NICHT-Feminist Berlin das Treffen vom 11.01.15 –
Eine kurze Zusammenfassung

NICHT-Feminist Berlin eine kurze Zusammenfassung über das Treffen im Januar

In unserem gestrigen Treffen war neben dem aktuellen feministischen Tagesgeschehen, Feminismus äußert sich ja mittlerweile in nahezu allen Lebensbereichen und vor allem Regierung und Presse sind verseucht, ging es gestern recht intensiv um das Thema

häusliche Gewalt.

Wir haben uns neue Konzepte überlegt, wie wir bisher verleugnete und ausgeblendete Studien in das Bewusstsein der Gesellschaft bringen können. Frauen gelten nahezu als einzige Opfer häuslicher Gewalt. Wenn wir einmal von den bewusst ausgeblendeten Opfern, den Männern, absehen, dann stellen wir fest, dass es noch andere Opfer gibt, die nicht ins Bewusstsein kommen. Der Opferstatus der Frau geht soweit, dass andere Opfer – Kinder, Senioren und Männer sowieso – völlig ausgeblendet werden. Wir arbeiten an Konzepten.

Das Thema hat sehr viel Raum in unserem Treffen eingenommen. Gerade die Wahrnehmung von Gewalt, die sich nicht gegen Frauen richtet, muss endlich Einzug in die Gesellschaft finden. Auch in dieser Beziehung haben wir einen auszumachenden Gegner: Den Feminismus, der daran arbeitet, dass sämtliche anderen Opfer außer Frauen – Achtung: Feministensprache! – unsichtbar gemacht werden.

Als weiteres Thema hatten wir u. a. auch die wachsende

MGTOW-Bewegung.

Wir begrüßen diese Bewegung als Zeichen gegen den Feminismus. Ansonsten sind unterschiedliche Meinungen zu dem Thema bei uns vorzufinden. Wir haben Leute, die in Beziehungen leben, und wir haben auch Leute, die ihr Leben als MGTOW führen. Grundsätzlich aber sehen die meisten von uns die Bewegung als deutliches Zeichen gegen den Feminismus.

Ich strenge mich zwar immer wieder an, aber auch diesmal wurde wieder

gelacht.

Man mag es uns selbsternannten NICHT-Feministen nicht zutrauen: Wir lachen aber auch. 😉 Auch wenn wir viele ernste Probleme besprechen, wir sind tatsächlich ein netter Haufen mit Humor. Ich bin sogar beim Flirten mit der Bedienung erwischt worden, was ich natürlich strikt abstreiten musste! Sowas passt doch gar nicht in das Bild, das man von uns vermittelt. 😀

Das nächste Treffen ist schon in drei Wochen und bis dahin haben wir viel mit unserem Konzept bezüglich der häuslichen Gewalt zu tun.

Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht: Es sind keine reinen Arbeitstreffen. Dafür haben wir unseren E-Mail-Verteiler in dem sich jeder einbringen kann, wie er will. Die Treffen dienen der lockeren Besprechung von Konzepten und Ideen. Die Treffen helfen uns vor allem neben dem toxischen Thema freundschaftlich zusammen zu wachsen.

NICHT-Feminist-Berlin

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Blog Comments

Okay, dann ist hier der falsche Ort dafür und die Diskussion beendet.
Bleibt mir lediglich noch zu sagen, dass mich dein „böser Name“ immer noch nicht weiter abschreckt – ich hab’s nich so mit Voodoo 😉
und ich das Projekt weiterhin lediglich nach dem beurteile, was ihr hier lese – und dem gegenüber drücke ich mich mal prinzipiell und grundsätzlich solidarisch aus.

Ganz schön naiv von mir, was?

LG

Hier ist der falsche Ort dafür. Die Frage ist nur, ob man in dieser Welt willkommen sein möchte. Alles weitere bitte im pelzblog.

NICHT-Feminist hat nichts mit der Affäre zu tun. Fast nichts – außer das mein böser Name das Projekt in Mitleidenschaft gezogen hat. Daher möchte ich mich für den Rückhalt bei meinen Mitstreitern bedanken.

Das bezweifle oder bestreite ich nicht.
„Dass Du da sehr vorsichtig bzw misstrauisch bist, kann ich nachvollziehen“ meine ich auch durchaus so.

Und selbst wenn du der bist, der am meisten darunter zu Leiden hatte:
Das einzige Opfer der Angelegenheit bist Du nicht.

Es gibt, wie so oft, hier nur Verlierer.

