FeminismuskritikGewalt gegen Männer

Erfahrungen in einer gynozentrischen Welt

häusliche Gewalt - NICHT-Feminist

Kürzlich wurde ich in einem Gespräch mit einer „Medienfrau“, die u. a. Berichte konzipiert, Interviews dazu führt usw., gefragt, ob ich schon beruflliche Auswirkungen durch den Feminismus zu spüren bekommen hätte. Nach kurzem Überlegen, ist mir ein Erlebnis aus dem Jahr 1997 eingefallen.

In diesem Jahr habe ich gerade meine Ausbildung zu Justizfachangestellten am Amtsgericht abgeschlossen. Ich hatte immer viel mit PCs, EDV und IT  zu tun, dass ich schon während der Ausbildung Ansprechpartner für viele in diesem Bereich war. Nun wurde die Stelle eines EDV-Betreuers ausgeschrieben. Dass es eigentlich EDV-Betreuerin  hätte heißen müssen, hat sich erst später herausgestellt.

Ich habe mich also nun auf diese Stelle beworben und habe fest mit dieser Stelle gerechnet, da ich doch schon für ein Ansprechpartner war und weit und breit niemand im Amtsgericht vorhanden war, der eine ähnliche Qualifikation gehabt hätte wie ich. Eine Feministin, ich weiß nicht, ob sie hausinterne Gleichstellungsbeauftragte oder ähnliches war, streute dann die Information, das eigentlich ein weiblicher Betreuer neben dem schon vorhandenen männlichen Betreuer gesucht werden würde. So bewarb sich eine Kollegin, die ich aus der Ausbildung kannte für diesen Job. Diese Kollegin hatte gar keine von PC, EDV & Co,  besaß keinerlei Qualifikation für diese Stelle. Man braucht nicht lange zu raten, wer die Stelle bekam: Richtig, es war die Kollegin, die nichts anderes als Qualifikation besaß als ihr Geschlecht.

Zunächst bin ich dann natürlich noch für viele der Ansprechpartner in Sachen EDV geblieben. Bis ich wach geworden bin: Warum sollte ich den Job einer Frau erledigen, die den Job allein aufgrund ihres Geschlechts bekommen hat und dafür bezahlt wird? Es sah nämlich am Anfang so aus: Das Telefon klingelte in Sachen EDV zunächst bei mir und ich wurde um Hilfe gefragt. Die Kollegin konnte in der Zeit ihren eigentlichen PC-Kenntnissen fröhnen: Solitaire. Ich wurde erst wach, als die Kollegin in der Kantine großspurig bemerkte, wie einfach ihr Job als EDV-Betreuerin doch sei. Ich habe also neben meinem normalen Arbeitspensum praktisch noch ihr Arbeitspensum erledigt. Was für mich unendlichen Stress bedeutete, bedeutete für die Kollegin täglich stundenlanges Solitaire spielen. So blöd wie ich, muss man erst sein. Ich bin dann aufgewacht und habe ab diesem Zeitpunkt alle Leute an die EDV-Betreuerin verwiesen.

Mein Vertrag lief dann aus, weil ich eben nicht EDV-Betreuer geworden bin und ich habe dementsprechend aufgehört an diesem Amtsgericht zu arbeiten. Später erfuhr ich, dass die Kollegin ebenfalls aufgehört hat dort zu arbeiten, weil ihr der Stress zu groß geworden ist. Letztendlich bin ich froh, nicht mehr am Amtsgericht zu sein. Was mich im Nachhinein an dieser Geschichte fasziniert: Es gab schon 1997 Quoten. Zumindest gab es diese Bestimmung, dass gewisse Stellen am Amtsgericht paritätisch besetzt sein müssen. Damals war ich noch der Meinung, dass Feminismus seine Daseinsberechtigung hätte. Mit diesem Erlebnis begann diese Einstellung zu bröckeln.

