JAWOs Links am Mittwoch – KW 36/37 in 2015

JAWOs Links am Mittwoch!

Wöchentlich gesammelte nicht-feministische Links!

Jede Woche von Mittwoch bis Dienstag sammele ich Links, Artikel und Kurioses, um alles gesammelt hier zu präsentieren.

Seit einiger Zeit ist das hauptsächliche Thema die Flüchtlingsproblematik in der Presse. Thematisch passt es zumeist nicht zu NICHT-Feminist, die Presse zeigt sich aber auch hier sehr manipulierend. Damit sollen sich aber andere beschäftigen. Wir können nur bestimmte Themen abdecken. Ein wenig mehr Objektivität würde der Debatte aber nicht schaden.

Mal sehen, was im feministisch initiierten Geschlechterkrieg so los war.

Dann mal los!


Mittwoch, 02.09.2015

Die Stadtmensch Chronicles haben sich Gedanken zum

Orgasmus und Vergewaltigung

gemacht.

Wenn der Vergewaltigte einen Orgasmus während der Vergewaltigung hat, ist es noch lange kein Grund, dies als Argument zu nehmen, es sei keine Vergewaltigung gewesen. Dieses Argument nimmt man gerne her, wenn es um die Vergewaltigung von von Jungs/Männern geht. Untersuchungen gehen davon aus, dass auch viele Frauen Orgasmen während ihrer Vergewaltigungen hatten.

Wann immer solche Fälle durchs Internet geistern, ist die übliche Reaktion – nicht zuletzt der männlichen Diskussionsteilnehmer – derart, dass sie solche Ereignisse heroisieren. Die Argumente sind dabei immer ähnlich. Schließlich habe der Junge doch eine Erektion und sogar einen Orgasmus gehabt, also muss er es doch genossen haben. Und dass man selber froh gewesen wäre, wenn man in diesem zarten Alter solche sexuellen Erfahrungen hätte machen können.

Auch das Phänomen »Orgasmus bei Vergewaltigungen« taugt nicht dazu, diesem sensiblen Thema den Stempel der latenten Einvernehmlichkeit aufzudrücken. In einer Fragestunde der Seite Reddit.com berichtete z.B. eine Kindertherapeutin zu diesem Themenkomplex das Folgende:

»Ich habe in diesem Bereich [Vergewaltigungen] mehr junge Frauen betreut, als ich zählen kann. Es hat bis heute nur sehr wenige Studien über den Orgasmus während einer Vergewaltigung gegeben, doch die bisherigen Zahlen reichen von 10 % bis 50 %, die diese Erfahrung gemacht haben.

Ein sehr guter Artikel!

Hadmut Danisch spricht über Wissenschaftlichkeit und Zensur.

Dammbruch an der Uni Kassel: Gender gegen Wissenschaftsfreiheit

Wir leben in einer Phase zunehmender Desinformation, in der wir mit den Inhalten der politischen Ideologie dauerbefeuert werden – mal kommt in Presse, Radio und Fernsehen wochenlang nichts anderes als Dauerfeuer zum Thema »schwul«, dann ist es mal die Ukraine, und jetzt Flüchtlinge. Mit dem, was wir hören sollen, werden die dauerbefüllt, und das, was wir nicht hören, sehen, lesen, wissen sollen, bekommen wir erst gar nicht mehr. Das wird ausgefiltert.

Neulich hatte mal ein mutiger Biologie-Professor, Kutschera, Kritik an der Gender-Suppe gäußert und gesagt, dass das alles nur frei erfundener Quatsch, Religion, Kult ist, und mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Womit er Recht hat.

Es ist in Deutschland aber inzwischen nicht mehr erlaubt, die Gender-Ideologie zu kritisieren. Das ist jetzt sakrosankte Staatsreligion, und sie anzuzweifeln wird als Ketzerei angesehen.

Hadmut Danisch hat diesbezüglich einige Mails mit der Bitte um Stellungnahme zur Affäre rund um Professor Kutschera an eine Uni geschickt. Interessant und lesenswert.


Donnerstag, 03.09.2015

Der Sexismusbeauftragte dreht einen Spieß einfach mal herum.