Und in dem Sinne denke ich eben, dass Du „durchaus willkommen wärest“ – und eben auch wieder etwas bewegen könntest, wenn Du Dich in den Blogs wieder melden würdest.

Ich erwarte darauf jetzt keine Antwort. Aber vielleicht magst Du den Gedanken ein bisschen wirken lassen – vielleicht bewegt er ja was?

Melde mich morgen. Zur Affäre äußere ich mich hier jetzt nicht mehr. Nur zur Erinnerung: Ich war nicht daneben.

Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch und stehe ziemlich fassungslos vor dieser absurden Geschichte und den Verwerfungen, die sie in der Szene verursacht hat.
Ich habe sie allerdings nur am Rande mitbekommen, und jetzt lässt sich auch nicht mehr alles nachvollziehen.

Für mein Teil schätze ich verschiedene Blogger für unterschiedliche Qualitäten, und werde mich sicher nicht auf eine bestimmte Seite schlagen. Persönlich würde ich mir wünschen, wenn es irgend wann wieder eine Art Annäherung geben würde, allein schon der Sache wegen.
Dass Du da sehr vorsichtig bzw misstrauisch bist, kann ich nachvollziehen, glaube aber eigentlich, dass insbes Du durchaus willkommen wärest, wenn Du dich in den anderen Blogs einfach wieder ganz normal an den Diskussionen beteiligen würdest…

Ächt jetzt

😉

Zum schreiben:
Je nachdem, in was für ein Projekt ihr euch da einbringt:

Wenn es vielleicht mal drum geht, einen Text zu formulieren, der einerseits deutlich genug ist, wichtige Positionen zu benennen, andererseits aber auch diplomatisch genug sein muss, um nicht abgelehnt zu werden, bzw. an geeigneter Stelle ausgelegt werden zu dürfen – ich glaub, für sowas hab ich ein Händchen.

Wenn ihr sowas braucht:
Meldet Euch mal, ich versuch mal, was ich beisteuern kann.

Natürlich gehen unsere Gedanken in die Richtung auch auf Gewalt gegen den Mann hinzuweisen.

Ich habe vor jener Affäre schon darauf verzichtet, beim Geschlechterallerlei zu schreiben, weil es mir dort zu feministisch ist. Nachher habe einige Autoren von dort ihr wahres Gesicht gezeigt.

Aber wenn Du dort schreiben willst, bleibt es Dir natürlich überlassen. 😉

Wir wollen uns zunächst einmal evtl. in ein Projekt zum Thema häusliche Gewalt einbringen. Das sind aber noch ungelegte Eier. Die Eier stecken aber schon in der Produktion.

Wie dem auch sei: Wenn Du mal was hast, was wir hier veröffentlichen können, immer her damit.

Hab schon mal überlegt, bei Geschlechterallerlei Mitautor zu werden.
Is nicht ganz Dein Ding, aber für mich fänd ich es passend.
Bei mir sind grad so zwei, drei , vier Artikel angefangen bis fertig, die ich da anbringen würde wollen.
Ein eigenes Blog mach ich wohl nicht wirklich.

Einer der Texte geht um ein grundlegendes Problem, das ich bei der immer weiteren Verschärfung des Sexualstrafrechts sehe, und das meiner Meinung langfristig wieder zu einer Erhöhung der Fallzahlen (der echten Fälle, nicht nur durch geändertes Anzeigeverhalten) bei Sexualstraftaten führen wird, nachdem sie ja jetzt seit Jahrzehnten rückläufig sind. (Knapp gesagt: Weil die liberalisierung von Sexualität einen freieren Umgang damit bewirkt, gibt es weniger pathologische sexualtriebtäter. Bei immer weiterer verschärfung und dämonisierung wird auch wieder eine Pathologisierung eintreten, was zu mehr pathologischen Triebtätern führt.)

Ein anderer Text geht ums Thema Stalking.
Vor allem um die elementare Rolle, die die Art und Weise der „Stalking-Bekämpfung“ in der allgemeinen Beziehungszerstörung hat: Die Stalkinggesetzgebung kriminalisiert jede Form von Schlichtungsbemühung, sobald eine Seite den Begriff „Stalking“ ins Spiel bringt.

Du siehst, ich bin an dem Themenkomplex sehr interessiert.

Daher interessiert mich auch brennend die Frage, auf welche Weise ihr eigentlich an eine konkrete Umsetzung eures Konzeptes denkt?

Denn die Gedanken selbst dazu bewegen ja noch nix.