Es hat mich dann ganz in die IT verschlagen. Die IT-Branche war relativ lange resistent gegen den Feminismus. Frauen gehen zumeist nicht in diesen Berufszweig. Daher habe ich dann lange Zeit keine negativen beruflichen Auswirkungen mehr verspürt. Diese Auswirkungen kamen dann als ich alleinerziehend wurde. Ich wurde leider alleinerziehend in einer Zeit, in der ich durch übermäßige psychische Belastungen arbeitslos geworden war. Ich habe über meine „Borderlineerfahrungen“ einiges in meinem Blog geschrieben.

Borderline – Erinnerungen an die Hölle
Borderline – Ein Vergleich der Höllen
Borderline – Was ist mit den Angehörigen

Es ist nämlich so: Ist man in Arbeit und wird auf einmal alleinerziehend, darf man deswegen nicht gekündigt werden. Es zwingt aber niemand, jemanden, der alleinerziehend ist, einzustellen. Gerade in der IT, in der zumeist Überstunden gefragt sind, werden alleinerziehende Männer nicht eingestellt.

Ich habe dann begonnen, mich auf andere Stellen als in der IT zu bewerben. In der IT gab es keine Teilzeitstellen. Mittlerweile habe ich das Problem, dass es keine Vollzeitstellen ohne Überstunden gibt. Als Alleinerziehender sind Überstunden nicht zu machen. Sämtliche Bewerbungen auf Teilzeitstellen wurden dann aber immer nach ewig langen Wartezeiten mit Ablehnungen – trotz Überqualifikation – bedacht.

Eine Frau, die für das Personalmanagement eines größeren Unternehmens zuständig war, klärte mich dann auf:
„Inoffiziell sind alle Teilzeitstellen für Frauen vorgesehen. Deine Bewerbung wandert aufgrund Deines Geschlechts ganz nach unten im Stapel. Ist Deine Bewerbung dann dran, ist die Stelle schon lange besetzt. Rate mal durch wen.“

Es gibt also bereits eine inoffizielle Frauenquote von 100 % in vielen Firmen für Teilzeitstellen. Solche Dinge werden natürlich nicht laut kommuniziert. Schlüsse daraus darf sich ein jeder selbst ziehen.

Auch privat habe ich einige Erfahrungen gesammelt, die zwar nicht direkt durch den Feminismus, aber durch das Bild, das der Feminismus vom Mann zeichnet, verursacht wurden: Meine Erfahrungen mit der gewalttätigen Mutter meines Sohnes. Es kam immer wieder zu massiven Gewaltattacken, wegen denen ich immer wieder die Polizei anrufen musste, weil ich mich nicht anders zu wehren wusste. Es kann die übelsten Folgen haben, wenn man sich gegen eine gewalttätige Frau wehrt. Üble Folgen habe ich bereits als Opfer der Gewalt erfahren.

Es ist mir häufig passiert, dass die Polizei gar nicht erst ausrücken wollte, weil ich als Mann angerufen habe. Ich musste richtig laut werden, damit überhaupt jemand zu uns geschickt wurde. Als die Beamten dann vor Ort waren, wurde ich als Opfer direkt wie der Täter behandelt. Die Beamten nahmen mich immer mit nach draußen und haben mich mehr oder weniger verhört. Ich kann mich an ein Erlebnis erinnern als ich die Polizisten – ein Mann und eine Frau – zunächst im „Verhör“ am Polizeiauto – davon überzeugen konnte, dass ich das eigentliche Opfer sei. Sie befragten aber dann meine Partnerin und kamen mit der Ansicht zu mir zurück, dass ich der Täter sei.

