JAWOs Links - Feminismuskritische Links - Faktum Magazin

 

Jippiiieeeeeh, Zeit für die Kolumne!
Endlich wieder den Femis die Wacht ansagen, solange es noch legal ist.
(vgl. z.B. http://www.blu-news.org/2013/09/26/eu-will-feminismus-kritik-verbieten/

Alles fällt, wie üblich, unter “meiner Meinung nach”. Von den verlinkten Inhalten distanziere ich mich, empfehle sie aber als lesenswert weiter.

 

Erstmal was über Harald Eia:

http://m.kurier.at/politik/ein-affront-fuer-die-genderforscher/822.768

Manndat:

http://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/haeusliche-gewalt-was-tun-als-maennlicher-betroffener.html (nichts aktuelles, sondern Klassiker von 2011)

Dann ein “Extrembeispiel” für einen ganz besonders “gefährlichen”, “radikalen Maskutroll” und seine “überzogene Polemik” (HA HA HA HA HA):

http://man-tau.blogspot.de/2014/09/wie-uns-die-zeit-wieder-mal-davonlief.html

http://man-tau.blogspot.de/2014/09/in-diesem-august-monatsruckblick-august.html

Nochmal ein Warnhinweis: Der Mann ist äußerst radikal und alles, was er schreibt, völlig überzogen. Hat jedenfalls die ZEIT gesagt. Überhaupt immer diese rechten Meinungskrieger!!!

Siehe dazu auch: http://www.danisch.de/blog/2014/09/12/journalistischer-tiefpunkt-die-zeit-wirft-mit-dreck-ferngesteuert-von-der-spd/#more-9207

NICHT-Feminist:

http://nicht-feminist.de/2014/09/liste-maennliche-benachteiligungen/#more-254224

http://nicht-feminist.de/2014/09/klassiker-des-feminismus-1975-esther-vilar-vs-alice-schwarzer/

http://nicht-feminist.de/2014/09/ein-artikel-ueber-anti-feministen-im-tagesspiegel/

Mann-om-man:

http://mann-om-man.blogspot.de/2014/09/feindlich-gesinnter-feminismus.html

http://mann-om-man.blogspot.de/2014/09/virtuelle-salutschusse-fur-robin.html

http://mann-om-man.blogspot.de/2014/09/es-ist-leichter-starke-kinder-zu-formen.html

Zur Wehrpflicht und Bezahlung bei dieser in Österreich:

http://derstandard.at/2000005210531/Sie-geloben-exerzieren-und-leiden

(via http://www.freimann.at/aktuell.htm)

Weiteres zur Wehrpflicht:

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/viele-der-jungen-manner-furchten-die.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/warum-mehrheitsentscheidungen-oft.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/schweden-mehrheit-der-befragten-fur.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/ddr-das-leiden-der-bausoldaten.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/soziologe-viele-ukrainische-soldaten.html

http://bastakampagne.blogspot.de/2014/09/frank-walter-steinmeier-gegen.html

…und der Surftipp des Tages:

http://de.wikimannia.org/Hauptseite

Auch sonst sag ich nur: Weiterverbreiten, wenn möglich auch “offline” (z.B. Weitersagen, Flugblätter)

http://frauengewalt.wordpress.com/ (Auch auf einer meiner beiden “supitollen” Listen zu finden. Extra-Verlinkung als besondere Empfehlung! Da sind die Studien drin, die zeigen, dass es in Sachen häuslicher Gewalt eine Pattsituation zwischen den Geschlechtern gibt.)

Liste des radikalfeministischen Hate Speech:

http://allesevolution.wordpress.com/2014/02/22/selbermach-samstag-lxxiii/#comment-112353

Normale “supitolle” Liste:

http://allesevolution.wordpress.com/2014/04/19/selbermach-samstag-lxxxi/#comment-118618

http://femokratie.com/tatort-diese-vaeter-sind-zum-grauen/04-2014/comment-page-1/#comment-31698 (nicht meine Liste, aber nicht schlecht)

Zu guter Letzt: Meine Reihe “Feministinnen mit Tierfilmszenen ärgern” (Hintergrund: http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html), heute: Drohne besorgt es seiner Königin

Preisfrage: Bei solchen Bienen- und Hummelarten gibt es bekanntermaßen Arbeiterin, Königin und Drohne. Wie viele Geschlechter gibt es bei diesen Tieren also?

