiten, als ich als Jugendlicher noch bei Kirchens engagiert war, hat es jemand so formuliert: Das ist, wie wenn der Pfarrer über leere Kirchen schimpft bei denen, die noch kommen.

Insgesamt listet ihr sieben(!) Beiträge auf, die sich mehr oder weniger intensiv mit der Sendung befassen.
Das ist kein „geringes Echo“ mehr !
Es ist zwar noch nicht überwältigend, aber es sind auch wirklich nur wenige Ereignisse, die es dann noch zu deutlich mehr Aufmerksamkeit schaffen.
Ehrlich.

Um es auf zu mehr Aufmerksamkeit zu bringen, muss es eigentlich ein Aufreger sein. Und das ist der Beitrag ja grade nicht.

Arne schrieb auf Genderama:
„Mir ist offen gesagt unerklärlich, wie es ein geschlechterpolitischer Beitrag dieser Qualität in eines unserer Leitmedien geschafft hat. Auf der verlinkten Website ist es möglich, per Mail an die Redaktion Feedback abzugeben.“

Das ist ein dickes, fettes und uneingeschränktes Lob.
An alle Beteiligten.
Auf Genderama wird Arne bei der Fülle an Hinweisen, die dort aufgelistet wird, auch bei anderen Themen oft nicht ausführlicher.

Darauf zu schreiben: „Diese Zusammenfassung ist recht gut, aber irgendwie unspektakulär“ klingt durchaus nörglerisch.

Ich mach mal Vorschläge, die ich persönlich eher gewählt hätte, und zwar gerade aus „marketingtechnischen“ Gründen heraus:

„Das Echo in der „männerbewegten Szene“ war schwach bis gar nicht zu vernehmen. Dabei hätte der Beitrag eigentlich ein größeres Echo verdient.

Schauen wir uns aber einmal die wenigen Reaktionen bzw. einen Vorbericht einmal an.“

Hätte ich eher geschrieben:

„Das Echo in der „männerbewegten Szene“ war durchgehend positiv und hat sich in mehreren Blogbeiträgen niedergeschlagen.

Schauen wir uns in der Rückschau dieses Reaktionen bzw. einen Vorbericht einmal an.“

Damit ist der Ton im Hinblick auf das kommende ganz anders gesetzt.
Die Zitate wie gehabt, dann:

„Diese Zusammenfassung ist recht gut, aber irgendwie unspektakulär. Uns hätte ein Link auf unsere Seite gefallen. Links auf unsere Seite bleiben allerdings oft aus. Diese Problematik ist allerdings schon lange bei uns bekannt. Wie dem auch sei: Da leider ein Link in der Sendung und auch bei Genderama unterblieben ist, haben die meisten Personen nur aufgrund der üblichen Suchmaschinen zu uns gefunden.“

Wie wäre stattdessen:

„Diese Zusammenfassung ist zwar irgendwie unspektakulär, trifft aber recht gut. Uns hätte ein Link auf unsere Seite gefallen. Links auf unsere Seite bleiben allerdings oft aus. Diese Problematik ist allerdings schon lange bei uns bekannt. Wie dem auch sei: Da leider ein Link in der Sendung und auch bei Genderama unterblieben ist, haben die meisten Personen nur aufgrund der üblichen Suchmaschinen zu uns gefunden. Auch dies übrigens ein Grund für uns, diesen Artikel noch einmal zu schreiben – schamlose Eigenwerbung 😉 “

Dann schreibt ihr:

„Welche Artikel gab es noch zur Sendung?
Es gab nicht viele.“

Ist glatt gelogen, sieben Erwähnungen in Blogs ist nicht „nicht viele“. Ihr stellt euer Licht glattweg unter den Scheffel, wenn ihr so formuliert.

Entweder den zweiten Satz ersatzlos streichen, oder:

„Welche Artikel gab es noch zur Sendung?
Da gab es eine ganze Menge.“

Dann die Zitate wie gehabt.

Da gibt es die Stelle:
„Bei Genderama gab es noch einen Leserbrief, der ebenfalls fest stellt, dass es so gut wie keine Reaktionen auf die Sendung gab:“

Es ist in meinen Augen anders. Und zwar:

„Bei Genderama gab es noch einen Leserbrief, der fest stellt, dass es außerhalb der Männer-Blogosphäre so gut wie keine Reaktionen auf die Sendung gab:“

Denn das ist der Punkt, der mir tatsächlich aufgefallen ist (schrieb ich auch bereits).