Er entdeckt dass seine Frau einen Liebhaber hat. Das ist seine ungewöhnliche Reaktion

Wem die Überschrift bekannt vorkommt: Dieser Text wurde anfang der Woche mit großem Erfolg nur mit umgekehrten Geschlechterverteilungen bei der Huffington Post veröffentlicht. Mittlerweile wurde er schon über 21.000 gelikt und 2.700 mal geteilt und ich finde es erschreckend, wieviele (ich vermute mal) Frauen sich für eine so primitiv sexistische Rachefantasie begeistern können. Wie sexistisch dieser Brief ist, wird vermutlich ansatzweise klar, wenn man einfach die Geschlechter umdreht und letztendlich ist es ja nicht so, dass Frauen seltener Fremd gehen.

Dann wird der Artikel richtig gut. Er zeigt uns die vorherrschende Doppelmoral rund um „heteronoarmative“ Beziehungen innerhalb der Gesellschaft auf. Lesen!

Günter Buchholz kommentiert zu „Inquisition 2.0: Vom genderistischen Pack“:

Die Nervosität der bisher völlig ungestört in ihrem Soziotop daherredenden Genderfrauen hat erkennbar zugenommen, sonst wäre nicht Ilse Lenz, eine der Grande Dames der Szene, mit dem Versuch einer Widerlegung der Genderkritik beauftragt worden (s. o.).

Nun ja: ich schlage hiermit vor, in allen Bundesländern (vermutlich überhaupt erstmals) eine Evaluation (= kritische Untersuchung und Bewertung) der Lehre und Forschung der Gender Studiengänge und der Gender Studies durchzuführen, und zwar von als Wissenschaftlern und Evaluatoren ausgewiesenen Menschen, damit das nicht wie in Niedersachsen in einer Farce endet, was übrigens der Ministerin und ihrer Staatssekretärin – beide von den GRÜNEN – nicht unerwartet ganz egal war.

Karsten Mende – Die Kehrseite – sieht Genderisten in Erklärungsnot.

… Der “Spinne” geht das Gift aus

Der institutionellen “Gender-Forschung” geht es schlecht. Das jedenfalls kann man annehmen, wenn die deutsche institutionelle Genderista ihre Grand-Dame, Ilse Lenz, ins Rennen schickt, um den angeschlagenen Ruf der “Gender-Studies” aufzupolieren. Jetzt soll Oma also das retten, was die nachfolgenden Generationen dieser Ideologie ruiniert haben? Wir werden sehen, ob ihr das gelungen ist.

Es geht um einige bekannte Namen: Professor Ulrich Kutschera, Haral Eia, Professor Günter Buchholz, Antje Lann Hornscheidt und Ilse Lenz.

Irgendwo bin ich irgendwie über ein älteres (19. November 2014) Interview von DieStandard.at mit Anne Wizorek gestolpert.

Anne Wizorek: „Das Patriarchat hat keinen Endboss“

Ja, das Fräulein weiß sich schon gesellschaftsrelevant auszudrücken! Anne Wizorek fuck yeah!

Auch hier wird deutlich, dass Feministen nicht nur den Sexismus vertiefen, sondern auch die von ihnen angeprangerten – in der Art und Weise schon lange nicht mehr existenten – Geschlechtersteretype:

Ich persönlich werde immer noch mit dem Stereotyp der männerhassenden, dauerwütenden Feministin konfrontiert. Es ist ganz klar Teil des Sexismus, dass Männer auf den Tisch hauen dürfen, wenn ihnen etwas nicht passt, Frauen aber als hysterische Zicken gelten, wenn wir dasselbe tun. Dadurch haben es Frauen natürlich ungleich schwerer, sich über Dinge zu beschweren, geschweige denn sie zu verändern.

Zum einen sind die meisten Feministen dauerwütend und männerhassend und zum anderen nimmt man es Frauen weniger übel, wenn sie sich mal ausflippend gebähren. Das ist in der männerhassenden und dauerwütenden Wahrnehmung der Feministen aber natürlich als Wahrnehmung undenkbar. Was meint die gute Frau denn, was der #Aufkreisch durch Feministen war? Es war doch nichts anderes als ein hysterisches, männerhassendes, dauerwütendes „auf den Tisch hauen“. Durch die Litanei von quasi nicht vorhandenen „Stereotypen“ werden diese eher in die Gesellschaft eingegraben. Der Hinweis, dass Männer etwas dürfen und Frauen angeblich nicht, ist nichts anderes als Wut auf Männer und in feministischer, empathischer, weiblicher Sprache ein

Mimimi.

Mimimi bekommen Männer nämlich von Feministen zu hören, wenn sie von tatsächlichen Ungerechtigkeiten sprechen.