Selbermach-Samstag-Special III: Biolehrer & Didaktiker

Ich besuchte eine Lehrveranstaltung mit dem Titel: “Entwicklung einer Unterrichtseinheit: Sexualerziehung”. Wieder einmal stieß ich dabei auf die enorme Hysterie gegen den “Frontalunterricht” und überhaupt gegen “fachorientierten” Unterricht. Ich musste dort eine Unterrichtsstunde planen. Ich hatte für die ersten zwei Minuten der Stunde einen “Lehrervortrag” geplant, also bösen Frontalunterricht. Wohlgemerkt nur für zwei Minuten – meine Güte. Und nur dafür, um den (fiktiven) Schülern ihren Arbeitsauftrag zu erklären. Die Dozentin – eine Biolehrerin – dazu, als sie das Wort “Lehrervortrag” sah: “Kommen Sie davon weg!”

Es ging wirklich nur um zwei Minuten von 45. Aber so einem richtig strammen Didaktiker ist das bereits zu viel. Wenn ein Lehrer heute seinen Schülern kurz erklärt, was sie machen sollen, hat er bereits bösen Frontalunterricht gemacht. In derselben Lehrveranstaltung erlebte ich noch mehr bemerkenswertes: Ich kritisierte, dass im Aufklärungsunterricht der Schule das menschliche Verhalten nicht genug im Lichte der Evolution betrachtet würde. Als Schüler hätte ich es nämlich gern im Nachhinein aus dieser Perspektive gehabt. Das wurde natürlich von allen Seiten sofort bestritten. Ich sprach dann während einer Gruppenarbeit mit Kommilitonen die Konkurrenz der Männchen um die Weibchen an, die es von Natur aus gibt. Eine Kommilitonin grinste mich dämlich an und sagte sofort “Das sehe ich anders.”

Es waren einige von denen recht unfreundlich, meist ohne dass ich erkennen konnte, warum einige von denen immer so eine offene Abneigung gegen mich zeigten (Ich war halt als Diplomstudent der “Diplomsarsch”). Es bestand keine gute Diskussionskultur. Ich hielt dann meine “Unterrichststunde” mit den Kommilitonen als “Schüler” – jeder war mal dran damit. Ich nahm beim Beantworten einer Frage das Wort “Hochdruck” in den Mund. Also Hochdruck im Sinne von “Wenn jemand nötig aufs Klo muss, ahat er Hochdruck”. Die Dozentin meinte hinterher, “Hochdruck” wäre kein passender Ausdruck und ich müsste doch Vorbild für die Kinder sein (!). Was andere da für Unterrichtsstunden vorführten, darüber kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Hier Gruppenarbeit, das “Stationenlernen”, “selbstentdeckendes Lernen” usw. – moderne Methoden und Sozialformen. Und bloß nichts Fachliches. Als hinterher in der Klausur auch fachliches über die Geschlechtsorgane abgefragt wurde, konnten viele von denen die einfachsten Sachen nicht beschriften. Z.B. Cowpersche Drüse, Bläschendrüse und so beim Mann – kennen die nicht. Im Seminar kam dann mal die Rede auf den Säureschutzmantel der Haut, beim Thema Hygiene. Da wusste einer nicht, aus was der Säureschutzmantel besteht und konnte den Begriff “Säure” nicht definieren (!!!). Was man unter dem pH-Wert versteht, wusste er auch nicht. Wohlgemerkt: als angehender Biologielehrer. Alles kein Witz.

Im Zuge dieser Veranstaltung haben wir dann Pro Familia besucht. Die Frau dort unterstellte pauschal, Mädchen/Frauen würden wirklich lieben und Jungen/Männer seien nur am “rein Mechanischen” interessiert. Auf einen beleidigten Blick von mir hin relativierte sie das etwas, von wegen “verspielt” und so. Beim Thema “Abtreibung” ging sie ziemlich die katholische Kirche und den Papst an.

In der Veranstaltung über Sexualkunde fiel mir auch auf, dass in typischen Unterrichtsmaterialien dafür oft die Rede davon war, dass Frauen und Mädchen überall viel sexuell ausgebeutet würden. Die umgekehrte Darstellung, nach der Frauen das Geschlecht mit der großen, sexuellen Macht sind und zuweilen Männer ausbeuten, und überhaupt von natürlichen Geschlechterrollen war nie die Rede. Sexuelle Selektion u.ä.? Fehlanzeige, war kein Thema. Es war fürchterlich oberflächlig und zugleich vom feministischen Zeitgeist und vom typischen Didaktikerzeitgeist geprägt – mit Letzterem meine ich diesen “Nicht Wissen sondern Kompetenzen müssen wir fördern”-Schmarrn u.ä. – als wenn das ein Widerspruch wäre.