Die Reaktionen innerhalb der Blogogsphäre sind NICHT gering. Niemand kann erwarten, dass jeder Blogger sich nun zur Sendung äußert. Vor allem nicht, wenn es eigentlich nur festzustellen gibt, dass sie gut war. Interessante Blogartikel sind welche, die etwas zu kritisieren haben, das ist nun mal so.

„Ansonsten gab es eine kleinere Reaktion im Freitag: Gegen den Strich „eMANNzipation“

Dies war allerdings keine offizielle Reaktion des Freitags, sondern eine „User-Reaktion“. Die zwei oder drei Verlinkungen ins Foren, die man über die Suchmaschine der Wahl finden kann, schenke ich mir.“

Muss man dann natürlich auch anders schreiben:

„Immerhin gab es eine kleinere Reaktion im Freitag: Gegen den Strich „eMANNzipation“

Gerade der Freitag ist natürlich bemerkenswert. Es war denn auch keine offizielle Reaktion des Freitags, sondern eine „User-Reaktion“. Die zwei oder drei Verlinkungen in Foren, die man über die Suchmaschine der Wahl finden kann, schenke ich mir.“

Der Schluss:

„Es ist schade, dass ein TV-Beitrag dieser Qualität nicht für mehr Reaktion gesorgt hat.

Intern gab es eine Mail, in der es hieß: „Es geht vielen wohl nicht um die Gleichberechtigung, sondern um ihre Gleichberechtigung.“ Damit war gemeint, dass viele wohl mit der Auswahl der Protagonisten der Sendung ein wenig unzufrieden waren. Der WDR hat diese Auswahl aber nicht über das Knie gebrochen.

Wie gesagt: Es ist schade und es hat insgesamt keinen wirklichen Schub für die nicht-feministische Sache gebracht.

Letztendlich hat es aber gezeigt, dass bei NICHT-Feminist ein paar Menschen sind, die medientauglich sind. Wir ziehen unseren Weg durch bis zum Schluss. Die Sendung läuft auch nicht weg und vielleicht geschieht ja noch etwas. Eine größere Verbreitung wäre wünschenswert. Nicht weil wir oder die aus dem Beitrag Ruhm und Ehre wollen, sondern weil es der Gleichberechtigung dient.“

Wie gesagt, ich hätte mir mehr reaktionen AUSSERHALB der Männerszene gewünscht. Diese wären vermutlich wirklich ein Anlass gewesen, dass sich die Blogszene noch weiter damit befasst, je nach Qualität und Richtung der Besprechungen.

Insofern:

„Es ist schade, dass ein TV-Beitrag dieser Qualität nicht für mehr Reaktion in den Medien gesorgt hat.

Intern gab es eine Mail, in der es hieß: „Es geht vielen wohl nicht um die Gleichberechtigung, sondern um ihre Gleichberechtigung.“ Damit war gemeint, dass viele wohl mit der Auswahl der Protagonisten der Sendung ein wenig unzufrieden waren. Der WDR hat diese Auswahl aber nicht über das Knie gebrochen.

Wir hätten uns von mehr medialer Wirkung einen größeren Schub für die nicht-feministische Sache gewünscht.

Letztendlich hat es aber gezeigt, dass bei NICHT-Feminist ein paar Menschen sind, die medientauglich sind. Wir ziehen unseren Weg durch bis zum Schluss. Die Sendung läuft auch nicht weg und vielleicht geschieht ja noch etwas. Die Sendung ist jedenfalls auf Youtube verfügbar und in Zukunft eine „seriöse“ verlinkbare Quelle über unsere Anliegen. Eine größere Verbreitung wäre wünschenswert. Nicht weil wir oder die aus dem Beitrag Ruhm und Ehre wollen, sondern weil es der Gleichberechtigung dient.“

Ich glaube, „marketingtechnisch“ wäre das erheblich geschickter gewesen und hätte einen sehr vel beseren Eindruck hinterlassen.

Du/Ihr könnt mir gerne schreiben, warum ihr Eure Formulierungen gewhlt habt und warumihr dazu immer noch steht. Ich schreibe das jedenfalls nicht, um Euch irgendwie anzugreifen, sondern um dabei mitzuhelfen, dass ihr eine gute Wirkung erzielt.

Ich denke schon, dass wir eine gute Wirkung erzielen.

Es gibt auch genug Leute, die ihre Informationen aus dem Artikel ziehen. Ich finde auch nicht, dass wir uns für diesen Artikel so intensiv rechtfertigen müssen. Der Artikel ist soweit in Ordnung. Bei uns wandert auch nicht jeder Artikel durch eine „Gesamtbewertung“. Der Anspruch ist auch, unterschiedliche Meinungen zu vermitteln.

