Feminismuskritik

Wirtschaftswoche: Kommentar zu „Hart aber fair“

Hart aber fair –

ist anstrengend. Allerdings muss die Debatte im Sinne der Meinungsfreiheit und der Vernunft geführt werden.

Einen guten Artikel dazu gibt es in der

Wirtschaftswoche.

Kommentar zu „Hart aber fair“
Gender-Irrsinn: Von ProfessX und Ampelmännchen

Frank Plasbergs Sendung „Hart aber fairfällt der Zensur zum Opfer. Schuld ist die Frage nach Sinn und Unsinn der Gender-Wissenschaften. Als hätte Deutschland gerade keine drängenderen Probleme.

Zensur – es ist nichts anderes. Das Wahnsinnigste an dieser Zensur ist allerdings, dass keine menschenverachtenden, verhetzenden Aussagen zensiert wurden. Der Wahnsinn ist, dass es sich einfach „nur“ um normale Kritik an einer Ideologie handelt, hinter der nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung steht. Ähnlichkeiten zu den Akzeptanzforderungen der Regenbogenfraktion sind unübersehbar. Auch diese versucht zu zensieren und übt sich in demokratiefeindlichem Verhalten. Birgit Kelle sollte unlängst auf Bestreben der Buchstabenmenschen eine Veranstaltung runiert werden. Menschen denen Forderungen der Regenbogenmenschen zu weit gehen, werden grundsätzlich als homophob beschimpft und sogar bei ihrem Arbeitgeber als homophob gemeldet.

Auch das ist nichts Neues, denn in den Sozialwissenschaften ist die soziale Bestimmung des Geschlechts spätestens seit Simone de Beauvoir immer schon beheimatet gewesen. Neu dagegen ist, dass diese Thesen durch die Einrichtung eben jener Professuren ihre eigentliche Beheimatung in den Sozialwissenschaften verlassen haben und jetzt durch massive politische Unterstützung in alle Fächer, in die Lehrerausbildung aller Fächer, in die Unterrichtsfächer der Schulen und letztlich auch in die gesamte Öffentlichkeit implementiert werden sollen.

Feminismus, Gender Studies und der Regenbogen – alles hat bzw. findet kein Ende. Es gibt keine Grenzen. Die Ideologie ist machthungrig und sucht die Erweiterung des Einflussbereichs. Über alle Grenzen hinweg. Familien? Alles sozial konstruiert. Anhänger der Werte Ehe und Familie müssen doch von ihrem Irrweg abgebracht werden. Das gelingt am besten, indem schon die Bildung der Kinder beeinflusst wird.

Die Ehe soll zunächst entwertet werden, um dann völlig abgeschafft zu werden. Zumindest haben sich Feministen und Genderwahnsinnige bereits dementsprechend geäußert. Macht aber doch alles nichts: Es ist doch alles sowieso nur sozial konstruiert. Dass dieses ideologische Gedankenkonstrukt allerdings im starken Widerspruch zur weltweiten Frauenförderung über den Deckbegriff „Gender“ steht ist völlig egal. Frauenförderung durch Gender Budgeting! Geht es um Gender geht es zumeist nicht um 1000 Geschlechter und mehr. Es geht um Frauenförderung.

Daher saß auch eine Anne Wizorek in der Sendung von Hart aber fair. Die „Bestsellerautorin“ und staatlich geförderte „Expertin“ steht keineswegs für 1000 Geschlechter. Sie steht für „Fuck-Yeah-Feminismus„. Dieser soll aber über Gender & Co. einen wissenschaftlichen Anstrich erhalten, der doch so gut für uns alle ist. Im Endeffekt geht es doch nur um radikalfeministische Forderungen der 70er Jahre. (Z. B. Millett und Firestone).

Weitere Zeichen des Meinungsverbots

Nun könnte man dies ja alles noch mit dem notwendigen Humor betrachten – wenn die Gegenseite diesen denn hätte. Längst gibt es an den meisten Hochschulen Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache. Als wäre dem nicht genug, gibt es bereits an der ein oder anderen Hochschule eine Art „Gender“-Polizei, die über die Veranstaltungen von Kolleginnen und Kollegen wachen und Verstöße gegen die Leitfäden und ähnliches Fehlverhalten in die entsprechenden Abteilungen meldet.

