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Matthias’ Woche –
Links der KW 43/14

JAWOs Links - Feminismuskritische Links - Faktum Magazin

Jippiiieeeeeh, Zeit für die Kolumne! 😀 😀 😀

Endlich wieder den Femis die Wacht ansagen, solange es noch legal ist.
(vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/

Solange man noch nicht von irgendwelchen Geheimdienst-Agenten dafür mitgenommen wird und auf nimmer Wiedersehn verschwindet.

Alles fällt, wie üblich, unter “meiner Meinung nach”. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

Erstmal was hierzu:

http://www.gmx.net/magazine/wissen/sex-400-millionen-jahren-erfunden-30152208

Also wer auch immer das verfasst hat: Die Sexualität ist bei Einzellern mit äußerer Befruchtung entstanden. Und zwar vor etwa 700-800 Millionen Jahren (vgl. z.B. Kappeler 2006). Und nicht erst bei Panzerfischen. Es kann natürlich sein dass diese eine innere Befruchtung hatten, aus der dann teils wieder – vor allem bei Knochenfischen und Amphibien – äußere wurde.

Landwirbeltiere haben innere Befruchtung? Ja, wenn man Amphibien (d.h. Frösche, Salamander, Molche usw.) nicht als “Landwirbeltiere einstuft”. Naja.

Gut, weiter mit dem Üblichen:

Agens:

http://agensev.de/content/frau-m%C3%BCsste-man-sein

Da kann ich nur sagen: Macht so weiter! Umso schneller bricht der Feminismus zusammen wie ein Kartenhaus! DAS ist doch nur noch völlig irre!

Birgit Kelle (bzw. per Newsletter von ihr empfohlen):

http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9148-debatte-ueber-sexuelle-vielfalt-an-schulen

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/experten-warnen-vor-zu-frueher-aufklaerung-von-kindern-13203307.html

http://www.freiewelt.net/feministischer-master-plan-zur-entmannung-der-gesellschaft-10043524/

Monika Ebeling:

http://blog.monika-ebeling.de/die-machen-gar-nix/

http://blog.monika-ebeling.de/moloch-frauenhaus/

Via Freimann.at:

http://www.profil.at/articles/1440/980/378116/wie-politik-probleme-maenner

Man-tau bzw. Schoppe:

http://man-tau.blogspot.de/2014/10/die-gewalt-der-vierten-gewalt-ein.html

Cuncti:

http://cuncti.net/haltbar/822-cuncti-dossier-contra-frauenquote

http://cuncti.net/streitbar/823-prostitution-ein-beruf-wie-jeder-andere

http://cuncti.net/streitbar/821-ist-der-mensch-das-mass-aller-dinge

NICHT-Feminist:

http://nicht-feminist.de/2014/10/gibt-es-lokale-gruppen-fuer-eine-uebersicht/

http://nicht-feminist.de/2014/10/webtipp-gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung/

http://nicht-feminist.de/2014/10/clip-englisch-fuerchterliche-feministische-propaganda/

http://nicht-feminist.de/2014/10/japanische_ministerinnen_deutscher_mikrozensus/

http://nicht-feminist.de/2014/10/buch-matthias-bamberg-alle-menschen-sind-gleich-nur-frauen-sind-gleicher/

BASTA-Kampagne:

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/osterreich-allgemeine-wehrpflicht.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/russland-soldatenmutter-verbrachten.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/pr-online-die-musterung-war-damals-fur.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/10/junos-danke-dna-gegen-die.html

…und der Surftipp des Tages:

http://de.dfuiz.net/

 

Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

Normale “supitolle” Liste

http://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

 

Zu guter Letzt:
Meine Reihe “Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern”

(Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html),

heute:
Igel, unwillige Weibchen bzw. Weibchen,
die das Männchen einem Beharrlichkeits-“Shittest” unterziehen.
Die Söhne sollen dann ja auch wieder beharrlich sein!

Bei Igeln ist das so das Standart-Paarungsritual (“Igelkarussel”), deshalb ist schlecht zu erkennen, ob das einvernehmlicher Sex ist oder nicht, wenn das Weibchen sich schließlich besteigen lässt. Denn das kann man ja interpretieren als “Okay, er hat den Beharrlichkeitstest bestanden, sie will nun auch…” oder als “Sie hat keine Kraft mehr, sich diesem Sexualstraftäter weiter zu widersetzen.”