Solche Erlebnisse hatte ich mehrfach. Es ging dann so weit, dass ich eines Tages, als nachgewiesenes Opfer, der Wohnung für zwei Wochen verwiesen wurde. Auf meine Frage, warum ich denn als Opfer der Wohnung verwiesen werden würde, bekam ich als Antwort: „Weil wir das hier halt so machen. Normalerweise ist es vorgesehen, dass nur der Mann der Wohnung verwiesen wird.“

Anzeigen, die ich wegen Körperverletzung stellen wollte, wurden ebenfalls nie aufgenommen. Das war so lange so, bis ich eines Tages mit einer extrem blutenden Platzwunde über dem Auge einiges auf der Polizeiwache vollgeblutet habe. Ich wurde dann gefragt, warum ich vorher nicht ins Krankenhaus gegangen sei. Meine Antwort lag auf der Hand. „Weil Sie mir hier sonst nicht glauben würden?“

Ich wurde dann ins Krankenhaus geschickt und durfte dann endlich eine Anzeige wegen Körperverletzung stellen. Diese Anzeige wurde allerdings dann relativ schnell durch die Staatsanwaltschaft eingestellt. Eine Anzeige gegen mich wäre kaum eingestellt worden. Zumal es sich um eine schwere Körperverletzung gehandelt hat, es wurde aber nur eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Als ich mich dann endlich von der Mutter meines Sohnes getrennt hatte, forderte mich das Jugendamt, das die Mutter betreute, auf, ich solle doch um das Aufenthaltsbestimmungsrecht für meinen Sohn vor Gericht kämpfen. Sie würden hinter mir stehen. Sie standen dann auch hinter mir, aber nur um mir in den Rücken zu fallen und positiv für die Mutter meines Sohnes auszusagen. Als ich von den Gewaltexzessen berichten wollte, hat mir der Richter den Mund verboten und meiner Borderline erkrankte Ex durfte von ihrer Krankheit und der Tagesklinik, in die sie täglich ging, „schwärmen“.

Deutsche Familiengerichte und Jugendämter haben sich für mich als Feind des Kindes und des Mannes erwiesen. Es wurde nicht nach Kindeswohl entschieden, es wurde nach dem Befinden der Mutter entschieden. Da hilft dem Mann ihre Borderlineerkrankung auch nicht weiter. Ich habe also die Erfahrung gemacht, dass man als Mann einen Prozess um das Aufenthaltsbestimmungsrecht für einen gemeinsamen Sohn auch gegen eine psychisch kranke Mutter verliert.

Die meisten prägenden Erfahrungen, die ich seit 1997 gemacht habe, sind also gynozentrischer Natur. Es sind allesamt Dinge, die der Hypothese vom Patriarchat diametral widersprechen. Meine Erfahrungen sind allesamt durch Gesetze und entsprechendem Spielraum für Polizei, Staatsanwaltschaft, Familiengericht und Jugendamt verursacht. Dieser Spielraum wird leider grundsätzlich der Frau bereitet.

Es gibt inoffizielle Frauenquoten zu den offiziellen und es gibt bereits schwachsinnige Stellenbesetzungen in denen ausschließlich das Geschlecht zählt. Als Opfer weiblicher, häuslicher Gewalt hat man ganz schlechte Karten bei Polizei, Staatsanwaltschaft und dem Gericht. Die gesetzlichen Grundlagen sollen für Männer auch zusätzlich noch bei Vergewaltigungsvorwürfen durch unseren feministischen Justizminister Maas verschärft werden.

Es kann und darf nicht so weiter gehen. Steht auf. Wehrt Euch. Feminismus ist schädlich für die Gesellschaft, wir müssen endlich beide Geschlechter betrachten.

 


 

Anmerkung

Ich bin zu lange mit der gewalttätigen Partnerin zusammengeblieben, weil es noch eine Tochter gibt, die nicht von mir ist. Ich wollte die beiden Kinder nicht trennen. Es war allerdings dumm, aus diesem Grund so lange unter dieser Beziehung zu leiden. Daher haben die Kinder haben viele Dinge mitbekommen. Ich würde es mittlerweile schneller und konsequenter beenden.

Die Mutter ist später verstorben und mein Sohn lebt mittlerweile bei mir. Die (Halb-)Schwester meines Sohnes lebt bei ihrer Oma.

 

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