Es geht um den Beitrag

Gegen den Strich – eMANNzipation

des WDR in der Sendung markt.


oder auch beim WDR im Original.

Dort tauchen drei NICHT-Feministen auf, die auch an dieser Webseite beteiligt sind. Der eine ist sogar der Admin. Es sind die beiden Schriftsteller Bernhard Lassahn und Gunnar Kunz sowie „Wolle Pelz“ – Wolf(gang) Jacobs. Die ersten beiden dürften viele kennen, der letztere hat auch viel geschrieben… ..im Web und so…

Das Echo in der „männerbewegten Szene“ war schwach bis gar nicht zu vernehmen. Dabei hätte der Beitrag eigentlich ein größeres Echo verdient.

Schauen wir uns aber einmal die wenigen Reaktionen bzw. einen Vorbericht einmal an.

Genderama hat den Beitrag im Gegensatz zu uns vorab angekündigt. (Wir sind gegenüber Reaktionen der Presse/Medien auf uns nach dem sehr ideologisch geschriebenen Artikel im Tagesspiegel eher vorsichtig.)

Die Ankündigung bei Genderama vom 09.11.2015 liest sich folgendermaßen:

In der TV-Sendung markt des Westdeutschen Rundfunks (WDR), die heute Abend ab 21 Uhr ausgestrahlt wird, geht es in der Rubrik „Gegen den Strich“ um das Thema „EMANNzipation – Gleichberechtigung bitte auch für Männer“. Auf der WDR-Website findet man an zwei unterschiedlichen Stellen die folgenden beiden Teaser-Texte zur Sendung:

In Gleichstellungsfragen drehen sich die Diskussionen häufig um die Situation der Frauen. Doch auch bei Männern und Jungen gibt es eine Reihe gesellschaftlicher Nachteile. Schulkarrieren verlaufen anders, Selbstmordraten sind höher, Vorurteile verletzend. „Gegen den Strich“ zeigt in markt Fälle auf.

sowie

Beim Thema Gleichstellung denkt fast jeder sofort an Frauen. Aber wer denkt an die Männer? Wir tun das heute mal. Denn auch Jungen und Männer haben mit gesellschaftlichen Nachteilen zu kämpfen. Mit welchen und wie, zeigt markt in „Gegen den Strich“.

Wenn man bedenkt, dass der WDR in erster Linie rot-grüne Weltanschauung transportiert, ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Die Nachbetrachtung war bei Genderama war dann diese:

Der über 18 Minuten lange WDR-Beitrag zum Thema Gleichberechtigung auch für Männer steht inzwischen online. Der Beitrag nennt mehrere wichtige Felder, bei denen Männer in unserer Gesellschaft zu kurz kommen, und widerlegt noch einmal anschaulich den Mythos von 22 Prozent Gehaltsdiskriminierung zu Lasten von Frauen. Er stellt Wolfgang Jacobs, Bernhard Lassahn und Gunnar Kunz vor, die sich als „Nicht-Feministen“ positioniert haben – im Gegensatz zu einem Artikel in der Berliner Presse vergangenes Jahr sachlich und fair. Daraufhin kommt Professor Matthias Franz zu Wort, der beispielsweise mit AGENS den ersten deutschen Männerkongress an der Universität Düsseldorf ausrichtete (begleitet von heftigen Protesten des Publizisten Thomas Gesterkamp in der „taz“). Bernhard Lassahn bringt folgenden Aspekt zur Sprache:

Es werden zum Beispiel jede Menge Frauenorganisationen unterstützt, aber Männerorganisationen arbeiten wirklich manchmal wie im Verborgenen. Das ist wie Underground-Wissen. Das ist manchmal so, als hätte man es mit Partisanen zu tun oder mit Leuten, die gar nicht sagen wollen, wie sie heißen, weil sie Angst haben, wenn sie irgendetwas sagen, wenn sie irgendwie den Anschein erwecken, sie wären gegen die offizielle Frauenpolitik, dann haben sie verloren. Dann kriegen sie Probleme im Beruf.

Das ist tatsächlich so.

Mir ist offen gesagt unerklärlich, wie es ein geschlechterpolitischer Beitrag dieser Qualität in eines unserer Leitmedien geschafft hat. Auf der verlinkten Website ist es möglich, per Mail an die Redaktion Feedback abzugeben.