Wie auch immer: Ich denke, Feministinnen würden männliche Igel jedenfalls alle sofort einbuchten!

Special Biolehrer & Didaktiker Teil VIII:

Ich besuchte schließlich eine Lehrveranstaltung. Die vorbereitende Veranstaltung aufs Schulpraktikum innerhalb des Lehramtsstudiums bzw. bei mir erstmal innerhalb der “Säule Biologiedidaktik”. Sie fing damit an, dass uns der Dozent dazu aufforderte, uns vorzustellen. Dabei sollte der erste sich selbst vorstellen, der zweite das Gelaber vom ersten wiederholen und sich dann selbst vorstellen, der dritte das Vorstellungsgelaber vom ersten und zweiten wiederholen und sich dann selbst vorstellen, der vierte das Vorstellungsgelaber vom ersten, zweiten und dritten wiederholen und sich dann selbst vorstellen usw. – bis es nicht mehr geht.

Eigentlich habe ich schon an dieser Stelle auf gut deutsch gesagt die Schnauze voll davon, weiterzuerzählen. Solche Lächerlichkeiten erlebt man häufiger, wenn man es mit Didaktikern zu tun hat. Oft ist das echt so, dass man kaum noch glauben kann, auf der Uni zu sein. Denn man kennt die Uni, wenn man das Fach Biologie auf Diplom studiert, vom Grundstudium als eine vom Grundsatz her durchaus ernstzunehmende Einrichtung. Aber solche Psycho-Geschichtchen gab es bei denen häufiger.

Dieselbe Lehrveranstaltung, in der nächsten Sitzung: Er legte uns farbige Ausdrücke von so Bildern dahin, und jeder musste sich ein Bild schnappen und eine Geschichte erzählen von sich selbst, die aber Bezug zu dem Bild nimmt. Ja, wirklich – das ist Lehrerausbildung heute. Am besten lacht man nur noch darüber. In vielen Hinsichten ist Lehrerausbildung heute nämlich nur noch eine einzige Lachnummer.

Gar nicht mehr zum Lachen war dann aber Folgendes: Normalerweise ist es ja so, dass man vor dem Semester im Vorlesungsverzeichnis gucken kann, wann welche Lehrveranstaltung ist. Und normalerweise stimmen die Zeiten, die da angegeben sind, auch. Und es gibt keine Termine oder nur selten welche, die über die dortigen Angaben hinaus gehen. Ich hatte schon mal erzählt, dass das bei Didaktikern schon mal anders ist.

Diesmal kam es so: Wir mussten an einem bestimmten Wochentag in einer Schule hospitieren. Als Vorbereitung zum Schulpraktikum. Klingt vernünftig. Aber: Es gab keinerlei Flexibilität, was den Wochentag anging. Es MUSSTE UNBEDINGT ein Donnerstag sein. Obwohl man prinzipiell es hätte jeden Tag machen können. Dummerweise hatte ich Donnerstags morgen eine sehr wichtige Vorlesung in Mikrobiologie, die relevant war für die Mikrobiologie-Diplomprüfung. Eine von sieben Vorlesungstagen, und die Vorlesung dauerte eineinhalb Stunden. Also im grunde zwei Vorlesungen. Und anders als viele andere fachbiologische Vorlesungen war das eine, die man nicht einfach durch das Studium von Lehrbüchern und Studien ersetzen konnte. Nein, es war eine einmalige Vorlesung, mit Seminarcharakter, man durfte dort Fragen stellen. Das war sehr wichtig für mich. Die Gespräche mit dem Prof., der die Vorlesung machte, waren auch deshalb so wichtig, weil er der Prüfer im Diplom sein sollte, und ich ihn einschätzen lernen sollte. Und was er da machte, war nicht nur sehr wichtig, sondern Biologie vom feinsten. Verpassen wollte ich davon keine einzige Minute.

Jedenfalls gab es keine Chance, bereits vor dem Semester zu erfahren, dass es diese zeitliche Überscheidung gab – es war also nicht meine Schuld, und ich hätte auch nichts anders organisieren können. Ich versuchte dem Didaktik-Dozenten klarzumachen, warum ich nicht Donnerstags hospitieren konnte, aber er ließ sich nicht bequatschen. Normalerweise sollte man ja meinen, dass gerade ein Didaktiker, der doch ein Fachmann für den Umgang mit Lernenden sein soll, Verständnis für Lerndende der Biologie hat, dass er z.B. versteht, warum bei einem Diplomstudenten der Biologie eine Diplomprüfungsrelevante Vorlesung wichtiger ist als ein einmaliges Hospitieren, das hinterher im Schulpraktikum selbst noch zur Genüge kommen sollte. Zumal das ja nicht irgendeine Vorlesung war, wie ich ihm per E-Mail erklärte.
Und er wusste auch, dass ich nichts dafür konnte, dass die Vorlesung ausgerechnet Donnerstags war, und dass Hospitieren nur Donnerstags ging. Er wusste, dass ich das nicht schon vorher aus dem Vorlesungsverzeichnis wissen konnte. Er wusste auch, dass ich im Schulpraktikum selbst auch noch genug hospitieren würde. Trotzdem stellte er mich vor die Wahl: Entweder ich hospitieren Donnerstags in der einen Schule, oder ich wechsele die Praktikumsgruppe, was nicht so einfach gewesen wäre (falls es überhaupt geklappt hätte, dafür braucht man glaub ich einen Tauschpartner) und vermutlich auch einen Wechsel der Praktikumsschule – dabei war ich froh, einer zugeteilt worden zu sein, die nicht ganz so weit weg war. Als dritte Option bot er mir an, den vorbereietnden Kurs zum Schulpraktikum hinzuschmeißen. Ich hätte dann das Schulpraktikum “Nicht bestanden” und hätte dann noch einen Anlauf dafür gehabt. (Wer zweimal nicht besteht, wird aus dem Bio-Lehramt, in dem ich damals schon im Doppelstudium immatrikuliert war, rausgeschmissen. Und einen Praktikumsschein aus Schule, Museum oder Zoo brauchte ich für die “Säule Biologiedidaktik” im Diplom.)
Der Mann hat nicht also nicht mal einem fortgeschrittenem Diplomstudenten der Biologie mit bestandenem Vordiplom das bisschen Selbstbestimmung gewährt, selbst entscheiden zu können, welche von beiden Lehrveranstaltungen er nun besucht, da sie sich überschnitten. Wohlgemerkt: Da konnte ich nichts für und ich hätte auch nicht anders das Semester oder das ganze Hauptstudium planen können. Und wohlgemerkt: Er ist zwar ein Biologiedidaktiker, aber das einmalige Hospitieren in der Schule an einem einzigen Tag ist ihm wichtiger, als eineinhalb Stunden hochgradig prüfungsrelevanter Vorlesung. Ich könne das Hospitieren nicht ausfallen lassen, das sei zu wichtig blabla, und dann könnte ich ja glaich alles bleiben lassen blabla – so klang das sinngemäß.

Ich habe dann mich als Untertan, der man ja in diesem widerwärtigen Bildungssystem immer ist, gefügt. Ich habe die hochgradig prüfungsrelevante Vorlesung “geschwänzt” und in dieser einen Schule da hospitiert. Damit eckt man ja am wenigsten an. Bzw. eckt erst in der Diplomprüfung an.

Ich hätte mich über ihn beim Institutsleiter beschwert, wenn ich nicht gleichzeitig den Ärger mit der anderen Didaktikerin gehabt hätte. (siehe letzte Selbermach-Samstage). Man kann sich ja nicht nur noch beschweren. Man duckt sich, um “weiterleben” zu dürfen. Den Spielraum hätte er gehabt, mir das Hospitieren an dem Tag zu ersparen, um in die sehr viel wichtigere Vorlesung zu gehen. Aber hier sieht man wieder, was einige Didaktiker offenbar für eine Allergie gegen alles Fachliche haben müssen.

Wie die Geschichte weiterging? Nun, eine gute Vorlesungsmitschrift eines Kommilitonen bekam ich leider nicht zu dem verpassten Tag. Die anderen schreiben da kaum mit, und es war auch nicht leicht, solche Fachgespräche mitzuschreiben. Nachlesen in Büchern konnte man Sachverhalte aus der Vorlesung auch nicht so leicht. Und der Mikrobiologie-Prof., der mich ein Jahr später im Diplom prüfen sollte? Dem schilderte ich auch das Problem, dass ich wegen einem Didaktiker unfreiwillig eineinhalb Stunden Vorlesung bei ihm verpasst hätte, aber er meinte, das sei nicht so schlimm. (Es hätte aber schlimm sein können: Denn was der uns da erzählt hat, steht so nirgendwo in bekannter Literatur, wo man es einfach nachlesen könnte, und auch nicht alles in seinem Skript zur Vorlesung.) Er nahm also auf mein unverschuldetes Problem auch keine Rücksicht, was das einzige ist, was ich bei ihm kritisieren kann.

