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Männer sterben häufiger, Frauen sind die Opfer

Momentan habe ich (zwangsweise) Zeit, meine PDFs zu sichten und zu sortieren. Dabei bin ich wieder auf ein PDF der UN zum Thema „Homicide“ – Tötungsdelikte – gestoßen.

Männer werden „völlig unerwartet“ viel häufiger Opfer eines Tötungsdeliktes als Frauen (S. 15):

Wie man sieht, sind die Zahlen sehr eindeutig zu Lasten der Männer. Deutlicher geht es fast gar nicht. Dennoch schafft es das Dokument aber, Frauen wieder zu Opfern zu machen:

Heulerei_Frauen_von_Ehemaennern

Die Tötungsdelikte innerhalb von Familien betrifft Frauen also überproportional. 2/3 der Opfer sind Frauen. 1/3 sind Männer. (Es scheint so, als würden Transen & Co. unsichtbar gemacht werden oder aber sie sind IRRELEVANT – wen würde es aber wundern?)

Fast die Hälfte (47 %) der weiblichen Opfer (also 47 % der 2/3) wurden durch ihre Partner getötet. Es sind also nicht 47 % von allen Opfern, sondern 47 % von ALLEN weiblichen Opfern.

Diese Zahl scheint dann mit der absoluten Zahl der männlichen Opfer ihrer Partnerinnen verglichen zu werden. Die insgesamt kommen Männer auf eine Quote von 6 %.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wendet man hier wieder einen Trick an, um die Zahlen extremer erscheinen zu lassen. Ich habe meinen Taschenrechner bemüht und komme auf eine Zahl von ca. 31 % an weiblichen Opfern. Die Zahl ist immer noch sehr hoch, allerdings ist es schon ein deutlicher Unterschied zu den 47 %.

Auf einem ganz anderen Blatt allerdings steht, dass Mütter ihre Kinder häufiger töten als Väter.

Es wird angemerkt, dass Frauen oftmals von Personen getötet werden, die sich um sie kümmern sollten, während Männer von völlig fremden getötet werden. Die Wahrscheinlichkeit für einen Mann durch einen Fremden getötet zu werden ist allerdings um einiges höher als die Wahrscheinlichkeit für eine Frau durch ihren Partner getötet zu werden. Das Risiko für einen Mann ist also ständig höher als das Risiko der Frau.

Da es aber um Frauen geht, spielen die höheren Todesraten bei Männern keine Rolle. Da darf man dann auch schon einmal mit Zahlen jonglieren, um einen Eindruck zu vermitteln, der besser zum Opferabo passt.

In der ganzen Studie wird deutlich, dass es ein riesiges Problem bei den Tötungsdelikten für Männer gibt. Dramatisch formuliert wird allerdings nur bei Frauen. „Es werden Männer und Jungs getötet? Egal! Es werden doch Mädchen entführt!“

Man könnte über die Gründe des Ungleichgewichts spekulieren:

Scheidungsrecht und Behandlung vor dem Familiengericht,
drohende Unterhaltspflicht,
drohender Kindesentzug usw.
Es gibt auch Stimmen, die behaupten, Frauen töten unauffälliger: Soll heißen, dass viele Morde durch Frauen vielleicht gar nicht auffallen. Das ist aber spekulativ.

Es geht aber immer nur um „Gleichberechtigung“ und Frauen sind die gleicheren Opfer.

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