Und auch in diesem Interview wird von der

These des Patriarchats,
dem feministischen, theoretischen Konzept als feministisches Fundament,

als gesellschaftliche Realität gesprochen.

dieStandard.at: Sie vergleichen das Patriarchat mit der „Matrix“, jener simulierten Welt, die den meisten Menschen im gleichnamigen Film als die reale erscheint. Tragen wir den heutigen Zustand also unbewusst mit?

Wizorek: Ja, definitiv. Bei Frauen ist es oft Selbstschutz, dass sie das bewusst ausblenden. Und bei Männern glaube ich tatsächlich, dass sich viele dessen auch einfach nicht bewusst sind, das hat #Aufschrei ja unter anderem gezeigt. Selbst diejenigen, denen durchaus klar war, dass Sexismus immer noch existiert, waren überrascht, wie die Situation in Wirklichkeit aussieht.

Ich bezweifle aber, dass „die Standard“ begriffen hat, dass Matrix nur ein (irrealistischer) Film ist und das Patriarchat mit diesem verglichen wird. Man könnte daraus auf die tatsächliche (Nicht-)Existenz des Patriarchats schließen.

dieStandard.at: Wenn man Feminismus als Kampf für Frauenrechte beschreibt, wer sind dann die Gegner?

Wizorek: Feminismus kämpft gegen das Patriarchat, das ist die Gesellschaftsform, in der wir gerade leben, in der Männer als Norm hingenommen werden. Es ist schon sehr bezeichnend, dass Probleme wie Sexismus, die maßgeblich Frauen betreffen, immer als Frauenprobleme dargestellt werden, sodass sich die Männer möglichst nicht damit befassen müssen.

Während „die Standard“ mit dem nächsten Schnitzer glänzt, weil erneut festgestellt wird, dass es beim Feminismus ausschließlich um Frauenrechte und nicht um ausgewogene Rechte in der Gesellschaft geht, fantasiert das Fräulein Wizorek (Das war jetzt bestimmt sexistisch! 10 Jahre Knast für mich!) weiter über ein Patriarchat „in dem wir gerade leben“.

Der blanke Hohn allerdings ist der Satz

„Es ist schon sehr bezeichnend, dass Probleme wie Sexismus, die maßgeblich Frauen betreffen, immer als Frauenprobleme dargestellt werden, sodass sich die Männer möglichst nicht damit befassen müssen.“.

Es sind doch Feministen, die sagen, dass vom Sexismus ausschließlich Frauen betroffen sein können und Männer gar nicht sexistisch behandelt werden können, weil sie doch angeblich patriarchal herrschen und damit gar nicht sexistisch angreifbar seien, weil ein Privilegienungleichgewicht dies ausschließen würde.

Frau Wizorek: Entweder Sie haben sich zuwenig mit feministischer auseinandergesetzt oder aber sie verleugnen sie bewusst.

Ich: „Bei ersterem sind Sie zu faul und/oder zu dumm, bei zweiterem lügen Sie bewusst. In beiden Fällen sollten Sie lieber die Klappe halten, Frau Wizorek!“

Das ganze System ist ungerecht, insofern finde ich es schwer, einzelne Gegner zu nennen.

Also ich kenne viele Männer, denen auf Anhieb ganz viele Ungerechtigkeiten bezüglich ihrer gegenwärtigen Situation einfallen würden. „Feminismus fuck yeah“ kann das aber anscheinend nicht. Wer macht eine solche Frau zur Sachverständigen eines Ministeriums?

Dann bringt sie noch Argumente, warum Frauen die größten Kritiker von Frauen sind und eben nicht die „bösen Männer des Patriarchats“, aber das kann sie nicht erkennen: Man könnte meinen, sie sei männerhassend und dauerwütend unterwegs. Außerdem ist ihre Wahrnehmung bezüglich „unserer Gesellschaftsform“ leicht verschoben. Keine Lust mehr auf den Murks. Wer mag kann sich den Mist ja selbst durchlesen.

Ach ne, ein Hinweis auf den Totalitarismus im Feminismus muss noch raus:

Wizorek: Ich glaube, dieses Thema hat in der Politik im Moment nicht die Toppriorität. Andererseits hat man jetzt in Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin durchgesetzt, dass an den bezirkseigenen Plakatwänden keine sexistische Werbung mehr zugelassen wird. Das ist natürlich nur ein kleiner Schritt, aber er geht in die richtige Richtung.