Werdet ihr in irgend einer Form informieren?

Ich habs leider verpasst, aber vor 2 Monaten am 25.11. gabs in KA eine Infoveranstaltung über häusliche Gewalt.
Sorry, war ein Scherz, es ging gar nicht um häusliche Gewalt: Selbstverständlich war es eine Veranstaltung gegen die allgegenwärtige Gewalt an Frauen.
In so einer Veranstaltung drinzusitzen und Fragen zu stellen, selbst Aussagen mitzubringen – das ist sicher interessant.

Wenn man da natürlich nach der Gewalt gegen Männer fragt, wird man sofort geteert und gefedert. Nicht aber, wenn man sich nach der Vielgestaltigkeit von Häuslicher Gewalt erkundigt, gegenüber Kindern, Behinderten und Senioren. (und dann, wenns arg gut läuft, vielleicht sogar gegenüber Männern)

Gehen Eure Gedanken auch in eine solche Richtung?

Ist leider ein bissle weit für mich:
Bin im grün regierten Musterländle Baden-Württemberg.
In Karlsruhe, der Hauptstadt des Rechts.

Soll ich Frau Baer mal Grüße von Dir ausrichten?

Kannste machen. Die kennt mich nicht. 😀

Hast Du eigentlich keine Lust, mal hin und wieder was zu schreiben? 😉

Im Dezember hatten wir übrigens Besuch aus der Schweiz. Vielleicht kommt auch mal jemand aus München und aus… …gerade vergessen… vorbei.

Wir müssen allerdings unseren hiesigen Kreis vergrößern. Dafür, dass ich angefangen habe, es zu organisieren, sind wir allerdings schon ein paar. Alles trotz einer gewissen Affäre. 😉

Zunächst:
Verdammt! Ich muss es zugeben! Ich habe patriarchale Machtstrukturen ausgenutzt und bezeichne das auch noch machohaft-beschwichtigend als flirten! Ich muss wohl noch ein wenig in Allieschulungen gehen. 😉

Nein, es tat gut, dass es neben der Welt des Gender- und Feminismuswahns tatsächlich noch eine normale Welt zu geben scheint. Ich beschäftige mich ja recht viel mit der Materie und da verliert man hin und wieder die Bodenhaftung.

Zu Deinen weiteren Ausführungen: So ähnlich haben wir uns das auch gedacht. Du hast es hier natürlich super ausformuliert. Ich erdreiste mich und nehme Deine Ausführungen als Inspiration. Dinge, die einfließen, werden natürlich benannt. 😉

Aber genau so haben wir uns das Konzept gedacht. Behinderte hatten wir noch nicht auf dem Schirm. Das ist aber naheliegend sie auch zu übernehmen.

Ich glaube, Du wärst gestern eine gute Bereicherung gewesen.

Danke! 😉

Hallo, ihr selbsternannten nicht-feministen, die inzwischen sogar offen sexistisch mit der Bedienung rumflirten, die sich da ja nicht dagegen wehren kann….

äh…

Ja, also, das find ich klasse, mit dem Konzept bzgl. häuslicher Gewalt.

Die anderen Opfer – Kinder, Senioren, mithin alle Personen in Abhängigkeitsverhältnissen (da fallen mir noch Behinderte ein – darf man das Wort noch benutzen? „Herausgeforderte“ heißt das glaub ich inzwischen?) sind leichter als Opfer zu vermitteln als Männer.
Das ist zwar traurig, aber da kommen wir nicht dran vorbei.
Dennoch hilft das, die fokussierung auf Frauen alleine aufzubrechen – und dabei kommen andere Gewaltdynamiken zur Sprache.

Ein Stichwort, das dabei eine ROlle spielen könnte/sollte, wäre meiner Meinung nach die vielgestaltigkeit von Abhängigkeitsverhältnissen.

Häusliche Gewalt wird meist vom Aspekt der Machtausübung gesehen.
Machtverhältnisse klingen nach eindeutiger zuordnung von oben und unten.
Abhängigkeitsverhältnisse können leichter beidseitig gedacht werden, das entspricht der realität sehr viel besser.

Und während in einer Paarkonstellation der Aspekt Macht all zu bereitwillig nur so zugeordnet wird, dass der Mann die Macht hat und die Frau nicht – ist es möglicherweise leichter zu denken, dass auch ein Mann in einem „Abhängigkeitsverhältnis“ stehen kann, das von einer Frau ausgenutzt werden kann.

So als meine persönliche Anregung.

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