Wer sich die Links näher ansieht, könnte auch gewisse Dinge feststellen. Der Leserbrief bei Genderama bestätigt den Artikel hier doch. Okay, vielleicht war JAWO ein wenig enttäuscht, was die Reaktionen anbelangt, das kann man allerdings auch tatsächlich sein. Der gruselige Artikel im Tagesspiegel hat uns weiter gebracht.

Du solltest Deinen Blick auf die Reaktionen ein wenig schärfen. Vielleicht fällt Dir ja was auf. 😉

Jetzt habe ich den Artikel doch wieder intensiver gerechtfertigt… Warum muss ich das überhaupt? 😀 Kommentierfaules Pack hier! („Pack“ darf man sagen!)

Nein, alles ist gut. Wir werden auf jeden Fall wie bisher weitermachen.

Wir können Dich aber gerne als Marketing-Experte einstellen. Das Gehalt ist so großzügig bemessen, wie es unsere Finanzen hergeben… 😀

Ich schick dann mal meine schweizer Kontonummern rüber.
Obwohl die auch nicht mehr sind was sie mal waren.

Nein, „rechtfertigen“ müsst ihr euch nicht.
Aber die Tonlage des Artikels hat jedenfalls Reaktionen hervorgerufen, die eigentlich nicht im Sinne des Verfassers waren.
Wenn man Öffentlichkeitsarbeit macht – und genau darum geht es ja hier – muss man auf sowas natürlich achten. Sprich: Es im Auge behalten, überlegen, wenn etwas nicht so gut läuft, und überlegen, wie man es besser machen könnt.

Denn, hey, immerhin:
Ihr seid eine der wirklich wenigen Gruppen, die überhaupt mal gelegentlich schaffen, in die Medien zu kommen und dort zur Kenntnis genommen zu werden.
Nein, stimmt nicht: Ihr seid die einzigen.
Wer aus der Blogosphäre hat denn überhaupt mal geschafft, dass man darüber berichtet? Nur so Einzelpersonen wie Arne Hoffman oder andere Professionelle.

Als kleine Gruppe habt ihr wirklich schon wichtige Resonanz in den Medien geschaffen.
Also nochmal Glückwunsch!
Ihr habt grad keinen Grund, über etwas enttäuscht zu sein. Ganz im Gegenteil. Seid mal gepflegt ein bissele stolz auf euch.

Du hast direkt mehrere Schweizer Konten? 😀 Du bist mit der Alice im Bunde! Gib es zu!

Wir sind tatsächlich sehr über den Beitrag erfreut. Ne, es ist schon alles gut wie es ist.

Ich finde diesen Artikel hier aber auch nicht tragisch. Da schreiben andere Fürchterlicheres. Ist doch alles ganz harmlos hier.

Habe ich eben schon an anderer Stelle gesagt:

Was mich extrem ärgert: Ich habe keinerlei Liebesschwüre, Nacktbilder oder „Schlüpfer“ bekommen!

😀

Stolz… Wir sind stolz, dass man uns keinen Strick aus unseren Äußerungen drehen konnte. Das war aber auch nicht im Ansinnen des Autors des Beitrags. Nein, alles cool, alles fein. 😀

P.S.
„Du solltest Deinen Blick auf die Reaktionen ein wenig schärfen. Vielleicht fällt Dir ja was auf. “

Ich schreib nicht zu allem was, das mir auffällt. Es gibt sogar Sachen, die lasse ich ganz bewusst aus.

Ich weiß schon, was mir an den Reaktionen auffällt.
Am meisten an den Reaktionen, die es nicht gibt.

Ist nicht so, dass ich das nicht bemerke.
Ich betone es aber nicht.

Und ich empfehle nicht nur euch, das ebenfalls nicht zu betonen.

Herzlichst
die palästinensische Befreiungsfront

Ja, manchmal können halt nicht alle still sein. Ich habe ja schon vor längerer Zeit mein Lehrgeld bezahlt. 😉

Du hast sooo recht. 🙂

P.P.P.S.

Jedesmal, wenn ich hier einen Kommentar versende, kommt zuerst:

Submitting Comment

Dann nach ein paar Sekunden wechselt es auf

Kommentar versenden

und dann ein paar Sekunden später eine Seite mit:

Doppelter Kommentar wurde entdeckt. Es sieht stark danach aus, dass du das schon einmal gesagt hast!