Nein, es ist kein Schritt in die richtige Richtung. Er öffnet der Zensur Tür und Tor. Wer entscheidet, was sexistisch ist und was nicht? Es sind dann natürlich Feministen, die dies entscheiden. Die Gesellschaft besteht aber nicht ausschließlich aus Feministen und Feministen haben eine gestörte Wahrnehmung der Realität und sind schon allein vom Begriff des Feminismus her, nicht in der Lage, Sexismus objektiv zu erkennen. Männer sind sowieso grundsätzlich vom Sexismus ausgenommen. Solche Schritte sind gesellschaftlich mehr als bedenklich. Feminismus ist allerdings grundsätzlich demokratiefeindlich und hat faschistoide Tendenzen.

Im Web war die Rede davon, dass zwei Schwestern dazu verurteilt worden sind, gemeinschaftlich von den Männern ihres Dorfes vergewaltigt zu werden. Das war eine dreckige Lüge.

Die Welt, die dies offenbar ebenfalls verbreitet hat, rudert zurück:

Schwestern droht keine Vergewaltigung durch Dorfrat

Angeblich drohte zwei Schwestern die Vergewaltigung durch Männer im Dorf. Die Strafe sei vom Dorfrat verordnet worden, weil der Bruder eine Frau einer höheren Kaste liebt. Doch der Fall ist unwahr.

Der heutige staatsfeministische Qualitätsjournalismus wird deutlich, wenn man es denn richtig einordnet:

Anmerkung der Redaktion: Die „Welt“ hat am Donnerstag auf Basis eines Artikels des britischen „Telegraph“ über den Fall berichtet. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte extra eine Petition für die Familie initiiert und Hunderttausende Unterzeichner gegen die Vergeltungsstrafe mobilisieren können. In einer früheren Fassung des Artikel wurde der Fall aus diesen Gründen als glaubwürdige Geschichte dargestellt. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Grundsätzlich ist es skandalös solche Behauptungen international ohne Beweise zu verbreiten. Das internationale Geflecht feministischer Hetze wird hier deutlich. Ich bezweifle auch, dass eine solche „Verurteilung“ nach indischem Recht überhaupt möglich wäre. In Indien sind Vergewaltigungen nach wie vor strafbar. Man mag sich auch einmal mit der indischen Gesetzgebung gegenüber Männern beschäftigen: Dort liegt einiges im Argen.


Freitag, 04.09.2015

Der EMANNZER ist wieder aus dem Urlaub zurück. (Habe ich das  nicht schon letztens angemerkt?)

20 Bitten von Trennungskindern

Es geht darum, wie man sich als Eltern gegenüber seinen Kindern und seinem Ex-Partner verhalten soll, um den Kindern nicht zu schaden. Sehr gute Punkte, die sich viele zum Programm machen sollten.

Ein verstörender Text hat auf Facebook die Runde gemacht. Ich kommentiere ihn mal nicht weiter. Ich habe den Gehalt auch nicht überprüft:

Zuwenig gestreichelt: Die Masturbation in Gemeinde-Kindergärten

Ich weiß auch nicht, wer „Andreas Unterberger“ ist. Mich verstören solche Text immer sehr.

Einen Artikel zur Verhütung durch Männer

gab es zwar bereits am 31.08.2015, das Web ist aber groß…

Jetzt kommt er dran

In den USA wird das erste chemische Verhütungsmittel für Männer zugelassen. Das hat Folgen: Frauen bestimmen die Familienplanung nicht mehr allein.

Frauen können so Männern zwar weniger Kinder unterjubeln, in Fragen der Abtreibung werden sie aber weiterhin alleinig bestimmend sein. Es gab manchen Mann der hilflos zusehen musste, dass die Frau seiner Wahl das gemeinsame Kind abgetrieben hat. Dieses Thema wird von Feministen gerne ausgeblendet oder als nichtig gesehen.

Auf das Mittel muss allerdings noch ein wenig gewartet werden.

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein, dieses Produkt namens Vasalgel, das so gar nichts mit einem Gel zu tun hat und spätestens 2020 von der amerikanischen Gesundheitsbehörde zugelassen werden soll als erstes chemisches Verhütungsmittel für Männer.

Grundsätzlich hätte das Thema einen eigenen Artikel verdient. Es gab aber bereits einen Gastartikel bei uns. Gastbeitrag: Verhütungsmethoden, Freiheit und Gleichberechtigung – in diesem war das genannte Mittel noch nicht bekannt, soweit ich mich erinnere.