Diese Zusammenfassung ist recht gut, aber irgendwie unspektakulär. Uns hätte ein Link auf unsere Seite gefallen. Links auf unsere Seite bleiben allerdings oft aus. Diese Problematik ist allerdings schon lange bei uns bekannt. Wie dem auch sei: Da leider ein Link in der Sendung und auch bei Genderama unterblieben ist, haben die meisten Personen nur aufgrund der üblichen Suchmaschinen zu uns gefunden.

Welche Artikel gab es noch zur Sendung?

Es gab nicht viele.

Die KehrseiteWDR auf ungewohnten Pfaden – “Gegen den Strich”

Nach jahrzehntelanger feministischer Indoktrination, die gerade von den öffentlich-rechtlichen Medien mit besonderem Eifer betrieben wurde, hat der WDR nun erstmals eine wirklich faire und und sachliche Sendung zur Geschlechterdebatte beigesteuert. “Gegen den Strich – eMANNzipation”, eine knapp 19-minütige Produktion, ist eine sehr nüchterne Bestandsaufnahme zum Thema Männerrechte. Hier wird mit von Feministinnen gehüteten Mythen, wie häusliche Gewalt oder dem angeblichen “Gender-Pay-Gap”, aufgeräumt.

In besonderer Würdigung wird auch die Arbeit des Online-Magazins “NICHT-Feminist” erwähnt, das sich den Belangen der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen widmet und, wie in der Sendung von Bernhard Lassahn geschildert, wertvolle Untergrundarbeit leistet.

Die KehrseiteKarsten Mende – hat auch später auf unsere Youtube-Version der Sendung hingewiesen: “Gegen den Strich – eMANNzipation” jetzt auf Youtube.

Im Familien- und Gewaltschutzblog gab es den Hinweis

WDR-Sendung räumt mit Geschlechterklischees auf

In der für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ungewohnt ausgewogenen, achtzehnminütigen Dokumentation “Gegen den Strich / Gleichberechtigung auch für Männer” räumte gestern der Westdeutsche Rundfunk mit einer Vielzahl tief verankerter und oftmals politisch wie medial gesteuerter Klischees und Unwahrheiten auf. Thematisiert und entlarvt werden Rollenbilder, Mythen und Betroffenheiten bei Sexismus, häuslicher Gewalt, Suiziden, dem Equal Pay Day, Bildungsbenachteiligung, kollektivem Mißbrauchsverdacht bei männlichen Kita-Erziehern und vielem anderen mehr. Der oben verlinkte Beitrag ist in Gänze sehenswert.

Auch hier hätte uns ein Link auf unsere Webpräsenz gut gefallen. Dies ist ebenfalls unterblieben.

Auch die Frankfurter Erklärung verweist lediglich auf den Link zur Sendung. Dort wird aber regelmäßig auf uns verwiesen – vielen Dank dafür! Es geht daher auch völlig in Ordnung.

Bei Genderama gab es noch einen Leserbrief, der ebenfalls fest stellt, dass es so gut wie keine Reaktionen auf die Sendung gab:

Lesermail („eMANNzipation“: maskulistische Filme haben es schwer)

Als ich diese Woche nach Reaktionen auf den WDR-markt-Beitrag „eMANNzipation“ über Männerprobleme gesucht habe (es gab nicht viele, offenbar …), bin ich über einen deutschen Kinofilm gleichen Namens gestolpert. Als ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich ja erst, das sei ein früher Entwurf für „Der Mann auf dem Baum“, aber es ist tatsächlich ein komplett anderer Film.

Ansonsten gab es eine kleinere Reaktion im Freitag: Gegen den Strich „eMANNzipation“

Dies war allerdings keine offizielle Reaktion des Freitags, sondern eine „User-Reaktion“. Die zwei oder drei Verlinkungen ins Foren, die man über die Suchmaschine der Wahl finden kann, schenke ich mir.

Es ist schade, dass ein TV-Beitrag dieser Qualität nicht für mehr Reaktion gesorgt hat.

Intern gab es eine Mail, in der es hieß: „Es geht vielen wohl nicht um die Gleichberechtigung, sondern um ihre Gleichberechtigung.“ Damit war gemeint, dass viele wohl mit der Auswahl der Protagonisten der Sendung ein wenig unzufrieden waren. Der WDR hat diese Auswahl aber nicht über das Knie gebrochen.

Letztendlich hat es gezeigt, dass bei NICHT-Feminist ein paar Menschen sind, die medientauglich sind. Die Sendung läuft nicht weg und vielleicht geschieht  ja noch etwas. Eine größere Verbreitung wäre wünschenswert. Nicht weil wir oder die aus dem Beitrag Ruhm und Ehre wollen, sondern weil es der Gleichberechtigung dient.

 

 

 

 

 

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