Irgendwie wird da jeder Kommentar doppelt versendet.

Das ist bei mir jedesmal so auf eurer Seite. Auf anderen WordPress Blogs nicht.

Ich bin unterwegs mit Chrome Browser.

Ja, das Problem ist bekannt. Liegt am JetPack-Plugin. Auf der Plugin-Seite war man nicht besonders konstruktiv auf eine Nachfrage. Ich habe dasselbe Problem mit Chromium.

Muss ich mich mal drum kümmern. Ich mache ja bald eine längere Schulung. Da habe ich ganz viel Zeit für sowas. 😀

Ich muss ja sagen, der Bericht war klasse, die gleichen zahlen die ich auch immer runter bete. Dass er so wenig beachtung fand (und bei den Männerbewegten hat ihn schon jeder auf Facebook geteilt) hat vielleicht eher damit zu tun, dass er von den Massenmedien ignoriert wurde. das ist leider so.

Ich bin auch enttäuscht, dass meine Abrechnung mit der Männer- und Frauenkriese als Antwort auf Constanze Ehrhardt FAZ-Artikel zur Männer bislang so wenig Beachtung findet.

http://www.huffingtonpost.de/lutz-bierend/diskriminierung-frau-maenner_b_8531746.html

Ich nehme an, der Artikel kommt bei uns in der nächsten Wochenübersicht auch zu Wort. 😉

Habe ihn mal in sozialen Netzwerken geteilt. Falls Du nochmal einen Artikel hast und ihn bei uns unter bringen willst: redaktion@nicht-feminist.de. 😉

Da habe ich bei der Huffington Post durchaus noch ein paar geschrieben z.B.zum Thema Vaterrolle oder unter Sexismusbeauftagter.wordpress.com 🙂

Ach, der Sexismusbeauftragte…! Auf den verweist doch unser JAWO öfter.

Steter Tropfen….

Das Recht, seine Meinung sagen zu dürfen, ist nicht an eine Pflicht gekoppelt auch zuhören zu müssen. Noch weniger kann man jemanden dazu zwingen, einen bejubeln zu müssen. Vielleicht waren die Erwartungen, die sich mit dem TV-Auftritt verbunden hatten, etwas zu groß? Wer weiss.

Möglicherweise wäre ein einfaches ‚Dankeschön!‘ hier zielführender gewesen?

Gut Ding will Weile haben. Der NICHT-Feminist ist verdammt gut, sollte jedoch ein natürliches Wachstum haben. Künstliche Überproportionierung könnte diesem ‚Guten Ding‘ nur schaden. So wie es Günter Buchholz einmal mit seinem Seilbahn-Vergleich bei Quotenfeministinnen beschrieben hat.

Lasst Euch nicht entmutigen, freut Euch über die Resonanz, die ihr bekommt und jammert nicht darüber, dass nicht genügend geklatscht wurde.

Ich spreche aus Erfahrung als Musiker. Ich habe lieber vor 10 Leuten gespielt, die unsere Musik mögen, als 100 Leute zu beschallen, denen wir scheißegal waren. Und den Unterschied, das glaubt mir, merkt man.

Wer möchte hier wen zu irgendwas zwingen?

Wer jammert?

Wer lässt sich entmutigen?

Wo kommt jetzt das mit der „künstlichen Überproportionierung“ her?

Du hast diesen Artikel offenbar genauso wenig verstanden, wie ich gerade Deinen Kommentar.

Darf man in diesen Zeiten nichts mehr festellen, ohne dass einem „Gejammere“ unterstellt wird? Es geht hier nicht um Beifall. Die Jungs aus dem Bericht hätten auch mit Kritik leben können. Es kam merkwürdigerweise gar nichts. Das dürfen wir feststellen. Mehr habe ich nicht getan.

Das, was berichtet wurde, war dir zu wenig und nicht gut genug. Wie soll ich es denn sonst verstehen, dass du dich darüber beschwerst, dass die meisten der wenigen Berichte nicht auf euch verlinkt haben? Klar ist es bedauerlich, dass es so wenige Reaktionen gegeben hat. Aber das scheint wohl der Stand der Dinge in unserer kleinen Sphäre zu sein.

Künstliche Überproportionierung wäre es gewesen, wenn auf allen Blogs von einem „Meilenstein“ oder „Dammbruch“ in der Männerrechtsbewegung geschwärmt worden wäre. DAS hätte sicherlich hübsch ausgesehen, wäre aber alles andere als zutreffend.

Ich hab mich übrigens tierisch über die Sendung gefreut.

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