Es gab schon einmal Bestrebungen das Denken der Menschen über die Sprache zu verändern. Damals sprach man allerdings von „Entarteter Kunst“ oder gar „Schmarotzern„. Heutzutage gibt es die Nazi-, die Homophobie- und die „Politisch-Unkorrekt“-Keule. Dass diese vergangene Zeit zu den dunkelsten der Geschichte gehört, ist bekannt. Die Parallelen sind deutlich.

Dies hat an vielen Hochschulen dazu geführt, dass sich niemand mehr offen traut, dies zu kommentieren oder gar zu kritisieren, hinter vorgehaltener Hand dann allerdings umso deutlicher. Diese Vorgehensweise ist nun in der Tat nicht mehr witzig. Spätestens nach der Wiedervereinigung hätte man gedacht, dass Überwachung, Denunziation oder Erstellung von Akten und – noch viel schlimmer – das Schaffen eines Klimas der grundsätzlichen Verdächtigung und Verängstigung, endgültig Schnee von gestern seien. Weit gefehlt!

 

Es sind nicht nur Genderisten, die dieses Klima erzeugen. Die Zusammenarbeit von Antifa – mit ihren Antideutschen -, den Grünen, Linken und Feministen funktioniert. Zusammen sind sie zwar nach wie vor eine Minderheit, diese Minderheit hat aber mittlerweile wichtige Positionen in Bildung, Wissenschaft , Politik und in den Medien besetzt. Daher ist für sei einfach die Ideologie und den Staatsfeminismus durchzuzwingen.

In diesen Ausführungen kommt das feministische Dogma einer stereotypen „Täter-Opfer-Beziehung der Geschlechter“ zum Ausdruck, dem wohl auch der WDR-Beitrag zum Opfer fiel. Diese Thesen finden ihren Höhepunkt in der Behauptung, die Biologie sei keine objektive, exakte Naturwissenschaft, sondern ein „gesellschaftliches Unternehmen“.

Mit einem angeblichen wissenschaftlichen Anspruch werden die Erkenntnisse der Naturwissenschaften durch den Feminismus verhöhnt. Der Feminismus maßt sich an, über fragwürdige „wissenschaftliche Methoden“ die wirklichen Wissenschaften zu diskreditieren. Es geht allein um die Vermittlung einer feministischen Ideologie, die zu einem Matriarchateiner Frauenherrschaft – zwangsweise führen muss.

Von der Gleichberechtigung zur Gleichstellung, die nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat, zu Gender, was reine Frauenförderung bedeutet. Bisher hatte der Feminismus zur Durchsetzung der eigenen Ideologie auf Zeit gespielt. Seit aber viele Posten in Politik usw. feministisch besetzt sind, wurde das Tempo merklich angezogen. Nun sind wir schon soweit, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland KONKRET in Gefahr und unter Beschuss steht: Justizminister Heiko Maas plant momentan schon etwas gegen unliebsame Meinungsäußerungen zu unternehmen und hat Vertreter von Facebook zu sich einbestellt. Dass Heiko Maas Feminist ist, steht spätestens seit den Plänen zur Reform des Sexualstrafrechts fest.

Mittlerweile ist der Feminismus nicht mehr nur eine Bewegung einiger weniger radikaler Frauen: Er erweckt den Anschein, Mainstream geworden zu sein. Das ist er allerdings nicht. Es sind nur einige wenige, die für diese Gesinnungspolizei verantwortlich sind. Wir alle lassen uns allerdings momentan „die Butter vom Brot“ wegnehmen.

Respekt und Toleranz scheinen aber gerade nicht zu den herausragenden Eigenschaften der VertreterInnen der Gender-Studies zu gehören. Sie glauben, dass nur sie sich im Besitze der einzigen Wahrheit befänden und können es nicht verstehen, dass nicht alle so denken wie sie. Selbstverständlich beanspruchen sie auch das Recht, für alle Frauen zu sprechen. Es ist kaum anzunehmen, dass sich die Mehrheit der Frauen, insbesondere der jüngeren Generationen, mit diesen feministischen Thesen aus den Siebzigerjahren auch nur annähernd identifiziert.

Was man von anderen fordert, gesteht man diesen anderen noch lange nicht zu. Man geht sogar noch weiter: Man fordert Akzeptanz. Man fordert also die Übernahme von Meinungen. Für wehret den Anfängen ist es schon lange zu spät.

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