 


Samstag, 05.09.2015

Wir – NICHT-Feminist – finden Erwähnung bei Opposition24:

Nicht-Feministen und die neue Männlichkeitsbewegung

Ehrliche Worte. Mir gefällt das. Mir gefällt das sogar sehr.

queer.de macht wieder durch ätzenden Blech auf sich aufmerksam. Professor Dr. Buchholz kommentiert.

Queer.de: Rechte Allianzen mobilisieren wieder gegen einen EU-Bericht

Dass die Einlassung von Herrn Blech, “rechte Allianzen” mobilisierten gegen einen EU-Bericht, weiter nichts als Blech ist, das ergibt sich bezüglich der seltsamen Vorstellung der blechernen Rechts-links-Rhetorik aus:

Außerdem kommentiert er einen ironischen Artikel zu „Was darf zu Mann und Frau gesagt werden?

Dass es in den Medien noch Journalisten wie Bernd Matthies gibt, die zu einer kritisch-ironischen Kommentierung fähig sind, das tut richtig gut.

Die Seuche der Political Correctness – Dummheit, mit einem typischen Auswurf grün wie Rotz, sie hat noch nicht alle verblödet, aber ist das wirklich ein Trost?

Die Faz fragt sich in Sachen

Talkshow „Hart aber fair“
Ist der WDR ein Waschlappenverein?

Für den WDR wird das ein spannender Abend, schließlich muss der Sender zeigen, dass er mit Kritik anders umzugehen weiß als vor der reichlich übergriffigen Haltung des Rundfunkrats einzuknicken. Es gilt ein Zeichen zu setzen nach innen wie nach außen, dass der WDR kein Waschlappenverein ist. Die Frage ist, ob es dann auch noch zu einer ernsthaften Debatte über das ursprüngliche Thema kommt, das „Hart aber fair“ nun unter der Überschrift „Der Gender-Streit: Was darf zu Mann und Frau gesagt werden?“ verhandelt. Den Titel verstehen wir jedenfalls vorerst als Wink mit dem Zaunpfahl: Was darf man, mit einem „n“, ob Frau oder Mann, denn zu diesem Thema überhaupt noch sagen, ohne durch den Druck bestimmter Lobbygruppen aussortiert zu werden, gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

Ebenfalls in der Faz: Ein Artikel über Aufklärung in der Schule

Sexualaufklärung in der Schule
Kinder, was wollt ihr wissen?

Soweit ich gesehen habe, geht es um Aufklärung allgemein, die Bildungspläne usw. Meine Zeit war zu knapp.

 


Sonntag, 06.09.2015

Treffen der NICHT-Feministen Berlin. Bericht am Montag.

Heute war nicht viel los. Recht viel Asylpolitik, da halten wir uns möglichst heraus und ein paar Ausblicke auf die Sendung von Hart aber Fair am Monntag.

Ich habe meinen Tag auch eher verpennt. Wenigstens war Berlin fleißig. 😉


Montag, 07.09.2015

Gestern war das Treffen von NICHT-Feminist Berlin.

Wolle hat eine Zusammenfassung geschrieben:

[NICHT-Feminist Berlin] (Kurz-)Zusammenfassung des Treffens 6. September 2015

Heute ist Hart-aber-fair-Tag – die Gendersendung vom März wird mit feministischer Verstärkung wiederholt.

Normalerweise ist das ein Ding der Unmöglichkeit, dass wegen ein paar hysterischer Feministen eine Sendung wiederholt wird. Soweit ist es aber schon.

Die Frankfurter Erklärung lässt uns ein entzückendes Bild genießen.

Kommentar GB: Ganz rechts übrigens: Elke Ferner, Staatsekretärin unter Manuela Schwesig, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen.

Quelle: Das Politbüro … | Frankfurter Erklärung

Die Welt fragt sich:

Wer geht schon gern im Burkini ins Schwimmbad?

Es geht um ein reines Frauenschwimmbad, dass aufgrund der Tatsache, dass dort nur Frauen plantschen, von Muslima geflutet wurde. Das ergibt dann einige Probleme. Das liegt aber dann daran, dass die empathischen Frauen, mit denen alles friedlicher wäre, wenn sie die alleinige Macht hätten, bissig werden.

So gerieten manche der Angereisten, die auch beim Hoch „Annelie“ Kopftuch trugen, außer sich, als sie männliches Personal oder blanke Busen erblickten. Beides war im Fraueli bisher ebenso erlaubt wie Kinder unter sieben Jahren. Zoff gab es trotzdem hin und wieder, aber das waren Einzelfälle.