Mir erzählte im selben Sommer eine Lehramtsstudentin einer anderen Uni, die nicht Bio studierte (sondern Deutsch & Englisch), sie hätte auch vor ihren Kommilitonen unterrichten müssen. Danach habe sie der Didaktik-Dozent in sein Dienstzimmer bestellt, und sie dort “bearbeitet” von wegen sie solle sich doch überlegen, ob sie Wissen oder Kompetenzen fördern wollte… – naja.

Ein paar Monate später: Ich musste wieder mal in einer Didaktik-Veranstaltung mit so ner Bio-Lehramtsstudentin zusammenarbeiten. Es ging um Biomembranen und Diffusion. Beim rein fachlichen Gespräch vorab stellte ich fest, dass sie – und das als Studentin mit der Fächerkombination Biologie UND Chemie – die einfachsten Dinge nicht wusste darüber, welche Substanzen grundsätzlich durch die Phopholipidschicht einer Biomembran diffundieren können und welche dass nur durch die Transmembranproteeine schaffen, die dazu da sein. Dass man hierbei zwischen polaren, unpolaren, geladenen und ungeladenen Molekülen/Atomen unterscheiden muss, wusste sie nicht. Ich erklärte es ihr kurz – wohlgemerkt Basics, die sie zu dem Zeitpunkt schon lange hätte draufhaben müssen. Ihre reaktion: “Bist Du ein wandelndes Lexikon?”

Solche und ähnlich Erlebnisse haben mich nur noch sprachlos gemacht, immer wieder. Einmal ging es in einer anderen Didaktik-Veranstaltung wieder um Diffusion und Osmose – immerhin hochrelevante Themen auf der Schule. Ich dachte mich in den Sachverhalt rein, begründete, wie man es aus meiner Sicht erklären müsste, damit Schüler es richtig verstehen können, und eine Bio-Lehramtsstudentin sagte einfach nur dämlich grinsend “Nein!” dazu und genoss das sichtlich. Ich mache nur meinen Job als Student, es geht mir nur um die Sache, und Lehramtsstudentinnen sagen einfach “Nein” und grinsen dämlich. Widersprechen ohne Argumente, und immer schön ad personam.

In dem Semester, in dem ich das erlebte, lernte ich ein Paar Förster kennen, die dort auf Biolehrer umsattelten, weil der liebe Staat je so gerne Stellen einspart, denn Existenzen braucht das Volk im Zeitalter der Massenarbeitslosigkeit ja schließlich nicht. Die Förster waren durchweg nette Leute, und die Gespräche mit ihnen viel interessanter als mit originären Bio-Lehrämtlern. Denn diese Leute wussten was anstatt alles besser. Von den damals in Hessen umgeschulten Förstern kam auch ein Feedback über den Lehramts- und DIdaktik-Bereich, das sehr aufschlussreich ist:

http://www.bdf-online.de/pdf/zeitung/2007/BDF_Aktuell-2007_6_1.pdf (ab Seite 20 unten)

Das Beste daraus:

“Auch die anderen „richtigen“ Lehramtsanwärter haben uns oft in den Seminargruppen eher reserviert aufgenommen und uns das auch merken lassen. Man konnte insgesamt
merken, dass man nicht willkommen war und das sollte wohl auch so sein. Abgesehen davon merke ich jetzt, dass viele der im Studienseminar behandelten Inhalte für die Praxis überhaupt nicht relevant sind.”

“Im Biologieseminar ist mir besonders aufgefallen, dass die normalen „Lehramtsbiologen“ erschreckend geringe Kenntnisse über Naturzusammenhänge und fast keine Artenkenntnisse haben. Da hatten wir einen klaren großen Vorteil. Allerdings zahlte er sich nicht aus, weil nie danach gefragt worden ist…”

“Das schlimmste war, dass ich (es ging um Tollwut) gesagt hatte „so ein Viech fasst man nicht an!“ das war ja viel zu umgangssprachlich und überhaupt drückt man sich so ja nicht als Biologe aus.” (Ich finde, so darf sich jeder ausdrücken – sonst klingt es zu ach-so-seriös, und das ist einer der Gründe, warum Lehrern oft das Menschsein abgesprochen wird.)

“Das, was man für diese Unterrichtsbesuche fabriziert, hat nichts aber auch überhaupt nichts mit dem normalen Unterrichtsalltag zu tun. Ich empfand sie als aufwendig, praxisfern und die Kritik in den folgenden Besprechungen oft als reine Schikane.”

Es bleibt spannend – bleiben Sie dran und lesen Sie nächsten Selbermach-Samstag den vierten Teil meines Specials über die Didaktiker bzw. die Bio-Lehrämtler! Da kommt noch mehr Ungeheuerlichkeiten von denen. Wenn ich mit dem Didaktik-Special fertig bin, überarbeite ich alles davon noch einmal und poste es als zusammenhängenden Text.

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