Birgit Kelle: The European – Schöne neue Gender-Welt

Birgit Kelle: The European

„Schöne neue Gender-Welt“

Birgit Kelle zu den Genderplänen:

Schöne neue Gender-Welt

Es war verdächtig still geworden rund um den Bildungsplan zur Akzeptanz sexueller Vielfalt in Baden-Württemberg. Jetzt ist klar, warum: Man sattelt noch einen drauf. Der neue Bildungsplan war gestern, ein ganzes Bundesland soll jetzt sexuell vielfältig auf Spur gebracht werden.

Unser Chefredakteur erlebt die momentane Vielfältigkeitswut gerade am eigenen Leib. Selbst bei der Auswahl einer Klinik für eine Vater-Kind-Kur wird man nicht von dem ganzen Gender- und Vielfältigkeiswahn verschont (siehe hier).

Baden-Württemberg macht sich hinter verschlossenen Türen gerade auf, ein Vorreiter in Sachen sexueller Vielfalt zu werden. Petitionen und bis heute fortdauernde Demonstrationen von Bürgern zeigen eindrucksvoll: die Stimmung im beschaulichen Ländle ist alles andere als affin gegenüber der sogenannten LSBTTIQ-Lobby (Schwul-Lesbisch-Bisexuell-Transsexuell-Transgender-Intersexuell-Queer). So sah sich die Landesregierung im vergangenen Jahr sogar dazu gezwungen, den Bildungsplan zur Überarbeitung zurück zu ziehen. Jetzt wird allerdings klar, warum man so lange Zeit nichts mehr hörte aus Stuttgart: Nein, nicht nur die Schulen, und damit eine ganze Schülergeneration sollen zukünftig auf die Akzeptanz sexueller Vielfalt eingeschworen werden – jetzt geht’s dem gesamten Bundesland an den Kragen.

Zuerst ein Bundesland und dann werden alle anderen erzwungen folgen. Für diese Dinge gibt es keine Mehrheit unter den Wählern. Sie werden dennoch am Volk vorbei eingeführt. Man befindet sich halt an der Macht. Von oben herab weiß man, was gut für das Volk ist. Ob das Volk es aber genauso empfindet, wenn Familien und Kinderseelen systematisch zerstört werden: Wir glauben es nicht. Gefragt wird es auf jeden Fall nicht.

Schöne neue, linke Gender-Welt.

LSBTTIQ-Lobby – früher war alles einfacher. Die Sprache, die Abkürzungen, das Miteinander. Feministen machen alles kaputt. Ich werde mir dieses Kürzel aus Prinzip nicht merken.

Auch zum Thema und hervorragend:
LSBTTIQs in Baden-Württembergs Schulen: Keine Akzeptanz von Meinungsvielfalt im Bildungsplan 2015

Tags:

armin

Keine Besonderen Schwerpunkte bei Faktum. Er schreibt über die Dinge, die ihn augenblicklich beschäftigen.

Blog Comments

LSBTTIQ ??
SIEBEN Buchstaben?
Lächerlich.

Das wächst im Monatstakt, wenn nicht schneller.

Im Englischen Sprachraum war man im März bereits bei
LGBTTQQFAGPBDSM

Mit 15 Buchstaben mehr als doppelt so lang.

Siehe
http://www.washingtonpost.com/news/grade-point/wp/2015/03/25/wesleyan-student-my-college-discriminates-against-fraternities-were-suing/

Aber sicher Steigerungsfähig.
Also, angesichts von mindestens 40 bis 80Geschlechtern muss man sich mal vorstellen, wer da zur Zeit noch alles sprachlich unsichtbar gemacht wird….

Irgendwann kann man dann ein Quiz machen, wer weiß, wofür z.B. das fünfte T in der Kette steht (kleiner Tipp: Es beginnt höchstwahrscheinlich mit „Trans-„)

Wer es nicht weiß, outet sich natürlich als Trans-dingsbums-phober Nazi und bezieht Klassenprügel.

😀

So ein Buch könnte ich dann auch bald schreiben…

Bei mir passiert das aber alles unbeabsichtigt. Zu viele Dinge sind einfach zu bösartig. Es schadet auch nicht, wenn der eigene Sohn von Anfang an Dinge hinterfragt und sich selbst in seiner Männlichkeit akzeptiert. Er ist gerne Junge und das soll so bleiben.

%d Bloggern gefällt das: