Feminismuskritik

Prominenter Nicht-Feminist? Jürgen von der Lippe im Spiegel

Genderwahn - Faktum Magazin

Prominenter Nicht-Feminist?

Jürgen von der Lippe im Spiegel

Interessant ist es, dass es tatsächlich noch Prominente gibt, die sich entgegengesetzt zur allgemeinen politischen Korrektheit äußern:

Ein Interviewauszug mit Jürgen von der Lippe, in dem er sich im Spiegel kritisch gegenüber dem Genderwahn und Feminismus im allgemeinen äußert.

Das vollständige Interview findet man in der aktuellen Printausgabe des Spiegels. Der Interviewauszug beginnt mit einer gelungenen Einleitung, die es auf den Punkt trifft:

Die Frauenquote sorge nur für Quotenfrauen, Anreden wie “Liebe Kolleginnen und Kollegen” seien “Gender-Scheiße“: Der Entertainer Jürgen von der Lippe feuert im Interview mit dem SPIEGEL eine Breitseite gegen den Feminismus.

Er kritisiert direkt zu Beginn die Frauenquote, die lediglich dazu diene, Frauen an bestimmte Positionen zu bringen, weil sie ausschließlich das “richtige” Geschlecht haben. Wir empfinden dies ja auch schon lange als Sexismus, der von der anderen Seite mit umgekehrten Geschlechtsmerkmalen auf das heftigste bekämpft werden würde.

Er schießt dann auch noch weiter:

Die Praxis, Begriffe sowohl in die männliche als auch in die weibliche Form zu setzen (“Liebe Kolleginnen und Kollegen”), hält von der Lippe für “Gender-Scheiße”. “Das macht mich fertig”, so der Entertainer. “Wenn ich ‘Mit-Glieder’ sage, müsste ich politisch korrekt doch auch ‘Mit-Mösen’ sagen.”

Was er als “Mit-Mösen” bezeichnet ist schon lange als “Mitfrauen” durch. Im pelzblog kann man es z. B. im Artikel über die Partei Frauen nachlesen. “Mitfrauen” sind die schöngefärbten “Mit-Mösen”.

Alles klingt danach, als sei Jürgen von der Lippe, der bisher nicht wirklich durch kritische Kommentare in diesem Bereich – zumindest uns nicht – aufgefallen ist, ein waschechter NICHT-Feminist. Wir lassen ihm mal eine Einladung zu einem unserer Treffen zukommen.


Edit:

Hadmut Danisch und die Frankfurter Erklärung berichten ebenfalls.

Die Frankfurter Erklärung kommentiert:
Fernseh-Dino von der Lippe: “Diese Gender-Scheiße macht mich fertig!”

Hadmut Danisch verlinkt:
“Diese Gender-Scheiße macht mich fertig!”

 

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11 comments

  1. die kehrseite 26 Oktober, 2014 at 16:51 Antworten

    Yeah! Ich hab den Jürgen am Freitag LIVE gesehen. Sein aktuelles Programm richtet sich gegen die verdrehte neuzeitliche Sprachverwirrung. So direkt hat er seine Gender-Kritik nicht eingebaut. Aber Zoten, in Anspielung auf “seine Frau” lässt er in der ihm eigenen Art durch.
    Schön, dass er außerhalb der Show Stellung bezieht. Das mach mir diesen feinen Komiker nur noch sympathischer.

    • Wolle Pelz 26 Oktober, 2014 at 17:44 Antworten

      Wenn wir sowas wie eine Mitgleidschaft in Berlin bei uns haben, ernennen wir ihn zum Ehrenmitglied. 😉

      Ne, habe die letzte Zeit öfter wieder festgestellt, was “für eine coole Sau” er doch ist.

      • die kehrseite 26 Oktober, 2014 at 18:32 Antworten

        Dat is er, der Jürgen. Ist ja auch ein Ost-Westfale. Und er ist eine Institution! Ich kann nur hoffen, dass die feministischen Hetzerinnen es bringen ihn anzukeifen. DAS würde ihnen extrem schaden. Ich meine, dumm genug, das zu wagen, sind sie allemal!! 😀

        • Wolle Pelz 26 Oktober, 2014 at 18:34 Antworten

          Habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht…
          Aber recht haste: Er ist als sympathischer Typ bekannt, der keinem was will. Da können die sich nur mit Attacken völlig daneben setzen.

          Warten wir ab, was passiert. 😀

  2. Matthias 26 Oktober, 2014 at 22:06 Antworten

    Ich find das total super, dass er das gesagt hat. Ich fand ihn schon immer gut, aber ab jetzt ist er für mich ein Held! Immerhin riskiert er da auch persönlich was.

    Je mehr sich das trauen von den Promis, und je beliebter sie sind, desto eher kippt die Stimmung im Lande.

    Dann ist der Damm gebrochen, und somit muss dann Vernünftigenfreude aufkommen, wenn einer zurückschlägt. Endlich!

    Genau das gehört zu einer wehrhaften Demokratie dazu, dass gerade Komiker da sind, die im richtigen Moment den Mund aufmachen und dabei die richtigen Worte finden.

    An Harald Eia musste ich ich auch denken, als ich das las.

    Die Femis und die Gendersens, die kommen noch richtig in Bedrängnis. Müssen sie auch, denn es ist absolut skandalös, wie die sich im Staat breitmachen durften und dem Volk hinterrücks eine politische Agenda aufnötigen durften, die kaum jemand so gewählt hat und die demokratisch nicht legitimiert ist.

    Die meisten Menschen wissen ja noch nicht mal, was “Gender Mainstreaming” überhaupt ist. Sie sollen es meiner Einschätzung auch gar nicht wissen. Es sind ja de facto nur Untertanen.

    Sie sollen nicht wissen, was es ist, und sie sollen nicht die Möglichkeit haben, eine Partei zu wählen, die wirklich dagegen ist. So hält es unsere liebe De facto-Obrigkeit mit uns.

    Aber wir spielen dieses Spiel nicht mehr mit. Und hocherfreulich ist es, wenn beliebte Promis ebenfalls nicht mehr stillhalten, sondern sich endlich wehren!

  3. Gassenreh 29 Oktober, 2014 at 19:20 Antworten

    Gemäß Gender Ideologie ist das “Geschlecht” zu wählen, wie man sich gerade fühlt. Was macht die Quotenfrau, die in eine gehobene Position gekommen ist, wenn sie sich plötzlich als Mann fühlt?
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. zu negieren.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4]

    • Wolle Pelz 29 Oktober, 2014 at 23:44 Antworten

      Die Unterschiede gibt es ja in vielen Dingen und nicht nur in den Gehirnen.

      Ich habe sogar schon von Penissen, Vaginas und sowas gehört… Es soll auch Dinge wie Hormone geben…

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