Die Diplomprüfung ein Jahr später bestand ich bei ihm dann mit 1,0. Ich bin aber auch heute noch felsensfest davon überzeugt, dass dieser Prüfungserfolg genau an diesen eineinhalb Stunden Vorlesung hätte scheitern können. (Ob ich dann in den anderen beiden Diplomprüfungen auch eine 1,0 bekommen hätte, ist fraglich. Die Prüfer lassen sich möglicherweise durch die Ergebnisse von anderen Prüfern beeinflussen und geben einem, der schon eine 1,0 hat, vielleicht leichter auch eine. Und der Mikrobiologie-Prüfer war halt der erste, bei dem ich im Diplom geprüft wurde. Er galt übrigens als “scharfer” Prüfer – da waren bereits welche durchgefallen oder hatten nur eine 4,0 gekriegt.)

Jedenfalls war ich ein Jahr vor den Diplomprüfungen, also in dem Semester mit dem vorbereitenden Kurs zum Schulpraktikum, restlos verärgert.

Didaktiker sind meiner Erfahrung nach Leute, die die allereinfachsten Belange der Lernenden nicht einschätzen können. Wenn jemand glaubt, dass ein einmaliges Hospitieren in der Schule, und das noch bei einem Diplomstudenten, und dazu noch einem, der eh noch genug hospitieren sollte, wichtiger ist als eine besonders stark Diplomprüfungsrelevante Vorlesung, ja sorry, aber dann ist er in meinem Augen verrückt. Und er ist nicht nur verrückt, sondern meiner Meinung nach auch ein Tyrann, der noch nicht mal – obwohl es vernünftig gewesen wäre – auf ein winziges Bisschen Macht verzichten kann.

Ach, und nochwas: Als ich dann an besagtem Donnerstag hospitierte, war es keineswegs so, dass ich den ganzen Morgen mir Biologieunterricht angucken musste. Nein, wir wurden da durchgeschleust, ohne Wahlmöglichkeiten zu haben, bei wem und in welchem Fach wir hospitieren sollte. Wir hospitierten dann – obwohl es eigentlich um den vorbereitenden Kurs zum Schulpraktikum in Biologie ging – zwei Stunden im Schwimmunterricht (!!), zwei in Französisch (!!!!) und eine einzige in Bio. DAS ist Lehrerausbildung! Und für den Sch*** habe ich eineinhalb Stunden von einer der wichtigsten und besten Vorlesungen im ganzen Studium verpasst – um mir Schwimmen & Französisch anzugucken. Es lag an meiner durch Verägerung eingeschränkten Aufmerksamkeit, dass ich am selben Tag noch beinahe von einem Auto überfahren wurde. Ich hatte als Fußgänger grün, und ein Auto von denen, die auch grün hatten, aber Fußgänger vorlassen mussten, kam zu schnell an, ich kam auch zu schnell (Ich hatte erst spät bemerkt, dass ich selbst grün hatte und bin halt schnell losgegangen, und hatte – es war bereits dunkel damals im November – dunkle Kleidung an.). Jedenfalls machte der Mann in dem Auto eine Vollbremsung und streifte mich. Als er zum Stehen kam, befand sich sein rechter Außenspiegel an meiner Jacke…

…das war wirklich ein Schrecken. Wie gefährlich das war, weiß ich nicht. Vielleicht hätte ich es schon überlebt (?), aber mit gebrochenen Knochen?!? (Überfahren wird man meines Wissens nach in solchen Fällen eher nicht, sondern eher auf die Motorhaube genommen.)

Aber so kommt es eben, wenn man im Bildungsystem immer so klein und rechtlos ist, sich ständig über die dollsten Dinge ärgern muss und ein derart hektisches Leben führen muss, anstatt sich in Frieden bilden zu dürfen.

Es bleibt spannend – bleiben Sie dran! Nächste Woche geht es dann “prickelnd” weiter, mit oder ohne Schöfferhofer Weizen. (Ja, das war jetzt Teil VIII, aber ich bin immer noch nicht fertig mit denen.)

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