Und die Stimmung wäre heute wohl nicht derart vergiftet, hätten nicht einige Stammgäste so heftig zurückgeschossen. So kann mittlerweile kaum eine Muslima mehr im – erlaubten – Burkini auch nur den Zeh ins Wasser strecken, ohne angezischt zu werden, ob sie auch ihre dreckige Unterwäsche ausgezogen und ordentlich geduscht habe.

Ich erinnere gerne daran, dass Transsexuelle auch viel Spaß mit Frauen auf der Toilette haben. Irgendwo gab es mal einen Clip dazu, dass sich ein transsexueller Mann über Gewalterfahrungen auf dem Frauenklo beschwert hat. Ja, die Toleranz hat halt so ihre Grenzen. (Das gilt eigentlich grundsätzlich nur für Männer…)
Es ist zwar unterhaltsam, dass der „Bessermensch Frau“ auch zu menschlichen Schwächen neigt, frustrierend ist aber der ignorante Umgang seitens Feministen damit. Feministen sollten alle einmal ganz tief von ihrem Bessermenschenthron fallen. Der Thron ist auf menschlichem Müll gebaut.

Telepolis:

Gender und Sex
Ist Gendertheorie Aufklärung oder ideologische Verblendung?

Gender Mainstreaming ist in aller Munde. Ampelmännchen sollen Ampelfrauen werden und es muss auch schwule und lesbische Ampelmännchen geben. Röhrende Hirsche müssen aus Prospekten für Wildparks verschwinden und der Begriff Gender-Mainstreaming wurde vor Kurzem in die 24. Ausgabe des Dudens aufgenommen.

Der Begriff wurde erstmals Mitte der 1980er Jahre auf einer UN-Weltfrauenkonferenz vorgeschlagen. Die Gleichstellung der Geschlechter sollte nicht mehr als Frauenproblem gesehen werden, sondern als gesamtgesellschaftliches. Seit Ende der 90er Jahre ist Gender Mainstreaming erklärtes Ziel der EU.

Ich wüsste gerne, wie sich dieser Dreck in der EU durchgesetzt hat. Es ist – soweit ich weiß – Topdown (also einfach von oben) eingesetzt worden. Gender Mainstreaming gehört nicht nur hinterfragt, es gehört abgeschafft. Ich gehe davon aus, dass die Mehrheit Bürger der EU diesen Mist nicht mitträgt. Ich gehe davon aus, dass wir uns diesen Sch… auf Dauer auch gar nicht mehr leisten können werden: Er verursacht nur Kosten und hat keinerlei Gewinn für die Gesellschaft parat.

Gleichzeitig werden EU-weit Milliarden von Euro für Genderprojekte ausgegeben. Neben Klos für Männer und Frauen soll es ein drittes Klo geben, ein Unisex-Klo für all die, die nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Es entstanden mittlerweile etwa 200 Professuren für Genderstudien und 2000 Gleichstellungsbeauftragte sind bundesweit beschäftigt. Als der renommierte Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera Gendertheorie als eine spezifisch europäische Variante der Leugnung der Evolution beschrieb, war das Geschrei groß. Man könnte meinen, dass, wenn es heute einen Kulturkampf gibt, er hier stattfindet.

Der Artikel ist lesenswert.


Dienstag, 08.09.2015

Zur gestrigen „Hart aber fair“-Sendung gibt es bei uns eine

P r e s s e s c h a u   „Hart aber fair“

Günter Buchholz kommentiert:

Wo man hingreift, findet man beim Feminismus LÜGEN vor.
Feminismus ist geradezu ein Synomym für LÜGE.

Zum Beispiel wird lügenhaft behauptet, es ginge bei “Gender Mainstreaming” um “gender equality” von Frauen und Männern. Der einzige Sinn dieser lügenhaften Formel ist es jedoch zu verschleiern, dass es immer und überall einzig und allein um Frauenförderung…

 

Beharrliche Lernverweigerung: Berliner Wissenschaftler versucht weiter der Realität zu trotzen

ist Thema bei den ScienceFiles. Es geht um die Bildungschancen von Jungs und Auslassungen aus universitäten Berliner Kreisen dazu.

Statt ernsthafter Wissenschaftler gibt es Ideologen, wie Marcel Helbig, der am Wissenschaftszentrum Berlin, das zwischenzeitlich wohl eher als Ideologenzentrum geführt wird, einen Unterschlupf gefunden hat, von dem aus er die Versuche, eine Erklärung für die oben genannten Phänomene zu finden, mit seiner Unkenntnis zu torpedieren versucht.

 


 

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